Blumenschmuckwettbewerb

Blumen sprechen alle Sprachen dieser Welt

"Danke für die viele Arbeit, die Sie sich mit der Gestaltung Ihrer Vorgärten und Häuser machen. Sie verbessern damit das Lebensgefühl in unserer schönen Stadt", sagte Oberbürgermeister Walter Heiler im Rathaus Waghäusel.

Vor ihm war kein Platz mehr frei. Denn 218 Bürgerinnen und Bürger aus allen drei Stadtteilen wurden mit ersten und zweiten Preisen ausgezeichnet, weil sie so schöne Vorgärten haben.
Insgesamt 3850 Euro wurden an diesem Abend ausgereicht, für die ersten Plätze gab es jeweils 25, für die zweiten Plätze 15 Euro, hinzu kommen einige Sonderpreise an Organisationen, wie ein Altenheim, die ihren Eingangsbereich mit Blumen schmücken. Walter Heiler weiß selbst, dass das Geld nur eine kleine Anerkennung sein kann und das Alpenveilchen, das es zusätzlich für die Gewinner gab, ein kleiner Gruß darstellt, aber er will die Menschen bewusst in den Fokus rücken.

Das schafft Ausstrahlung

"Blumen sprechen alle Sprachen dieser Welt. Sie verbinden uns miteinander und wecken unsere Sinne", so Heiler in der Festrede. Zwar habe man an diesem Abend 218 Bürger eingeladen, aber bedanken wolle er sich bei allen, die ihren Garten rund ums Haus mit Blumen und Pflanzen schmücken. Die Ausstrahlung einer schönen Stadt übertrage sich auf die Menschen, die darin wohnen und die sie besuchen", so Heiler weiter. Der niederländische Künstler Vincent van Gogh habe schon gesagt, dass Blumen nie eine Disharmonie bilden könnten, ganz egal, wie ihre Farben zusammengestellt werden. Aber laut Heiler gehe es um deutlich mehr als Schönheit beim Blumenschmuckwettbewerb der Stadt. "Pflanzen verbessern unser Mikroklima, sie binden Staub und Schadstoffe, sorgen für eine bessere Luft." Sie dekorieren also mit ihren schönen Vorgärten nicht nur Ihr Haus und unsere Stadt, Sie sind zudem aktive Umweltschützer. Diesen Wert könne man in Zeiten der Klimaveränderungen gar nicht hoch genug einschätzen.

Sprechen Sie mit den Nachbarn

Wenn er auch darum wisse, dass es immer schwierig sei, den Nachbarn Hinweise zu geben, hat OB Walter Heiler dann doch eine Bitte der Vorsitzenden der Obst- und Gartenbauvereine weitergegeben. Denen macht der Trend hin zum Steingarten Sorgen. Und die Vereine stünden gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn es drum gehe, pflegeleichte Pflanzideen mit interessierten Bürgern zu besprechen. Die Vereine stellten wie jedes Jahr wieder die Jury. Auch dafür dankte der OB und er weiß, dass es keine einfache Tätigkeit ist. Die Jurymitglieder könne man mit Schiedsrichtern vergleichen: "Aber einen Videobeweis werden wir nicht einführen", scherzte der OB. Mit einer "Symphonia" von Monteverdi und Händels "Festlichem Marsch" unterhielt das Cello-Qaurtett der Musikschule unter Leitung von Jörg Rieger hervorragend.
 Mit freundlicher Genehmigung der neuen digitalen Bruhrainer Zeitung

(Erstellt am 20. Oktober 2017)

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