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News

(2012.02.03) CD-Verkauf in der Marienwallfahrtskirche Waghäusel

„Du und Du – Zwei wie wir“
Am Sonntag, 5. Februar, werden im Anschluss an die um 10.00 Uhr stattfindende Familienmesse Reiner Senger und Walter Heiler ihre CD „Du und Du - Zwei wie wir“ zum Verkauf anbieten. Die CD kostet 5 Euro, der Erlös ist bestimmt für die Aktion des Fördervereins Wallfahrtskirche Waghäusel „Land in Sicht“. Wie berichtet, hat der Dirigent des Liederkranzes Kirrlach und des Gospelchores mit dem Waghäuseler Bürgermeister sechs Musiktitel eingespielt und eingesungen, allesamt weltbekannte Oldies. Reiner Senger und Walter Heiler werden die CDs selbstverständlich, wenn dies gewünscht wird, persönlich signieren.


(2012.02.01) Das Bürgerbüro informiert

Das Bürgerbüro ist am Donnerstag ("Schmutziger") den 16.02.2012
bis 11 Uhr geöffnet.
Am Freitag, 17.02.2012 ist das Bürgerbüro nachmittags geschlossen.
Wir bitten um Beachtung!

Das Bürgerbüro Team


(2012.01.31) Rhein Petroleum beginnt in Waghäusel mit den Vorbereitungen zu seismischen Messungen

Die Firma Rhein Petroleum beginnt auf der Gemarkung von Waghäusel mit den vorbereitenden Maßnahmen zu den angekündigten seismischen Untersuchungen:
Hierzu suchen Mitarbeiter der Firma GEO-Service K. Bittner GmbH aktuell alle Behörden und Grundstückseigentümer oder Pächter persönlich auf, um die notwendigen Zugangs- und Wegenutzungsrechte zu klären.
Nach Einholung aller Genehmigungen werden dann Punkte im Gelände festgelegt und mit farblich gekennzeichneten und nummerierten Holzpflöcken markiert. Diese Pflöcke zeigen an, wo später Erdmikrofone (gelbe Bändchen) ausgelegt und die Vibrationsfahrzeuge kurz zum Messen halten werden (rote Bändchen).
In der Folge wird Rhein Petroleum auch auf der Gemarkung von Waghäusel die eigentlichen seismischen Untersuchungen starten, die mit Schallwellen den Experten Hinweise darauf geben, ob möglicherweise Erdöl im Untergrund vorhanden ist. Als bewährtes Messverfahren wird die sogenannte Vibroseismik angewandt, die speziell dafür entwickelt wurde, um auch in bebauten Gebieten seismische Untersuchungen durchführen zu können.
Hierzu fahren geländegängige, LKW-ähnliche Spezialfahrzeuge mit Straßenzulassung die Messstrecke ab und messen an jedem vorbereiteten Punkt. Durch das hydraulische Absenken einer Bodenplatte werden für etwa zehn bis zwölf Sekunden leichte Schallwellen in den Untergrund gesendet, die von den jeweiligen Gesteinsschichten reflektiert werden und so wieder an die Erdoberfläche zurück gelangen. Die Reflexion dieser nicht hörbaren Schallwellen wird von bis zu 20.000 Erdmikrofonen aufgezeichnet und direkt an einen Messwagen geleitet.
Beim Aussenden der Schallwellen ist lediglich unmittelbar neben den Fahrzeugen ein leichtes Vibrieren zu spüren, im Radius von wenigen Metern Abstand bemerkt man nichts mehr. Darüber hinaus werden die Messungen und das Einhalten behördlich vorgegebener Richtlinien permanent überwacht.
Diese sehr schonende 3-D-Seismik ermöglicht eine Darstellung des Untergrunds bis in Tiefen von mehreren Kilometern. Um ein möglichst aussagekräftiges Bild zu bekommen, macht der Messtrupp etwa alle 40 Meter Halt, so dass der Zug pro Tag eine Strecke von etwa drei bis vier Kilometern zurücklegt – je nach örtlicher Gegebenheit.
Dabei bewegen sich die Fahrzeuge ausschließlich auf von den jeweiligen Eigentümern oder genehmigenden Behörden sowie Städten und Gemeinden freigegebenen Straßen, Wegen und Flächen.
Die 3-D-Seismik im gesamten Messgebiet Karlsruhe-Nord umfasst rund 280 Quadratkilometer. Von der Messung überdeckt werden die Städte Bruchsal, Karlsruhe, Philippsburg und Stutensee sowie der Landkreis Karlsruhe mit den Gemeinden Bad Schönborn, Dettenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Forst, Graben-Neudorf, Hambrücken, Karlsdorf-Neuthard, Linkenheim-Hochstetten, Ubstadt-Weiher, Waghäusel und Weingarten. Bis etwa Ende April wird das ganze Gebiet Abschnitt für Abschnitt vermessen, so dass eine dreidimensionale Landkarte des Untergrundes angefertigt werden kann.
Weitere Informationen erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger im Projekt- und Informationsbüro in der Hauptstraße 70 in Karlsdorf-Neuthard, Telefon: 07251-3661660. Rhein Petroleum bedankt sich herzlich für die Unterstützung.

Pressekontakt:
Koppelstätter Kommunikation
Marcus Gernsbeck
Tel.: +49 7221 973 72-16
Fax.: +49 7221 973 72-22
E-Mail: gernsbeck@koppelstaetter-kommunikation.de

Über die Rhein Petroleum GmbH:
Die Rhein Petroleum GmbH ist ein junges Unternehmen, das sich mit viel Erfahrung und unter Anwendung moderner Technologien auf die umweltgerechte Wiedererschließung und Erweiterung einheimischer Erdöl- und Erdgasfelder insbesondere im Oberrheintal und Alpenvorland spezialisiert. Gesellschafter sind Tulip Oil Holding (75%) aus den Niederlanden und die Deutsche Rohstoff AG (25%) aus Heidelberg.


(2012.01.30) Zum Jahresbeginn Amtsleiterwechsel in Rechnungsamt und Hauptamt der Stadt Waghäusel

Nachdem zum Jahresende 2011 die beiden „Urgesteine“ Roland Zepp und Josef Heiler die Verwaltung der Stadt Waghäusel verlassen haben, wurden nun zum 01. Januar 2012 die beiden freigewordenen Amtsleiterstellen mit Rainer Wagner (Rechnungsamt) und Thomas Köhler (Hauptamt) neu besetzt.

Rainer Wagner ist Diplomverwaltungswirt (FH), bereits seit über 20 Jahren in Diensten der Stadt Waghäusel und somit mit den Abläufen innerhalb der Stadtverwaltung bestens vertraut. Rainer Wagner begann seine erfolgreiche Laufbahn am 01.09.1988 als Inspektorenanwärter bei der Stadt Waghäusel. Nach einer kurzen Zwischenstation beim Landratsamt Karlsruhe im Rahmen seiner praktischen Ausbildung kehrte er am 01.12.1992 nach Abschluss des Studiums an der Fachhochschule in Kehl als stellvertretender Hauptamtsleiter zur Stadtverwaltung zurück. Am 01.10.2010 wechselte Herr Wagner dann ins Rechnungsamt der Stadt, wurde zum stellvertretenden Fachbeamten für das Finanzwesen ernannt und war dort unter anderem mit der Erstellung des Haushaltsplanes und der Jahresrechnung beschäftigt. Nachdem Rechnungsamtsleiter Roland Zepp zum Ende des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde, hat Rainer Wagner nun am 01. Januar die Amtsleitung im Rechnungsamt übernommen und zeichnet sich fortan verantwortlich für die Bereiche Kämmerei, Steueramt, Stadtkasse, Liegenschaftsamt und Forstverwaltung.

Auch im Bereich Hauptamt hat zum 01. Januar 2012 ein Wechsel in der Amtsleitung stattgefunden. Thomas Köhler hat mit Beginn des neuen Jahres die Hauptamtsleitung von seinem Vorgänger Josef Heiler übernommen, der sich ebenso wie sein ehemaliger Amtsleiterkollege Roland Zepp seit Ende 2011 im wohlverdienten Ruhestand befindet. Herr Köhler ist Diplomverwaltungswirt (FH) und begann seine Beamtenlaufbahn am 01.09.1997 als Inspektorenanwärter bei der Gemeinde Hambrücken. Während seines Studiums absolvierte Herr Köhler im Rahmen der praktischen Ausbildung mehrmonatige Praktika in der Gemeinde St. Leon-Rot, im Landratsamt Karlsruhe und in der Verwaltung der Fürst-Stirum- Klinik in Bruchsal. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums an der Fachhochschule in Kehl war Herr Köhler in den vergangenen 10 Jahren als stellvertretender Leiter des Hauptamts in der Gemeinde Linkenheim-Hochstetten tätig. Er wird künftig unter anderem die Bereiche Beschaffung, Versicherungen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bibliothek, EDV und Archiv verantwortlich übernehmen und die Geschäftstelle des Gemeinderats leiten.


(2012.01.19) Hauptamtsleiter Josef Heiler und Rechnungsamtsleiter Roland Zepp im wohlverdienten Ruhestand

Ende 2011 konnte Bürgermeister Walter Heiler zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Waghäusel nicht nur auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken, sondern gleich auf eine doppelte Ära, die mit Ausscheiden zweier Amtsleiter aus der Verwaltung zu Ende ging.

Während einer kleinen Feierstunde im Rathaus verabschiedete das Stadtoberhaupt Roland Zepp und Josef Heiler in den wohlverdienten Ruhestand.

In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Heiler zunächst, dass mit den beiden „Urgesteinen“ der Verwaltung mehr als 90 Jahre Kompetenz und Erfahrung die Stadt Waghäusel verlassen und ging anschließend auf die Laufbahnen und Verdienste der beiden Amtsleiter ein.

Nach über 45 Jahren im Dienst der Stadt Waghäusel wurde Rechnungsamtsleiter Roland Zepp in den Ruhestand versetzt. Herr Zepp begann seine erfolgreiche Beamtenlaufbahn am 01.12.1966 als Beamten-Anwärter des gehobenen Kommunaldienstes bei der damals noch selbständigen Gemeinde Wiesental. Schon ein halbes Jahr später wurde er am 13. Juni 1967 vom damaligen Bürgermeister Emil Groß vorübergehend zum stellvertretenden Kassenleiter bestellt. Wie sich später herausstellte, war dies bereits ein erster Schritt in Richtung einer überaus erfolgreichen beruflichen Karriere im Rechnungsamt. Nach Abschluss des Lehrgangs für den mittleren Verwaltungsdienst im Dezember 1968 nahm Herr Zepp ab Januar 1970 am Lehrgang für den gehobenen Verwaltungsdienst teil, welchen er im September 1970 erfolgreich abschloss. Bedingt durch den Wehrdienst musste der aufstrebende junge Verwaltungsbeamte Zepp dann allerdings eine berufliche Zwangspause einlegen. Nach seiner Rückkehr und einem kurzen „Gastspiel“ im Hauptamt - unter anderem als Standesbeamtenstellvertreter – wurde Herr Zepp im Jahr 1973 stellvertretender Amtsleiter im Rechnungsamt der Gemeinde Wiesental. Auch nach der Gemeindereform blieb Roland Zepp dem Rechnungsamt treu. Am 01.11.1977 wurde er zum stellvertretenden Fachbeamten für das Finanzwesen und somit zum stellvertretenden Rechnungsamtsleiter der Gemeinde Waghäusel ernannt. Seit Mai 1988 leitete Roland Zepp als Rechnungssamtsleiter die Kämmerei der Stadt Waghäusel und war unter anderem verantwortlich für die Bereiche Stadtkasse, Steueramt und Forstwesen. Lange Jahre war er darüber hinaus Verbandsschriftführer und Verbandsrechner des Zweckverbands „Abwasserverband Wagbach“ sowie Verbandsrechner des Zweckverbands „Wasserversorgung Lußhardt“. In seiner fast 40-jährigen Amtszeit im Rechnungsamt hat er die Stadt durch finanzielle Höhen und Tiefen begleitet und unzählige kommunale Projekte finanziell mitgeplant und abgewickelt. Eine Jahresrechnung mit positiver Zuführungsrate und ohne weitere Dahrlehensaufnahmen war für ihn stets ein persönliches Erfolgserlebnis. Im Rahmen der Verabschiedung ließ Bürgermeister Walter Heiler Roland Zepp wissen, dass er bereits als junger Gemeinderat von den fachlichen Vorträgen des damaligen stellvertretenden Rechnungsamtsleiters Roland Zepp sehr beeindruckt war. Er bedankte sich bei Herrn Zepp für seine hervorragende Arbeit im Dienste der Stadt Waghäusel und wünschte ihm für die Zukunft im wohlverdienten Ruhestand viel Gesundheit und alles erdenklich Gute.

Nach ebenfalls 45 Jahren im Dienst der Stadt Waghäusel wurde der Leiter des Haupt- und Personalamtes, Josef Heiler, in den Ruhestand verabschiedet. Er begann seine Laufbahn als Inspektoranwärter bei der damaligen Gemeinde Kirrlach. Zunächst absolvierte Heiler 1968 den Lehrgang für den mittleren Verwaltungsdienst, bevor er 1970 die Prüfung für die gehobene Laufbahn machte. Noch im selben Jahr wurde er zum Wehrdienst eingezogen. Nach seiner Rückkehr zur Gemeinde absolvierte er 1973 zunächst den Standesamtslehrgang bevor er ein Jahr später zum Verwaltungsratschreiber bestellt wurde. Nach 1975 übernahm er in der neuen Großgemeinde Waghäusel zunächst die Leitung des Ordnungsamtes, wozu auch die Verwaltung der Gemeindewohnungen sowie das Versicherungswesen gehörten. 1976 wurde Heiler zum Beamten auf Lebenszeit ernannt. Seit 1988 war Josef Heiler Leiter des Haupt- und Personalamtes und damit unter anderem auch für die die Sachgebiete Schule, Kultur und Sport, für die Stadtbibliothek, für das Beschaffungsamt und für das Stadtarchiv verantwortlich. Neben weiteren zentralen Funktionen gehörte zu seinem Aufgabenbereich auch der Sitzungsdienst im Gemeinderat. Darüber hinaus hatte er über lange Jahre das Amt des Verbandsschriftführers beim Zweckverband „Wasserversorgung Lußhardt“ inne. Bürgermeister Walter Heiler würdigte in seinen Abschiedsworten die Verdienste Josef Heilers für die Stadt Waghäusel, dankte ihm für seine loyale, zuverlässige und engagierte Arbeit und wünschte auch ihm für den nächsten Lebensabschnitt als Pensionär alles Gute und vor allem Gesundheit.

Den guten Wünschen des Bürgermeisters für den Ruhestand von Roland Zepp und Josef Heiler schloss sich am Ende der Feierstunde auch Werner Bolz an. Der Vorsitzende des Personalrates der Stadt Waghäusel dankte den beiden ausscheidenden Amtsleitern im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen ebenfalls für die gute Zusammenarbeit und wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft.


(2012.01.10) Neuer Mitarbeiter im Bereich Schule, Kultur und Sport

Seit dem 16. Dezember 2011 ist Herr Tobias Mahl neuer Mitarbeiter der Stadtverwaltung Waghäusel. Er hat die Aufgaben aus dem Bereich Schule, Kultur und Sport übernommen.
Dazu gehören die Zusammenarbeit mit den Vereinen, Verbänden und Gruppen aus Waghäusel, die Vereinsförderung, die Verwaltung der städtischen Hallen und die Schülerbeförderung. Darüber hinaus ist er Ansprechpartner für sämtliche Fragen rund um das Rheintalbad.

Bei Fragen, Wünschen oder Anregungen zu diesen Aufgaben erreichen Sie Herrn Mahl per E-Mail (tobias.mahl@waghaeusel.de), per Telefon (207-203) oder persönlich im Rahmen der Rathausöffnungszeiten in Zimmer 203.



(2012.01.09) Neujahrsempfang der Stadt Waghäusel: Walter Heiler zieht positive Bilanz / Rekordhaushalt 2012
























In seiner Neujahrsrede appellierte das Stadtoberhaupt an den Gemeinsinn der Bürgerinnen und Bürger. Keinen Geringeren als den großen Philosophen Immanuel Kant mit seinem „Kategorischen Imperativ“ bemühte der Bürgermeister um klarzumachen: „Stell dir mal vor, welche Konsequenzen es hätte, wenn jeder grad machen würde, was er will.“ Und wie zum Beweis, dass er auch als stolzes Mitglied einer Regierungsfraktion in Stuttgart die Heimat fest im Blick behält, fand Heiler ein besonders bodenständiges Beispiel für Kants berühmte Maxime: Auf freiem Feld gelagerte Holzhaufen, oft mit zerschlissener Folie oder altem Wellblech bedeckt, sollten Heiler zufolge schon aus ästhetischen Gründen kein allgemein gültiges Gesetz werden. Das würde sonst viel zu viele Holzhaufen für Waghäusel bedeuten. Und wer für seine Wohnstraße ein Lkw-Verbot fordere, der bedenke, dass der Lkw-Verkehr in diesem Fall in Parallelstraßen zunehmen würde.

Für die Demokratie sei Kants Einsicht existenziell. „Wenn wir Kant nicht mehr leben, dann wird unsere freiheitlich demokratische Ordnung zu einer Diktatur der Egoisten verkommen.“ Diesen Trend gelte es zu stoppen.

Das abgelaufene Jahr bilanzierte Heiler positiv und nannte als Beispiel das ehemalige Munitionsdepot Kirrlach, das man nach 40 Jahren wieder der Öffentlichkeit zugänglich machen konnte. Zudem erwähnte Heiler weitere Beschlüsse und Maßnahmen des vergangenen Jahres. Voraussetzungen für mehr betreutes Wohnen seien ebenso geschaffen worden wie der weitere Ausbau der Kleinkindbetreuung. Zudem habe man fast eine Million Euro in Unterhaltungsmaßnahmen für öffentliche Straßen und Plätze investiert. Auch der Gewerbepark Eremitage mache Fortschritte, für Baumaßnahmen gebe es 2012 Zuschüsse aus Fördertöpfen. Den Haushalt 2012, der am 23. Januar im Gemeinderat zur Verabschiedung ansteht, bezeichnete Bürgermeister Heiler als „absoluten Rekordhaushalt“ mit vielen wichtigen Investitionen, darunter 3,5 Millionen Euro für die Rathauserweiterung und 2,7 Millionen Euro für den Endausbau der Eremitage. 6,8 Millionen Euro Darlehensaufnahme seien eingeplant. Künftig sei aber kaum mit ähnlich großen Ausgaben zu rechnen, dafür aber mit Mehreinnahmen durch den Schritt zur Großen Kreisstadt, der 2013 abgeschlossen werden soll, sagte Heiler.

Der Bürgermeister dankte den Vereinen, den ehrenamtlichen Helfern und gemeinnützigen Institutionen. Eben all jenen, die ihren Beitrag dazu leisten, dass sich bislang in Waghäusel weitestgehend Immanuel Kant und nicht die „Diktatur der Egoisten“ durchgesetzt hat.

Daniel Streib
Mit freundlicher Genehmigung der BNN


(2011.12.20) Zweiter Bauabschnitt Ortsmitte Kirrlach freigegeben
























Zweiter Bauabschnitt Ortsmitte Kirrlach freigegeben - Land fördert Straßenbaumaßnahme mit 60 Prozent.
Die Freude war den zahlreich erschienenen Anwohnern der Kronauer Straße bei der feierlichen Eröffnung anzusehen: Bürgermeister Walter Heiler gab gestern den zweiten Abschnitt der Ortskernsanierung Kirrlach zwischen dem Platz am Kreuz und der Moltkestraße für den Verkehr frei.
„Das nennt man eine Punktlandung. Als wir die Maßnahmen im Februar öffentlich ausgeschrieben haben, wurde der 16. Dezember als definitives Ende der Fertigstellung festgelegt. Und genau an diesem Tag wird jetzt der Straßenabschnitt freigegeben“, begrüßte der Bürgermeister die trotz des widrigen Wetters zahlreich erschienenen Gäste. Rund 8 Monate dauerten die Bautätigkeiten. Während dieser Zeit mussten die Anwohner viele Unannehmlichkeiten auf sich nehmen, monatelang konnten die Grundstücke mit den Autos nicht angefahren werden. Jetzt erhielten sie als Entschädigung eine deutlich attraktivere Straße als vorher.
Die Baumaßnahme gestaltete sich als außerordentlich umfangreich. Zunächst musste die Wasserleitung mit den Hausanschlüssen total erneuert werden. Die Kosten hierfür beliefen sich alleine auf rund 380.000 Euro. Die Straße wurde komplett aufgebrochen, der alte Regenwasserkanal im Gehweg musste entfernt werden. Darüber hinaus wurden alle Kanalhausanschlüsse saniert. Im Zuge der Straßenbauarbeiten wurde die Gasleitung verlegt und die 20 KV-Leitung wurde erneuert. Außerdem ist es jetzt möglich, in der gesamten Straße über Kabel-BW einen Internet-Kabel-TV-Anschluss zu bekommen. Die neue Straßenbeleuchtung besteht aus hochwertigen BEGA-LED-Dreiecksleuchten. Die Gehwege wurden mit grauem Pflaster verlegt, die Parkplätze erhielten ein anthrazitfarbenes Pflaster. Der gesamte Straßenunterbau wurde komplett erneuert. Links und rechts der Straße wurden Amberbäume gepflanzt und Parkplätze geschaffen, die jetzt in weit größerer Anzahl als zuvor vorhanden sind. Eine Fußgängerampel mit LED-Lampen, blindengerecht mit Akustiksignal, wurde installiert. Die gesamten Kosten der Straßenbaumaßnahme belaufen sich auf etwa 950.000 Euro. Bürgermeister Walter Heiler zeigte sich besonders erfreut darüber, dass ein wesentlicher Teil dieser Kosten aus Landesmitteln finanziert wurde. „60 Prozent der Kosten, mit Ausnahme der Wasserleitungsarbeiten, werden im Rahmen des Landessanierungsprogramms vom Land übernommen. So haben wir letztlich nicht nur ein außerordentlich ansprechendes neues Straßenbild erhalten, sondern es werden auch noch die Stadtfinanzen entlastet. Das ist ein guter Tag für Waghäusel“, so das Stadtoberhaupt.
Jetzt steht noch der 3. Bauabschnitt der Ortskernsanierung bevor. Es handelt sich hierbei um den Abschnitt zwischen der Moltke- und Ostendstraße. Diese Arbeiten sollen im Frühjahr 2012 beginnen und bedeuten eine weitere Attraktivitätssteigerung. Das Bauende soll im Dezember 2012 sein.


(2011.11.16) Brückensanierung Gartenstraße

Zur Zeit finden an der Brücke Gartenstraße Sanierungsarbeiten statt. Die Brücke erhält eine neue Abdichtung, neue Brückenkappen werden aufgebracht, verschiedene Betonsanierungen vorgenommen. Die Versorgungsleitungen, die seitlich an der Brücke in Leerrohren verliefen, werden umgelegt und liegen zukünftig im Gehweg im Bereich des Brückenkörpers.
Gesamtkosten der Maßnahme: ca. brutto 80000 €.
Die Arbeiten werden, entsprechende Witterung vorausgesetzt, bis Anfang Dezember abgeschlossen sein. Die Arbeiten werden halbseitig ausgeführt, so dass der Verkehr immer aufrecht erhalten bleiben kann.
Für Behinderungen durch die Baumaßnahme bitten wir die Bevölkerung um Verständnis.


(2011.11.08) „Ein Nest namens Waghäusel“

So betitelte die BILD-Zeitung letzte Woche unsere Stadt in einem Bericht über Lars Stindl, der bekanntlich aus unserer Stadt stammt und bei Hannover 96 als Profi-Fußballer derzeit für Furore sorgt und ein Traumtor in der Europa League gegen Kopenhagen geschossen hat.
Bürgermeister Walter Heiler hat sofort an die BILD-Zeitung geschrieben, nachfolgend veröffentlichen wir diesen Brief:

„An die Bild-Zeitung
Redaktion
Herrn Heiko Niedderer


BILD-online 3.11.2011: „Stindl-Hammer – jetzt braucht Hannover noch einen Sieg“
„Er kommt aus einem Nest namens Waghäusel – aber hat ganz großen Fußball drauf!“

Sehr geehrter Herr Niedderer, sehr geehrte Damen und Herren,
ich schreibe Ihnen, weil ich die Freude und Ehre habe, Bürgermeister des heimatlichen „Nests“ zu sein, aus dem unser „Nesthäkchen“ Lars Stindl ausgezogen ist, um in der Bundesliga und der Europa League zu zeigen, wie schön Fußball gespielt werden kann. Ich möchte mich überhaupt nicht darüber beschweren, dass Sie unsere Heimatstadt in Ihrem Artikel „Stindl-Hammer“ vom 3.11.2011 ein „Nest“ nennen. Ich möchte mich sogar bedanken, dass Sie erkannt haben, wie wichtig es gerade für Topfußballer sein kann, mit der nötigen Nestwärme im Rücken in ein Spiel zu gehen.
Lars Stindls heimatliches „Nest“ Waghäusel ist eine Stadt mit aktuell 20.629 Einwohnern in Nordbaden. Es besteht aus drei Ortsteilen. Im Regionalplan ist Waghäusel als „Unterzentrum“ ausgewiesen. Es gibt mehrere Grund- und Hauptschulen, eine Realschule, eine Musik- und Singschule, eine Stadtbibliothek, ein Hallen- und Freibad, drei Mehrzweckhallen und unzählige aktive sportliche, kulturelle und caritative Vereine. Wir haben viele Fachgeschäfte und ein großes Einkaufszentrum. Das „Nest“ ist durch Anschlüsse an die Bundesautobahn und die Rheintalstrecke der Bahn sowie vorzüglichen Busverbindungen mit der Welt vernetzt. Die Sängerin Lou Hoffner, die Deutschland beim Grand Prix Song Contest 2003 im lettischen Riga vertreten hat, kommt aus dem gleichen Nest, in dem, wie Sie sehen können, bunte Vögel mit viel Erfolg ausgebrütet werden.
Lars Stindl hat hier in diesem „Nest“ seine ersten fußballerischen Gehversuche gemacht, er ist hier aufgewachsen und in einem harmonischen und intakten Familiennest groß geworden, mit tollen Eltern und einem Umfeld, das ihm die nötige Nestwärme gegeben hat. Als Bürgermeister unserer Stadt pflege ich ständigen Kontakt mit Lars, von dem ich deshalb weiß, dass er sehr heimatverbunden ist und gerne immer wieder in sein „Nest“ zurückkehrt, wo er sich übrigens in vorbildlicher Weise sozial engagiert hat, und zwar im letzten Jahr für die Aktion „Waghäusel hilft Afrika“. Er hat hier viele Freunde und Bekannte, und so darf ich behaupten, er fühlt sich bei uns in seinem „Nest“ immer wohl und wir sind alle stolz darauf, dass er aus unserem Nest kommend in der großen Fußballwelt zeigt, was aus einem Nesthäkchen alles werden kann.
Sehr geehrter Herr Niedderer, sehr geehrte Damen und Herren, gerne lade ich Sie zu einem Besuch in unser schönes „Nest“ ein. Dann können Sie bei dieser Gelegenheit auch erfahren, dass ein ganz Großer des deutschen Fußballs, nämlich Seppl Herberger, seine familiären Wurzeln in unserem „Nest“ hat. Vielleicht kann man es so arrangieren, dass auch unser Lars dabei ist. Sollten Sie kein Interesse an einem Nestbesuch haben, noch ein Zitat von Paul von Heyse, Literaturnobelpreisträger 1910:

„Das ist´s warum sich´s leben lässt, trotz alledem auf dieser Erden: Die ganze Welt ist nur ein Nest, doch jedes Nest kann eine Welt Dir werden!“

Mit freundlichen Grüßen
Walter Heiler MdL
Bürgermeister

Die Antwort der BILD-Zeitung kam prompt, hier die Email vom 6. November:

An: Bürgermeister Heiler, Walter
Betreff: Nesthäkchen Stindl

„Lieber Herr Heiler,
Mit positiver Überraschung habe ich heute morgen Ihren Brief erhalten. Es freut mich sehr, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, uns das "Nest" Waghäusel etwas näher zu bringen. Ich möchte natürlich nochmal betonen, dass unser Text-Einstieg in keinster Weise despektierlich gemeint war. Sondern einfach als ein netter Gegensatz zwischen großer Europa-Bühne und kleiner Heimatstadt. Ihr Angebot für einen Besuch in Waghäusel würde ich natürlich sehr gerne annehmen. Ich kenne Lars sehr gut und habe mit ihm ein gutes Verhältnis, deshalb würden wir uns freuen, wenn er uns seine Heimat zeigen würde. Das wäre für unsere Leser in Hannover sicherlich eine tolle Geschichte. Ich werde direkt mal mit Lars sprechen, wann er wieder in der Heimat ist, evtl ergibt sich ja sogar schon in der jetzt kommenden Länderspielpause eine Möglichkeit. Natürlich nur wenn er damit einverstanden ist.
Sobald ich von Lars etwas höre, melde ich mich telefonisch oder per Mail. Ich hoffe sehr, dass wir uns ganz bald in Waghäusel sehen können uns Sie uns die schönsten "Nest"-Seiten zeigen können!

Mit freundlichen Grüßen,

Heiko Niedderer
Axel Springer AG
BILD HANNOVER




(2011.11.08) Grundsteuer und Gewerbesteuer in Waghäusel immer noch außerordentlich günstig

Wie im letzten Mitteilungsblatt berichtet, ist der Gemeinderat einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt, ab 1. Januar 2012 die Grund- und Gewerbesteuer moderat zu erhöhen.
Künftig beträgt die Gewerbesteuer 340 v.H. (bisher 310), die Grundsteuer A und B 290 v.H. (bisher 260). Im Vergleich zu den übrigen 31 kreisangehörigen Kommunen des Landkreises Karlsruhe sind die Steuersätze in Waghäusel immer noch außerordentlich günstig, wie sich aus nachstehender Tabelle (Quelle: Berufsverband kommunaler Finanzbeamter Baden-Württemberg, Kreisverband Karlsruhe) ergibt.




(2011.11.03) Das Standesamt informiert: Samstagstrauungen 2012

Auch im kommenden Jahr bietet die Stadt wieder die Gelegenheit, einmal im Monat an einem Samstag zu heiraten.

Die Samstagstermine für das Jahr 2012:

14. April
05. Mai
16. Juni
07. Juli
11. August
15. September
13. Oktober

Ansonsten finden die Trauungen natürlich auch jederzeit zu den normalen Öffnungszeiten des Standesamtes statt und werden üblicherweise von den Standesbeamtinnen Birgit Seiferling und Claudia Sand vorgenommen.
Derzeit befindet sich vor dem Trauzimmer eine Baustelle, da das Rathaus erweitert wird. Es ist daher nicht auszuschließen, dass es zu Baulärm kommen kann. Wir bieten daher an, freitags sowie an den Samstagsterminen in den Bürgersaal ausweichen zu können.

Änderung bei der Terminvergabe:
Künftig werden Eheschließungstermine erst bei der Anmeldung zur Eheschließung und sofern alle für die Eheschließung erforderlichen Unterlagen vorliegen, vergeben. Eine Vormerkung der Termine wird nicht mehr möglich sein. Die Anmeldung der Eheschließung kann frühestens 6 Monate vor dem Eheschließungstermin erfolgen.


(2011.01.05) Das Ordnungsamt informiert:

Immer wieder Ärger mit Hunden.

Einmal mehr müssen wir heute einige Sätze über das Verhalten einiger Hundehalter (längst nicht aller, die meisten verhalten sich korrekt) anmerken, denn die Beschwerden über unschöne Begegnungen in Feld, Wald und Flur häufen sich derzeit wieder markant.
"Die eigene Freiheit endet da, wo die des Anderen anfängt." Diese Aussage für sich genommen wäre eigentlich die ideale Lösung des Konflikts Hundehalter vs. sonstige Passanten in der freien Landschaft. Allerdings meinen manche Hundehalter, selbst definieren zu können, wo diese Freiheit des anderen anfangen darf.
Auszugsweise geben wir nachfolgend Passagen aus Schreiben wieder, die uns zu diesem Thema erreichen. Zunächst Antworten auf die Bitte, den Hund doch festzuhalten oder anzuleinen:
"Ich nehme meinen Hund nicht an die Leine. Soll ich meinen Hund dafür bestrafen, dass Sie Angst haben?" (Aussage eines Hundehalters mit 2 Kampfhunden, die ohne Leine und ohne Maulkorb im Wald herumliefen)
"Sie müssen ihre Mütze abnehmen, mein Hund mag es nicht, wenn jemand eine Mütze trägt."
"Mein Hund läuft schneller und holt sie gleich wieder ein, warum soll ich ihn festhalten. Außerdem bin ich gut versichert."
Gerade die letzte Aussage gibt zu denken. Dies hört sich beinahe so an, als ob man keine Vorsorge treffen müsste, man ist ja eh versichert. Diesem Zeitgenossen ist wohl die Bedeutung des Straftatbestandes der Körperverletzung gänzlich unbekannt.
Aber auch Jagdszenen kann man offenbar immer wieder beobachten: "Neulich habe ich beobachtet, wie eine Frau am Feldrand ihren Kofferraum öffnete und 7 Hunde heraus sprangen. Diese jagten sofort einen Storch, der auf der Wiese nach Nahrung suchte."
Wir appellieren - einmal mehr - an die Hundehalter, die Anlass zu solchen Zuschriften an die Stadt geben, ihr eigenes Verhalten gegenüber den Mitmenschen zu reflektieren. Man gewinnt durch solche Zuschriften den Eindruck, dass sich die Passanten nach den Hunden bzw. deren Haltern richten sollen. Da müssen wir Ihnen eindeutig sagen: Das ist die falsche Einstellung. Genau das Gegenteil ist richtig. Nehmen Sie die Hunde an die Leine, wenn Passanten in der Nähe sind. Nicht jeder versteht es und mag es auch nicht, wenn der Vierbeiner "nur spielen" will. Es gibt Menschen, die Angst vor Hunden haben. Dies muss eben auch respektiert werden.
In diesem Zusammenhang dürfen natürlich auch die "Hinterlassenschaften" der Hun-de nicht unerwähnt bleiben. Jeder Hund muss mal, keine Frage. Nehmen Sie doch einfach eine Tüte mit und entsorgen diese anschließend in der Mülltonne oder im Abfallkorb. Schwierig? Sicher nicht. Und: Möchten Sie Gemüse von einem Acker essen, auf dem ein Hund sein Geschäft verrichtet hat? Sehen Sie, die Menschen, die Äcker bebauen möchten das auch nicht, also passen Sie auf Ihren Vierbeiner auf!
Vielleicht helfen diese Zeilen, die Anzahl der Zuschriften an die Stadt zu reduzieren, wir würden es uns im Interesse der Bürger, die sich ohne Hund genau so frei in Feld, Wald und Flur bewegen wollen, wünschen. Denn wie gesagt: Die eigene Freiheit endet da, wo die des anderen anfängt.


( ) Notdienste...
...fürs Wochenende und Feiertage z.B. Rettungsleitstelle, Zahnärztlicher Notdienst, Augenärztlicher Notdienst, Tierärztlicher Notdienst und Apothekennotdienst finden Sie im Mitteilungsblatt der Stadt Waghäusel oder auf der Homepage des DRK unter...
 
 http://www.drk-karlsruhe.de

 
Stadt Waghäusel - Gymnasiumstrasse 1 - 68753 Waghäusel
Telefon 0 72 54 / 20 70 - Fax 0 72 54 / 207 223
email: hauptamt@waghaeusel.de