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Archiv

(2010.02.17) Beratungstag „Frau und Beruf“ |
In Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle „Frau und Beruf“ der Wirtschaftsstiftung Südwest veranstaltet das Amt für Frauen, Familie, Kinder und Jugend der Stadt Waghäusel am Donnerstag, den 4. März 2010, einen Beratungstag im Rathaus Waghäusel.
Von 14.00 bis 18.00 Uhr finden kostenlose individuelle Beratungstermine statt.
Die Kontaktstelle „Frau und Beruf“ bietet an diesem Tag individuelle Beratung und Information für Frauen in allen beruflichen Fragen wie z.B.:
- Suchen Sie berufliche Perspektiven oder wollen Sie sich neu orientieren?
- Planen Sie nach einer (familienbedingten) Berufsunterbrechung einen Wiedereinstieg?
- Benötigen Sie Informationen zu Umschulung oder Weiterbildung?
- Sind sie erwerbslos oder von Erwerbslosigkeit bedroht?
- Denken Sie an eine freiberufliche Tätigkeit oder eine Existenzgründung?
Für einen kostenlosen Beratungstermin melden Sie sich bitte verbindlich beim Amt für Frauen, Familie, Kinder und Jugend der Stadt Waghäusel unter Tel. 07254/207-111 an.
| (2010.01.07) Stadt Waghäusel veranstaltet traditionellen Neujahrsempfang |
Bereits zum elften Mal veranstaltet die Stadt Waghäusel am Sonntag, den 10. Januar 2010, um 11:00 Uhr in der Wagbachhalle Wiesental ihren traditionellen Neujahrsempfang, zu dem Bürgermeister Walter Heiler auch in diesem Jahr wieder alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt eingeladen hat.
Im Mittelpunkt des Empfangs, der in den vergangenen Jahren regelmäßig auf ein breites Interesse gestoßen ist, soll wiederum das wechselseitige persönliche Gespräch stehen. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Walter Heiler mit einem Rückblick auf das vergangene und einem Ausblick auf das gerade begonnene Jahr wird es deshalb für die Besucherinnen und Besucher des Neujahrsempfangs ausreichend Gelegenheit zum Gedankenaustausch in lockerer Atmosphäre geben.
| (2009.12.15) Brückensanierung in Waghäusel-Kirrlach abgeschlossen |
In der ersten Dezemberwoche wurden die Sanierungsarbeiten an der Brücke über den Duttlacher Graben in der Kolpingstraße im Stadtteil Kirrlach abgeschlossen. Rund 120.000 EUR hat die Stadt Waghäusel in das Bauwerk investiert, das altersbedingte Schäden aufwies und deshalb umfassend saniert werden musste. Zu den Arbeiten, die von September bis Anfang Dezember 2009 durchgeführt wurden, gehörten unter anderem die Instandsetzung der Widerlager und der Befestigung des Durchflussquerschnittes, die Betonsanierung des Überbaues, die Teilerneuerung der Gesimse und die Erneuerung der Fahrbahn sowie des Brückengeländers.
Der ursprünglich vorgeschlagene Neubau der Brücke hätte rund 300.000 EUR gekostet. Eine nochmalige Prüfung, die seitens des Bauamtes angeregt wurde, hatte dann aber ergeben, dass eine Sanierung ausreichend ist, um die Brücke für die nächsten 30 bis 40 Jahre funktionstüchtig und verkehrssicher zu machen.
| (2009.12.08) Wetten, dass... |
...es Waghäusel und Oberhausen-Rheinhausen nicht schaffen, dass am Samstag, 12. Dezember 2009, um 12:00 Uhr 300 Kindergartenkinder aus beiden Kommunen auf den dm-Parkplatz kommen, jeweils mit einer Nikolausmütze bekleidet sind und gemeinsam „Lasst uns froh und munter sein“ singen?
Liebe Kinder und Eltern,
unser Bürgermeister Walter Heiler und Herr Martin Büchner, Bürgermeister der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen, haben diese Wette mit Herrn Vogelbacher vom dm-Verteilzentrum abgeschlossen. Herr Vogelbacher ist schon sehr gespannt, ob wir es schaffen, die Wette zu knacken.
Deshalb bitten wir euch und eure Eltern um tatkräftige Unterstützung. Kommt am Samstag, 12. Dezember 2009, um 12:00 Uhr alle zum dm-Parkplatz und helft mit, die Wette zu gewinnen. Für die teilnehmenden Kinder gibt es etwas zum trinken und zum essen.
| (2009.12.03) Verkauf und Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen (Feuerwerkskörpern): |
Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II (Feuerwerkskörper/Knallkörper) nach
§ 23 Abs. 2 der 1. Sprengstoffverordnung (1. SprengV) nur am 31.12. und am 01.01. eines jeden Jahres gestattet ist (diese Einschränkung gilt nicht für Inhaber entsprechender Erlaubnisse oder Befähigungsscheine). Zuwiderhandlungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit einem Bußgeld geahndet werden. Wir bitten Sie darum, dies zu beachten und vor dem Silvestertag sowie nach dem Neujahrstag keine Feuerwerkskörper/ Knallkörper zu zünden.
In der unmittelbaren Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Fachwerkhäusern (neue Regelung) ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und Knallkörpern verboten (§ 23 Abs.1 der 1. SprengV)!
Ebenso erinnern wir daran, dass Personen unter 18 Jahren der Umgang (Aufbewahren und Abbrennen) mit Feuerwerkskörpern/Knallkörpern (pyrotechn. Gegenstände der Klasse II) verboten ist (§ 23 Abs. 2 Satz 2).
Der Verkauf von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II ist nach § 22 Abs. 1
1. SprengV im Jahr 2009 nur vom 29.12. bis zum 31.12. erlaubt (ausgenommen Verkauf an Verbraucher mit entspr. Erlaubnis oder Befähigungsschein). Kleinstfeuerwerk der Klasse I („Knallerbsen“ etc.) darf dagegen das ganze Jahr über verkauft werden.
Weitere Informationen gibt es auch unter http://www.gaa.baden-wuerttemberg.de (Merkblätter/ Sprengstoffrecht).
Wir bitten um entsprechende Beachtung.
| (2009.12.03) Anmeldungen für neue Kinderkrippe: |
Stadt Waghäusel nimmt Anmeldungen für neue Kinderkrippe entgegen.
Die Stadt Waghäusel eröffnet voraussichtlich Anfang April 2010 in der Markgrafenstraße eine neue Kinderkrippe, in der insgesamt 40 Kleinkinder im Alter von einem Jahr bis zum Kindergarteneintritt betreut werden.
Angeboten werden eine Vormittagsgruppe von 7:45 bis 12:45 Uhr, zwei Gruppen mit verlängerten Öffnungszeiten von 7:30 bis 13.30 Uhr und eine Ganztagesgruppe von 7:15 bis 17:00 Uhr.
Für die Aufnahme gelten die Kriterien des Tagesbetreuungsausbaugesetzes.
Eltern können Ihre Kinder an folgenden Tagen im Kindergarten Spatzennest für die neue Einrichtung anmelden:
Montag, 14.12.2009, 14:00 – 18:00Uhr
Dienstag, 15.12.2009, 14:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch, 16.12.2009 von 09:00 – 13:00 Uhr
Fragen zur Anmeldung beantwortet gerne Frau Karin Sälzler, Tel. 07254 / 207-111.
| (2009.10.12) Verlegung der Bushaltestelle Karlsruher Straße Richtung Ortsausgang | Wegen Bauarbeiten auf dem Gehweg muss die Bushaltestelle vom 19.10.2009
bis voraussichtlich 30.10.2009 verlegt werden. Sie befindet sich in diesem Zeitraum in der Karlsruher Straße 2a vor der Gaststätte ‚Asian Wok’.
Wir bitten um Beachtung und um Ihr Verständnis. | (2009.09.30) Straßensperrungen in Waghäusel-Wiesental aus Anlass der Kirchweih | Aus Anlaß der Kirchweih und des verkaufsoffenen Sonntags im Stadtteil Wiesental werden umfangreiche Straßensperrungen erforderlich.
Wie jedes Jahr wird wegen der Kirchweih die Philippsburger Straße zwischen Bolanden- und Schanzenstraße von Mittwoch, den 30.09.2009 bis Mittwoch, den 07.10.2009 voll gesperrt, um den Vergnügungspark aufzubauen.
Am Sonntag, den 04. Oktober 2009 wird gleichzeitig in der Zeit zwischen ca. 12.00 Uhr und 19.00 Uhr die Mannheimer Straße ("Einkaufsmeile") zwischen Kirche und Kriegstraße gesperrt.
Gleichzeitig wird die Bushaltestelle "Marktplatz" der KVV-Linie 125 am 04.10.2009 von 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr an die Ecke Kriegstraße/Mannheimer Straße verlegt.
Wir bitten die Bevölkerung um Beachtung.
| (2009.09.16) Abwechslungsreiches Programm bis zum letzten Ferientag - Waghäusler Ferienprogramm 2009 mit großem Zuspruch | Das Ferienprogramm der Stadt Waghäusel hielt auch in der zweiten Hälfte der großen Ferien viele tolle Veranstaltungen für die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer parat.
Auf großen Zuspruch stießen vor allem Programmpunkte zu den Themen Abenteuer, Natur und Tiere. So wurde den Kindern eine Abenteuerrallye mit anschließendem Grillfest sowie eine Schnitzeljagd durch den Kirrlacher „Geisterwald“ geboten. Der Kirrlacher Wald war ebenso der Veranstaltungsort für einen Streifzug mit einem örtlichen Jäger. Auch das Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe machte in Waghäusel Halt und brachte den interessierten Teilnehmern die heimische Tier- und Pflanzenwelt näher. Bei den beiden Veranstaltungen „Spiel und Spaß rund um den Hund“ standen Tipps für das richtige Verhalten gegenüber Hunden ebenso auf dem Programm wie das Bemalen von T-Shirts und verschiedene Spiele.
Gelegenheiten zur sportlichen Betätigung gab es für die Waghäusler Kinder in den letzten drei Wochen des Ferienprogramms zur Genüge. Zwei Angebote drehten sich rund um den Fußball, wobei eines hiervon nur an Mädchen gerichtet war. Eine ruhige Hand sowie Zielsicherheit bewiesen jene Teilnehmer, die sich zum Boulespielen angemeldet hatten. Ganz schön ins Schwitzen kamen hingegen diejenigen, die sich am Einsteigertraining im Badminton und Tischtennis beteiligten. Auf spielerische Art und Weise konnten die Jungs und Mädchen in verschiedene Kampfsportarten hineinschnuppern. So wurden ein ein- sowie mehrtägiges Ringertraining, eine Einführung ins Boxing und mehrere Veranstaltungen zum Thema Karate und Selbstverteidigung ausgerichtet. „Schach Matt“ hieß es an zwei Nachmittagen, an denen die Kinder und Jugendlichen in die Grundlagen des Schachspiels eingeweiht wurden und schließlich ein kleines Turnier ausspielten. Sowohl für die Jüngeren als auch für Jugendliche gab es Angebote zum Thema Tanzen. Zwei Mal standen Kindertanz und Gymnastik auf dem Programm, ein weiteres Mal Grundschritte im Hip-Hop. In der vorletzten Ferienwoche konnten sich die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Erlebnisworkshop fit für die Schule machen. Bewegung, Stärkung der Sinne und Yoga sollten ihnen hierzu verhelfen.
Äußerst interessant gestalteten sich die noch auf dem Veranstaltungskalender stehenden Ausflüge und Betriebsbesichtigungen. Die weiteste Fahrt führte zu den Vogtsbauernhöfen nach Gutach, die einen Eindruck vom früheren Landleben vermitteln. Beim Besuch des Senders „Radio Regenbogen“ in Mannheim waren die Jugendlichen bei der Ausstrahlung einer Sendung im Studio hautnah dabei. Die Arbeitsabläufe hinter den Kulissen großer Unternehmen lernten die Kinder in einer Großbäckerei, einem Einkaufszentrum und bei einem örtlichen Getränkehersteller kennen.
Zahlreiche Bastelveranstaltungen luden auch in den letzten drei Wochen zur kreativen Betätigung ein. Unter anderem wurden Schals aus Pompomgarn gehäkelt, mit Wolle und Effektgarnen experimentiert und Windspiele gebastelt. Weiterhin gestalteten die jungen Künstler Keilrahmen und fertigten aus Tontöpfen lustige Figuren.
Spielenachmittage kamen wie immer sehr gut bei den Kindern an. Bei der Spaßolympiade und den Crazy Games standen sowohl klassische Spiele wie Sackhüpfen und Eierlauf als auch Ausgefalleneres wie Teebeutelweitwurf auf dem Programm. An mehreren Tagen war unter dem Motto „Spürnasen aufgepasst“ detektivisches Gespür bei einer Stadtrallye genauso gefragt wie sportliche Fähigkeiten und handwerkliches Geschick. Speziell für Mädchen wurde ein Nachmittag angeboten, an dem sie frei nach ihren Wünschen lesen, basteln oder spielen konnten.
Wieviel Spaß Singen in der Gemeinschaft machen kann, erfuhren die Teilnehmer des musikalischen Programmpunktes „Einfach mal singen“.
Bei den vier Veranstaltungen des örtlichen Jugendzentrums drehte sich alles um das Zubereiten beliebter italienischer Gerichte. Die kleinen Köchinnen und Köche wagten sich unter Anleitung an selbstgemachte Nudeln mit Tomatensoße und leckere Pizza.
Informativ und spannend waren die Angebote zweier Feuerwehrabteilungen, bei denen den Ferienkindern die Gerätschaften und Aufgaben der Feuerwehr erklärt wurden. An Astronomie interessierte Jungen und Mädchen hatten an zwei Abenden die Gelegenheit, mehr über verschiedene Planeten und Sternbilder zu erfahren. Dank klarem Wetter konnten sie auch selbst durch ein Teleskop den Nachthimmel erkunden.
Zum Ferienende blicken alle Beteiligten auf ein rundum gelungenes Ferienprogramm 2009 zurück, das den über 620 angemeldeten Waghäusler Kindern und Jugendlichen viel Spaß und Abwechslung bot. Ein besonderer Dank gilt den 70 Veranstaltern mit ihren Betreuerinnen und Betreuern, deren Engagement die breite Angebotspalette von 127 Programmpunkten ermöglichte.
| (2009.08.21) Hitzerekord in Waghäusel |
Deutschlands Wärmepol lag im Landkreis Karlsruhe
Was am vergangenen Donnerstag die Menschen am eigenen Leib spürten ist nun amtlich: Einer der heißesten Punkte in Deutschland befand sich in Waghäusel. Wie der deutsche Wetterdienst mitteilte, wurden in Waghäusel rekordverdächtige 37,5 Grad gemessen. Nur in Rahden im Landkreis Minden-Lübbecke (NRW) stieg die Quecksilbersäule noch etwas höher, nämlich auf 37,8 Grad. Auslöser dieser Hitze war das Hoch "Lina", welches mittlerweile allerdings von Tief "Eberhard" abgelöst wurde, das wieder angenehmere Temperaturen beschert. Dieser Rekordwert hat Waghäusel bundesweit in die Schlagzeilen gebracht. So berichten der Spiegel, Focus, n-tv, SWR und viele regionale und überregionale Zeitungen über diesen Spitzenwert.
| (2009.08.20) Halbzeitbericht Waghäuseler Ferienprogramm 2009 | In den ersten drei Wochen der Sommerferien konnten die über 600 am Waghäusler Ferienprogramm teilnehmenden Kinder und Jugendlichen aus einer Vielzahl an verschiedensten Aktivitäten wählen, die von den örtlichen Vereinen und Institutionen angeboten wurden.
Den Anfang des Veranstaltungsreigens bildete eine Fahrt zu den Vogtsbauernhöfen nach Gutach. Ebenfalls mit der Bahn besuchte man das Auto-Technik-Museum in Speyer, die Schwarzenbachtalsperre in Forbach und die Glasbläserei in Wolfach. Wer einmal hinter die Kulissen großer Unternehmen schauen wollte, hatte beim ZDF in Mainz, beim SWR in Baden-Baden und bei einem örtlichen Einkaufszentrum die Gelegenheit dazu. Actionreich ging es im Europapark Rust und Erlebnispark Tripsdrill zu, wo die Attraktionen von den Kindern und Jugendlichen ausgiebig genutzt wurden.
Auch einige kulturelle Veranstaltungen zählten in den ersten Wochen zum Programm. „Manege frei“ hieß es bei einer Veranstaltung, bei der eine musikalische Zirkusgeschichte eingeübt und anschließend den Eltern vorgeführt wurde. Auf eine Reise in den Orient begaben sich diejenigen, die zu den „Getanzten Märchen aus 1001 Nacht“ angemeldet waren. Weiterhin wurden eine Führung durch Wallfahrtskirche und Kloster Waghäusel sowie die jedes Jahr sehr beliebte Lesenacht mit Frühstück in der Stadtbibliothek angeboten.

Verschiedene Spielenachmittage wie „Comedy-Rallye“, „Fun Games“, „Spiel ohne Grenzen“ oder „Basteln und Spielen im Grünen“ luden zum ausgiebigen Spielen und Bewegen ein. Auch im Schülerhort Kirrlach konnten Kinder zwei spaßige Ferientage verbringen.
Großer Beliebtheit erfreuten sich auch die sportlichen Angebote. Die Palette bei den Ballspielen reichte von Tischtennis über Federball bis hin zu Tennis und Fußball. Wer sich lieber im Wasser aufhält, durfte sich im Aquadrom Hockenheim oder im örtlichen Freibad austoben. Ebenso ins kühle Nass ging es nach verschiedenen Leichtathletik-Disziplinen für Kinder, die die „Fitness-Medaille“ erwerben wollten. Gute Leistungen im Laufen, Springen und Werfen waren bei der „Mini-Olympiade“ gefragt. Bei zwei Programmpunkten zum Thema Tanzen wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowohl die neuesten Tanzschritte zu aktueller Musik als auch die Grundkenntnisse im Gardetanz beigebracht. Zu den spektakulärsten Sportveranstaltungen zählten das Klettern am Battertfelsen bei Baden-Baden und das erstmals angebotene Schnuppertraining im Speerwerfen mit dem U20-Europameister und deutschen Jugendmeister Andreas Hofmann, bei dem sich auch Bürgermeister Walter Heiler im Speerwerfen versuchte.
Junge Tierliebhaber hatten ihre Freude bei den sehr beliebten Reitveranstaltungen, bei denen sie neben geführtem Reiten auch Tipps zur Pferdepflege mit auf den Weg bekamen. Ein weiterer Programmpunkt widmete sich dem Hundesport, wobei die Vorführungen mit Schäferhunden den Kindern aufschlussreiche Informationen über das Verhalten der Hunde gaben.
Eine große Auswahl an Bastel- und Malveranstaltungen zählt auch dieses Jahr zu den Angeboten des Ferienprogramms. Ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten die teilnehmenden Kinder unter anderem beim Bedrucken von T-Shirts, Designen von Jeanstäschchen oder Gestalten von Blumentöpfen. Aber auch beim Erstellen einer Sonnenblumen-Fensterdeko und Bemalen von Holzmotiven waren alle mit Eifer dabei. Desweiteren wurden unter sachkundiger Anleitung Sonnenuhren zum Mitnehmen gebaut und geeicht.

„Sommergefühle“ kamen beim gleichnamigen Programmpunkt auf, bei dem kindgerechte Cocktails, Dips und leichte Rezepte für heiße Sommertage ausprobiert wurden. In der warmen Backstube einer örtlichen Bäckerei durften die Teilnehmer hingegen selbst leckere Backwaren herstellen. Unter dem Motto „Fit Kids“ verbrachten einige Kinder einen Tag mit einer Ernährungsberaterin, die mit ihnen gemeinsam gesunde Mahlzeiten zubereitete.
Veranstaltungen, bei denen die Kinder und Jugendlichen Abenteuer in der freien Natur erleben können, gehören auch 2009 zu den Rennern des Ferienprogramms. Während es bei einer Schatzsuche in Kirrlach knifflige Aufgaben zu lösen galt, lernten die Teilnehmer der „Survival-Tour“ sich mit Kompass und Karte zurecht zu finden. Wie Piraten und Freibeuter verkleidet verbrachten 20 Kinder einen Tag mit dazu passenden Spielen und Lagerfeuer. Bei einem weiteren Abenteuertag im Freien standen unter anderem eine Schnitzeljagd, eine Bachüberquerung und Stockbrot backen auf dem Tagesplan. Fünf Tage Zeltlager mit allem, was dazugehört, bot der beliebte Programmpunkt „Leben wie Robinson“, der mit einem bunten Abschlussfest endete.
Ruhiger dagegen ging es bei einer Führung durch das Naturschutzgebiet Wagbachniederung zu, bei der die Mädchen und Jungen allerlei Wissenswertes über die Pflanzen- und Tierwelt dieses Gebietes erfuhren. Einen Tag vor „Mariä Himmelfahrt“ ging es traditionell mit dem Fahrrad auf die Suche nach den benötigten Kräutern für einen Werzwischkräuterstrauß, der tags darauf zur Segnung in die Kirche gebracht werden konnte.
In den kommenden drei Wochen hält das Waghäusler Ferienprogramm noch viele weitere attraktive Veranstaltungen für alle Interessensgruppen bereit. Bei einigen hiervon gibt es noch freie Plätze, die im Mitteilungsblatt der Stadt Waghäusel aufgeführt sind.
| (2009.08.20) Bürgermeister zu Besuch bei der AWO – Stadtranderholung |
Gemeinsam mit anderen Mädchen und Jungen den Tag verbringen, Ausflüge machen, spielen, basteln und einfach Spaß haben ist allemal besser, als sich daheim zu langweilen.
Seit nunmehr fast 40 Jahren bietet die AWO Waghäusel für Kinder von 6 bis 12 Jahren zum Ferienbeginn in den ersten drei Wochen eine Stadtranderholung an. Montags bis freitags jeweils von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr finden nach einigen Standortwechseln in der Wagbachhalle 90 Kinder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. So ließ es sich Bürgermeister Walter Heiler nicht nehmen, der Stadtranderholung einen Besuch abzustatten. Bereits zum Frühstück waren alle fünf Gruppentische voll besetzt und das Frühstück stand bereit, als der Bürgermeister mit einem herzlichen Applaus begrüßt wurde. Nachdem er seinen Frühstücksplatz am Tisch der „Älteren“ eingenommen hatte, erschallte ein Frühstücksgruß der besonderen Art. Nach den Tönen von „We will rock you“ wurde kräftig in die Hände geklatscht und gerappt: „für dich und für mich ist der Tisch gedeckt, hab Dank lieber Gott, dass es uns gut schmeckt.“ Der Bürgermeister wanderte von Tisch zu Tisch und führte rege Unterhaltungen mit den Kindern. Ganz aufgeregt und teilweise mit Kaba und Nutella bis hinter die Ohren bekleckert, wurde dem Bürgermeister berichtet, welche Aktivitäten noch stattfinden werden und dass sogar eine gemeinsame Übernachtung und eine Theateraufführung für die Eltern geplant sei. Auch den fleißigen, ehrenamtlichen Helfern in der Küche stattete der Bürgermeister einen Besuch ab. Die Küchengeister hatten alle Hände voll zu tun, denn nach dem Frühstück geht es ja gleich weiter mit den Vorbereitungen für das Mittagessen.
Das Angebot der Stadtranderholung hat sich seit Jahren in Waghäusel etabliert und wird vor allem gerne von Familien oder Alleinerziehenden in Anspruch genommen, welche oft keine Möglichkeiten haben, ihre Kinder in der schulfreien Zeit zu betreuen oder ihnen Urlaub bieten können.
Bei der Stadtranderholung soll den Kindern gezeigt werden, wie man die Freizeit sinnvoll gestalten kann. Sie werden ermutigt Neues auszuprobieren, sollen aber auch rücksichtsvolles und solidarisches Verhalten im Umgang miteinander erfahren und erleben. Kurzum: Stadtranderholung heute bedeutet Spaß, lebendiges Lernen, eigenverantwortliches Handeln und Kreativität.
| (2009.08.05) 775-Jahr-Feier Kirrlach |
Feiern ist In. Aber ganz besonders feiernswert war der 775. Geburtstag des Waghäuseler Stadtteils Kirrlach. Das äußerst rege Organisationsteam ließ sich bei der Ausrichtung der 775 Jahrfeier von Kirrlach etliches einfallen. Mit dem Slogan: „Mir mache mit, mir sen däbei!“ forderte das Festkomitee alle Kirrlacher Vereine, Gastwirte und private Gruppierungen auf, aktiv mitzuarbeiten, damit dieses Festwochenende zu einem besonderen Event wird, für alle Bürgerinnen und Bürger und natürlich auch für die zu erwartenden Besucher aus Nah und Fern. So verwandelte sich vom 24. bis 26. Juli die für den Verkehr gesperrte Kirrlacher Ortsmitte in eine Festmeile mit zwei Bühnen, die alles bot, was das Herz begehrte. Liebevoll geschmückte Zelte und Innenhöfe mit historisch gewandeten Bedienungen boten eine Vielfalt an Speisen und Getränke. Zum offiziellen Festbeginn am Freitag um 18.00 Uhr begrüßte Bürgermeister Walter Heiler auf der Bühne vor der Goetheschule bereits Hunderte von Besuchern zu der dreitägigen Feier mit Freunden. Ein besonderer Gruß galt dabei den Ehrenbürgern der Stadt, den weitest angereisten Gästen der Gemeindeverwaltung aus Caldicot und Herrn Leopold Litzke, dem Komponisten des Kirrlacher Jubiläumsmarsches. Die einzelnen Mitglieder des Festkomitees, ganz nach „Spraddlmanier“ im Festtagsdress gekleidet, stellte der Bürgermeister namentlich vor. Diese wurden für die geleistete Arbeit vom Publikum mit großem Beifall belohnt. Nach der Begrüßungsrede spielte der Musikverein den Jubiläumsmarsch und natürlich das obligatorische Badner Lied, welches das Publikum begeistert mitsang. Dann hieß es Bühnen frei für die verschiedenen Musik- und Gesangsgruppen. In der gesamten Ortsmitte herrschte bei herrlichem Wetter ein harmonisches Miteinander. Vor den Bühnen tanzten und sangen die Besucher zu den unterschiedlichsten Darbietungen. Der Festmeile angeschlossen war auch ein mittelalterliches Dorf, ein Vergnügungspark für die Kleinsten und diverse Ausstellungen von einheimischen Künstlern. Am Samstag diente die gesamte Ortsmitte allen Einheimischen und den Besuchern aus der ganzen Region als einzige große Partymeile. Alle Stände waren mehr als gut besucht und die Gastgeber hatten alle Hände voll zu tun. Auch vor den beiden Bühnen war, wie schon am Freitag, das Gedränge groß. Die Hauptattraktion des gesamten Festes waren jedoch die Menschen selbst. Friedlich aber auch ausgelassen wurde das Fest genutzt, um alte Bekannte zu treffen oder auch nur um ein Schwätzchen mit dem einen oder anderen mitten im Gewühl zu halten. Der absolute Höhepunkt des Festes war der historische Umzug am Sonntag. Auch hier hatte Petrus ein Einsehen und schenkte zum Jubiläum einen Sonnentag wie aus dem Bilderbuch. Der Umzug war eine Zeitreise durch die Epochen angefangen vom Jahr 80 unserer Zeitrechnung bis in die heutige Zeit. Ganze 60 Gruppen zeigten mit lokalen Themen in historischer Reihenfolge was so alles in und um Kirrlach geschah. Äußerste Mühen gaben sich die Teilnehmer mit den Kostümen. Die dazugehörigen Utensilien und Geräte wurden aus Scheunen und Schuppen hervorgezaubert und ließen die tausende Zuschauer an den Straßen nur so staunen. Ein Feuerwerk beendete das drei Tage dauernde Fest. Der allgemeine Tenor war: die Spraddl verstehen zu feiern – mir häwe mit g’macht – mir ware däbei. | (2009.07.20) Aus der Arbeit des Gemeinderates | Krimhilde Rolli zur 1. Bürgermeisterstellvertreterin gewählt
In seiner konstituierenden Sitzung hat der Gemeinderat vier ehrenamtliche Stellvertreter des Bürgermeisters gewählt. Einzig bei der Wahl des 1. Bürgermeisterstellvertreters gab es zwei Bewerber, so dass eine geheime Wahl durchgeführt wurde. Dabei entfielen 14 Stimmen auf Stadträtin Krimhilde Rolli (SPD). Uli Ross, Mitglied der CDU-Fraktion und bisheriger 1. Stellvertreter, konnte sich nicht durchsetzen. Er erhielt 12 Stimmen. Die weiteren Bürgermeisterstellvertreter wurden per Akklamation gewählt. Bei vier Stimmenthaltungen wurde Uli Ross zum 2. Bürgermeisterstellvertreter gewählt. Die Plätze drei und vier gingen jeweils einstimmig an Stadtrat Jürgen Hofmann von den Freien Wählern und Stadtrat Heiko Mail (JL).
Besetzung der Ausschüsse des Gemeinderates erfolgte einvernehmlich
Die Ausschüsse des Gemeinderates bestehen aus dem Bürgermeister als Vorsitzenden und neuen weiteren Mitgliedern aus den Reihen des Gemeinderates. Einvernehmlich beschloss das Gremium, in die Ausschüsse jeweils 3 Vertreter der CDU- und SPD-Fraktion, zwei von den Freien Wählern und einer aus der Jungen Liste zu entsenden.
Diese setzen sich nun wie folgt zusammen:
Verwaltungsausschuss: Marita Baur, Frank Burkhard, Birgit Freidel, Roman Götzmann, Roland Herberger, Jürgen Hofmann, Manfred Klein, Uli Ross, Tobias Scholtes
Technischer Ausschuss: Klaus Gabrysch, Roland Liebl, Heiko Mail, Rolf Mayer, Krimhilde Rolli, Herbert Sand, Ralf Scheurer, Erhard Schmitteckert, Lutz Schöffel
Umwelt- und Verkehrsausschuss: Ebru Baz, Walter Heiler, Sonja Herberger, Paul Marx, Sandro Quarata, Ralf Scheurer, Martin Schuppler, Dr. Tim Vogel, Susanne Woll
Vertreter der Stadt Waghäusel in den Zweckverbänden stehen fest
Die Stadt Waghäusel bildet zusammen mit der Gemeinde Hambrücken jeweils den Zweckverband „Wasserversorgung Lußhardt“ sowie den Zweckverband „Abwasserverband Wagbach“. Die Verbandssatzungen sehen vor, dass Waghäusel neben Bürgermeister Walter Heiler durch drei weitere Mitglieder des Gemeinderates in den Verbandsversammlungen vertreten ist. Einstimmig wurden Alfred Metzger, Angelika Nosal und Klaus Gabrysch vom Gemeinderat gewählt.
| (2009.07.20) 775 Jahre Kirrlach | Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, werte Gäste!
„Mir mache mit – mir sen däbai!“ Unter diesem Motto steht das Festwochenende vom 24. bis 26. Juli 2009. Nachdem unser Festabend am 26. Juni 2009 in der Rheintalhalle ein voller Erfolg war, blicke ich dem anstehenden Festwochenende noch optimistischer entgegen.
Ein buntes Programm erwartet Sie, ein schönes Programm, in das die Mitwirkenden viel Mühe gesteckt haben und dem ich viel Erfolg und gutes Gelingen wünsche.
Wir wollen 775 Jahre Kirrlach angemessen und fröhlich feiern. Das Programm will widerspiegeln, wie Kirrlach war und wie es ist und was es so besonders macht.
Ein herzliches Dankeschön sage ich dem rührigen Festkomitee. Seit Monaten bereiten sie sich in vielen Sitzungen intensiv auf dieses Fest vor. Man kann nur erahnen, wie viel Mühe und Arbeit hinter diesen Vorbereitungen steckt. Danken will ich allen Mitwirkenden, Vereinen, Institutionen und Gruppen, ebenso all denjenigen, die dieses Fest finanziell unterstützen. Schließlich entbiete ich schon jetzt ein herzliches Dankeschön allen Anwohnern der Festmeile und der Umzugsstrecke.
Um dem Festwochenende ein besonderes Ambiente zu geben, bitte ich schon jetzt, an allen Festtagen die Häuser zu beflaggen. So sollen unsere auswärtigen Gäste, wenn sie in den Ort fahren, sofort den richtigen Eindruck erfahren: „Mir mache mir – mir sen däbei“.
Ich wünsche allen Gästen aus Nah und Fern viel Spaß und Freude bei den Veranstaltungen.
Mit herzlichen Grüßen
Walter Heiler MdL
Bürgermeister
| (2009.07.09) Ferienpässe werden in Kürze ausgegeben | In Zusammenarbeit mit 70 örtlichen Vereinen, Institutionen und Firmen hat die Stadt Waghäusel auch dieses Jahr ein attraktives Ferienprogramm auf die Beine gestellt, das den Waghäusler Kindern und Jugendlichen 127 Veranstaltungen aus den verschiedensten Bereichen bietet. Es sind ca. 600 Anmeldungen im Rathaus eingegangen, sodass bei vielen Veranstaltungen die Plätze verlost werden mussten. Die Programmpunkte mit den meisten Wünschen sind „Schatzsuche in Kirrlach“, „Wir backen Brot, Brötchen und vieles mehr“ und „Abenteuerrallye mit anschließendem Grillfest“. Gleich in den ersten Ferientagen stehen unter anderem verschiedene Ausflüge sowie sportliche, kulturelle und kreative Veranstaltungen auf dem Programm.
Die angemeldeten Kinder und Jugendlichen können ihre Ferienpässe am 15. und 16. Juli, jeweils von 14.30 bis 18.00 Uhr, sowie am 18. Juli von 09.30 bis 12.00 Uhr im großen Sitzungssaal des Waghäusler Rathauses (Zugang über die Außentreppe) abholen.
Bei einigen Veranstaltungen sind noch Plätze frei, zu denen sich interessierte Kinder und Jugendliche noch anmelden können. Nähere Infos gibt es den ganzen Sommer über im Mitteilungsblatt der Stadt Waghäusel.
| (2009.06.16) Offizieller Festabend 775 Jahre Kirrlach | Wie bereits mehrfach angekündigt, findet am Freitag, 26. Juni 2009, ab 19.30 Uhr, der offizielle Festabend anlässlich der 775-Jahrfeier Kirrlach in der Rheintalhalle statt. Eröffnet wird dieser Abend durch Herrn Bürgermeister Heiler und dem Musikverein Kirrlach. Nach der Aufführung des „Kirrlacher Marsches“, der zusammen mit den allen Gästen und dem Musikverein Kirrlach dargeboten werden soll, wird anschl. Herr Kreisarchivar Bernd Breitkopf einen (Ein-)Blick in die Geschichte - 775 Jahre Kirrlach geben. Das Unterhaltungsprogramm beginnt ab ca. 20.30 Uhr mit dem Stück „Wo Holler und Narzissen blühen“, dargeboten von einem Kirrlacher-Wiesentaler Ensemble und gefolgt vom badisch-pfälzischen Kabarett „Spitz und Stumpf“. Danach geht es mit der badischen Musikgruppe „badenwergk“ zum Höhepunkt und Ausklang des Abends. Für das leibliche Wohl sorgt an diesem Abend der TV Kirrlach. Bis zum Redaktionsschluss haben sich bereits über 300 Personen angemeldet. Um noch besser koordinieren zu können, bitten wir weiterhin um Rückmeldung an das Sekretariat (Frau Drexler T. 07254/ 207-201, Mail: diana.drexler@waghaeusel.de oder per Fax: 207-400) bis zum 23. Juni 2009.
Machen Sie sich einen schönen Abend bei einem interessanten Programm. Der Eintritt ist frei!!!
| (2009.05.20) Baumaßnahmen nach dem Konjunkturprogramm II | Die Stadt Waghäusel hat im Rahmen des Konjunkturprogramms II folgende Baumaßnahmen beschränkt ausgeschrieben:
1. Zuckerfabrik Waghäusel – Rückbau der restlichen Gebäude (Raffinerie etc.).
Der Gemeinderat hat auf seiner Sitzung am 18.05.2009 beschlossen, dem günstigsten Bieter, der Firma Bautrans AbbruchService GmbH, Karlsruhe, den Zuschlag zu erteilen.
2. Sanierung begehbarer und nicht begehbarer Kanalisation in den Stadtteilen Kirrlach und Waghäusel.
Der Gemeinderat hat ebenfalls auf seiner Sitzung am 18.05.2009 beschlossen, dem günstigsten Bieter, der Firma Hertha Ehnes, Germersheim, den Zuschlag zu erteilen.
3. Straßenreparaturarbeiten 2009.
Bei dieser beschränkten Ausschreibung hat die Firma HLT, Neckargerach, das günstigste Angebot eingereicht. Der Gemeinderat hat daher auf seiner Sitzung am 27.04.2009 beschlossen, der genannten Firma den Zuschlag zu erteilen.
| (2009.05.18) „Einigkeit – Recht – Freiheit“ - 20 Jahre Verfassungssäule des Landkreises in Waghäusel |
Am 23. Mai feiert die Bundesrepublik Deutschland den 60. Jahrestag der Verkündigung des Grundgesetzes. Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler MdL, der an diesem Tag in Berlin an der Wahl des Bundespräsidenten teilnehmen wird, ist besonders stolz, dass in seiner Stadt zu Ehren der deutschen Verfassung ein Denkmal steht, welches in diesem Jahr 20 Jahre alt wird.
Um den damals anstehenden 40. Geburtstag des Grundgesetzes in besonderer Weise zu würdigen, hatte Kreisrat Hermann Heil aus Rheinstetten die Errichtung einer Verfassungssäule des Landkreises Karlsruhe vorgeschlagen. Alle Fraktionen des Kreistages stimmten diesem Vorschlag zu und entschieden sich für den Standort Waghäusel in Erinnerung an die demokratische Tradition der Badischen Revolution und an die Schlacht bei Waghäusel am 21. Juni 1849.
Am 23. Mai 1989 wurde die Verfassungssäule an der Schwimmbadstraße im Ortsteil Waghäusel in einer von den Musikvereinen Kirrlach und Wiesental umrahmten Feierstunde mit zahlreichen Bürgern und Gästen, Kreis- und Gemeinderäten, Bürgermeistern und Landtagsabgeordneten enthüllt. Landrat Dr. Bernhard Ditteney erinnerte: „Das Inkrafttreten des Grundgesetzes war eine Sternstunde unserer Geschichte.“ Im Mittelpunkt der Verfassung stehe der mündige Bürger, der seinen Staat mitgestalte. Die Festrede hielt Prof. Dr. Roman Herzog, damals Präsident des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe und von 1994 bis 1999 Bundespräsident, der betonte: „Unser Grundrechts- und Freiheitskatalog wird allseits bewundert“ und aus ihren Rechten hätten die Bürger „etwas gemacht“.
Mit seinem Kunstwerk auf die Notwendigkeit der Mitarbeit der Bürger, damit der Text des Grundgesetzes mit Leben erfüllt wird, hinzuweisen, war auch das Ziel des Schöpfers der Verfassungssäule. Der Bildhauer Volker Krebs aus Gleisweiler in der Pfalz, 1952 in Bad Dürkheim geboren, besuchte die Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und lehrte von 1983 an als Dozent an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz (EWH) in Landau (seit 1990 Universität Koblenz-Landau). Typisch für den Künstler ist die Verbindung von Metall und Stein, weshalb der aus rotem Sandstein gehauene Obelisk mit Kupfer verkleidet ist. Ein Mann und eine Frau umfassen den Obelisken, der die Verfassung symbolisiert, eine Geste, die verdeutlichen soll, dass die Verfassung den stützenden, mitarbeitenden und schützenden Beistand des Bürgers benötigt, um Bestand zu haben. Die Inschrift auf der der Straße zugewandten Seite lautet „Einigkeit – Recht – Freiheit“, auf der Rückseite steht: „40 Jahre Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland“.
(Katja Hoffmann)
| (2009.05.04) 25 Jahre im öffentlichen Dienst |
Zum 25jährigen Dienstjubiläum konnte Bürgermeister Walter Heiler nun Herrn Helmut Vetter gratulieren.
Eingestellt wurde der diplomierte Vermessungsingenieur bei der Stadt Waghäusel für die seinerzeit neu geschaffene Stelle im Bereich Umwelt- und Naturschutz. Zunächst als Stabstelle dem Bürgermeister unterstellt, wurden ihm im Laufe der Jahre neben den Belangen von Umwelt und Natur auch die kommunale Abfallwirtschaft, die Verwaltung der städtischen Grundstücke, die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses sowie Aufgaben in den Bereichen Wirtschaftsförderung und Jagdwesen übertragen. Heute ist Helmut Vetter Leiter des Umwelt- und Liegenschaftsamtes der Stadt Waghäusel, dem auch die komplette Gebäudebewirtschaftung zugewiesen ist.
Mit großem Engagement und viel Eigeninitiative hat sich Vetter stets für den Umwelt- und Naturschutz eingesetzt. Naturerlebnistage, die Waghäuseler Umwelttage, der Wiesenarbeitskreis zusammen mit den umliegenden Gemeinden sowie der Waghäuseler Umweltbericht sind nur einige der zahlreichen Projekte, denen Helmut Vetter seinen Stempel aufgedrückt hat.
Bürgermeister Walter Heiler würdigte den Jubilar als kompetenten, engagierten und zuverlässige Mitarbeiter und überreichte Ihm eine Dankesurkunde sowie ein Präsent der Stadt. Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen gratulierte der Vorsitzende des Personalrates Werner Bolz.
| (2009.04.27) Kurz und bündig: | 775-Jahrfeier Kirrlach – Offizieller Festabend in der Rheintalhalle am Freitag, 26. Juni
Wie bekannt, findet vom 24. bis 26. Juli in der Ortsmitte von Kirrlach das 3-tägige Jubiläumsfest „ Mir mache mit- 775 Jahre Kirrlach“ statt. Bereits einen Monat zuvor, am 26. Juni, ist in der Rheintalhalle der offizielle Festabend der Stadt Waghäusel, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Streichen Sie sich schon jetzt die Termine dick in Ihrem Terminkalender an. Nähere Informationen zum Festabend am 26. Juni erhalten Sie in den nächsten Ausgaben des Mitteilungsblattes. Schon jetzt soviel vorweg: es wird ein kurzweiliger Abend mit viel Spaß und Unterhaltung, der Eintritt ist kostenlos.
| (2009.04.27) Herzliche Einladung K 3536 (Kreisstraße nach St.Leon) am Freitag, 8. Mai um 13.00 Uhr | Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
nachdem am 08. Oktober 2008 der Spatenstich vollzogen wurde, findet nun am
Freitag, 08.05.2009, 13.00 Uhr in Anwesenheit von Herrn Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, die Verkehrsübergabe statt.
Die interessierte Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen.
Nach dem offiziellen Teil übernimmt die Stadt eine kleine Bewirtung.
Treffpunkt bei der Halle des Radfahrerheims am Radweg St. Leoner Straße.
Herzlichst, Ihr Walter Heiler MdL
| (2009.03.24) Weitere 2,34 Mio. Euro Fördermittel für Waghäusel aus Stuttgart - Knapp die Hälfte der Städtebaufördermittel für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe gehen nach Waghäusel | Eine erfreuliche Mitteilung hatte Wirtschaftsminister Ernst Pfister Anfang dieser Woche für die Stadt Waghäusel parat, als er über die Programme der
Städtebauförderung 2009 entschied: Von den für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe zur Verfügung gestellten Mitteln in Höhe von insgesamt 5,02 Mio. Euro erhält die Stadt Waghäusel 2,34 Mio. Euro, dies entspricht rund 47% des Förderbetrages.
Hiervon entfällt ein Betrag von 1,44 Mio. Euro auf die weitere Sanierung der Eremitage. Die Stadt Waghäusel wurde nunmehr mit diesem Projekt in das
neue Bund-Länder Programm Städtebaulicher Denkmalschutz West
aufgenommen. Vorgesehen ist das Geld für den Innenausbau der
Eremitage, die künftig als soziale und kulturelle Infrastruktureinrichtung
genutzt werden soll.
Weitere 900.000 Euro wurden für die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Gewerbepark Eremitage“ bewilligt. Die bisherige Landesfinanzhilfe in Höhe von 5,267 Mio. EUR wurde entsprechend auf 6,167 Mio. Euro aufgestockt.
Zu der Städtebauförderung betonte Wirtschaftminister Pfister vor allem,
dass das Programm für die Beschäftigung im Bau- uns Ausbausektor nachweisbar
ein äußerst wirksames Förderprogramm sei. „Dies trägt seit Jahrzehnten
zum stetigen Ausbau der Infrastruktur des Landes bei und stabilisiert die
Nachfrage bei örtlichen und regionalen Unternehmen und sichert vor allem
Arbeitsplätze. An dieser beständigen Förderung soll auch in Zukunft
festgehalten werden“.
Bürgermeister Walter Heiler begrüßte diesen Zuschuss. „Mit diesen Beträgen können wir den Ausbau der Eremitage und die Entwicklung des in seiner Art einmaligen Gewerbegebietes entscheidend voranbringen“. Die Landesgelder setzen voraus, dass die Kommunen entsprechende sogenannte Komplementärmittel bereitstellen. Für Waghäusel bedeutet dies einen Betrag von rund 1,7 Mio. Euro.
| (2009.03.24) Nach SWR4-Spiel „Eine gewinnt“: Rottenburger zu Gast in Waghäusel | Kennen gelernt hatte man sich beim SWR4-Regionenspiel „Eine gewinnt“ im Oktober 2008: Das schwäbische Rottenburg am Neckar und das badische Waghäusel standen sich für drei Stunden im Radio-Städteduell als Spielgegner gegenüber. Am Ende holten die Waghäusler mehr Punkte und feierten mit Nik P., aber beide Städte durften sich als Gewinner der Sympathie der Zuschauer fühlen. Von den freundlichen Schwaben berichteten Ordnungsamtsleiter Mario Herberger und zwei Waghäuseler Auszubildende, die als „Spione“ am Spieltag in Rottenburg unterwegs gewesen waren. Die Rottenburger hatten sie, nachdem sie sich zu erkennen gegeben und ein Geschenk von Bürgermeister Walter Heiler MdL übergeben hatten, freundlich aufgenommen und bewirtet. Der Kontakt war hergestellt.
Am Freitag, den 20. März 2009, besuchte nun eine zehnköpfige Rottenburger Delegation unter Führung von Oberbürgermeister Stephan Neher Waghäusel. Aus dem Rottenburger Kompetenzteam des SWR4-Städteduells waren u.a. Kulturamtsleiter Karlheinz Geppert, Mundartspezialist Peter Nagel, Rektor Gunther Diehl sowie Armin Neu, Meister bei den Stadtwerken, mitgekommen. Zur Delegation gehörten auch der Wassermeister der Stadtwerke Rottenburg und einige seiner Mitarbeiter, denn die Stadtwerke unterhalten schon längere Zeit Geschäftsbeziehungen zu einer Kirrlacher Firma, die auch das erste Besuchsziel war. Im späteren Gespräch verrieten die Rottenburger dann, dass sie die „Eine gewinnt“-Frage nach dem Ehepaar Oechsler und seinen bedeutenden Fossilienfunden nur mit Hilfe eines Anrufs bei eben dieser Kirrlacher Firma hatten lösen können. Nach der Werksbesichtigung empfing Bürgermeister Heiler, zusammen mit Ordnungsamtsleiter Mario Herberger und Stadtarchivarin Katja Hoffmann, die Schwaben im Gemeinderatssitzungssaal des Rathauses. Beide Seiten tauschten nicht nur Bildbände der Heimatstädte aus, sondern auch Hilfreiches: Oberbürgermeister Neher schenkte Tee und Wärmetasse für die Gesundheit, Bürgermeister Heiler übergab ihm im Gegenzug einen Waghäusel-Schirm für einen trockenen Weg zur Arbeit. Peter Nagel trug eine schwäbische Anekdote vor und brachte zwei seiner Mundart-CDs mit.
Nach einer ersten Vorstellungsrunde führte Josef Mörder die Gäste bei strahlendem Sonnenschein durch die Eremitage und das Zuckerfabrikgelände. Da die Rottenburger Altstadt fast vollständig unter Denkmalschutz steht, konnte man einige Erfahrungen austauschen. Weiteren Gesprächsstoff beim gemeinsamen Mittagessen lieferte u.a. die Fastnacht, die in beiden Städten zwar unterschiedliche Gesichter hat, aber auf gleichermaßen große Begeisterung stößt. Nochmals Revue passieren ließen alle Beteiligten auch das SWR4-Regionenspiel, das allen viel Spaß gemacht hatte. SWR-Redakteur Winnie Bartsch, der zu der fröhlichen Runde stieß, konnte so durchweg positive Stimmen für seinen Radiobeitrag über den Besuch einfangen.
Bereits geplant ist der Gegenbesuch: die Stadtverwaltung Waghäusel wird ihren diesjährigen Betriebsausflug im Juli in das schöne Rottenburg machen.
(Katja Hoffmann)
| (2009.03.17) Bürgermeister Walter Heiler in Bundesversammlung gewählt | Mit zweitbestem Ergebnis auf SPD-Vorschlagsliste für die
Bundesversammlung wählt Walter Heiler am 23. Mai den neuen Bundespräsidenten.
Bürgermeister Walter Heiler wurde von der SPD-Landtagsfraktion für die Bundesversammlung vorgeschlagen. Er erhielt bei einer fraktionsinternen Abstimmung in Stuttgart das zweitbeste Stimmergebnis von elf Bewerbern. Der SPD-Vorschlag wurde am jetzigen Mittwoch vom Landtag bestätigt. Die Bundesversammlung tritt alle fünf Jahre zusammen, um am 23. Mai den neuen Bundespräsidenten zu wählen. „Es ist für mich eine große Ehre, an dieser wichtigen Sitzung teilnehmen zu dürfen“, so Walter Heiler.
| (2009.03.17) 25-jähriges Jubiläum von Klaus Zieger | Seit nunmehr 25 Jahren ist Klaus Zieger aus Waghäusel im öffentlichen Dienst beschäftigt. Der gelernte Kfz-Mechaniker und Meister wurde 1985 als Amtsbote und Hausmeister im Rathaus der Stadt Waghäusel eingestellt. Seitdem gehören zu seinen Tätigkeiten nicht nur die Zustellung der Amtspost im Stadtgebiet von Waghäusel sowie Reparatur- und Reinigungsarbeiten, die er als Hausmeister im Rathaus ausführt. Viele Bürgerinnen und Bürger kennen ihn auch als Überbringer von Gratulationen und Präsenten der Stadt zu Hochzeits- und Altersjubiläen oder auch als freundlicher Mitarbeiter an der Pforte des Rathauses. Dort kümmert er sich vertretungsweise auch um die Telefonvermittlung sowie um das gesamte Fundwesen der Stadt.
Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler beglückwünschte den Jubilar und überreichte ihm zum Zeichen der Anerkennung neben der Dankesurkunde ein Präsent der Stadt.
Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen gratulierte der Vorsitzende des Personalrates Werner Bolz.
| (2009.02.16) Abwasserzweckverband „Wagbach“ - Ausbau der Kläranlage bei Waghäusel im Zeitplan | Im März 2008 erfolgte der erste Spatenstich für den umfangreichen Ausbau der Kläranlage. Aufgrund des Bevölkerungswachstums in Hambrücken und Waghäusel wurde beschlossen, die Kläranlage von 28000 auf 44000 so genannte Einwohnergleichwerte zu erweitern. Somit wird die Kapazität der Kläranlage um 57% erhöht. Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler, der zugleich Verbandsvorsitzender ist, erklärte, dass mit diesem Ausbau die Anlage auf den neuesten technischen Stand gebracht werde. Diese Maßnahme ist für den Zweckverband mit 11 Mio. Investition ein großer finanzieller Kraftakt und dient dazu, das Abwasser der Gemeinden Waghäusel und Hambrücken noch besser zu reinigen und weitere Kapazität für zukünftige Baugebietserschließungen bereit zu stellen. Nachdem zuerst die beiden alten Klärbecken abgebrochen wurden, was eine vorherige konventionelle Grundwasserabsenkung mit acht Brunnen und einer Leistung von 340 Litern pro Sekunde erforderlich machte, konnte man mit der Abdichtung der Baugrube mit einer so genannten Weichgelsohle beginnen. Die etwa 2000 Quadratmeter große Baufläche für die SBR- Becken (sequenzielles biologisches Reaktorverfahren) wurde mit einer bis zu 12 Meter tiefen, rückverankerten und wasserdichten Spundwand umschlossen und gegen das Grundwasser mit einer zweiphasigen Solabdichtung durch Weichgelinjektion abgedichtet. Dafür waren bis zu 1200 Bohrungen im Raster von 1,2 auf 1,2 Meter erforderlich. Im Augenblick finden nun die Stahlbetonarbeiten statt. Es wurden schon 1.300m³ Beton und 250 to Stahl verarbeitet. Das erste und das dritte Becken sind bereits fertig gestellt, bei dem zweiten Becken sind alle vier Ecken hergestellt und die Wand entlang der Wasenallee ist eingeschalt. Beim vierten Becken sind inzwischen zwei Ecken sowie die Westwand, die zurzeit noch eingeschalt ist, betoniert. Bei einer dritten Ecke wird momentan die Schalung gerichtet. Als letzter Teil der Stahlbetonarbeiten ist die Decke auf dem Schlammspeicher eingeplant. Laut dem bauleitenden Ingenieurbüro Miltner aus Karlsruhe sind die Arbeiten voll im Zeitplan. Der Winter führte bisher lediglich zu kleineren Verzögerungen von ca. einer Woche. Alle Betonierarbeiten werden voraussichtlich Mitte März abgeschlossen sein. Es schließen sich dann die erforderlichen und umfangreiche Rohrleitungs- und Kanalisationsarbeiten auf dem Gelände der Kläranlage an. Anfang April sollen dann die ebenfalls sehr aufwändigen Arbeiten zum Einbau der maschinentechnischen Ausrüstung sowie der Mess-, Steuer- und Regeltechnik beginnen. Mit dem so genannten Einfahren der neuen Klärbecken wird ab Mitte August gerechnet. Da bis jetzt der vorgegebene Bauzeitenplan eingehalten werden konnte, kann man davon ausgehen, dass die Bauausführungen bis zum Dezember 2009 abgeschlossen werden können. Die beiden Bürgermeister Walter Heiler und Thomas Ackermann erklärten, dass ihnen viel daran gelegen ist, letztendlich eine Kläranlage mit einer Top-Reinigungsleistung unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu bekommen. Unter diesem Gesichtspunkt sind die 11 Mio. Euro „gut angelegtes Geld“.
| (2009.02.03) „Aufstrebende Stadt“ - Werner Klevenz übergibt Modell der Stahl-Plastik an Bürgermeister Walter Heiler | Seit rund neun Monaten schmückt nun schon bereits die Skulptur „Aufstrebende Stadt“ den Kreisel an der L 555/ Südumfahrung. Namensgeber dieser Skulptur waren nicht etwa die Stadtverwaltung oder der Gemeinderat, sondern Marcel und Werner Klevenz von der Fa. Klevenz Treppentechnik im Stadtteil Kirrlach.
Als der Kreisel im Bau war und bevor die Umgehungsstraße eingeweiht wurde, kamen Vater und Sohn Klevenz auf Bürgermeister Walter Heiler zu und wollten, nicht zuletzt aus Anlass ihres 30-jährigen Firmenjubiläums, der Stadt Waghäusel ein Präsent in Form des Kunstwerks machen. Die Stahl-Plastik soll, so die beiden Künstler, drei Stadtteile symbolisieren, welche gemeinsam dynamisch nach oben streben. Jedes Element hat einen anderen Ursprung, sie zeigen allerdings gemeinsam in Richtung Zukunft. Als Material wurde Cor-Ten Stahl gewählt. Dieser Stahl bildet durch Witterungseinflüsse schnell eine individuelle Oberflächenstruktur, welche dann aber sehr beständig ist. „Diese Eigenschaft ist charakteristisch für dieses Material“, so Werner Klevenz. Das so gewählte Material soll auch zum Ausdruck bringen, dass an den drei Stadtteilen die Vergangenheit auch nicht spurlos vorüber gezogen ist. Andererseits wird die Beständigkeit sichtbar, da es gemeinsam in eine Zukunft geht. Und noch ein Punkt ist besonders erwähnenswert: alle drei Elemente sind aus gleichem Material, haben die gleiche Abmessung und die gleiche Länge. Jedes Element hat übrigens ein Gewicht von rund 600 kg.
Firmengründer Werner Klevenz übergab nun an Bürgermeister Walter Heiler ein Modell der Skulptur. Bei dieser Übergabe wies Bürgermeister Walter Heiler darauf hin, dass er natürlich aus der Bevölkerung schon des Öfteren auf die Skulptur angesprochen wurde. Wie bei Kunstwerken üblich, gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen. „Die positiven Reaktionen überwiegen jedoch bei Weitem. Das Gesamtensemble des Kreisels mit der Skulptur als Mittelpunkt ist ein echter Hingucker“, lobte das Stadtoberhaupt das Kunstwerk.
| (2009.02.03) Bauarbeiten Waghäusler-/Ecke Bruchsaler Straße | Vom 09.02. - 12.02.2009 finden in der Bruchsaler Straße im Kreuzungsbereich Bauarbeiten an einer Trafostation statt. Aus diesem Grund kann die Richtungsfahrbahn nach Wiesental in dieser Zeit nicht benutzt werden. Die Umleitung erfolgt über die Südliche Wald-/Flattacher Straße. Die Haltestelle "Waldpark" aus Richtung Bruchsal der KVV-Linien 125 und 193 kann in dieser Zeit nicht bedient werden. Der Ausstieg erfolgt in der Südlichen Waldstraße. Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis und Beachtung.
| (2009.01.30) Frau Wilhelmina Stork aus Waghäusel feierte 100. Geburtstag | Frau Mina Stork aus dem Stadtteil Wiesental feierte am 29. Januar 2009 ihren 100. Geburtstag. Die zierliche, lebensfrohe 100-jährige, die seit zwei Jahren im Seniorenheim in Wiesental lebt, ist noch geistig rege und interessiert für das Geschehen in ihrem Heimatort Wiesental. Bis vor zwei Jahren lebte Frau Stork noch in ihren eigenen vier Wänden und war ganz stolz auf ihre Unabhängigkeit. Man mag es kaum glauben, dass diese zarte Person, die ihren Mann im 2. Weltkrieg verlor, hauptsächlich vom Ackerbau gelebt und in der Gastronomieküche bei Verwandten gearbeitet hat. Seit einem Krankenhausaufenthalt vor zwei Jahren „klappt es nicht mehr so gut mit dem Laufen“, wie sie selbst erklärt. Als gebürtige Wiesentalerin wollte sie natürlich in ihrem Heimatort bleiben. Da die Stadt Waghäusel in allen drei Stadtteilen ein Seniorenheim hat, war Frau Stork natürlich froh, in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können.
Die gutgelaunte Jubilarin freute sich ganz besonders über den Besuch „ihres“ Bürgermeisters Walter Heiler. Dieser traf die rüstige Jubilarin im Kreise ihrer Verwandten und Bekannten in der Cafeteria des Seniorenheims Am Hag in bester Laune an und gratulierte ihr herzlich zu diesem besonderen Ehrentag. Auf die Frage nach ihrem Wohlergehen, stahl sich ein verschmitztes Lächeln in ihr Gesicht – sie erklärte, dass sie zwar nicht mehr gut zu Fuß sei, „aber sagen, wo es lang geht, kann ich noch“.
Nach einem angeregten Plauderstündchen mit musikalischer Begleitung von Erhard Pflug verließ der Bürgermeister die Jubilarin mit dem Versprechen, sie auch in den nächsten Jahren an ihren Geburtstagen zu besuchen.
| (2009.01.22) Samstagstrauungen nach wie vor sehr gefragt - Waghäusel bietet inzwischen seit genau zehn Jahren diesen Service | Am 14. August 1999, nahm Bürgermeister Walter Heiler MdL unmittelbar nach seinem Amtsantritt in Waghäusel die erste standesamtliche Samstagstrauung seit vielen Jahrzehnten vor.
Inzwischen sind die Samstagstrauungen zu einem geschätzten Service für Brautpaare geworden, der auch gerne und oft in Anspruch genommen wird.
Grundsätzlich bietet die Stadt die Gelegenheit, einmal im Monat an einem Samstag zu heiraten.
Die Samstagstermine für dieses Jahr sind am
04. April
16. Mai
20. Juni
11. Juli
01. August
19. September.
Ansonsten finden die Trauungen natürlich auch jederzeit zu den normalen Öffnungszeiten des Standesamtes statt und werden üblicherweise von den Standesbeamtinnen Birgit Glaisner, Claudia Sand und Diana Drexler vorgenommen. Auf besonderen Wunsch nimmt auch Herr Bürgermeister Walter Heiler MdL Trauungen vor, sofern sein Terminkalender dies zulässt.
| (2009.01.12) Umfangreiches Arbeitsprogramm des Gemeinderates in 2008 | Viel zu tun hatten die 27 Stadträtinnen und Stadträte in der 20.500 Einwohner zählenden Stadt Waghäusel im vergangenen Jahr. Der Gemeinderat und seine drei beschließenden Ausschüsse haben sich insgesamt 45 mal, also im Schnitt fast wöchentlich, getroffen.
12 mal tagte in öffentlichen Sitzungen der Gemeinderat, wobei insgesamt 114 Tagesordnungspunkte abzuarbeiten waren. Nichtöffentlich wurden zusätzlich insgesamt 44 Tagesordnungspunkte beraten.
11 Sitzungen des Technischen Ausschusses mit 49 Tagesordnungspunkten waren öffentlich, wobei hauptsächlich Bauanfragen und Baugesuche als Tagesordnungspunkt 1 auf der Liste standen. In 12 nichtöffentlichen Sitzungen des Technischen Ausschusses konnten insgesamt 41 Einzelberatungspunkte abhandelt werden. 8-mal traf sich der Verwaltungsausschuss, wobei eine Sitzung mit 3 Tagesordnungspunkten öffentlich und 7 Sitzungen mit insgesamt 49 Beratungspunkten nicht öffentlich abgehalten wurden.
Der Umwelt- und Verkehrsausschuss befasste sich schließlich auf 2 nichtöffentlichen Sitzungen mit 6 Beratungsthemen. „Die Stadträtinnen und Stadträte sind ehrenamtlich tätig und leisten eine überaus wichtige öffentliche Aufgabe. Und das für eine äußerst bescheidene Aufwandsentschädigung“ lobt Bürgermeister Walter Heiler die Mitglieder des Gemeinderates. Ein Stadtrat erhält eine monatliche Aufwandsentschädigung von 76,69 Euro und ein Sitzungsgeld von 20,45 Euro je Sitzung. Der Waghäuseler Gemeinderat setzt sich aus 13 Mitgliedern der CDU/JL, 8 Mitgliedern der SPD und 6 Mitgliedern der FW zusammen. Relativ gering in Waghäusel ist der Frauenanteil mit insgesamt 4 Stadträtinnen, was einer Quote von 14,8 Prozent entspricht, wobei die SPD drei und die FW ein weibliches Mitglied in das Gremium entsenden.
| (2009.01.09) Fast 300 Geburtstags- und Ehejubiläen in Waghäusel im Jahr 2008 | Die Goldenen Hochzeitsjubiläen sind zwar immer noch etwas ganz Besonderes in unserer schnelllebigen Zeit, jedoch gehören sie zwischenzeitlich fast schon zum normalen Alltagsgeschehen.
So hatten in Waghäusel im Jahr 2008 insgesamt 64 Paare ein besonderes Ehejubiläum. 50-mal Goldene Hochzeit, 12-mal Diamantene Hochzeit und 2 Paare durften sogar die Eiserne Hochzeit feiern.
Bei den Geburtstagsjubiläen liest es sich nicht viel anders. Immer mehr Mitbürger dürfen sich auf ein hohes Alter in Gesundheit und geistiger Fitness freuen. So gab es im vergangenen Jahr insgesamt 231 Geburtstagsjubiläen, die sich als kleine Statistik wie folgt lesen:
7 Mitbürger wurden über über 95 Jahre alt, darunter eine Jubilarin mit 99 Jahren im Stadtteil Wiesental, eine Jubilarin mit 98 Jahren im Stadtteil Wiesental, eine Jubilarin mit 97 Jahren im Stadtteil Waghäusel, ein Jubilar mit 97 Jahren im Stadtteil Kirrlach und drei Jubilarinnen mit 96 Jahren – davon zwei aus Wiesental und eine aus Kirrlach. Nicht nur in diesem hohen Alter ist Fakt, dass Frauen eine höhere Lebenserwartung als Männer haben. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch die ganzen Geburtstagsjubiläen des letzten Jahres. 4-mal konnte zum 95. Geburtstag gratuliert werden, ausschließlich waren es Frauen. 2-mal in Kirrlach, 1-mal in Wiesental und 1-mal in Waghäusel.
18 Personen durften ihren 90. Geburtstag feiern, darunter 13 Frauen – 7 Kirrlacherinnen, 4 Wiesentalerinnen und 2 Frauen aus dem kleinsten Stadtteil. Dazu kamen vier Wiesentaler Männer und ein Kirrlacher Mann. Zum 85. Geburtstag konnte die Stadt insgesamt 74 Bürgerinnen und Bürgern gratulieren. 56 Mitbürgerinnen, davon 27 aus Wiesental, 26 aus Kirrlach und 3 aus Waghäusel freuten sich über die Glückwünsche ebenso wie die 18 männlichen Mitbürger, wobei 10 aus Kirrlach, 7 aus Wiesental und einer aus Waghäusel kommen.
Rekordverdächtige 128-mal wurde in der 20.500 Einwohner zählenden Stadt der 80. Geburtstag gefeiert. 90-mal durfte die Damenwelt sich feiern lassen, davon 56 aus Kirrlach, 30 aus Wiesental und 4 aus Waghäusel. 38 männliche Geburtstagsjubilare freuten sich ebenso über ihren 80. und ließen sich 23-mal in Kirrlach, 13-mal in Wiesental und 2-mal in Waghäusel feiern.
Über 90 Prozent aller Gratulationen wurden von Bürgermeister Walter Heiler persönlich vorgenommen. „Es ist immer schön und interessant, unseren Jubilaren persönlich gratulieren zu dürfen. Wenn ich es zeitlich irgendwie einrichten kann, besuche ich unsere Jubilare selbst, die sich auch immer sehr herzlich freuen“, so das Stadtoberhaupt.
| (2009.003.04) Das Ordnungsamt informiert: | Wegen umfangreicher Baumfällarbeiten muss die Stefanstraße im Waghäusler Stadtteil Wiesental zwischen Vollmerseck- und Haslacher Straße vom 11.03. bis 13.03.2009 komplett gesperrt werden. Davon betroffen ist die KVV-Buslinie 126 Graben - Wiesental - Waghäusel. Nach Rücksprache mit dem KVV entfällt in dieser Zeit die Bedienung der Haltestelle "Stefanstrasse". Statt dessen werden die Busse uber die Mannheimer- und Weinbrennerstraße zur Haslacher Straße umgeleitet. | (2008.12.29) Das Ordnungsamt informiert - Hunde auf Friedhöfen und anderswo | In den letzten Wochen erhielten wir einige Beschwerden über einen besonders dreisten und pietätlosen Verstoß gegen örtliche Regelungen. Aus gutem Grund verbietet die städtische Friedhofssatzung die Mitnahme von Hunden auf unseren Friedhöfen. Dass ein solches Fehlverhalten eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann, sei nur am Rande erwähnt. Wie gedankenlos muss man eigentlich unterwegs sein, um nicht zu begreifen, dass es auch ohne Verbot eine Selbstverständlichkeit sein müsste, Hunde nicht mit auf den Friedhof zu nehmen? Wir appellieren an die Vernunft der Hundehalter, bitten jedoch gleichzeitig um Verständnis, dass wir bei entsprechenden Anzeigen Bußgelder verhängen werden, da dieses Verhalten absolut nicht tolerabel ist.
Auch aus anderen Bereichen erhalten wir Beschwerden über Hundehalter. Aus einer Mail, die vor kurzem hier einging, zitieren wir auszugsweise:
"Hunde jeder Größe rennen quer durch das Gelände und auf Spaziergänger und Radfahrer zu.
Kaum ein Hundebesitzer nimmt seinen Hund an die Leine. Die Rücksichtslosigkeit der Hundebesitzer kennt keine Grenzen.
Selbst große Hunde, wie Doggen, rennen quer durch Feld und Wald und der Hundebesitzer kann manchmal nur zufällig ausgemacht werden, weil er weit entfernt ist.
Spaziergänger und Radfahrer werden in Angst und Schrecken versetzt, müssen vom Rad absteigen, werden belästigt, durch Hunde die angeblich nur spielen wollen.
Der Trend geht inzwischen zu 2 oder mehreren Hunden, die der Hundebesitzer nicht im Griff hat.
Auch Pferdekutschen sind im Feld und im Wald häufig unterwegs, begleitet von einem oder mehreren Hunden, die vor- oder neben der Kutsche her rennen und Spaziergänger oder Radfahrer belästigen.
Schon oft kam es bei Radfahrern zu Stürzen, die durch Hunde verursacht wurden. (…) Außerdem kann man die Feldfrüchte auch nicht mehr mit Appetit essen, wenn man ständig sehen muss, wie Hunde die Äcker und Wiesen verunreinigen."
Wohlgemerkt, das ist keine Einschätzung der Stadtverwaltung, sondern einer der Berichte eines Bürgers, wie sie regelmäßig wöchentlich an uns herangetragen werden. Offensichtlich geht die Toleranz mancher Hundehalter gegenüber ihren Mitbürgern nur bis dahin, wo ihre Freiheit beschnitten und Regeln beachtet werden sollen. Auch die Achtung vor fremden Eigentum (zum Beispiel Ackerland) oder am Allgemeineigentum (Grünanlagen) scheint bei diesen Zeitgenossen nicht sehr ausgeprägt zu sein.
Wir hoffen ja immer noch, dass die Hundehalter, die es angeht, einmal begreifen, wie rücksichtslos sie sich verhalten.
Den vielen anständigen Hundehaltern sagen wir auch im Namen unserer Bürger herzlichen Dank für die Rücksichtnahme.
| (2008.12.19) Das Ordnungsamt informiert: | Gruppenauskünfte an Parteien und andere Träger von Wahlvorschlägen anlässlich der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27. September 2009
hier: Hinweis auf das Widerspruchsrecht
Nach § 34 Abs. 1 Satz 1 des Meldegesetzes (MG) für Baden-Württemberg darf die Meldebehörde Parteien und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit der Wahl zum Deutschen Bundestag am 27. September 2009 Auskunft aus dem Melderegister über Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad und Anschriften von Gruppen von Wahlberechtigten erteilen, für deren Zusammensetzung das Lebensalter der Betroffenen bestimmend ist (so genannte Gruppenauskünfte).
Wahlberechtigte, die einer Weitergabe ihrer vorgenannten Daten an Parteien oder Wählergruppen nicht zustimmen, können dies mit einem Widerspruch bei der für sie zuständigen Meldebehörde verhindern. Dieser Widerspruch muss bezüglich der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag spätestens bis 23.01.2009 schriftlich im Rathaus, Bürgerbüro, Gymnasiumstr. 1, 68753 Waghäusel eingelegt werden.
Bis zum Eingang des Widerspruchs bei der Gemeindeverwaltung können die oben erwähnten Melderegisterdaten des jeweiligen Wahlberechtigten zur Erteilung von Gruppenauskünften und zur Adressmittlung verwendet werden.
Wichtig: Jeder Wahlberechtigte muss eine eigene Erklärung abgeben und diese persönlich unterzeichnen.
| (2008.12.16) Lärm durch Autos beim Scheiben kratzen | Die Winterzeit angebrochen und uns erreichen zahlreiche Beschwerden über Zeitgenossen, die am frühen Morgen bei laufendem Motor die Scheiben frei kratzen. Diese weit verbreitete Auftaumethode bringt durch den Lärm nicht nur Andere um den Schlaf, sondern ist durch den Schadstoffausstoß auch nicht gerade umweltfreundlich. In der Straßenverkehrsordnung ist das unnötige Laufen lassen von Motoren sogar verboten.
Wir bitten deshalb die Autofahrer, zuerst die Scheiben zu kratzen und dann den Motor zu starten. Die Umwelt und ihre Nachbarn danken es Ihnen.
| (2008.12.16) Fehlerhafte Fahrpläne | Bei den uns vorliegenden Faltplänen der KVV-Linie 125 Kirrlach - Bruchsal wurden versehentlich die neuen Haltestellen "Taunusstraße" und "Obere Bachstraße" vergessen. Die Busse in Richtung Bruchsal fahren in der Oberen Bachstraße jeweils 1 Minute und in der Taunusstraße jeweils 2 Minuten nach der Abfahrtszeit an der Schillerschule los. Detaillierte Fahrplaninformationen erhalten Sie unter www.kvv.de oder im Sercicecenter des KVV unter 0721/6107-5885 (Mo. - Fr. 07.00 Uhr - 19.00 Uhr, Sa. 07.00 Uhr - 13.00 Uhr). Wir bitten um Beachtung!
| (2008.12.08) Kindergarten Spatzennest mit FELIX-Gütesiegel ausgezeichnet | Seit vergangenem Sonntag darf sich der städtische Kindergarten Spatzennest aus Waghäusel in die Reihe der mit der FELIX-Plakette ausgezeichneten Kindergärten einreihen. Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Gesangvereins Frohsinn Kirrlach, der die Patenschaft für den Kindergarten übernommen hat, wurde im Beisein von Waghäusels Bürgermeister und MdL Walter Heiler, Erzieherinnen, Kindern und Eltern die Verleihung durchgeführt. Der FELIX ist ein Gütesiegel des Deutschen Chorverbandes, der für hervorragende musikalische Erziehung im Vorschulalter vergeben wird. Zu den Auszeichnungskriterien gehören das tägliche Singen, die Anpassung der Tonart/Tonhöhe der Lieder an die kindlichen Stimmen, eine vielfältige und altersmäßige Liedauswahl und die Integration von Liedern aus anderen Kulturkreisen, sowie das Einbeziehen von rhythmischen Instrumenten und Tanz- und Bewegungsspielen.
Mit ihren vorgetragenen Liedern und dem Lichtertanz der Schulanfänger gaben die Kinder einen Einblick in die musikalische Erziehung in ihrem Kindergartenalltag und erfreuten damit das Publikum. Auch der Vertreter des Sängerkreises Bruchsal, Rudolf Rolli, der sich bereits im Vorfeld bei der Muttertagsfeier und dem „Schulabschlussfest“ davon überzeugte, dass der Kindergarten alle Voraussetzungen für diese Auszeichnung erfüllt, zeigte sich begeistert von den Vorträgen und übergab nach seinen herzlichen Lob- und Dankesworten die begehrte FELIX-Plakette an die Leiterin Gabi Stegmüller. Im Namen des GV Frohhsinn Kirrlach gratulierte der erste Vorsitzende Klaus Müller dem Kindergarten und überreichte ein Präsent.
Bürgermeister Heiler sprach ebenfalls Anerkennung für die musikalische Arbeit aus und bedankte sich bei den Erzieherinnen und Kindern des Kindergartens „Spatzennest“. Er unterstrich, wie wichtig eine musikalische Förderung für die Entwicklung und das Selbstbewusstsein eines Kindes ist.
| (2008.12.03.) Seniorennachmittag der Stadt Waghäusel begeistert über 600 Besucher | Bis auf den letzten Platz waren die mehr als 600 Plätze in der Rheintalhalle beim Seniorennachmittag belegt. Die jährlich steigende Resonanz zeigt, dass das Wort „Gemeinschaft“ in der stetig wachsenden Stadt noch immer seine Gültigkeit hat. Bürgermeister Walter Heiler zeigte sich bei seiner Begrüßungsrede mehr als erfreut über den großen Besucherandrang. Das Stadtoberhaupt informierte die Senioren über vergangene kommunalpolitische Ereignisse, wobei er einen Bogen von den wichtigen Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen über die Kleinkindbetreuung bis hin zur Seniorenpolitik spannte. Er bedankte sich auch nochmals bei den vielen Seniorinnen, welche beim SWR 4-Städtewettbewerb gegen Rottenburg fleißig gestrickt und somit dazu beigetragen haben, dass Waghäusel diesen Wettbewerb gewinnen konnte. Jede einzelne Minute des Nachmittags war ausgefüllt mit einem abwechslungsreichen Programm.
Bevor die Senioren selbst auf der Bühne ihr bewegliches oder gesangliches Können unter Beweis stellten, wurde der bunte Nachmittag eingestimmt vom Streichertrio „Young strings“ der Musikschule Waghäusel-Hambrücken unter der Leitung von Herrn Karl-Heinz Steffan. Danach verzauberten 9 junge Ballettschülerinnen der Musikschule mit zwei anmutigen Tänzen das Publikum und ernteten dafür reichlich Applaus. Überaus zufrieden mit ihren Schülerinnen zeigte sich dann auch die Ballettlehrerin Frau Maria Schultz. Weiter ging es dann musikalisch mit dem Singkreis des Altenwerks Wiesental. Die sangesfreudigen Seniorinnen und Senioren wurden am Flügel begleitet von Frau Heide Bernstein. Frau Irmgard Sanderbeck vom Altenwerk Kirrlach brachte die Besucher mit ihrem selbst geschriebenen Vortrag „Mein Rentnerleben“ zum Schmunzeln. Die Gymnastikgruppe des Altenwerks Wiesental unter der Leitung von Frau Rita Mahl bewies mit ihren zwei Auftritten in selbst genähten Kostümen, dass Tanzen der beste Jungbrunnen sein kann. Ein Volksliederpotpourri, vorgetragen von den Rentnern und Pensionären des Altenwerks Kirrlach unter der Leitung von Paul Zimmermann, stand als nächstes auf dem Programm. Hier konnten auch die Besucher sich gesanglich einbringen und kräftig mitsingen. Frau Resi Deigendescher und Rosalinde Seemann leiten mit Schwung und Elan seit vielen Jahren die Frauen-Seniorengymnastik des TSV Wiesental. Diese Gruppe begeisterte das Publikum mit zwei Auftritten. Zum einen mit der Vorführung „Die Annenpolka“, welche sitzend und mit verschiedenfarbigen Scheiben rhythmisch dargestellt wurde. „Keine Angst vorm Alter“ zeigten die Seniorinnen mit der 2. gymnastischen Vorführung. Ein weiteres gesangliches Highlight waren Zunft- und Studentenlieder, dargeboten vom GV Frohsinn und Kirchenchor aus Kirrlach, wiederum unter der Leitung von Paul Zimmermann. Nicht wegzudenken beim Seniorennachmittag ist der Auftritt der Stadtfrauen aus Kirrlach. Frau Rosa Ballreich, die musikalische Leiterin der Gruppe, traf auch dieses Mal mit der Liedauswahl genau den richtigen Ton, und so wurden die Stadtfrauen für ihren Vortrag auch mit großem Beifall belohnt. Den Abschluss des bunten Nachmittags bildete die Rentnerabteilung des Akkordeon-Orchesters 1936 Wiesental mit Albert Stassen und Emil Erbe am Akkordeon sowie Walter Kahlstadt am Schlagzeug. Diese drei Vollblutmusiker heizten noch mal so richtig ein, so dass sogar das eine oder andere Tanzbein geschwungen wurde. Alles in allem war es ein rundum gelungener harmonischer Nachmittag, nicht zuletzt auch Dank der fleißigen Hände bei der Bewirtung. Ein dickes Lob übermittelte der Bürgermeister hierfür Frau Rosa Müller und den vielen freiwilligen Helfern vom Deutschen Roten Kreuz, Ortsverein Kirrlach. Für die liebevolle vorweihnachtliche Dekoration im Saal und den Programmablauf zeichneten Auszubildende und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die Gärtnerabteilung sowie die Hausmeister der Rheintalhalle verantwortlich.
| (2008.11.25) Weitere Auftragsvergaben im Gewerbepark Eremitage | Im einzigen Tagesordnungspunkt auf seiner jüngsten öffentlichen Sitzung hat sich der Gemeinderat in Waghäusel mit der weiteren Erschließung des Gewerbeparks Eremitage befasst. Konkret wurden Aufträge in der Größenordnung von rund 236.000 Euro vergeben. So soll ein Rad- und Fußweg mit wassergebundener Decke zwischen der Bahnunterführung am Wagbach und der Eremitage hergestellt werden. Weiter wird die Zufahrt vom Kirrlacher Tor zur Eremitage mittels eines Natursteinpflasterbelages neu gestaltet und schließlich soll die sogenannte Direktorenvilla künftig von der Lorenz-Brentano-Allee her erschlossen werden.
Vorausgegangen war der Auftragsvergabe eine öffentliche Ausschreibung mit Zuschlagserteilung an den günstigsten Bieter. Ausgeführt werden sollen die Arbeiten von Dezember 2008 bis Februar 2009.
| (2008.11.17) Wahlgräber nach wie vor 25 Jahre nutzbar | Wichtigster Punkt der jüngsten Änderung der Friedhofsatzung im Waghäuseler Gemeinderat war die Verkürzung der Ruhezeit auf 15 Jahre. Diese betrug bisher 25 Jahre und war mit Ausnahme der Urnengräber anzuwenden auf alle Gräberarten in den Waghäuseler Friedhöfen. Etwa 8 von 10 Reihengräber aber wurden nach dem Willen der Hinterbliebenen in der letzten Zeit bereits nach rund 15 Jahren geräumt. So entstanden in den jeweiligen Grabfeldern regelmäßig Lücken. Die zeitnahe Neubelegung einer vorzeitig eingeebneten Grabstätte war nicht möglich. Damit hätte man den Tatbestand der Störung der Totenruhe erfüllt, teilte das zuständige Standesamt im Waghäuseler Rathaus mit.
Deshalb hat die Verwaltung vorgeschlagen, die Ruhezeit durch Satzungsänderung zu verkürzen. Voraussetzung hierfür war ein bodengeologisches Gutachten sowie die Genehmigung des Gesundheitsamtes.
Gültig ist die neue Regelung seit dem 01.11.2008. Für Reihengräber, die zu diesem Zeitpunkt bereits bestanden, gilt also noch die alte Ruhezeit. Unberührt von der Satzungsänderung bleibt auch die 25jährige Nutzungszeit der sogenannten Wahlgräber. Angehörige, die künftig ein Grab ebenfalls länger als 15 Jahre pflegen möchten, haben nach wie vor über diese Grabart hierzu die Möglichkeit, macht das Standesamt nun deutlich.
| (2008.11.11) Das Rheintalbad Waghäusel informiert: | Das Hallenbad und die Sauna bleiben am 23.11.2008 wegen einer Sportveranstaltung für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen.
| (2008.10.14) 40 Jahre im öffentlichen Dienst | Seit 40 Jahren ist Maria Lehn aus Wiesental nun im öffentlichen Dienst beschäftigt. Ihre Laufbahn begann die gelernte Versicherungskauffrau 1968 zunächst als Mitarbeiterin im Hauptamt ihrer damals noch selbständigen Heimatgemeinde. Zu ihren Aufgaben im Sekretariat des seinerzeitigen Bürgermeisters Emil Groß gehörte auch die Mitarbeit in den Bereichen Personalwesen, Einwohnerwesen, Wahlen und nicht zuletzt auch im Standesamt. Bereits 1971 übernahm sie hier die alleinige Verantwortung und 1975 wurde sie formell auch zur Standesbeamtin für die Fusionsgemeinde Waghäusel bestellt. Seither kümmerte sich Maria Lehn um Geburten, Eheschließungen, Sterbefälle, Staatsangehörigkeiten und Namenrechtsangelegenheiten. Schließlich wurden ihr auch die Verwaltung der Friedhöfe sowie das komplette Versicherungswesen der Stadt übertragen. Durch regelmäßige Fortbildungen, vor allem aber auch wegen ihrer kompetenten, offenen und freundlichen Art war Maria Lehn „die Standesbeamtin“ in der Region und gefragte Ansprechpartnerin für die Kolleginnen und Kollegen im Umkreis. Seit dem 01.09.2006 befindet sich Maria Lehn in der Freistellungsphase der Altersteilzeit.
Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler beglückwünschte die Jubilarin und überreichte ihr zum Zeichen der Anerkennung neben der Urkunde ein Präsent. Stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen gratulierte Werner Bolz, Vorsitzender des Personalrates.
| (2008.10.09) Erster Spatenstich für die Verlegung der K 3536 bei Kirrlach | Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Bürgermeister Walter Heiler MdL freuten sich mit vielen Bürgerinnen und Bürgern
Kreis Karlsruhe. Der Landrat des Landkreises Karlsruhe, Dr. Christoph Schnaudigel, der Abgeordnete des Baden-Württembergischen Landtages und Bürgermeister der Stadt Waghäusel, Walter Heiler setzten mit dem Leiter des Amtes für Straßen im Landratsamt Karlsruhe und Vertretern des Planungsbüros am vergangenen Mittwoch, 8. Oktober 2008, den ersten Spatenstich zur Verlegung der Kreisstraße K 3536 bei Kirrlach.
„Ich freue mich, dass wir - die Stadt Waghäusel und der Landkreis Karlsruhe - heute gemeinsam nach einer rund sieben jährigen Vorbereitungs- und Planungszeit für eine für den Waghäusler Stadtteil Kirrlach im nördlichen Landkreis Karlsruhe eine wichtige Infrastrukturmaßnahme auch im Hinblick auf die Verbindung zum Rhein-Neckar-Kreis vornehmen können“, begrüßte der Landrat zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie unmittelbare Nachbarn und Anwohner.
Aufgrund der beengten Verhältnisse in der Ortsdurchfahrt Kirrlach und des steigenden Verkehrsaufkommen im Zuge der Kreisstraße K 3536 - insbesondere im Bereich der Schule und der Kirche - war eine Verlegung der Kreisstraße notwendig geworden. Das neue Stück Kreisstraße wird die Ortsstraßen von Kirrlach entlasten - konkret um rund 2000 Fahrzeuge täglich. Ebenso wird durch die Verlegung der Kreisstraßen eine Ortsdurchfahrtfreie Verbindung zwischen dem Ortsteil St. Leon-Rot Rhein-Neckar-Kreis im Norden und der Bundesstraße B 36 im Süden geschaffen.
Die Zustimmung zur Planung und Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für die Straßenverlegung gab der Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistages bereits vor sieben Jahren. Der Planfeststellungsbeschluss für die Gesamtmaßnahme erging im September 2007. Die Bauarbeiten für die Kreisstraßenverlegung vergaben die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Technik bereits in ihrer Sitzung im Juli 2008. Die Ausbaulänge der Straße beträgt rund 800 Meter, die Fahrbahnbreite der künftigen Kreisstraße 6,5 Meter und jeweils 1,5 Meter Bankett. Ebenso werden Wirtschaftswege angelegt. Das Straßenbauprojekt wird voraussichtlich 970 000 Euro kosten. Davon entfallen auf den Grunderwerb 150 000 Euro, reine Baukosten sind 820 000 Euro. Nach dem Entflechtungsgesetz wird der Landkreis eine Förderung von 460 000 Euro erhalten, so dass der Eigenanteil des Landkreises an der Maßnahme rund 510.000 Euro betragen wird. Der Grunderwerb für die Maßnahme wurde im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens durch das Amt für Vermessung, Geoinformation und Flurneuordnung im Landratsamt Karlsruhe geregelt.
Landrat Dr. Christoph Schnaudigel dankte allen, die in der Vorbereitungs- und Planungsphase zum Gelingen beigetragen haben. „Mein besonderer Dank gilt der Stadt Waghäusel, die die Planung zur Verlegung der Kreisstraße von Beginn an unterstützt und den Kreisel an der Landesstraße L 555 als Zugang zum neuen Verlauf der Kreisstraße bereits 1999 geschaffen hat“, so Dr. Schnaudigel. Nach dem vorliegenden Zeitplan werde die Straßenbaumaßnahme im April 2009 fertig gestellt sein. „Ich freue mich, Ihnen im Frühjahr zur Straßeneinweihung wieder hier zu begegnen“, so der Landrat.
Bürgermeister Walter Heiler MdL nannte die Maßnahme eine weitere „Optimierung der Verkehrsinfrastruktur in Waghäusel“. Er erinnerte an den durchaus langwierigen Werdegang, an unzählige Abstimmungsgespräche mit den betroffenen Behörden und zeigte sich erfreut darüber, dass die Maßnahme nun begonnen und im Frühjahr 2009 abgeschlossen sein wird. In seinem Grußwort unterstrich er, dass weitere Verkehrsmaßnahmen in Waghäusel zur baldigen Realisierung anstehen. Er bezog sich auf den Ausbau des kreuzungsfreien Verkehrsknotens B36/L638, mit deren Baubeginn in den nächsten Monaten zu rechnen ist. Die Gelder hierfür werden vom Land und vom Bund zur Verfügung gestellt. Mit Hochdruck wird ebenfalls an der Realisierung des Kreisels bei der Kapelle in Wiesental gearbeitet, so dass damit zu rechnen ist, dass auch diese Maßnahme alsbald in Angriff genommen werden kann.
Die Tatsache, dass weit über 300 Bürgerinnen und Bürger dem Spatenstich beiwohnten, bezeichnete das Waghäuseler Stadtoberhaupt als Beleg dafür, dass die Bürgerschaft am kommunalpolitischen Geschehen in Waghäusel außerordentlich interessiert ist.
| (2008.10.07) Waghäusel muss stricken - | (Waghäusel) Nun ist es öffentlich. Die 8 Städte und Gemeinden, die sich am SWR4-Städtequiz „Eine gewinnt“ beteiligen, sollen bis zum 16.10. je einen Schal in den Landesfarben stricken. So lautet die Aufgabe, bei der sich möglichst viele Einwohner Waghäusels, aber auch der umliegenden Kommunen beteiligen sollen. „Unsere Stadt vertritt hier insbesondere auch die Region,“ begründete Bürgermeister Walter Heiler seinen ersten Aufruf im Radio, über die Stadtgrenzen hinaus Schals für Waghäusel zu stricken und machte sich selbst gleich als erster ans Werk.
Der Schal soll in den Farben schwarz und gelb gestrickt und 25 cm breit sein. Vorgaben über Muster gibt es laut Angaben des Senders nicht. Ideal ist natürlich, den Schal längsgestreift zu stricken (12,5 cm schwarz und 12,5 cm gelb), aber am einfachsten ist es jeweils einen Meter schwarz an einen Meter gelb zu reihen. So können sich auch Leute beteiligen, die nur Wolle in der einen oder der anderen Farbe haben. Länger als einen Meter sollte eine Farbe aber nicht sein. Ziel ist es, möglichst viele kleine Schals zu einem langen Schal zusammenzubringen.
Die ersten Reaktionen aus der Bevölkerung lassen hoffen. Im Rathaus laufen die Telefone heiß und die örtlichen Geschäfte haben sich zwischenzeitlich kräftig mit gelber und schwarzer Wolle eingedeckt.
Abgegeben werden können die Schals im Rathaus Waghäusel möglichst bis Mittwoch 15.10. um 17.00 Uhr. „Besser man gibt früher ab,“ teilt Rainer Wagner, Ansprechpartner im Rathaus für das Städtequiz mit, “denn gewertet wird am Ende nur, was auch zusammenhängt. Deshalb werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmen gebeten, zur Abgabe ihrer Schals auch Näh- oder Strickzeug mitzubringen, um ihren Teil gleich selbst am großen Stück zu befestigen.
Wer am Ende den längeren Schal hat, wird einen wichtigen Punkt für den Sieg um das Städtequiz einfahren können.
| (2008.10.07) "Eine gewinnt" | Herzliche Einladung zu „Eine gewinnt“ live aus dem Rathaus
Am Donnerstag, den 16.10.2008 wird zwischen 09.00 und 12.00 Uhr live aus dem Foyer des Rathauses Waghäusel das Städtequiz des SWR4 „Eine gewinnt“ übertragen. Die Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen.
Wer das Spektakel zuhause am Radio verfolgen, die Stadt aber dennoch unterstützen möchte, kann telefonisch oder per e-mail helfen, die Fragen aus Rottenburg zu lösen. Unter 07254/207-222 bzw. buergerbuero@waghaeusel.de ist man über jeden Hinweis, der zur Lösung der Aufgaben beiträgt, dankbar. Wem es im Radio zu schnell geht, kann sich die Fragen unter 07254/20752 noch einmal über Telefon anhören. Die Verwaltung wird versuchen, die Aufgaben hier zum Abruf bereit zu stellen.
Um 12.00 Uhr wird der Sieger feststehen. Falls die Stadt das Spiel gewinnt, wird noch am gleichen Tag ab 18.00 Uhr auf dem Rathausvorplatz der Sänger Nik P. ein Konzert geben. Auch hierzu ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.
Bürgerbüro am Donnerstag, den 16.10.2008 geschlossen
Wegen der Live-Übertragung der Radiosendung „Eine gewinnt“ aus dem Rathaus Waghäusel ist das Bürgerbüro am Donnerstag, den 16.10.2008 geschlossen.
| (2008.09.29) „Aufgabenerfüllung stärkt die Selbstverwaltung“ - Gemeinderat befürwortet mit großer Mehrheit Umwandlung zur Großen Kreisstadt | Der Weg Richtung Große Kreisstadt ist frei: Der Gemeinderat von Waghäusel hat gestern Abend dem Verwaltungsvorschlag mit Mehrheit zugestimmt, dass der entsprechende Antrag gestellt werden soll. Als Zielvorgabe wurde das Jahr 2012 genannt. Eingangs wartete Bürgermeister Walter Heiler mit Zahlen auf: Baden-Württemberg zählt 89 Städte mit der Bezeichnung „Große Kreisstadt“. Waghäusel habe schon vor dreieinhalb Jahren die 20 000-Einwohner-Hürde genommen, aktuell liege man über 20 500. Vor ziemlich genau zwei Jahren hat die Stadtverwaltung den Gemeinderat schon einmal in nicht öffentlicher Sitzung über die Auswirkungen eines solchen „Aufstiegs“ informiert. Jetzt sei die Zeit aber reif, „Nägel mit Köpfen zu machen“ und zu entscheiden, wohin der Weg von Waghäusel führen solle.
Entscheidend aber, so der Bürgermeister, sei die Frage, wie Stadt und Kommunalparlament ihre Verantwortung gegenüber den Bürgern verstehen, welcher Anspruch gestellt werde, inwieweit man für die Bürger da sein wolle. Denn als Große Kreisstadt oblägen der Rathausverwaltung eine Reihe zusätzlicher Aufgaben, wie etwa das Ausländerrecht, Baurecht, Wohngeldstelle und Rechnungsprüfungsamt (die BNN berichteten). Aufgaben und Kompetenzen vor Ort holen, laute deshalb das Schlüsselwort. Dabei sei Bürgernähe ein Aspekt. Mehr Aufgabenerfüllung vor Ort bedeute zudem auch eine Stärkung der Selbstverwaltung.
Walter Heiler erinnerte daran, dass die Personaldecke in Waghäusel sehr dünn sei und im Rathaus Platzmangel herrsche. Eine bauliche Erweiterung sei wohl unumgänglich, ebenso die Aufstockung des Personals, um künftige Aufgaben als große Kreisstadt erfüllen zu können. Der Nordwestecke des Landkreises fehle eine Art Zentrum.
Nach den Worten von CDU-Fraktionssprecher Roland Liebl ist Waghäusel an einem Scheideweg angelangt. „Ja, wir sind bereit, neue Wege zu prüfen.“ Und weiter: „Wir können nicht immer mit Platz zwei zufrieden sein.“ Liebl forderte, dass von den künftigen Aufgaben Punkt für Punkt vorberaten werden sollte und die Umsetzung immer mit Blick auf Kosten und Nutzen anzugehen sei. Eine solide Entwicklung und Darlegung der Kosten seinen erforderlich. Der Christdemokrat sprach sich klar gegen eine Nennung eines Termins in den Planungen aus und forderte letzlich eine Abstimmu8ng in drei Teilen, die aber von der Verwaltung abgelehnt wurde – der Antrag der Stadt sei anders ausgearbeitet. Am Ende gab es fünf Gegenstimmen aus der CDU/JL-Fraktion sowie drei Enthaltungen. SPD, Freie Wähler und Bürgermeister sowie einige CDU-Mitglieder stimmten für Ja – 18 Stimmen kamen so zur deutlichen Mehrheit zusammen.
„Wir sollten diese Chance heute nutzen“, hieß das Signal der SPD-Fraktion. Seit Jahren werde das Thema Große Kreisstadt in Waghäusel diskutiert, sagte der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten, Herbert Sand. Die SPD sehe jetzt den richtigen Zeitpunkt zum Aufstieg in die „Oberliga der Großen Kreisstädte“. Sand sprach von einer historischen Chance, mit der der nördliche Landkreis „angemessen, selbstbewusst und nachhaltig“ vertreten werden könne. Waghäusel könne unter dem Strich nur gewinnen. Stadtentwicklung, verbesserte Verkehrsanbindung durch die Stadtbahn und Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs seien Aufgaben, denen sich die Stadt nicht verschließen dürfe. Dabei sei stärkere Einflussmöglichkeit viel wert. Der Gewinn bei Bürgernähe sei zudem nicht zu unterschätzen.
Für Klaus Vogel von den Freien Wählern bedeutet die Entscheidung auch ein „endlich“. Schon sehr früh, ja gewissermaßen als Vorreiter, hebe man sich des Themas Große Kreisstadt angenommen, aber sei kaum gehört worden.
„Ab heute bewegt sich der Zug in Richtung Große Kreisstadt Waghäusel“, sagte Vogel. Den Bürgermeister als Lokführer wolle man tatkräftig vom ersten Abteil aus unterstützen.
(Klaus-Peter Leipold; aus der Bruchsaler Rundschau vom 23.9.2008)
| (2008.09.29) Kurz und Bündig | Erster Spatenstich K 3536 am 8. Oktober, 14.00 Uhr
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Endlich ist es soweit: der erste Spatenstich für die K 3536. Bis Mai 2009 soll die Maßnahme, die vom Landkreis gebaut und bezahlt wird, umgesetzt werden. Durch die neue Straße, die vom Kreisel L 555 östlich bis zur K 3536 (St. Leonerstraße) verläuft, wird eine weitere Verkehrsentlastung erwartet. Die interessierte Bevölkerung ist herzlich eingeladen, diesen Spatenstich, der in Anwesenheit von Herrn Landrat Dr. Christoph Schnaudigel vorgenommen wird, live zu verfolgen am Mittwoch, 8. Oktober 2008, 14.00 Uhr, Treffpunkt bei der Halle des Radfahrerheims am Radweg St. Leoner Straße.
Herzlichst, Ihr Walter Heiler MdL
LKW-Durchfahrtsverbot Hauptstraße Kirrlach
In der vergangenen Woche wurde an 2 Tagen, jeweils früh am Morgen, der LKW-Verkehr durch die Polizei überwacht. Es ergaben sich keinerlei Verstöße gegen das LKW-Durchfahrtsverbot.
| (2008.08.27) Waghäusel zeigt Flagge: Bitte Fahnenschmuck an Häusern anbringen |
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ich bitte Sie herzlich, anlässlich des 3. Waghäuseler Stadtfestes an allen vier Tagen „Flagge zu zeigen“ und Ihre Häuser mit Fahnen zu schmücken. Dies soll auch ein deutliches Zeichen aller drei Stadtteile sein, dass wir dieses Fest gemeinsam feiern wollen.
Herzlichst Ihr Walter Heiler MdL, Bürgermeister.
| (2008.08.05) Spatenstich für 11- Millionen –Projekt Abwasserzweckverband Wagbach baut die Kläranlage aus | In Anwesenheit zahlreicher Gemeinderatsmitglieder aus Waghäusel und Hambrücken, Mitarbeitern des Klärwerks und der Verbandsverwaltung, des Ingenierbüros Miltner und der Baufirma Südwestbau fand auf dem Gelände der Kläranlage des Abwasserverbandes Wagbach der erste Spatenstich für den umfangreichen Ausbau der Kläranlage statt. Aufgrund des Bevölkerungswachstums in Hambrücken und Waghäusel wird die Kläranlage um 16.000 so genannte Einwohnergleichwerte auf dann 44.000 Einwohnergleichwerte erweitert.
Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler, der zugleich Verbandsvorsitzender ist, begrüßte auch im Namen seines Hambrücker Kollegen Thomas Ackermann die zahlreichen Teilnehmer. Walter Heiler unterstrich, dass mit den vorgesehenen Maßnahmen die Kläranlage auf den neusten technischen Stand gebracht wird. Dies sei ein großer finanzieller Kraftakt, denn insgesamt wird der Zweckverband in die Umbaumaßnahmen rund 11 Mio. Euro investieren müssen. Dipl.-Ing. Harald Miltner vom beauftragten Ing.-Büro für Bauwesen erläuterte die technischen Details. Auf der Kläranlage wird eine zweite Reinigungsstraße nach dem so genannten „SBR-Verfahren (sequenzielles biologisches Reaktorverfahren) gebaut. Die insgesamt vier SBR-Becken haben eine Größe von jeweils ca. 18 m x 18 m und binden jeweils etwa vier Meter in das Grundwasser ein. Da die dortigen Böden sehr durchlässig sind, stellt die Grundwasserhaltung während der Bauphase eine besondere Herausforderung an die Technik dar. Als erstes müssen die zwei alten Klärbecken abgebrochen werden. Hierzu ist eine konventionelle Grundwasserabsenkung mit 8 Brunnen und einer Leistung von 340 l/s erforderlich. Das geförderte Wasser wird dabei zur Elimination von Eisen und Mangan in Teilströmen dem Prozess zugeführt. Für die Abdichtung der Baugrube entschied man sich zusammen mit der Genehmigungsbehörde für eine so genannte Weichgelsohle. Die etwa 2000 m² große Baufläche für die SBR-Becken wird dabei mit einer bis 12 m tiefen, rückverankerten und wasserdichten Spundwand umschlossen und gegen das Grundwasser mit einer zweiphasigen Sohlabdichtung durch Weichgelinjektion abgedichtet. Dafür sind bis 1200 Bohrungen im Raster von ca. 1,2 x 1,2 m erforderlich.
Weiter erläuterte Harald Miltner, dass das SBR-Verfahren eine Variante des Belebtschlammverfahrens ist. Das SBR-Verfahren wird diskontinuierlich betrieben, d.h., es erfolgt eine periodische Betriebsweise durch die Aufteilung des Prozesses in einzelne Behandlungsschritte. Es ermöglicht den kompletten Prozessablauf der biologischen Abwasserreinigung (Kohlenstoffabbau, Nitrifikation, Denitrifikation, Phosphorelimination, Sedimentation) in einem Reaktorbehälter.
Die Prozessphasen sehen so aus, dass zunächst in einem Zeitintervall das zu reinigende Abwasser in den SBR-Behälter eingeleitet wird. Hieran schließt sich an die so genannte Mischphase, dies ist das Zeitintervall, in dem der Behälterinhalt ohne Sauerstoffzufuhr gemischt wird, so dass sich anaerobe oder anoxische Millieubedingungen einstellen. Hiernach wird der Behälterinhalt mit Luft begast, anschließend wird in der so genannten Absetzphase der Belebtschlamm vom gereinigten Abwasser durch Sedimentation getrennt. Schließlich wird der gebildete Überschussschlamm aus den Becken abgezogen und in der letzten, der so genannten Klarwasserabzugsphase, wird das sich über dem sedimentierten Belebungsschlamm gebildete Klarwasser abgezogen. Die Vorteile des SBR-Verfahrens für die Kläranlage Wagbach bestehen vor allen Dingen darin, dass die Erweiterung der Kläranlage im laufenden Betrieb möglich ist und ein geringerer Platzbedarf als bei herkömmlichen Becken besteht. Die Baukosten sind günstig, da vier identische Becken mit einfacher Geometrie gebaut werden. Schließlich handelt es sich um ein modernes Verfahren, bei dem sehr flexibel auf unterschiedliche Zulaufbedingungen reagiert werden kann. Die Bauausführung wird nach dem derzeitigen Bauzeitenplan bis Dezember 2009 andauern. Nicht nur während dieser Zeit ist insbesondere für die drei Klärmeister Werner Knebel, Wolfgang Senger und Markus Böser besonderer Arbeitseinsatz gefragt. Denn neben dem Ausbau, für den natürlich auch das know-how der Klärmeister gefragt ist, müssen sie den ordnungsgemäßen laufenden Betrieb gewährleisten.
„Die 11 Millionen Euro sind gut angelegtes Geld. Zum einen müssen wir die gesetzlichen Vorgaben einhalten, zum anderen liegt uns viel daran, eine Kläranlage mit einer Topp-Reinigungsleistung zu haben“, so die beiden Bürgermeister Heiler und Ackermann beim anschließenden Rundgang durch die Anlage.
| (2008.07.10) Kurz und Bündig | Telefonische Erreichbarkeit der Stadtverwaltung und Ihrer Außenstellen sowie der beiden Zweckverbände „Wasser“ und „Abwasser“
In den vergangenen Tagen wurde das örtliche Telefonbuch für 2008/2009 an alle Haushalte verteilt. Leider ist der Eintrag der Stadtverwaltung mehr als unglücklich ausgefallen. Bereits im Buch 2007/2008 war die Auflistung der städtischen Einrichtungen so irreführend, dass viele Anrufer in der Annahme, sie würden die Nummer des Rathauses wählen, beim Wasserwerk gelandet sind. Die Verwaltung hatte daher versucht, den Telefonbucheintrag wieder so zu bekommen, wie er früher einmal war, aber weder der Telefonanbieter noch der Telefonbuchverlag haben sich hier zuständig gefühlt. So blieb es seitens der Stadt bei vergeblichen Bemühungen und der Erkenntnis, dass Bürokratie nicht zwingend dem öffentlichen Dienst vorbehalten ist. Bis zur Herausgabe des nächsten Telefonbuches vergeht nun noch einige Zeit und es wird einen neuen Anlauf geben.
Häufig wählen Anrufer fälschlich auch die 207 vor, wenn sie eine der Außenstellen anrufen wollen und sind dann mit einem Mitarbeiter im Rathaus verbunden. Das sollte nicht verwundern, denn über die 207 mit anschließender Durchwahl erreicht man die Telefonanlage des Rathauses; die Außenstellen haben eigene Anschlüsse.
Die wichtigsten Rufnummern haben wir auf dieser Homepage aufgelistet unter der Rubrik „Stadtverwaltung > Wichtige Behörden und Einrichtungen auf einen Blick“11
Bestand an Arbeitslosen …
heißt schlicht die Überschrift einer Tabelle der Arbeitsagentur die die Entwicklung der Zahl der in der Stadt Waghäusel als Arbeit suchend gemeldeten Personen aufzeigt. Waren es im Januar 2006 noch 838 (398 Männer und 440 Frauen), so hatten im Juni 2008 lediglich 480 Einwohner (200 Männer und 280 Frauen) keine Beschäftigung. Damit ist die Arbeitslosenzahl innerhalb von zweieinhalb Jahren um fast die Hälfte gesunken. Beachtlich ist auch die Zahl der Beschäftigten in der Stadt. Zum Stichtag der letzten Erhebung im September 2007 waren in Waghäusel 5.688 Arbeitsplätze besetzt.
| (2008.07.03) Kreis unterstützt LKW-Durchfahrtsverbot - Landrat Dr. Schnaudigel zum Meinungsaustausch in Waghäusel | Seit knapp einem Jahr sei er nun im Amt, viel habe er schon von den Kreisgemeinden mitbekommen, aber ein Vor-Ort-Gespräch sei immer noch am besten. So begründete Landrat Dr. Christoph Schnaudigel seine Visite bei der Stadt Waghäusel. Bürgermeister Walter Heiler empfing das Oberhaupt des Landkreises Karlsruhe nun im Rathaus. Gemeinsam mit den Vertretern der Gemeinderatsfraktionen, Alfred Metzger, Herbert Sand und Klaus Vogel, Kreisrat Uli Roß sowie der Amtsleiter der Stadtverwaltung kamen die beiden Behördenleiter überein, dass die Kirrlacher Umgehungsstraße nur im Zusammenhang mit einem LKW-Verbot für die Ortsdurchfahrt eine wirksame Verkehrsentlastung bringen könne. Landrat Dr. Schnaudigel teilte mit, dass seine Behörde dieses Verbot schon anordnen würde, allerdings müsse formell erst die Zustimmung des Regierungspräsidiums vorliegen. Bürgermeister Heiler betonte, dass die Stadt nach wie vor um das Verbot kämpfen werde. Es sei ja gerade der Sinn einer Umgehung, den Durchgangsverkehr hierhin umzuleiten. Zudem werde in diesem Fall mit der Verlagerung des Schwerlastverkehrs auch keine andere Kommune belastet. Für den Landrat war dies nachvollziehbar und er sagte zu, sich beim Regierungspräsidium für das Anliegen der Stadt zu verwenden.
Eine besondere Brisanz lag beim Thema „Abfallentsorgung“. Bekanntlich hatte die Stadt Waghäusel gegen eine Rückdelegation dieser Aufgabe von der Kommune auf den Landkreis votiert. Dr. Schnaudigel machte nun keinen Hehl daraus, dass er den Schritt für richtig halte. Mit der Senkung der Kosten insgesamt begründete der Landrat seine Haltung und stellte fest, dass die Abfallgebühren auch in Waghäusel nach den neuesten Kalkulationen zunächst günstiger würden als bisher. Und schließlich haben man mit dem „Bruchsaler Modell“ auch einen Kompromiss zustanden gebracht, der es den Kommunen ermöglicht, einige Strukturen zu behalten, versuchte er die Skepsis der Gemeindevertreter zu zerstreuen. Sie hörten dies dann auch gerne, denn gerade hier können die Einwohner nun weiterhin die örtlichen Angebote der Abfall- und Grünschnittentsorgung nutzen. Und schließlich soll es auch weiterhin möglich sein, sich im Rathaus zu erkundigen, wenn man Fragen zur Müllabfuhr hat.
Mit der Besichtigung des Gewerbeparks Eremitage, des Einkaufszentrums sowie der künftigen Trasse zur Anbindung der Kreisstraße 3536 an die L555 schloss der Landrat seinen Informationsbesuch ab, nicht ohne bekannt zu geben, dass Baubeginn für die Verbindungsstraße bereits im Oktober dieses Jahres sein soll. Mit der Fertigstellung rechnet man beim Kreis im April 2009.
| (2008.06.24) Trink- und Abwasserpreis in Waghäusel deutlich unter Landesdurchschnitt | „Die mit den hohen Standards der Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung im Land verbundenen Kosten variieren in den Städten und Gemeinden beträchtlich. Der landesweit niedrigste Gesamtpreis für Trink- und Abwasser lag zum 1. Januar 2007 bei 1,82, der höchste bei 8,20 Euro pro Kubikmeter. Der Landesdurchschnitt betrug 3,95 Euro je Kubikmeter“ Dies berichtet Zeitschrift „Die Gemeinde“, Organ des Gemeindetages Baden-Württemberg, in ihrer jüngsten Ausgabe vom 16. Juni 2008. In Waghäusel beträgt der Preis 2,61 Euro (0,86 Euro Trinkwasser, 1,75 Euro Abwasser), ist also um ein Drittel unter dem Landesdurchschnitt! Weiter teilt „Die Gemeinde“ mit, dass ein Einwohner in unserem Bundesland im Schnitt 158 Euro im Jahr zahlen muss. Der durchschnittliche Wasserverbrauch beträgt pro Baden-Württemberger 104 Liter pro Tag, umgerechnet auf das Jahr sind dies rund 38 Kubikmeter pro Person.
| (2008.06.24) Straßensperrung aus Anlass des Wiesentaler Straßenfestes | Am 28./29.06.2008 findet das diesjährige Wiesentaler Straßenfest statt. Hierzu wird die Philippsburger Strasse zwischen Lagerstrasse und Einmündung Mannheimer Strasse sowie die Mannheimer Strasse zwischen Lußhardtstraße und Einmündung Kriegstraße vom 27.06.2008 10.00 Uhr bis 30.06.2008 morgens voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt innerörtlich. Die Bushaltestelle Marktplatz wird zur Kriegstraße/Mannheimer Straße verlegt. Wir bitten um entsprechende Beachtung.
| (2008.06.19) Weitere Zuschüsse in Aussicht gestellt - Wirtschaftsminister Ernst Pfister informiert sich vor Ort über die städtebauliche Entwicklung in Waghäusel | Im Waghäuseler Rathaus begrüßte Bürgermeister Walter Heiler jüngst seinen Landtagskollegen, Wirtschaftsminister Ernst Pfister. Dieser informierte sich vor Ort über die von seinem Ministerium geförderten Projekte der städtebaulichen Erneuerung. Bekanntlich ist die Stadt aktuell mit zwei Maßnahmen in das Förderprogramm aufgenommen.
Bürgermeister Heiler gab unter Anwesenheit von Vertretern der Gemeinderatsfraktionen, des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Stadtverwaltung zunächst einen kurzen Überblick über den Stand und die Ziele der „Ortskernsanierung Kirrlach“, die im Zuge der Fertigstellung der Südumgehung 2007 mit einem Zuwendungsbescheid des Landes in Höhe von 800.000 Euro begonnen hat. Hier sollen die Hauptstraße und die Plätze funktionsgerecht um- und rückgebaut, die Parkraumsituation und Wohnqualität verbessert und verschiedene Neuordnungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Wichtigstes und kostenintensivstes Projekt der städtebaulichen Erneuerung in Waghäusel, darin waren sich Minister Pfister und Bürgermeister Heiler einig, ist das Sanierungsgebiet auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik. Seit 1998 hat das Wirtschaftsministerium hierfür Finanzhilfen in Höhe von rund 5,27 Millionen Euro bewilligt, zuletzt 500.000 Euro aus dem Landessanierungsprogramm 2008.
Dass die bisher in das rund 40 ha große Areal investierten Mittel bei weitem nicht ausreichen werden, sahen nicht nur die anwesenden Vertreter des Regierungspräsidiums, über deren Behörde die Förderanträge zu stellen sind. Wirtschaftsminister Ernst Pfister stellte in diesem Zusammenhang dann auch fest, dass die Stadt Waghäusel vorbildliche Arbeit geleistet habe. „Es bestehen beste Chancen, dass das Projekt komplett abgewickelt werden kann. Das Ministerium wird alles tun, um die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen“. Das nahm man im Waghäuseler Rathaus natürlich gerne zur Kenntnis. Bürgermeister Heiler nannte einen notwendigen Landeszuschuss bis 2014 in einer Größenordnung von weiteren rund 5 Millionen Euro, zusätzlich zu den bislang bereits bewilligten Geldern.
Anschließend stand ein Rundgang im Sanierungsgebiet auf dem Programm, wo Minister Pfister die bisher geleisteten, aber auch die kommenden Aufgaben in Augenschein nahm. Der Minister machte deutlich, dass die Städtebauprogramme zu den erfolgreichsten Fördermaßnahmen des Landes gehören. Jeder hier eingesetzte Euro löse ein achtfaches an weiteren Investitionen aus, so dass das Städtebauprogramm nicht zuletzt auch ein Konjunkturprogramm sei. Genau darauf hofft man auch im Waghäuseler Gemeinderat, der das Gelände rund um die Eremitage zu einem Gewerbegebiet mit überregionaler Bedeutung entwickeln möchte.
Vielsagend war der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Waghäusel. „Mit herzlichem Dank für die freundliche Aufnahme in Waghäusel. Respekt und Anerkennung für vorbildliche Leistungen bei der Städtebausanierung. Wir wollen Sie gerne auch weiterhin unterstützen. Ihr Ernst Pfister.“
| (2008.06.18) Bolandenschule errang 2.Platz beim Rhein-Main-Donau-Cup - Bürgermeister überreichte Landes-Urkunden an fünf Turnerinnen | Nachdem den Turnerinnen der Bolandenschule Wiesental 2007 ein beachtlicher 4.Platz beim Rhein-Main-Donau-Schulcup gelang, konnten sie sich dieses Jahr sogar einen zweiten Platz erturnen. „Dieser Platz ist um so höher einzustufen, weil sie die jüngste Mannschaft im ganzen Teilnehmerfeld waren“, erklärte stolz die betreuende Sportlehrerin Silke Mössinger. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die gute Jugendarbeit des Kooperations-Partners TSV-Wiesental (Trainerin Nadine Feurer) und die stete Unterstützung der Eltern mit Fahrdiensten zu den Wettkampfstätten.
Der Rhein-Main-Donau-Cup wurde von den Kultusministerien der Länder Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz im Rahmen des Bundeswettbewerbes JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA geschaffen und 1996 erstmals in Karlsruhe ausgetragen. Dieses Jahr qualifizierten sich die Wiesentaler Turnerinnen Kristina Köhler 2c, Madlene Gersonde 3c, Meike Dörner 3c, Kim Knebel 4a und Larissa Fieser 4c auf Kreis- und Regierungs-Ebene in Odenheim mit einem 1.Platz, auf Landesebene in Albstadt-Ebingen mit einem 2. Platz und im Länder-Vergleich in Dossenheim mit einem großartigen 2.Rang beim Rhein-Main-Donau-Cup.
„Ihr seid großartig und habt unsere Stadt hervorragend vertreten“, sagte Waghäusels Bürgermeister MdL Walter Heiler zu den Turnerinnen, als er diesen zu ihrem „tollen Erfolg“ im großen Sitzungssaal im Rathaus herzlich gratulierte. Er überreichte ihnen die Urkunden des Landes Baden-Württemberg mit Unterschrift des Kultusministers Helmut Rau und ein Präsent der Stadt. Mit einigen Boden-Übungen bedankten sich die Mädels und genossen einen Rundgang mit dem Stadtoberhaupt durch das Rathaus. RARO
| (2008.06.17) Mittsommernachtfest am 21. Juni und Nachbarschaftsfeste am 22. Juni auf der Kirrlacher Hauptstraße | Aus Anlass der vor einigen Wochen erfolgten Eröffnung der Kirrlacher Südumfahrung steht das Wochenende am 21./22. Juni unter dem Motto: „Kein Kraftfahrzeugverkehr auf der Kirrlacher Hauptstraße !“. Damit wird einem vielfachen Wunsch der Anwohner nachgekommen. Noch immer fahren insbesondere viele LKWs durch die Kirrlacher Hauptstraße, wohl vor allem wegen der Navigationssysteme, die die Umfahrung noch nicht anzeigen. Mit dieser Aktion soll deshalb auch der Forderung nach einem behördlichen LKW-Durchfahrtsverbot Nachdruck verliehen werden. Viele Autofahrer, insbesondere LKWs, die nach wie vor durch den Ortsteil Kirrlach vom Kreisel Industriestraße bis zum Kreisel Kronauerstraße fahren, haben noch immer nicht begriffen, dass die Umfahrung wesentlich schneller, benzinsparender und weniger nervernaufreibend ist. Wenn man sich an die 70 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Umgehungsstraße hält, braucht man auf der Umgehungsstraße nicht einmal vier Minuten. Dies schafft man bei der Durchfahrt durch die Kirrlacher Hauptstraße nicht. Erst recht nicht, wenn man auch nur an einer der vier Ampeln halten muss und auch die 30 km/h Zone beachtet. Unter diesem Gesichtspunkt ist für die Anwohner das Verhalten mancher Autofahrer absolut unverständlich.
Ganz im Zeichen der Gewerbetreibenden steht zunächst der Samstag, 21. Juni 2008, die in der so genannten "Einkaufsmeile" (Bereich Waghäusler Straße zwischen Unterdorfstraße und Unterer Bachstraße) ein Mittsommernachtfest mit einer langen Einkaufsnacht bis 22 Uhr mit vielerlei Angeboten und Ständen anbieten werden. Die gesamte Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen. Zu diesem Zweck wird der Straßenabschnitt von der Unterdorfstraße bis zur Unteren Bachstraße an diesem Samstag bereits ab morgens 07.00 Uhr für den kompletten Fahrzeugverkehr gesperrt. Anwohner in diesem Bereich, die ihr Fahrzeug am Wochenende brauchen, werden gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb des gesperrten Bereichs abzustellen, da ein Fahrzeugverkehr im gesperrten Bereich nicht möglich sein wird. Für alle Fahrzeuge, die nicht auf dem eigenen Grundstück untergebracht werden können, besteht ab Freitag Abend die Möglichkeit, auf dem Parkplatz vom Kaufhaus Baader über das Wochenende zu parken, eine Zu- und Abfahrt wäre für Sie dann über die Bernhardusstraße gewährleistet.
Der Sonntag, 22.Juni 2008, gehört dann ganz den Anwohnern der Waghäusler Straße ab der Ampel (Waldpark) und der Kronauerstraße bis zur Werderstraße. Dieser Bereich wird an diesem Sonntag komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung geht von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. „Endlich mal kein Fahrzeuglärm, keine LKWs, kein Abgasgestank auf unserer Straße“, freuen sich die lärmgeplagten Anwohner auf einen autofreien Sonntag. Beachtet werden muss, dass auch hier während der Sperre ein Fahrzeugverkehr nicht möglich sein wird und die Anwohner, die ihr Fahrzeug an diesem Sonntag brauchen, diese gegebenenfalls. vorher außerhalb des gesperrten Abschnitts abstellen sollen. Es wird aus Umleitungsgründen lediglich der Korridor Unterdorfstraße - Oberdorfstraße für den Verkehr geöffnet bleiben.
Trotz der kurzen Vorbereitungszeit steht den Nachbarschaftsfesten nichts mehr im Wege steht. Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Nachbarschaftsfeste einen rein privaten Charakter haben und deshalb nur Privatfeste zugelassen werden können. Es ist aber allen Anwohnern unbenommen, so viele Freunde und Bekannten einzuladen, wie sie möchten.
| (2008.06.11) Rheintalschwimmbad Waghäusel | Am Sonntag, den 22.06.2008 ist das große Becken aufgrund des nat. Schwimmfestes für die Öffentlichkeit gesperrt.
Das Nichtschwimmer- und Babybecken kann jedoch genutzt werden.
Die Sauna ist an diesem Tag geschlossen.
Am 22.06.2008 ist daher freier Eintritt für die Besucher.
| (2008.06.05) Waghäusel steigt in großem Rahmen in die Betreuung der Kinder unter 3 Jahren ein - Neubau für 40 Betreuungsplätze beschlossen | Für erhebliche Veränderungen in der Kinderbetreuung sorgt das neue Kinderbetreuungsfinanzierungsgesetz. Nach dem Willen des Bundes sollen danach bis zum Jahr 2013 für ein Drittel der Kinder unter drei Jahren Betreuungsplätze verfügbar sein. Karin Sälzler, Leiterin des Sachgebietes „Frauen, Familie, Kinder und Jugend“, legte dem Gemeinderat in seiner letzten Sitzung hierzu umfangreiches Zahlenmaterial vor und errechnete daraus eine Bedarfsprognose. Demnach fehlen in Waghäusel bis zum Jahre 2013 noch 60 Betreuungsplätze. Vorschlag der Verwaltung war es nun, den Kindergarten Spatzennest im Stadtteil Waghäusel um eine viergruppige Einrichtung für die Kleinkindbetreuung von zunächst 40 Kindern zu erweitern beziehungsweise anzubauen. Hier erwartet man für den geschätzt 1,3 Millionen Euro teuren Neubau erhebliche Bundeszuschüsse von 12.000 Euro pro neu geschaffenem Platz. Bürgermeister Heiler machte dabei deutlich, dass man im Prinzip von Kindern rede, die noch gar nicht geboren seien. Im Grunde also wisse man nicht genau, ob die Prognose so eintreffe, man habe sich aber seitens der Verwaltung auf alle möglichen verfügbaren Informationen gestützt.
Während der Gemeinderat dem Vorschlag der Verwaltung ohne Gegenstimmen folgte, besteht bezüglich der Schaffung der noch fehlenden 20 Plätze noch Diskussionsbedarf. Quer durch alle Fraktionen hinweg war man teils der Auffassung, diese solle man bereits in der Planung für den Neubau beim Spatzennest zu berücksichtigen, während man sich andererseits dafür ausgesprochen hatte, diese im Stadtteil Wiesental neu zu schaffen. Stadträtin Birgit Freidel legte diesbezüglich dar, dass hier nicht erst 2013, sondern bereits jetzt schon Bedarf bestehe. Auf Anregung des Bürgermeisters soll dieser Punkt nun gesondert behandelt werden.
| (2008.06.05) Urnenbestattungen nehmen zu - Neue Investitionen im Friedhof Wiesental | Mehr und mehr nehmen die Urnenbestattungen zu. Von 81 Begräbnissen auf den drei Waghäuseler Friedhöfen im ersten Halbjahr 2008 waren 36 Urnenbeisetzungen. Bei der Stadt hat man bereits auf dieses Bestattungsverhalten reagiert und in den vergangenen Jahren entsprechende Gräberfelder ausgewiesen sowie Urnenstelen oder –wände erstellt.
Aktuell wird nun auf dem Friedhof in Wiesental die Zahl der Urnenwände um zwei weitere mit jeweils 37 Kammern erweitert. Direkt im Eingangsbereich werden derzeit die entsprechenden Fundamente links und rechts der vorhandenen Marmor-Madonna errichtet. Die Ausführung und Gestaltung der Wände werden sich dabei an den vorhandenen Kammern orientieren, berichtet das Stadtbauamt. Rund 60.000 Euro wird die Maßnahme am Ende kosten und auch mit einer Neugestaltung des bisher an diesem Standort befindlichen Grünbeetes verbunden sein.
Im Zuge dieser Arbeiten wird zudem die benachbarte Pergola direkt vor der Leichenhalle erneuert. Geplant ist hier, das in die Jahre gekommene Eternitdach zu entfernen und durch eine Stahl-Glas-Konstruktion zu ersetzen. Dies wird noch einmal mit 25.000 Euro zu Buche schlagen.
„Friedhöfe dienen nicht nur der Bestattung von Verstorbenen, sie sind auch Orte der Ruhe und der Besinnung. Plätze dieser Art werden in der heutigen schnelllebigen Zeit immer weniger. Es ist daher durchaus angemessen, in unsere Friedhöfe zu investieren,“ ist sich Bürgermeister Walter Heiler sicher.
| (2008.06.05) Umfangreicher Ausbau der Kinderbetreuung - Waghäuseler Gemeinderat reagiert auf Wünsche der Eltern | Gleich in mehreren Tagesordnungspunkten hatte sich der Gemeinderat von Waghäusel auf seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema „Kinderbetreuung“ befasst. Und in allen Punkten fiel die Entscheidung deutlich zu Gunsten des Ausbaus und der Erweiterung der Kinderbetreuung aus.
So wurde etwa der Erhöhung der Betreuungszeit in der Kleinkindgruppe des Kindergartens St. Bernhard zugestimmt. Im September vergangenen Jahres war diese Gruppe für 10 Kinder von zwei bis drei Jahren eingerichtet worden. Für das kommende Kindergartenjahr liegen nach Auskunft der katholischen Kirchengemeinde, die Trägerin des Kindergartens ist, nun 15 Anmeldungen vor. Allein 11 Erziehungsberechtigte wünschen sich dabei aber eine Erhöhung der Betreuungszeit von 5 auf 6 Stunden, um Familie und Beruf besser in Einklang bringen zu können. Der Rat stimmte nun dieser Maßnahme ebenso zu, wie der Übernahme des dadurch entstehenden zusätzlichen Defizits in Höhe von 13.200,- € jährlich. Trotzdem wird der Elterbeitrag mit der Erweiterung der Betreuungszeit auf 180,- € monatlich steigen.
Erhöhen werden sich laut Gemeinderatsbeschluss ab dem kommenden Kindergartenjahr aber auch alle anderen Kindergartengebühren. Beantragt hatte dies die Seelsorgeeinheit Waghäusel, in deren Trägerschaft sich fast alle Waghäuseler Kindergärten befinden. Zuletzt waren die Gebühren vor zwei Jahren angehoben worden. Bei lediglich zwei Gegenstimmen waren sich die Mitglieder des Gemeinderates darüber einig, dass die Anhebung maßvoll erfolgt; dass schließlich aber auch die hohe Qualität der Kinderbetreuung in der Stadt ihren Preis koste. So steigt etwa die Gebühr bei den Regelgruppen von derzeit 79,- auf künftig 85,- €. Wie bisher üblich, wird die Stadt beim kommunalen Kindergarten gleichziehen und ihre Kindergartengebührensatzung auf einer der nächsten Gemeinderatssitzungen entsprechend anpassen.
| (2008.06.05) Schülerhort erweitert auf 60 Plätze - Einrichtung wird verstärkt nachgefragt | Als Musterbeispiel für Qualität bezeichnete Bürgermeister Walter Heiler auf der letzten Gemeinderatssitzung den von der AWO betriebenen Schülerhort. Die große Nachfrage nach Hortplätzen lasse diesen Schluss schließlich zu, begründete das Stadtoberhaupt seine Einschätzung. Zu befassen hatte sich der Gemeinderat in diesem Zusammenhang mit einer Erweiterung der Betriebserlaubnis auf 60 Hortplätze. Im Jahre 2004 waren dort noch 39 Kinder untergebracht, und im November vergangenen Jahres hatte der Rat einem Antrag der AWO als Betriebsträgerin auf Erhöhung auf 50 Plätze zugestimmt. Nun hatte die AWO mitgeteilt, dass diese Plätze bereits voll belegt sind. Stand heute habe man für das kommende Schuljahr 11 Neuanmeldungen für den Hort und drei für die angeschlossene Kernzeitbetreuung. Diesen stünden lediglich zwei Hortabmeldungen und zwei Kernzeitabmeldungen gegenüber. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, der Erhöhung der Hortplätze zuzustimmen; allerdings befristet auf ein Jahr. Während die CDU/JL-Fraktion dies damit begründete, dass man bis dahin nähere Informationen darüber erwarte, ob in Waghäusel eine Ganztagesschule eingerichtete werde und welche Auswirkung dies auf den Bedarf an Betreuungsplätze habe, sah die SPD-Fraktion den Ausbau des Hortangebotes als weiteren Schritt hin zu einer „Rund um Betreuung“ und lehnte eine Verknüpfung des Schülerhorts mit den Diskussionen um eine Ganztagesschule ab. Die Stadt bezuschusst nunmehr den Schülerhort mit rund 98.000 Euro im Jahr. Gut angelegtes Geld für die Kinder, wie der Gemeinderat einmütig befand. | (2008.06.05) Kleine Neuerungen beim Badebetrieb - Gemeinderat beschließt veränderte Öffnungszeiten und Entgeltordnung | Im April hatte die Verwaltung den ersten Erfahrungsbericht nach Eröffnung des sanierten Rheintalbades vorgelegt. Nun hat der Gemeinderat der Stadt Waghäusel die entsprechenden Schlüsse gezogen und kleine Veränderungen bei den Öffnungszeiten und der Entgeltordnung vorgenommen.
Betroffen hiervon ist in erster Linie die dem Bad angeschlossene Sauna. Hier sollen die Öffnungszeiten in der Wintersaison um eine Stunde nach hinten auf 22.00 Uhr verlegt werden. Im Sommer soll die Sauna an Samstagen und Sonntagen erst um 18.00 Uhr und damit gleich drei Stunden später schließen als bisher. Schließlich wird hier auch ein Jugendtarif eingeführt. Saunagäste im Alter zwischen sechs und 12 Jahren zahlen künftig 5,00 Euro. Bisher gab es nur einen Tarif für Alle in Höhe von 8,00 Euro. Auf Antrag der Freien Wähler beschloss der Gemeinderat schließlich, dass Kinder unter sechs Jahren die Sauna nicht besuchen dürfen. Begründet wurde der Beschlussvorschlag u.a. damit, dass eine Sauna ein Ort der Ruhe und Erholung sei. Der Fraktionsvorsitzende Klaus Vogel betonte ausdrücklich, dass dies nicht als familienfeindliche Maßnahme zu verstehen sei und Stadtrat Göran Weinberg verwies auf gleich gelagerte Regelungen auch in anderen Bädern. Ganz unumstritten war die Entscheidung dann allerdings doch nicht. Immerhin acht Ratsmitglieder konnten dieser Argumentation nicht folgen.
Wegfallen wird künftig auch das Versehrtenschwimmen während der Hallenbadsaison. Die hierfür ausschließlich reservierte Badezeit am Montagabend war kaum angenommen worden, weshalb die Schwimmbadleitung zuletzt unter Vorbehalt die Durchführung von besonderen Kursen, etwa Aquajogging, zugelassen hatte. Der Gemeinderat beschloss nun, diese Stunde offiziell als Kurszeit auszuweisen.
Zur Sommersaison wurde im Rheintalbad ein neues elektronisches Kassensystem installiert. Ebenfalls unter Vorbehalt wurde bis dahin vom Bad für die elektronischen Mehrfachkarten jeweils eine Kaution erhoben. Der Gemeinderat hat die Kaution in Höhe von 5,00 Euro nun einstimmig per Beschluss bestätigt. Sie soll gewährleisten, dass die Karten nach Ablauf ihrer Gültigkeit zurückgegeben werden, damit sie wieder verwendet werden können. Gleichzeitig wurde aber die Bearbeitungsgebühr für die Ersatzausstellung einer verlorenen Mehrfachkarte auf ebenfalls 5,00 Euro gesenkt.
Den nun gefassten Beschlüssen vorausgegangen war eine Fragebogenaktion, bei der die Badbesucher um Änderungs- und Verbesserungsvorschläge gebeten wurden. Nicht alle davon jedoch konnten umgesetzt werden. Schließlich gilt es hier die Betriebskosten, gesetzliche und bauliche Vorgaben und nicht zuletzt auch die Interessen der Mehrheit der Badebesucher im Auge zu behalten.
| (2008.06.02) Ganz im Sinne der Kunden - Offizielle Übergabe der zusätzlichen Räume für die Arbeitsagentur Waghäusel | Die Stadt Waghäusel übergab jetzt offiziell zusätzliche Räume an die Agentur Arbeit für Waghäusel, die ausschließlich für die Betreuung und Beratung der Menschen gebraucht werden, die auf die Leistungen der Grundsiche-rung (Hartz IV / Arbeitslosengeld II – Alg II) angewiesen sind.
„Für mich ist wichtig, dass wir in der Fläche bleiben. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort kennen die Probleme und Sorgen der arbeitslosen Menschen aus dem Kreis Waghäusel, ken-nen aber auch den regionalen Arbeits-markt genau und können durch gezieltes Fördern und Fordern besser helfen und die Integrationsergebnisse verbessern. Den Kunden bleiben weite Wege erspart. Sie können jetzt – wie bereits in unse-ren anderen Geschäftsstellen – auch ih-ren Antrag auf Kosten der Unterkunft (KdU), für deren Auszahlung die Kommune zuständig ist, direkt im Agenturgebäude abgeben und müssen nicht noch zusätz-lich zur Gemeinde / Landratsamt. Eines der Zimmer wurde extra für die Kommune reserviert“, sagt Hartmut Pleier, der Leiter der Karlsruher Arbeitsagentur und ihren Geschäftsstellen bei der Ü-bergabe.
In nur fünfmonatiger Bauzeit hat die Stadt Waghäusel mit Unterstützung des städtischen Bauhofes und den beauftrag-ten ortsansässigen Firmen den Umbau ab-geschlossen. Insgesamt wurden vier neue Büroräume und eine Registratur geschaf-fen. Die gesamten Umbaukosten beliefen sich auf insgesamt 167.000 Euro. Die Agentur für Arbeit beteiligte sich mit rund 72.000 Euro an den Baumaßnahmen. Bürgermeister Walter Heiler zeigte sich als Hausherr erfreut über die Entschei-dung der Arbeitsagentur, Ihren Standort in Waghäusel auszubauen. Die Stadt habe ihrerseits alles getan, um diesen Ser-vice ihren Bürgern und der näheren Re-gion zu erhalten.
| (2008.05.27) Kurz und Bündig | Theaterfahrt bei Senioren heiß begehrt
Innerhalb von 10 Minuten waren die 150 Karten für das badische Staatstheater, die der Stadt Waghäusel alljährlich zur Verfügung stehen, vergeben. Bereits vor dem offiziellen Verkauf hatte sich eine lange Wartenschlange im Rathaus gebildet. Nicht alle der anwesenden Senioren kamen dabei in den Genuss einer Karte und mussten sich in die Warteliste eintragen. Gespielt wird am 19.06. die Operette „Land des Lächelns“ von Franz Lehar. Die Stadt Waghäusel bezuschusst die Theaterfahrt mit über 10,00 Euro pro Person.
Frauenfrühstück in der Moschee
Dass die Stadt Waghäusel mit 77 hier lebenden Nationalitäten durchaus international geprägt ist und ein gutes Miteinander gelebt wird, konnten Waghäusler Bürgerinnen und Bürger spätestens beim internationalen Frauenfest im April 2008 erleben. Unsere türkischen Mitbürgerinnen möchten die interkulturelle Kommunikation weiterleben und laden deshalb zum Frauenfrühstück am 7. Juni 2008 in die Moschee in Wiesental ein. Anmeldungen sind bis zum 05.06.2008 bei der Verwaltung telefonisch (207-111) möglich.
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