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Archiv

(2012.01.10) Das Ordnungsamt informiert

Umfangreiche Straßensperrungen wegen 3. Kirrlacher Narrensprung am 15.01.2012.
Am 15.01.2012 findet der 3. Kirrlacher Narrensprung statt. Von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr sind deshalb folgende Straßen gesperrt: Schiller-, Obere Bach-, Flattacher-, Waghäusler-, Oberdorf-, Mühlen-, Kronauer-, Unterdorf- und Rheinstraße.
Die Haltestellen "Altes Rathaus", "Kreuzstraße" und "Hinterfeld" können an diesem Tag nicht angefahren werden. Die Busse der Linie 125 beginnen und enden an der Schillerschule.
Wir bitten die Bevölkerung um Beachtung.


(2011.11.08) Seniorennachmittag am Freitag, 2. Dezember 2011 in der Wagbachhalle

In diesem Jahr findet der Seniorennachmittag der Stadt Waghäusel am Freitag, den 02.12.2011, um 14:30 Uhr in der Wagbachhalle in Wiesental statt. Bürgermeister Walter Heiler lädt alle Seniorinnen und Senioren schon jetzt recht herzlich ein. Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, für die Bewirtung sorgt dankenswerterweise die katholische Frauengemeinschaft.
Selbstverständlich sind Sie Gast der Stadt, der Eintritt und die Bewirtung sind kostenfrei.


(2011.11.08) Bürgermeister Walter Heiler wendet sich gegen Atom-Zwischenlager in Philippsburg

Bürgermeister Walter Heiler wendet sich gegen Atom-Zwischenlager in Philippsburg In einem Brief an Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) hat sich Bürgermeister Walter Heiler energisch gegen die Forderung von Greenpeace, in Philippsburg ein Atom-Zwischenlager zu errichten, ausgesprochen. „Diese Forderung kann ich weder als Kommunalpolitiker und Bürgermeister der Stadt Waghäusel noch als Mitglied des Landtages nachvollziehen“ so Heiler an den Minister. Und weiter: „Ein neues Gorleben in Baden-Württemberg kann und will ich nicht akzeptieren“. Die Antwort des Ministers steht noch aus.


(2011.11.08) Arbeitslosenquote in Waghäusel bei 3,1 Prozent

Im Oktober ist die Arbeitslosenquote in Waghäusel auf 3,1 Prozent gesunken. Damit liegt diese Zahl deutlich günstiger als im Stadt- und Landkreis Karlsruhe (4,0 Prozent), in Baden-Württemberg (3,7 Prozent) und im Bundesgebiet insgesamt (6,5 Prozent).


(2011.11.03) Wichtige Entscheidungen im Waghäuseler Gemeinderat

Sanierung des Kindergartens St.Franziskus

Über dreieinhalb Stunden dauerte die Sitzung des Waghäuseler Gemeinderats am vergangenen Montagabend. Besonders zeitintensiv waren die Diskussionen über das Energieversorgungskonzept „Hallenbad-Realschule-Rathaus-Neubau der Sporthalle“ sowie über einen Antrag der Katholischen Kirchengemeinde St.Jodokus Wiesental. Einstimmig erfolgte die Beschlussfassung über die Gewährung eines Zuschusses in Höhe von 700.000 Euro für die notwendige Sanierung des Katholischen Kindergartens St.Franziskus in Wiesental. Zu diesem Tagesordnungspunkt wohnten der Gemeinderatssitzung zahlreiche Erzieherinnen und Eltern mit ihren Kindern bei.

Bürgermeister Walter Heiler erinnerte zu Beginn an einen zwischen der Katholischen Kirchengemeinde und der Stadt Waghäusel geschlossenen Vertrag, wonach sich die Kommune bereiterklärt, bis zu 70 Prozent der Kosten zu übernehmen. Bereits bei der Sitzung am 13. Juli 2011 hatte der Gemeinderat einer Erhöhung des Zuschusses auf 515.000 Euro zugestimmt, weil sich die Kirchengemeinde außerstande sah, mehr als 100.000 Euro Eigenmittel aufzubringen.

Grundlage des damaligen Beschlusses war eine Kostenschätzung der durch Schimmelbefall notwendig gewordenen Sanierungsmaßnahme. Architekt Paul Steputat legte dem Gemeinderat am Montagabend eine exaktere Kostenberechnung vor, die aufgrund verschiedener Auflagen nunmehr Ausgaben in einer Größenordnung von 799.000 Euro vorsehen. Damit entstand eine finanzielle Unterdeckung von knapp 160.000 Euro.


Kirrlacher Schillerschule wird Ganztagsschule

Reichlich Lob von allen Fraktionen erhielt die Verwaltung der Stadt Waghäusel bei der Gemeinderatsitzung am Montagabend. Der Erste Beigeordnete Thomas Deuschle und Karin Sälzler vom Amt für Frauen, Familien, Kinder und Jugend, stellten die von der SPD-Fraktion geforderte Gesamtkonzeption zum Ausbau der Kleinkind- und Schulkinderbetreuung vor. Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler durfte sich am Ende einer sehr fundierten Diskussion darüber freuen, dass alle zukunftsorientierten Entscheidungen einstimmig getroffen wurden.

In der ausführlichen Expertise wurden hinsichtlich der Kleinkindbetreuung vorab alle möglichen Ressourcen in der Kirrlacher Goethe- und Schillerschule, in der Wiesentaler Schanzenstraße sowie beim ehemaligen Kindergarten im Stadtteil Waghäusel gründlich untersucht. Am Ende folgte der Gemeinderat dem Vorschlag der Stadtverwaltung bei der bereits beschlossenen Kinderkrippe für die U3-Betreuung in der Nähe der Schillerschule, einen neuen Schülerhort sowie eine Mensa mit 100 Plätzen zu bauen. In diesem Zusammenhang wurde auch dem Antrag der Kirrlacher Grund- und Werkrealschule auf Einrichtung einer Ganztagesschule zugestimmt. Einschließlich der Erschließung dürften sich die Gesamtkosten etwa zwei Millionen Euro betragen. Bürgermeister Heiler bestätigte, dass zunächst die ortsansässigen Architekturbüros wegen möglicher Entwürfe für den Neubau angefragt werden.

Genehmigt wurde ohne Gegenstimme die Erhöhung des Defizitzuschusses auf 160.000 Euro für den von der Arbeiterwohlfahrt betreuten Schülerhort. Bedingt wird die Aufstockung durch die erhebliche Zunahme der dort betreuten Kinder. Festgehalten wird allerdings auch in Zukunft an der vertraglich vereinbarten Deckelung des städtischen Zuschusses.

Mit Schreiben vom 15. September hat das Baurechtsamt des Landkreises die Erfüllung der brandschutzrechtlichen Auflagen bei dem von der Arbeiterwohlfahrt in der Wiesentaler Schanzenstraße genutzten städtischen Gebäude eingefordert. Der Waghäuseler Gemeinderat bewilligte daraufhin einvernehmlich die Bereitstellung außerplanmäßiger Mittel in einer Höhe von 120.000 Euro. Bei jeweils einer Gegenstimme wurden zudem Aufträge für den Erweiterungsbau des Waghäuseler Rathauses erteilt. Die Gesamtsumme für die vergebenen Metallbau-, Elektro-, Heizungs- und Belüftungsarbeiten umfasst über 2,1 Millionen Euro.


Moderate Erhöhung der Steuersätze

Die Stadt Waghäusel wird zum 1. Januar 2012 ihre Realsteuersätze moderat erhöhen. Die letzte kommunale Steuererhöhung in der Hardtgemeinde erfolgte vor 14 Jahren. Bürgermeister Walter Heiler begründete bei der Sitzung des Gemeinderats den Verwaltungsvorschlag. „Waghäusel hat unter allen 32 Städten und Gemeinden des Landkreises Karlsruhe die geringsten Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer“, erläuterte das Stadtoberhaupt und ergänzte: „Auch nach der Erhöhung werden wir vergleichsweise sehr niedrige Steuersätze haben“. Und Bürgermeister Heiler rechnete dem Gemeinderat vor, dass die Kommune bis 2014 für U3-Betreuung, Kindergärten, Ausbau der Eremitage, Sanierungen von Straßen, Rathauserweiterung und andere dringende Maßnahmen insgesamt mehr als 21 Millionen Euro investieren müsse.

Die Fraktionssprecher Roland Liebl (CDU), Herbert Sand (SPD), Birgit Freidel (Freie Wähler) und Heiko Mail (Junge Liste) plädierten allesamt für eine Anpassung der Steuersätze. Einstimmig beschlossen die Mitglieder des Gemeinderats eine Anhebung der Grundsteuer um 11,5 Prozent von bisher 260 v.H. auf 290 v.H. sowie der Gewerbesteuer um 9,6 Prozent von 310 v.H. auf 340 v.H.. Die Stadtverwaltung rechnet dadurch mit jährlichen Mehreinnahmen von etwa 800.000 Euro. Abschließend wurden bei der Sitzung am Montagabend überplanmäßige Ausgaben für die Volksabstimmung am 27. November in Höhe von 11.500 Euro genehmigt. Diesen Kosten steht jedoch eine Wahlkostenerstattung durch das Land Baden-Württemberg in einer Größenordnung von erwarteten 13.000 Euro gegenüber.


Nicole Heißler folgt Dr. Tim Vogel

Aus beruflichen Gründen scheidet Stadtrat Tim Vogel aus dem Waghäuseler Gemeinderat aus. Der promovierte Chemiker begründete in seinem von Bürgermeister Walter Heiler verlesenen Antrag seinen Mandatsverzicht. Das Mitglied der Jungen Liste hat aufgrund neuer Geschäftsfelder bei der Energie Baden-Württemberg nicht mehr die notwendige Zeit zur Ausübung seines kommunalpolitischen Ehrenamtes. Nach Roman Götzmann ist Dr. Tim Vogel innerhalb kurzer Zeit der zweite Hoffnungsträger aus der jüngeren Generation, der beruflich bedingt aus dem Gemeinderat ausscheiden muss. Bürgermeister Walter Heiler dankte Tim Vogel für sein Engagement und die angenehme Zusammenarbeit. Nachfolgerin wird Nicole Heißler, die vom Waghäuseler Rathauschef zugleich als Stadträtin verpflichtet wurde. Sie übernimmt auch Vogels Platz in den städtischen Ausschüssen und ist Mitglied im Umwelt- und Verkehrsausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Verwaltungs- und technischen Ausschuss.


(2011.11.03) Beratungstag „Frau und Beruf“

In Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle „Frau und Beruf“ der Wirtschaftsstiftung Südwest veranstaltet das Amt für Frauen, Familie, Kinder und Jugend der Stadt Waghäusel am Donnerstag, den 17. November 2011, einen Beratungstag im Rathaus Waghäusel. Von 14.00 bis 17.00 Uhr finden kostenlose individuelle Beratungstermine statt.

Die Kontaktstelle „Frau und Beruf“ bietet an diesem Tag individuelle Beratung und Information für Frauen in allen beruflichen Fragen wie z.B.:

- Suchen Sie berufliche Perspektiven oder wollen Sie sich neu orientieren?
- Planen Sie nach einer (familienbedingten) Berufsunterbrechung einen Wiedereinstieg?
- Benötigen Sie Informationen zu Umschulung oder Weiterbildung?
- Sind sie erwerbslos oder von Erwerbslosigkeit bedroht?
- Denken Sie an eine freiberufliche Tätigkeit oder eine Existenzgründung?

Wer einen kostenlosen Beratungstermin wünscht, kann sich verbindlich beim Amt für Frauen, Familie, Kinder und Jugend der Stadt Waghäusel unter Tel. 07254/207-111 anmelden.

(2011.10.26) Volksabstimmung Stuttgart 21

Zur Volksabstimmung können Stimmscheine neben den herkömmlichen Beantragungsarten persönlich (nicht telefonisch oder per SMS) oder schriftlich auch in dokumentierbarer elektronischer Form (z.B. Telefax, E-Mail oder Internet) beantragt werden (§ 9 Abs. 2 VAbstG i.V.m. §19 LWO).
Wir bieten für Sie zur Volksabstimmung die Beantragung eines Stimmscheins per Internet auf unserer Homepage http://www.waghaeusel.de an.

Folgen Sie dort dem Button „Volksabstimmung Stuttgart 21“.

Beim Anklicken des Buttons zur Volksabstimmung erhalten Sie ein Er-fassungsformular für Ihre Antragsdaten. Die Daten auf der Ihnen vorliegenden Stimmbenachrichtigung müssen Sie in das Antragungsformular eintragen. Ihnen steht es offen, sich die Unterlagen nach Hause oder an eine abweichende Versandanschrift senden zu lassen. Ihre Antragsdaten werden verschlüsselt über das Internet in eine Sammeldatei zur Abarbeitung übertragen. Sollten Ihre Antragsdaten nicht mit unserem dialogisierten Verzeichnis der Stimmberechtigten übereinstimmen, erhalten Sie automatisch einen Hinweis.

Der Stimmschein und die Unterlagen zur Briefabstimmung werden Ihnen ab dem 07.11.2011 von uns anschließend per Amtsboten/ Post zugestellt.

Für die automatische Prüfung Ihrer Daten benötigen wir unter anderem zwingend die Eingabe Ihrer Stimmbezirks- und Stimmberechtigten-Nummer.

Sollten Sie Ihre Stimmbenachrichtigung nicht vorliegen haben, können Sie auch formlos per E-Mail beim Wahlamt einen Stimmschein beantragen. In diesem Fall müssen Sie Ihren Familiennamen, Ihren Vornamen, Ihr Geburtsdatum und Ihre Wohnanschrift angeben.

Bei Fragen zum Antragsverfahren wenden Sie sich bitte an das Wahlamt unter folgenden Kontaktmöglichkeiten:

Tel.:
07254/ 207-202 oder 207-232

Fax:
07254/ 207-223

E-Mail:
thomas.deuschle@waghaeusel.de
juliane.haurin@waghaeusel.de
diana.drexler@waghaeusel.de


(2011.10.25) Waghäusel schließt Betriebsführungsvertrag mit der EnBW Regional AG ab





















Die Stadt Waghäusel hat den Betrieb ihrer Straßenbeleuchtung für die nächsten 4 Jahre gesichert.
Bürgermeister Walter Heiler, MdL und Willi Parstorfer, Kommunalberater des Regionalzentrums Nordbaden, unterzeichneten einen Vertrag, der die Betriebsführung für die Straßenbeleuchtung von Waghäusel der EnBW überträgt. Als eine weitere Kommune der Region hat sich Waghäusel der neuen Verantwortung als Eigentümer der Straßenbeleuchtung gestellt. Mit Auslaufen des alten Straßenbeleuchtungsvertrags der damaligen Badenwerk AG zum 31.12.2011 gehen die bestehenden Beleuchtungsanlagen in das Eigentum der Stadt über. „Damit ist die Stadt aber auch zuständig für einen wirtschaftlichen Betrieb sowie für die richtige Beleuchtung der Straßen im Stadtgebiet“, so der für Waghäusel zuständige EnBW-Kommunalberater Willi Parstorfer.
„Diese Verantwortung nehmen wir nicht auf die leichte Schulter, daher haben wir uns für das Betriebsführungspaket „Basic“ der EnBW entschieden“, erläuterte Bürgermeister Walter Heiler, MdL. „Dort sitzen fachlich kompetente Leute, die die Straßenbeleuchtung bereits seit Jahren betreuen und genauestens kennen“, betonte er. So behält die EnBW die 3.246 Lichtpunkte – wie Lampen; Laternen, Lichtmasten und Kandelaber sowie die zugehörigen 60 Einspeise- und Schaltstellen (Zählerkästen) im Stadtgebiet von Waghäusel weiterhin im Blick.
„Ein wesentlicher Bestandteil des Betriebsführungsvertrages ist die 24-stündige Störungsannahme sowie die Plandokumentation und -auskunft“, so Willi Parstorfer. Gerade in sensiblen Verkehrsbereichen können dadurch sofortige Reparaturmaßnahmen eingeleitet und unterstützt von einem Kabelmesswagen Fehlerstellen im Kabelnetz exakt lokalisiert werden. Für die Bürger ändert sich somit nichts. Im Falle eines Ausfalls der Straßenbeleuchtung kann dies weiterhin bei der Störungshotline der EnBW unter der Nummer 0800 3629-477 gemeldet werden.
„Neben der kontinuierlichen Instandhaltung und Prüfung der Anlagen gehört auch die digitale Dokumentation zum Paket für die Stadt. Einmal jährlich erhält die Stadt einen Jahresbericht über die angefallenen Einsätze. Bei jeder Tiefbaumaßnahme muss die Baufirma eine Auskunft über die verlegten Versorgungsleitungen des Baubereiches einholen, um Beschädigungen bei Grabarbeiten vorzubeugen. Diese Planauskunft erteilt die EnBW weiter und stellt sie kostenfrei zur Verfügung“, so der Kommunalberater.


(2011.10.06) Beratungstag „Frau und Beruf“

In Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle „Frau und Beruf“ der Wirtschaftsstiftung Südwest veranstaltet das Amt für Frauen, Familie, Kinder und Jugend der Stadt Waghäusel am Donnerstag, den 17. November 2011, einen Beratungstag im Rathaus Waghäusel. Von 14.00 bis 17.00 Uhr finden kostenlose individuelle Beratungstermine statt.
Die Kontaktstelle „Frau und Beruf“ bietet an diesem Tag individuelle Beratung und Information für Frauen in allen beruflichen Fragen wie z.B.:
- Suchen Sie berufliche Perspektiven oder wollen Sie sich neu orientieren?
- Planen Sie nach einer (familienbedingten) Berufsunterbrechung einen Wiedereinstieg?
- Benötigen Sie Informationen zu Umschulung oder Weiterbildung?
- Sind sie erwerbslos oder von Erwerbslosigkeit bedroht?
- Denken Sie an eine freiberufliche Tätigkeit oder eine Existenzgründung?

Für einen kostenlosen Beratungstermin melden Sie sich bitte verbindlich beim Amt für Frauen, Familie, Kinder und Jugend der Stadt Waghäusel unter Tel. 07254/207-111 an.


(2011.10.04) Das Ordnungsamt informiert:

Straßensperrung in Waghäusel-Kirrlach aus Anlass des verkaufsoffenen Sonntags am 09.10.2011.

Am Sonntag, 09.10.2011 wird aus Anlass des verkaufsoffenen Sonntags in Kirrlach in der Zeit zwischen 12.00 Uhr und 19.00 Uhr die Waghäusler Straße zwischen Bernhardus- und Unterdorfstraße voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Oberdorf-, Garten- und Obere Bachstraße.
Wir bitten die Bevölkerung um Beachtung.


(2011.09.28) Thomas Gerner erhielt bei seiner „Pro-Apfel-Aktion“ erneut prominente Unterstützung

Text: Hans-Joachim Of, Fotos: PR Bilder zeigen die bekannten Protagonisten bei der jüngsten Pro-Apfel-Aktion in Wiesental














Sternekoch Manfred Schwarz, Schlagersängerin Lou, Hoffenheims Sportmanager Ralf Zwanziger und Bundestagsabgeordneter Olav Gutting im Boot.

Kartoffelrösti mit Apfelchutney und Vanilleeis lockte große und kleine Gäste.

Thomas Gerner aus Philippsburg beschäftigt sich schon berufsbedingt tagtäglich mit Essen und Ernährung. Als stellvertretender Gastronomieleiter und Gesundheitsmanager des Wiesentaler Handelsunternehmens Globus liegt im dabei und gerade die gesunde Nahrung von Kindern und Jugendlichen sehr am Herzen. Aus diesem Beweggrund rief der zweifache Familienvater vor einiger Zeit die „Pro-Apfel-Aktion“ ins Leben, die zwischenzeitlich in der Region und weit darüber hinaus seine Kreis zieht.
Jetzt war der nimmermüde „Gesundheitsapostel“, der den bekannten Spruch „One Apple a day, keeps the doctor away“ (die alte Weisheit, dass ein Apfel am Tag den Arzt ersetzt) wie kein anderer verinnerlicht hat, auf Einladung von Mario Limbach, Geschäftsführer des renommierten SB-Warenhaus Globus, in der Wiesentaler Einkaufspassage zu Gange. Erneut erhielt Gerner prominente Unterstützung aus allen Ecken Nordbadens. So war neben dem Heidelberger Sternekoch Manfred Schwarz, Bundestagsabgeordneter Olav Gutting, Grand-Prix-Sängerin Lou Hoffner auch der Erste Beigeordnete der Stadt Waghäusel, Thomas Deutschle, Hambrückens Bürgermeister Thomas Ackermann („Eine tolle Aktion“) und Hoffenheims Sportmanager Ralf Zwanziger gekommen. Dank der vielen namhaften Partner, die Thomas Gerner immer wieder ins Boot holt, war man bestens gerüstet, um nicht nur die Schulanfänger, sondern auch zahlreiche Passanten auf die „Pro-Apfel-Aktion“ aufmerksam zu machen und alle Kunden und Gäste mit köstlichen, gesunden Leckereien zu versorgen. So gab es für die Besucher handgemachte Kartoffelrösti mit Apfelchutney und Vanilleeis zu probieren, die den prominenten „Köchen“ fast aus der Hand gerissen wurden. Schlagersängerin Lou aus Kirrlach, die mit ihrem zukünftigen Ehemann Gerd gekommen war und fast nicht von der Seite von Sternekoch Manfred Schwarz wich: „Ich war sofort Feuer und Flamme, als ich von der Aktion erfuhr. Jetzt bin ich bereits ein großer Fan“. Dass die Fangemeinde Gerners immer größer wird, verdeutlicht die Tatsache, dass sich neuerdings neben dem Mainzer Fußballtrainer Thomas Tuchel auch KSC-Manager Oliver Kreuzer und Präsident Ingo Wellenreuther gerne für die gute Sache einspannen lassen und sich mit Rat und Tat einbringen.
Thomas Gerner nach einer weiteren, anstrengenden aber spaßigen Runde: „Gemeinsam erreicht jeder mehr. Man kann im Leben alles erreichen was man will, wenn man nur genügend anderen Menschen dabei hilft, damit auch diese das erreichen, was sie wollen“.


(2011.09.20) Das Ordnungsamt informiert:

Straßensperrungen in Waghäusel-Wiesental aus Anlass der Kirchweih.
Aus Anlaß der Kirchweih und des verkaufsoffenen Sonntags im Stadtteil Wiesental werden umfangreiche Straßensperrungen erforderlich.
Wie jedes Jahr wird wegen der Kirchweih die Philippsburger Straße zwischen Bolanden- und Schanzenstraße von Mittwoch, den 28.09.2011 bis Mittwoch, den 05.10.2011 voll gesperrt, um den Vergnügungspark aufzubauen.
Am Sonntag, den 02. Oktober 2011 wird gleichzeitig in der Zeit zwischen ca. 10.00 Uhr und 19.00 Uhr die Mannheimer Straße ("Einkaufsmeile") zwischen Kirche und Kriegstraße sowie die Albert-Schweitzer-Str. voll gesperrt.
Gleichzeitig wird die Bushaltestelle "Marktplatz" der KVV-Linie 125 am 02.10.2011 an die Ecke Kriegstraße/Mannheimer Straße verlegt.
Wir bitten die Bevölkerung um Beachtung.


(2011.08.25) Straßensperrungen aufgrund des Bürgerfestes am 03. und 04.09.2011 rund um die Kirche in Kirrlach

Wegen des Bürgerfestes in Kirrlach am 03. und 04.09.2011 muss in diesem Zeitraum die St. Leoner Straße ab der Kirche, sowie die Unterdorfstraße bis zur Kronauer Straße für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt innerörtlich über die St. Leoner Straße, Rheinstraße, Schlossstraße und Bernhardusstraße. Die Buslinie 125 endet an beiden Tagen an der Haltestelle Schillerschule in der Lindenallee.
Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis und Beachtung.


(2011.08.22) Zwei Bürgermeister machen sich für Radweg stark

Die beiden Bürgermeister Walter Heiler, MdL, Stadt Waghäusel und Walter Klein, Bürgermeister der Nachbargemeinde Reilingen im Norden der künftigen großen Kreisstadt und zum Rhein-Neckar-Kreis gehörend, machen in punkto Radwegeverbindung gemeinsame Sache. In einem Schreiben an den Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, Winfried Hermann, fordern sie erneut eine Radwegeverbindung zwischen Waghäusel-Kirrlach und Reilingen entlang der L 556. Die beiden Schultes fordern in ihrem Appell an das zuständige Ministerium zur Überprüfung der bisherigen Stellung des Landes durch die Fachbehörden auf, wonach der Ausbau eines Radweges an der L 556 (Reilingen-Kirrlach) bislang als nicht „vertretbar“ beurteilt wurde. Die Ortsoberhäupter vertreten den Standpunkt, dass sich die im Jahre 2004 vom Verkehrsminister und späteren Ministerpräsidenten Stefan Mappus unterzeichneten Ablehnungsargumente heute nicht mehr aufrecht erhalten lassen und demzufolge auf den Prüfstand gehören. Der jetzige Verkehrsminister wird gebeten, die Fachbehörden mit der Prüfung zu beauftragen. Den veränderten Verkehrsverhältnissen und der gewollten Verbesserung umweltfreundlicher, nachhaltiger Verkehrsbewältigung sei Ihrer Meinung nach durch den Radweg Waghäusel/Kirrlach – Reilingen Rechnung zu tragen. Beispielsweise schaffe die gewünschte Radwegeverbindung einen Lückenschluss bestehender Fahrradwege von Karlsruhe in den Rhein-Neckar-Raum oder nach Heidelberg in der Ebene und vervollständigt die vorhandenen Themenradtouren „Rheintal-Weg“, „Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Weg“ sowie das gesamte Radwegenetz Baden-Württemberg in unserer Region.
Mit ihrer Initiative erinnern die Bürgermeister dezent an die Koalitionsvereinbarung der neuen Landesregierung, die sich für die Jahre 2011 bis 2016 unter dem Titel „Nachhaltige Mobilität in einem modernen Wirtschaftsstandort“ die Aufwertung des Rad- und Fußgängerverkehrs und mithin den flächendeckenden Ausbau des Radwegenetzes auf die Fahnen geschrieben hat. Dafür soll nach den erwähnten Zielen einer nachhaltigen Verkehrspolitik vor allem das bestehende lückenhafte Radwegenetz attraktiver und sicherer gemacht und ein eigener Haushaltstitel in den Landeshaushalt aufgenommen werden, mit dem Ziel, landesweit den Anteil des Radverkehrs zurückgelegten Wege auf 20 Prozent zu steigern. Die gegebene Zielsetzung soll in absehbarer Zeit eine konsequentere Haltung gegenüber der schwarz-gelben Vorgängerregierung in der Finanzierung der entstehenden Kosten für den Fußgänger- und Radverkehr dokumentieren. Damit geht eine Steigerung geförderter Investitionen nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) kommender Jahre einher.
Bürgermeister Walter Heiler und sein Reilinger Kollege sehen einer hoffentlich bald eingehenden positiven Stellungnahme des Verkehrsministers für ihr Anliegen mit gewisser Spannung entgegen.


(2011.08.01) Mehr Frauen als Männer

Durchaus interessant ist ein Blick in die Bevölkerungsstatistik der Stadt Waghäusel.
Per 31.03.2011 lebten hier 20.632 Einwohner. Hiervon waren 10.176 Männer und 10.456 Frauen. Insgesamt sind in Waghäusel 3.823 Personen 70 Jahre und älter. Auch hier überwiegt der Anteil der Frauen deutlich: 1.507 Männer stehen 2.316 Frauen gegenüber. 80 Jahre und älter sind 1.009 Mitbürgerinnen und Mitbürger. 319 Männer und 690 Frauen. Dies bedeutet, dass in diesem Alterssegment 69% Frauen und nur 31% Männer sind. Schließlich ist auch der Anteil der Personen, die 90 Jahre und älter sind, sehr interessant. Es sind dies genau 86 Personen, wobei die Schere zwischen Frauen und Männern hier noch weiter auseinander triftet. 67 Frauen und 19 Männer, die Männerquote hat sich hier also auf 22% reduziert.


(2011.07.13) Ferienpässe werden in Kürze ausgegeben

In Zusammenarbeit mit 73 Vereinen, Organisationen, Firmen und Privatpersonen hat die Stadt Waghäusel auch in diesem Jahr ein attraktives Ferienprogramm auf die Beine gestellt, das den Waghäusler Kindern und Jugendlichen 143 Veranstaltungen aus den verschiedensten Bereichen bietet. Es sind bis jetzt über 500 Anmeldungen im Rathaus eingegangen, so dass für viele Veranstaltungen die Plätze verlost werden mussten.
Die Programmpunkte mit den meisten Wünschen sind „Reiten“, „Wir backen Brot, Brötchen und vieles mehr“ und „Schatzsuche in Kirrlach“.
Gleich an den ersten Ferientagen stehen unter anderem viele verschiedene sportliche, kulturelle und kreative Veranstaltungen auf dem Programm.
Die angemeldeten Kinder und Jugendlichen können ihre Ferienpässe am 20. und 21. Juli 2011, jeweils von 14.30 bis 18.00 Uhr, sowie am 23. Juli 2011 von 9.30 bis 12.00 Uhr im Eingangsbereich des Waghäusler Rathauses abholen.
Bei einigen Veranstaltungen sind noch Plätze frei, für die sich interessierte Kinder und Jugendliche noch anmelden können. Nähere Informationen zum Ferienprogramm gibt es den ganzen Sommer über im Mitteilungsblatt der Stadt Waghäusel.


(2011.07.05) Arbeitslosigkeit in Waghäusel sinkt auf 3,2 %

Die Arbeitslosigkeit im Bereich der Dienststelle Waghäusel ist auf 3,2 % gesunken. Damit liegt diese Zahl deutlich unter dem Gesamtdurchschnitt im Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Dort liegt der Wert aktuell bei 4,1 %. In gesamt Baden-Württemberg beträgt die Arbeitslosenquote 3,9 %, in der Bundesrepublik 6,9 %.


(2011.07.05) 2.000 Wetter-Messstationen bundesweit ausgewertet:

Waghäusel war im Juni der zweitwärmste Ort in Deutschland.
Berlin hatte im Juni 2011 bundesweit den wärmsten Ort: Der Alexanderplatz kam mit durchschnittlich 19,5 Grad Celsius bei der Auswertung der Ergebnisse von 2.000 Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf den ersten Platz, wie der der DWD mitteilte. Waghäusel lag mit 19,1 Grad auf dem zweiten Platz, dicht gefolgt mit 19,0 Grad vom Berliner Ortsteil Tempelhof.
Als kälteste Orte wurden der Kahle Asten (Nordrhein-Westfalen) mit 12,3 Grad, der Kleine Feldberg/ Taunus (Hessen) mit 13,0 Grad und Zinnwald-Georgenfeld (Sachsen) mit 13,1 Grad ausgemacht.
(Quelle: Berliner Morgenpost – 01.07.2011)


(2011.07.04) Parken in der Kirrlacher Hauptstraße

Die Tatsache, dass manche PKW-Nutzer immer noch nicht begriffen haben oder begreifen wollen, dass die neu gestaltete Kirrlacher Hauptstraße nicht nur für die Autos da ist, hat den Technischen Ausschuss der Stadt Waghäusel veranlasst, durch entsprechende weitere Maßnahmen dafür Sorge zu tragen, dass Fahrradfahrer und Fußgänger gleichberechtigt sind.
Deshalb gibt es Bereiche, in denen das Parken nicht erlaubt ist. Es soll die Möglichkeit bestehen, dass in diesen Bereichen man auch mal stehen bleiben und miteinander das Neueste aus der Stadt erzählen kann, ohne von ein- und ausparkenden Autos belästigt zu werden. Parken muss man auf den extra ausgewiesenen in grau gehaltenen Parkbuchten. Alles andere ist nicht erlaubt. 14 neue Parkplätze wurden alleine auf der südlichen Straßenseite geschaffen, darüber hinaus sind genügend weitere Parkmöglichkeiten vorhanden. Und anders als in vielen anderen Städten und Gemeinden: in Waghäusel werden keine Parkgebühren erhoben, man parkt also kostenlos. Zur Kasse gebeten wird man nur dann, wenn man gegen das Parkverbot verstößt.
Der Technische Ausschuss hat jetzt beschlossen, in diesen Bereichen, die nicht zum Parken vorgesehen sind, mit Pollern und Sitzbänken deutliche Signale zu setzen, dass diese Flächen nicht zum Parken für Autos da sind. Damit werden die PKW-Nutzer keine Möglichkeit mehr haben, wild und ohne sich an die entsprechenden Vorschriften zu halten, zu parken. Die Verwaltung wurde beauftragt, bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses ein Konzept über die Aufstellung der Poller und Sitzbänke vorzulegen.
Bedauert wurde im Technischen Ausschuss, dass solche Maßnahmen notwendig sind, um rücksichtslosen PKW-Nutzern klar zu machen, dass sie sich an Gesetze und Vorschriften zu halten haben.


(2011.06.20) Straßensperrung aus Anlass des Wiesentaler Straßenfestes

Am 25. und 26.06.2011 findet das diesjährige Wiesentaler Straßenfest statt. Hierzu wird die Philippsburger Strasse zwischen Lagerstraße und Einmündung Mannheimer Straße sowie die Mannheimer Straße zwischen Lußhardtstraße und Einmündung Kriegstraße vom 24.06., 16.00 Uhr bis 27.06.2011, 12.00 Uhr voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt innerörtlich. Die Bushaltestelle Marktplatz wird zur Kriegstraße/Mannheimer Straße verlegt. Wir bitten um entsprechende Beachtung.

(2011.06.07) Thomas Gerner weiterhin und unermüdlich für seine Sache am Start / 130 Kinder der Kirrlacher Goetheschule mit Äpfeln und Getränken beglückt

Text und Foto: Hans-Joachim Of Bild zeigt die „Pro-Apfel-Aktion“ von Thomas Gerner an der Goetheschule Kirrlach. Neben den Schülern und Lehrern waren auch Ralf Zwanziger (Jugendförderzentrum, Dietmar-Hopp-Stiftung „Anpfiff ins Leben“), Thomas Deuschle (Erster Beigeordneter der Stadt Waghäusel) und Oxana Permann (AOK) gekommen.

Gerners „Pro-Apfel“-Aktion weiterhin in aller Munde.

Zum wiederholten Male organisierte Thomas Gerner aus Philippsburg, unermüdlicher Kämpfer für nachhaltige Projekte, eine „Pro-Apfel-Aktion“, die jetzt an der Kirrlacher Goetheschule bei über 130 Kindern der Klassen 1 bis 4 auf große Begeisterung stieß. Neben der gesunden Frucht bekamen die Kids auch einen Becher mit Obstsaft, der ebenso wie die Äpfel dank der guten Kontakte Gerners von einigen Firmen aus der Region gesponsert wurde. Thomas Gerner, der als stellvertretender Gastronomieleiter im Wiesentaler SB-Warenhaus Globus arbeitet, hatte zu seiner ganz besonderen Pausen-Aktion, die auf dem Kirrlacher Schulsportplatz über die Bühne ging, auch Ralf Zwanziger eingeladen. Der Sohn des DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger leitet im Dietmar-Hopp-Jugendförderzentrum St. Leon-Rot („Anpfiff ins Leben“) die Abteilung Mädchen- und Frauenfußball. Er äußerte sich begeistert: „Ich finde die Aktion einen klasse Beitrag zur gesunden Ernährung von Kindern. Sie hat nicht nur den Schülern, sondern auch mir sehr gut gefallen. Mit vernünftiger, ausgewogener und gesunder Ernährung kann man sich besser konzentrieren und letztlich auch bessere Leistungen bringen kann“. Schulrektor Peter Prestel: „Die Aktion passt hervorragend zu unserem Schulprofil, das ‚Gesund groß werden“ heißt. Oxana Permann von der AOK Mittlerer Oberrhein und Thomas Deuschle, Erster Beigeordneter der Stadt Waghäusel, nahmen ihr „Pausenfrühstück“ ebenfalls zusammen mit den Schülern ein. Deuschle zu den Kindern: “Äpfel sind sehr gesund. Heute bekommt ihr sogar welche geschenkt. Eine tolle Idee“. Initiator Thomas Gerner, der gerne vom „Erlebnisfaktor Kochen und Essen“ spricht, konnte in der Vergangenheit bereits bekannte Sterneköche wie Manfred Schwarz oder Martin Herrmann für seine Aktionen gewinnen. Die Stadt Waghäusel bedankt sich herzlich bei Thomas Gerner und seinen Sponsoren (Autohaus Burgmeier & Co. KG, Obst- und Gemüse-Absatzgenossenschaft Nordbaden eG, Fissler GmbH, AOK Mittlerer Oberrhein, Kumpf Fruchtsaft GmbH & Co. KG und Einrichtungshaus Strohmeier Gilb) für die Durchführung der Pro-Apfel-Aktion an der Goetheschule in Kirrlach.

Die Stadt Waghäusel bedankt sich herzlich bei Thomas Gerner und seinen Sponsoren (Autohaus Burgmeier & Co. KG, Obst- und Gemüse-Absatzgenossenschaft Nordbaden eG, Fissler GmbH, AOK Mittlerer Oberrhein, Kumpf Fruchtsaft GmbH & Co. KG und Einrichtungshaus Strohmeier Gilb) für die Durchführung der Pro-Apfel-Aktion an der Goetheschule in Kirrlach.


(2011.06.06) Verlinkung














In Zusammenarbeit mit vielen Vereinen, Organisationen, Firmen und Privatpersonen bietet die Stadt Waghäusel auch in diesem Sommer ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Ferienprogramm an.
Die Waghäusler Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren erwartet ein 143 Veranstaltungen umfassendes Programm mit Angeboten aus verschiedenen Kategorien.
Das Ferienprogrammheft mit allen Veranstaltungen und Hinweisen zur Anmeldung wird in allen Waghäusler Schulen verteilt und ist auch in der Stadtbibliothek und im Rathaus Waghäusel erhältlich.
Die Anmeldungen können bis 04.07.2011 im Rathaus Waghäusel abgegeben oder in die Briefkästen der Stadt bei den alten Rathäusern in Wiesental und Kirrlach eingeworfen werden.
Die Ausgabe der Ferienpässe erfolgt am Mittwoch, den 20.07.2011, von 14.30 - 18.00 Uhr, Donnerstag, den 21.07.2011, von 14.30 - 18.00 Uhr und am Samstag, den 23.07.2011, von 09.30 - 12.00 Uhr im Eingangsbereich des Waghäusler Rathauses.
Weitere Informationen bekommen Sie hier.


(2011.03.08) Waghäusel erhält weitere 1,4 Mio. Euro vom Bund und Land

Bürgermeister Walter Heiler: „Wir sind auf dem richtigen Weg“.






















Außerordentlich erfreut zeigte sich Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler, als er aus Stuttgart die frohe Nachricht vernahm: Die Stadt Waghäusel erhält weitere 1,4 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln. Diese Mittel fließen der städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme „Kirrlach Ortskern“ und „Eremitage Waghäusel Zentralbau“ zu.
Die Maßnahme „Kirrlach Ortskern“ erhält eine Finanzhilfe in Höhe von weiteren 900.000 Euro im Rahmen des „Landessanierungsprogramms 2011“. Diese Finanzhilfe erhöht sich somit von bisher 1,4 Millionen Euro auf 2,3 Millionen Euro. Damit können der weitere Umbau der Ortsmitte und die privaten Modernisierungsmaßnahmen weitergeführt werden.
Die Maßnahme „Eremitage Waghäusel Zentralbau“ erhält eine weitere Finanzzuwendung in Höhe von 500.000 Euro im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz 2011“. Dies bedeutet eine Erhöhung von bislang 1,44 Millionen Euro auf 1,94 Millionen Euro. Diese Finanzmittel dienen dazu, dass der weitere Innenausbau der Eremitage und die Gestaltung der Außenanlagen fortgeführt werden können.
Sowohl die Maßnahme „Kirrlach Ortskern“ als auch „Eremitage Waghäusel Zentralbau“ werden vom Land beziehungsweise vom Bund mit 60 % gefördert. Die Stadt Waghäusel selbst muss aus eigenen Mitteln 40 % dazulegen.
Zusätzlich durfte sich die Stadt Waghäusel in den letzten Jahren auch noch über erhebliche Zuwendungen für eine dritte Maßnahme, nämlich für den „Gewerbepark Eremitage“ in Höhe von 2,73 Millionen Euro freuen.
Bürgermeister Walter Heiler: „Wenn wir in den letzten Jahren vom Bund und Land für diese drei Sanierungsmaßnahmen 6,97 Millionen Euro erhalten haben, zeigt dies, dass wir mit unserer Planung und unseren Konzepten auf große Resonanz in Stuttgart und Berlin gestoßen sind und auf dem richtigen Wege sind, die notwendigen Maßnahmen mit den enormen Zuschüssen aus Bund und Land umsetzen zu können“.


(2011.01.11) Neujahrsempfang der Stadt Waghäusel





















Gestern Vormittag beim Neujahrsempfang der Stadt Waghäusel in der Kirrlacher Rheintalhalle drehte Bürgermeister Walter Heiler den Spieß einmal um. Er begann seine 45minütige Rede statt eines Rückblicks mit einem ausführlichen Dankeschön. Geschuldet war diese Anomalie einem tiefgreifenden persönlichen Erlebnis. „Ich wurde heute vor 12 Tagen erstmals Opa und empfinde eine große Freude und tiefe Dankbarkeit“, sagte Waghäusels erster Bürger und Abgeordneter des Landtages von Baden-Württemberg vor fast 500 Zuhörern. Darunter auch Ehrenbürger Robert Straub. Umrahmt wurde der Empfang durch den Musikverein Kirrlach unter der Leitung von Carl Benz.
„Wir sollten für unseren Wohlstand dankbar sein“, sagte Walter Heiler. Auch dafür dass wir in einem Land leben, das seit über 65 Jahren keinen Krieg mehr erleiden musste, das zu den reichsten Ländern der Welt zählt und eines der besten Gesundheits- und Sozialsysteme hat. „Waghäusel hat zudem mit 3,4 % eine der geringsten Arbeitslosenquoten und konnte die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze seit 2004 um 840 auf 5.877 erhöhen“, so ein zufriedener Bürgermeister. Dieser Wohlstand ermöglicht es der Kommune auch weiterhin zahlreiche freiwillige Leistun-gen anzubieten. „Wir können uns ein Schwimmbad, eine Stadtbibliothek, ein Jugendzentrum, eine Musikschule sowie ein stadteigenes Ferienhaus am Dobel leisten“, bilanzierte Walter Heiler in seiner durch Beifall immer wieder unterbrochenen Rede. „Und in unserer Stadt gibt es drei Altenpflegeheime, betreutes Wohnen, Tagespflege, Familienzentrum und mobile Hilfsdienste“, führte er weiter aus. Zudem hat jedes Kind ab drei Jahren einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Ab 2013 sogar ab dem ersten Lebensjahr. Zugleich fördert die Stadt die Sport- und Kulturvereine jährlich mit mehreren hunderttausend Euro.
Im „Europäischen Jahr des Ehrenamtes“ dankte der Rathauschef nicht nur den Mitgliedern des Gemeinderats und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, sondern ganz besonders auch den vielen bürgerschaftlich engagierten Menschen in den Vereinen und gemeinnützigen Organisationen. Und Walter Heiler brach eine Lanze für die Jugend. „Im vergangenen Jahr war die Polizei in Waghäusel exakt 42 Mal im Zusammenhang mit Vorkommnissen von Jugendlichen im Einsatz“, so der Bürgermeister. „Die heutige Jugend ist deshalb besser als ihr Ruf“, fasste er zusammen. Walter Heiler verkannte allerdings auch nicht die Probleme unserer Gesellschaft. „Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander“, sagte er und geißelte die soziale Schieflage in Deutschland. „Wer die stärkeren Schultern hat, muss auch mehr Lasten tragen“, forderte der Waghäuseler Bürgermeister. Seine Botschaft: „Erst wenn wir soziales und solidarisches Handeln gemeinsam verwirklicht haben, können wir von Dankbarkeit sprechen“.


(2011.01.05) Waghäusel – Daten, Zahlen, Fakten
Die Stadt Waghäusel mit einer Gemarkungsfläche von 42,8 km², die sich auf die drei Stadtteile Waghäusel mit 222 ha, Wiesental mit 2.124 ha und Kirrlach mit 1.938 ha verteilt, besteht laut Flächenerhebung aus 48 % Wald, 30 % Feld und 20 % Siedlungs- und Verkehrsfläche. Hier leben rund 20.600 Menschen, davon 49 % Männer und 51 % Frauen, die sich auf ca. 7.880 Haushalte aufteilen. In Waghäusel sind die Frauen im Durchschnitt 43,4 Jahre alt, die Männer durchschnittlich 2 Jahre jünger, also 41,2 Jahre. Jeder vierte Einwohner ist im Schnitt jünger als 25 Jahre, fast jeder fünfte ist älter als 65. Ganz konkret: Rund 5.300 Einwohner sind jünger als 25 Jahre, rund 3.800 sind älter als 65. Bei diesen 3.800 Einwohnern der über 65-jährigen gibt es eine erstaunliche Feststellung zu treffen: Das sind rund 1.700 Männer und 2.100 Frauen. In Waghäusel selbst gibt es 5.877 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, 2004 waren es gerade einmal 5.047, das ist in 5 Jahren eine Steigerung von 840 neuen Arbeitsplätzen. Es gibt 5.433 Wohngebäude in Waghäusel, davon wurden exakt 537 in den letzten 10 Jahren gebaut. Wir zählen 9.024 Wohnungen, die exakt aus 45.241 Räumen bestehen. Anfang 2010 gab es 14.021 Kraftfahrzeuge, davon 11.939 PKWs, 1.118 Krafträder, 272 Zugmaschinen und 604 zugelassene LKWs.
Waghäusel ist nicht nur eine lebenswerte und liebenswerte Stadt, sondern auch die angeblich heißeste Stadt. Der Deutsche Wetterdienst hat am 10.07.2010 in Waghäusel-Kirrlach 37,6 Grad gemessen, was somit baden-württembergischer Rekord war.

Quelle: Regionaldaten der Stadt Waghäusel (Auszüge) des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg

(2011.01.05) Lea und Noah sind in Waghäusel die beliebtesten Vornamen
171 Kinder wurden im Jahre 2010 im Waghäuseler Bürgerbüro als Neugeborene gemeldet, die in umliegenden Krankenhäusern außerhalb der Stadt Waghäusel das Licht der Welt erblickten. 82 Mädchen stehen 89 Jungs gegenüber.
Eindeutiger Namensfavorit bei den Jungen ist Noah, der in sechs Fällen eingetragen wurde, je dreimal wählten die Eltern den Namen Lukas und Philipp. Bei den Mädchen wurde als Spitzenreiter der Name Lea 5 mal vergeben und an zweiter Stelle steht Mia. Auffällig ist auch, dass 35 der männlichen und 44 der weiblichen Neubürger einen zweiten Vornamen tragen.

(2010.12.21) Verkehrsfreigabe der Kirrlacher Ortsmitte























Bild: Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler (Mitte), Vertreter der Firmen sowie mehrere Stadträte gaben die Kirrlacher Ortsmitte für den Verkehr frei.

„So eine Firma habe ich noch nicht erlebt“. Das Lob für das Sandhausener Bauunternehmen Walter Sailer kam aus berufenem Mund.
Emil Müller, Altstadtrat aus Kirrlach und Anwohner der dortigen Hauptstraße, hatte bei der Neugestaltung des ersten Bauabschnittes der Waghäuseler Straße der ausführenden Firma das bestmögliche Zeugnis ausgestellt. Bei der Verkehrsfreigabe der neuen Kirrlacher Ortsmitte gestern Mittag sprach deshalb Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler („Ein schönes Weihnachtsgeschenk für die ganze Stadt“) dem Sandhausener Unternehmen auch ein besonderes Dankeschön aus.
Mitte Mai erfolgte der erste Spatenstich, wobei die damalige Ankündigung des Rathauschefs, dass die Straße noch vor Weihnachten eingeweiht werde, auf große Skepsis stieß. Die Terminvorgabe wurde fristgerecht eingehalten, wobei das Planungsbüro Modus Consult auch dafür Sorge trug, dass neue Kabel verlegt sowie die Wasser- und Abwasseranschlüsse ausgetauscht und die gesamte Wasserleitung neu gelegt wurden.
Heilers Dank ging aber auch an die Anwohner und dort ansässigen Gewerbetreibenden sowie an die Mitglieder des Gemeinderats und die Mitarbeiter des städtischen Bauamtes.
Dankbar war der Landtagsabgeordnete aus Waghäusel auch deshalb, weil die eine Million teure Verkehrsberuhigungsmaßnahme Aufnahme im Landessanierungsprogramm fand und dadurch vom Land Baden-Württemberg mit 60 Prozent bezuschusst wird.
Rückblickend erinnerte Heiler an die im Waghäuseler Gemeinderat teils heftig geführten Diskussionen wegen der besten Lösung bei der Umgehung von Kirrlach. Deshalb dankte der Rathauschef auch der aktiven Bürgerinitiative „Verkehrsberuhigung“ mit Nikolaus Haag an der Spitze. Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes in der Kirrlacher Ortsmitte haben die Einwohner nun wieder freie Zufahrt zu den Geschäften und ausreichend Parkmöglichkeiten. Doch die Planungen für die Ortsdurchfahrt im Waghäuseler Stadtteil gehen weiter. Bereits im nächsten Jahr wird die Kronauer Straße vom Konoba-Parkplatz bis zur Moltkestraße und danach im dritten Baubschnitt von der Moltkestraße bis zur Ostendstraße saniert. Auch hierfür hat das Land Baden-Württemberg Zuschüsse in Höhe von 60 Prozent der Baukosten zugesagt.


(2010.11.11) Sperrung der L 556 zwischen Kirrlach und Reilingen am 20.11.2010
Wegen einer revierübergreifenden Drückjagd im Bereich ‚Untere Lußhardt’ wird am Samstag, den 20.11.2010, die L 556 (Bierallee) zwischen Kirrlach und Reilingen von ca. 8 Uhr bis ca. 16 Uhr voll gesperrt.

(2010.10.28) Sperrung der L 638 zwischen Kreisel beim Einkaufszentrum und B 36

Wegen Umbau des Knotenpunktes B36/L638 wird die L638 vom 01.11.2010 bis zum 08.11.2010 voll gesperrt. Wir bitten Sie, die Umleitungsbeschilderung zu beachten.


(2010.09.15) Erstklässler übten zum Schulbeginn mit Polizei und Vollzugsdienst sicheres Verhalten im Straßenverkehr

























Zu Beginn des neuen Schuljahres 2010/2011 haben 35 Erstklässler der Goetheschule und der Schillerschule in Kirrlach an einer Schulwegbegehung teilgenommen. In zwei Gruppen aufgeteilt erlebten die Kinder hautnah in der Praxis, auf welche Gefahren sie auf ihrem Weg zur Schule achten müssen und wie sie durch ihr eigenes Verhalten für ihre Sicherheit im Straßenverkehr sorgen können. In Begleitung von Polizeibeamten lernten sie während des eineinhalbstündigen Rundgangs anschaulich, mit alltäglichen Verkehrssituationen umzugehen. Melanie Rheinthal und Thomas Herrmann von der Verkehrserziehung des Polizeipräsidiums Karlsruhe sowie Astrid Knopf und Harry Hwasta vom Polizeirevier Phillipsburg übten mit den Kindern unter anderem, wie sie Straßen an Zebrastreifen oder Fußgängerampeln sicher überqueren und sich auch in der Gruppe besser auf den Verkehr konzentrieren können. Als Kenner der örtlichen Verhältnisse nahm der Vollzugsbedienstete der Stadt Waghäusel Roland Laier an der Begehung teil und wies die Teilnehmer auf einige Problemstellen hin, an denen die besondere Aufmerksamkeit der Kinder gefragt ist. So erfuhren die Schüler während der Aktion auch, wie wichtig es ist, von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen zu werden. Leider mussten die beiden Gruppen dabei auch die Erfahrung machen, dass Autofahrer, die bei grüner Ampel rechts abbiegen, nicht immer auf den Vorrang der ebenfalls bei Grün querenden Fußgänger achten. Die Stadtverwaltung appelliert deshalb an alle Autofahrer, gerade jetzt in den ersten Tagen und Wochen nach den Ferien besondere Rücksicht auf die jüngsten Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Denn bis sich die Schulanfänger mit den neuen Anforderungen vertraut gemacht haben, die der neue Lebensabschnitt auch im Straßenverkehr mit sich bringt, wird noch einige Zeit vergehen. Darauf machte Karl Nees von der Verkehrserziehung des Polizeipräsidiums Karlsruhe die Eltern im Rahmen der Aktion aufmerksam. Auch wenn die Kinder in den zurückliegenden Wochen und Monaten geübt und mit den Eltern und den Erzieherinnen der Kindergärten versucht hätten, sich auf die neuen Wege einzustellen, gelinge dies mal mehr oder weniger. Es bedürfe deshalb noch vieler Wege, bis die Situationen im Straßenverkehr dem Kind griffig erscheinen, so Nees in der Informationsstunde mit den Eltern der Erstklässler. Ihre Vorbildfunktion im Straßenverkehr können Eltern indessen nicht nur zu Fuß beim Einüben des Schulwegs mit Ihren Kindern, sondern auch durch ihr Verhalten als Autofahrer unter Beweis stellen. Die Stadtverwaltung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Schulgelände zum Abholen der Kinder nicht befahren werden sollte und die Halteverbote vor der Schillerschule zu beachten sind.


(2010.09.14) Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Waghäusel seit 1990

In einer aktuellen Übersicht hat das Statistische Landesamt die Bevölkerungsentwicklung in Waghäusel zwischen 2000 und 2009 dargestellt. Daraus geht hervor, dass die Einwohnerzahl in den letzten 10 Jahren nahezu kontinuierlich gestiegen ist. Lebten im März 2000 19.618 Personen in der Stadt, so sind es Ende 2009 mit 20.588 fast 1000 Personen mehr. Zum 30.06.2005 erreichte die Einwohnerzahl die historische Marke von 20.000 Personen, was letztlich eine Voraussetzung war, um den Antrag zur Erhebung zur großen Kreisstadt zu stellen. Nachfolgend veröffentlichen wir die Quartalszahlen.

BEVÖLKERUNGSSTAND seit 2000 bis 2009 (vierteljährlich)
Fortschreibungen jeweils zum Quartalsende (Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg)




(2010.09.14) Attraktive Verbindung nach Heidelberg

Für Schüler, Studenten und Berufstätige:
Attraktive Verbindung nach Heidelberg

Mit der im letzten Jahr neu eingerichteten Verlängerung der Buslinie 193 bis zum Bahnhof Bad Schönborn/Kronau haben Sie den ganzen Tag über attraktive Umsteigeverbindungen zur S-Bahn Richtung Wiesloch-Walldorf und Heidelberg. In den Frühstunden können Sie diese Verbindung auch Richtung Bruchsal nutzen, da sich gegenüber dem Bus deutliche Zeitersparnisse ergeben. Auch existieren Anschlüsse zu den Kurkliniken und in den Ortsteil Bad Schönborn-Langenbrücken.
Wichtig: Waghäusel liegt im Überlappungsbereich von KVV und VRN. Deshalb genügt von Waghäusel nach Heidelberg ein Ticket des VRN (Semestertickert, Jobticket, MAXX-Ticket, RheinNeckar-Ticket, VRN-Karte ab 60 etc.), von Waghäusel nach Bruchsal reicht das KVV-Ticket (Monatskarten, Kombiticket, Scool-Card, KVV-Karte ab 60 etc.).
Zwischen 05.50 Uhr und 19.40 Uhr bestehen 12 mal werktäglich Verbindungen in beide Richtungen.

Weitere Infos, Fahrpläne sowie Infomaterial erhalten Sie in Ihrem Ordnungsamt (Tel.: 207-109) oder unter der Mailadresse businfo@waghaeusel.de.


(2010.09.08) Das Ordnungsamt informiert

Verlegung der Bushaltestelle ‚Altes Rathaus’ in Kirrlach und Umleitung wegen Bauarbeiten.

In der Zeit vom 14.09. bis 16.09.2010 wird im Bereich der Kreuzung Waghäusler Straße- Oberdorfstraße- Unterdorfstraße die Fahrbahndecke erneuert. Die Bushaltestelle ‚Altes Rathaus’ in Kirrlach kann daher an diesen beiden Tagen nicht angefahren werden. Benutzen Sie bitte die Haltestelle Kreuzstraße.
Die Umleitung ist beschildert.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

(2010.08.09) Das Ordnungsamt informiert

Wegen Asphaltarbeiten sind in der Zeit vom 16.08. bis 25.08.2010 folgende Straßenabschnitte voll gesperrt:
Kirchstraße zwischen Jodokusweg und Heiligenstraße, die Umleitung erfolgt über die Heiligenstraße und Schanzenstraße.
Caldicotstraße ab Ecke Königsbergerstraße in Richtung Bahnhof, die Umleitung erfolgt über Leipziger Straße – Bahnhofstraße.
Weiterhin kommt es im Bereich der Einmündung in die Haslacher Straße von Wiesental bzw. vom Bahnhof kommend zu Behinderungen, weil hier aufgrund der anstehenden Arbeiten eine Ampelanlage eingerichtet werden muss.
Wir bitten um Beachtung und um Ihr Verständnis!


(2010.04.27) Waghäusel erhält weitere 1,6 Millionen Euro vom Land

Gesamtförderung steigt damit auf fast 10 Millionen Euro.
Im Rahmen des Förderprogramms „städtebauliche Erneuerung“ unterstützt das Land Baden-Württemberg auch in diesem Jahr Städte und Gemeinden. Gleich zwei Mal vertreten in der Liste ist die Stadt Waghäusel mit einem Fördervolumen von insgesamt 1,6 Millionen Euro. Dies gab das Wirtschaftsministerium nun bekannt. 600.000 Euro gehen in die Ortskernsanierung des Stadtteils Kirrlach und 1 Million Euro in die weitere Entwicklung des Gewerbeparks Eremitage.
Bei beiden Fördermaßnahmen handelt es sich um Aufstockungen. So wurde der Stadt etwa für die Erneuerung des Kirrlacher Ortskerns bereits eine Zuwendung in Höhe von 800.000 Euro bewilligt. 40 private Sanierungsmaßnahmen wurden hier zwischenzeitlich gefördert. Anfang Mai wird die Stadt nun in der Waghäusler Straße im Bereich zwischen Bernhardusstraße und Platz am Kreuz den öffentlichen Raum komplett neu gestalten. Dabei werden Fahrbahn, Gehwege, Stellplätze, aber auch die Straßenbeleuchtung und die Hauswasseranschlüsse erneuert. Bepflanzungen und verschiedene Gestaltungselemente sollen die Ortsmitte optisch aufwerten und nicht zuletzt auch als Geschäftsstandort stärken.
Mit der Erhöhung der Zuwendung für den Gewerbepark Eremitage steigt die Fördersumme hier insgesamt auf nunmehr über 8,5 Millionen Euro.
Bekanntlich wird seit einigen Jahren der Rückbau der ehemaligen Zuckerfabrik und die Erschließung eines hochwertigen Gewerbegebietes betrieben. Gleichzeitig erfolgt die Sanierung der inmitten des Gebietes liegenden fürstbischöflichen Eremitage. Die Tatsache der neuerlichen Aufnahme der beiden großen städtebaulichen Maßnahmen in Waghäusel in die Förderung wertete Bürgermeister Walter Heiler als deutliches Zeichen für die Qualität der Projekte. „Wenn das Land für die beiden Maßnahmen nunmehr fast 10 Millionen Euro insgesamt bewilligt hat, zeigt dies, dass wir auf dem richtigen Weg sind,“ so Heiler.


(2010.03.31) Der Rathauserweiterung ein gutes Stück näher

So soll der Erweiterungsbau einmal aussehen.












Das künftige Gesamtensemble im Modell.











Gewinner des Architektenwettbewerbs, Herbert Sand.










Ortsansässiges Büro gewann Architektenwettbewerb.
Das Votum fiel einstimmig aus. Der Entwurf des Waghäuseler Büros Sand + Partner zur Rathauserweiterung hat das Preisgericht am Ende des Architektenwettbewerbs am meisten überzeugt. Dies gab der Vorsitzende der Jury, Professor Gerd Gassmann aus Karlsruhe nun auf einer Presse-konferenz bekannt.
Seit Jahren ist die Kapazität des Waghäuseler Rathauses erschöpft. Das als Neubau bezogene Verwaltungsgebäude hatte 1983 erstmals seit der Gemeindefusion die Ämter an einem Ort zusammengefasst. Die damals noch reichlich vorhandenen freien Räume sind nach 27 Jahren durch Aufgaben- und den damit verbundenen Personalzuwächsen restlos belegt. Zuletzt musste ein viel genutztes Besprechungs-zimmer in Bürofläche umgewandelt werden.
Ein Ende ist nicht abzusehen, denn entgegen dem Landestrend steigen in Waghäusel die Einwohnerzahl und damit nicht zuletzt die personelle Anforderungen an die Verwaltung. Aber auch der Gesetzgeber sorgt stets für neue kommunale Aufgaben. Waren es in den 1980er Jahren der aufkommende Umweltschutz, folgte später der Personalbedarf im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung. Aktuell bleibt abzuwarten, ob die praktische Umsetzung der von der Rechtsprechung geforderte so genannte gesplittete Abwassersatzung, zusätzliche Kräfte und damit auch Platz im Rathaus erfor-dern könnte.
In Waghäusel kommt noch eine Besonderheit dazu. Die Stadt will zum 01.01.2012 Große Kreisstadt werden. Auch hier werden neue Zuständigkeiten auf die Verwaltung übertragen. Es geht dabei um Aufgaben, die bisher das Landratsamt für die Kommune wahrnimmt.
Der Gemeinderat hat daher bereits im Januar 2010 die Weichen für eine Erweiterung des Rathauses gestellt und die Durchführung eines Architektenwettbewerbs beschlossen. Beauftragt mit der Wettbewerbsbetreuung wurde das in Mannheim ansässige Architekturbüro Kaupp + Frank. Quasi als Vorleistung dazu wurde von der Verwaltung eine Raumbedarfsprognose für den Zeitraum der nächsten 25 Jahre erstellt. „Die Schwierigkeit besteht dabei darin, einigermaßen zuverlässig vorherzusagen, wie sich Personal- und Nutzflächenbedarf langfristig entwickeln werden“, berichtete Rainer Wagner, Projektverantwortlicher hierfür im Waghäuseler Rathaus. Unter anderem seien alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Verfahren einbezogen worden. „Die wissen am besten über ihren eigenen Aufgabenbereich Bescheid und was man im Zuge der Erweiterung insgesamt verbessern könnte“, sagte Wagner. Ob die Rechnung aber letztlich aufgehe, werde erst die Zeit zeigen.
Ziel ist es in laut Auslobungstext aber jedem Fall, am bestehenden Rathaus, das ebenfalls aus einem Wettbewerb hervorgegangen war, eine zeitgemäße und qualitätvolle Erweiterung zu realisieren, die auf die vorhandene Rathausbebauung reagiert und diese funktional integriert. Dabei soll die Bedarfsprognose beachtet und die Organisation innerhalb des Gebäudes optimiert werden.
Gemeint ist damit zum einen eine bürgerorientierte Anordnung und Ausstattung, aber vor allem die räumliche Zusammenführung der einzelnen Ämter. „Im Laufe der Jahre ist diese durch Umorganisationen und bauliche Zwänge verloren gegangen“, weiß Rainer Wagner.
Anfang Dezember wurden die Auslobungsunterlagen veröffentlicht. Bis Mitte Februar sollten die Wettbewerbsarbeiten abgegeben sein. Erwartet wurde hierbei neben Planunterlagen und Erläuterungen auch ein maßstäbliches Modell.
Interesse an der Teilnahme hatten ursprünglich 128 Büros aus ganz Europa bekundet. Ausgewählt wurden von der Jury am Ende zwölf, von denen nun elf ihre Entwürfe abgegeben haben. Das Preisgericht, hat diese nun gesichtet und bewertet. Stimmberechtigte Mitglieder der Jury waren die Fachpreisrichter Professor Gassmann sowie die Architekte Dea Ecker und Jürgen Strolz und die Sachpreisrichter Stadtbaumeister Heribert Haag sowie Roland Liebl, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Gemeinderat. Alle Arbeiten, die dem Gremium anonymisiert vorge-stellt worden seien, hätten ein hohes Niveau, gab Professor Gassmann dabei den Eindruck des Preisgerichts wider. Natürlich habe die Funktionalität und die Wirtschaftlichkeit bei der Beurteilung der Arbeiten durch das Preisgericht eine gewichtige Rolle gespielt. Entsprechende Kosten-Nutzen-Analysen seien deshalb vorgelegen. Bei einem Gebäude mit öffentlichem Charakter müssten aber auch architektonische und städtebauliche Gesichtspunkte besondere Beachtung finden.
Ergebnis des Wettbewerbs ist zunächst einmal eine Grundidee, wie das Rathaus erweitert werden könnte. Die Ansätze der Wettbewerbsteilnehmer waren dabei durchaus vielseitig und reichten vom klassischen Flügelanbau bis zur Errichtung eines eigenständigen Gebäudes mit Verbindungstrakt zum Bestand.
Der Siegerentwurf von Sand + Partner hat nach Ansicht der Jury die vom bestehenden Gebäude vor-gegebene Diagonale ideal aufgegriffen und so ein Gebäudekonzept entwickelt, bei dem am Ende Alt- und Neubau quasi als Einheit das Image des Rathauses prägen. Zudem habe dieser Entwurf mutig die Schwächen des Bestandsbaus erkannt und logische Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Insgesamt sei es der sinnvollste Entwurf.
Dieser Auffassung schlossen sich noch während des Entscheidungsprozesses auch die Gemeinderäte Lutz Schöffel (SPD), Heiko Mail (JL) und Birgit Freidel (FW) an, die als stellvertretende Preisgerichtsmitglieder für Ihre Fraktionen anwesend, wenngleich nicht stimmberechtigt waren.
Auf den weiteren Plätzen folgen als Preisträger die Arbeiten der Büros Archis aus Karlsruhe sowie Sander.Hofrichter aus Ludwigshafen. Alle eingereichten Entwürfe können noch bis zum 16. April im Rathaus Waghäusel besichtigt werden.
Bürgermeister Heiler zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des Wettbewerbs. Es hätten sich interessante Lösungen zur Erweiterung des Rathauses aufgezeigt. Insgesamt glaube er, dass das Preisgericht den Entwurf prämiert habe, der Funktion, Gestaltung und städtebauliche Integration am besten gelöst habe. Er beabsichtige nun, über die weiteren Schritte zeitnah im Gemeinderat zu beraten, um möglichst bald mit der Realisierung beginnen zu können. Mittel hierfür seien in den nächsten Jahren in Höhe von knapp fünf Millionen Euro im Haushalt vorgesehen. Interne Vorgabe sei es, den Anbau pünktlich zum anvisierten Ziel „Große Kreistadt zum 01.01.2012“ beziehen zu können.


(2010.03.24) Goldener Meisterbrief für Alex Sand aus Waghäusel
Am 02. März war die Handwerkskammer Karlsruhe Gastgeber im neuen, imposanten Gebäude der Volksbank in Karlsruhe zur Verleihung der Goldenen Meisterbriefe für Handwerksmeister aus dem gesamten Landkreis Karlsruhe. Die Meister aus den unterschiedlichsten Handwerksberufen haben allesamt ihre Meisterprüfung vor fünfzig Jahren bei der Handwerkskammer Karlsruhe abgelegt und wurden nun dafür geehrt und mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet. Ins Leben gerufen hat diese schöne Veranstaltung Bezirksschornsteinfegermeister Friedrich Hoffmann aus Waghäusel, als er seine Tätigkeit als Kreishandwerksmeister bei der Handwerkskammer in Karlsruhe aufgenommen hat. Er wollte damit deutlich machen, dass das Handwerk eine wichtige und tragende Rolle in der deutschen Wirtschaft spielt. Den „Meister“ zu machen, so betonte später auch Manfred Groh, MdL, der die Festrede hielt, bedeutet, einer der besten seines Faches zu sein und als einer der Besten wurde auch Alex Sand, Zimmerermeister aus Kirrlach mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet. Alex Sand kann mit Stolz auf seine lange Berufstätigkeit als selbständiger Zimmerermeister zurückblicken. Er hat den traditionsreichen Betrieb damals vom seinem Vater übernommen und zusammen mit seinem Bruder Lothar als A+L Sand weitergeführt. Für Alex Sand war sein Beruf immer Berufung und auch heute noch ist sein Können und Sachverstand im Betrieb des Sohnes, der die Tradition fortführt und ebenfalls Zimmerermeister ist, gefragt und erwünscht. Zu den Gratulanten an diesem Festabend gehörte auch Bürgermeister Walter Heiler, MdL, der –wie Kreishandwerksmeister Hoffmann bemerkte- immer ein offenes Ohr für die Belange des Handwerks hat. Dass er an diesem Abend seinem „Onkel Alex“ gratulieren durfte, war natürlich eine besondere Freude.
(2009.07.20) Aus der Arbeit des Gemeinderates
Krimhilde Rolli zur 1. Bürgermeisterstellvertreterin gewählt

In seiner konstituierenden Sitzung hat der Gemeinderat vier ehrenamtliche Stellvertreter des Bürgermeisters gewählt. Einzig bei der Wahl des 1. Bürgermeisterstellvertreters gab es zwei Bewerber, so dass eine geheime Wahl durchgeführt wurde. Dabei entfielen 14 Stimmen auf Stadträtin Krimhilde Rolli (SPD). Uli Ross, Mitglied der CDU-Fraktion und bisheriger 1. Stellvertreter, konnte sich nicht durchsetzen. Er erhielt 12 Stimmen. Die weiteren Bürgermeisterstellvertreter wurden per Akklamation gewählt. Bei vier Stimmenthaltungen wurde Uli Ross zum 2. Bürgermeisterstellvertreter gewählt. Die Plätze drei und vier gingen jeweils einstimmig an Stadtrat Jürgen Hofmann von den Freien Wählern und Stadtrat Heiko Mail (JL).

Besetzung der Ausschüsse des Gemeinderates erfolgte einvernehmlich

Die Ausschüsse des Gemeinderates bestehen aus dem Bürgermeister als Vorsitzenden und neuen weiteren Mitgliedern aus den Reihen des Gemeinderates. Einvernehmlich beschloss das Gremium, in die Ausschüsse jeweils 3 Vertreter der CDU- und SPD-Fraktion, zwei von den Freien Wählern und einer aus der Jungen Liste zu entsenden.

Diese setzen sich nun wie folgt zusammen:

Verwaltungsausschuss: Marita Baur, Frank Burkhard, Birgit Freidel, Roman Götzmann, Roland Herberger, Jürgen Hofmann, Manfred Klein, Uli Ross, Tobias Scholtes

Technischer Ausschuss: Klaus Gabrysch, Roland Liebl, Heiko Mail, Rolf Mayer, Krimhilde Rolli, Herbert Sand, Ralf Scheurer, Erhard Schmitteckert, Lutz Schöffel

Umwelt- und Verkehrsausschuss: Ebru Baz, Walter Heiler, Sonja Herberger, Paul Marx, Sandro Quarata, Ralf Scheurer, Martin Schuppler, Dr. Tim Vogel, Susanne Woll

Vertreter der Stadt Waghäusel in den Zweckverbänden stehen fest

Die Stadt Waghäusel bildet zusammen mit der Gemeinde Hambrücken jeweils den Zweckverband „Wasserversorgung Lußhardt“ sowie den Zweckverband „Abwasserverband Wagbach“. Die Verbandssatzungen sehen vor, dass Waghäusel neben Bürgermeister Walter Heiler durch drei weitere Mitglieder des Gemeinderates in den Verbandsversammlungen vertreten ist. Einstimmig wurden Alfred Metzger, Angelika Nosal und Klaus Gabrysch vom Gemeinderat gewählt.

(2009.04.27) Kurz und bündig:
775-Jahrfeier Kirrlach – Offizieller Festabend in der Rheintalhalle am Freitag, 26. Juni

Wie bekannt, findet vom 24. bis 26. Juli in der Ortsmitte von Kirrlach das 3-tägige Jubiläumsfest „ Mir mache mit- 775 Jahre Kirrlach“ statt. Bereits einen Monat zuvor, am 26. Juni, ist in der Rheintalhalle der offizielle Festabend der Stadt Waghäusel, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Streichen Sie sich schon jetzt die Termine dick in Ihrem Terminkalender an. Nähere Informationen zum Festabend am 26. Juni erhalten Sie in den nächsten Ausgaben des Mitteilungsblattes. Schon jetzt soviel vorweg: es wird ein kurzweiliger Abend mit viel Spaß und Unterhaltung, der Eintritt ist kostenlos.
(2009.04.27) Herzliche Einladung
K 3536 (Kreisstraße nach St.Leon) am Freitag, 8. Mai um 13.00 Uhr
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nachdem am 08. Oktober 2008 der Spatenstich vollzogen wurde, findet nun am Freitag, 08.05.2009, 13.00 Uhr in Anwesenheit von Herrn Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, die Verkehrsübergabe statt.
Die interessierte Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen. Nach dem offiziellen Teil übernimmt die Stadt eine kleine Bewirtung. Treffpunkt bei der Halle des Radfahrerheims am Radweg St. Leoner Straße.

Herzlichst, Ihr Walter Heiler MdL
(2009.03.24) Nach SWR4-Spiel „Eine gewinnt“: Rottenburger zu Gast in Waghäusel
Kennen gelernt hatte man sich beim SWR4-Regionenspiel „Eine gewinnt“ im Oktober 2008: Das schwäbische Rottenburg am Neckar und das badische Waghäusel standen sich für drei Stunden im Radio-Städteduell als Spielgegner gegenüber. Am Ende holten die Waghäusler mehr Punkte und feierten mit Nik P., aber beide Städte durften sich als Gewinner der Sympathie der Zuschauer fühlen. Von den freundlichen Schwaben berichteten Ordnungsamtsleiter Mario Herberger und zwei Waghäuseler Auszubildende, die als „Spione“ am Spieltag in Rottenburg unterwegs gewesen waren. Die Rottenburger hatten sie, nachdem sie sich zu erkennen gegeben und ein Geschenk von Bürgermeister Walter Heiler MdL übergeben hatten, freundlich aufgenommen und bewirtet. Der Kontakt war hergestellt.

Am Freitag, den 20. März 2009, besuchte nun eine zehnköpfige Rottenburger Delegation unter Führung von Oberbürgermeister Stephan Neher Waghäusel. Aus dem Rottenburger Kompetenzteam des SWR4-Städteduells waren u.a. Kulturamtsleiter Karlheinz Geppert, Mundartspezialist Peter Nagel, Rektor Gunther Diehl sowie Armin Neu, Meister bei den Stadtwerken, mitgekommen. Zur Delegation gehörten auch der Wassermeister der Stadtwerke Rottenburg und einige seiner Mitarbeiter, denn die Stadtwerke unterhalten schon längere Zeit Geschäftsbeziehungen zu einer Kirrlacher Firma, die auch das erste Besuchsziel war. Im späteren Gespräch verrieten die Rottenburger dann, dass sie die „Eine gewinnt“-Frage nach dem Ehepaar Oechsler und seinen bedeutenden Fossilienfunden nur mit Hilfe eines Anrufs bei eben dieser Kirrlacher Firma hatten lösen können. Nach der Werksbesichtigung empfing Bürgermeister Heiler, zusammen mit Ordnungsamtsleiter Mario Herberger und Stadtarchivarin Katja Hoffmann, die Schwaben im Gemeinderatssitzungssaal des Rathauses. Beide Seiten tauschten nicht nur Bildbände der Heimatstädte aus, sondern auch Hilfreiches: Oberbürgermeister Neher schenkte Tee und Wärmetasse für die Gesundheit, Bürgermeister Heiler übergab ihm im Gegenzug einen Waghäusel-Schirm für einen trockenen Weg zur Arbeit. Peter Nagel trug eine schwäbische Anekdote vor und brachte zwei seiner Mundart-CDs mit.

Nach einer ersten Vorstellungsrunde führte Josef Mörder die Gäste bei strahlendem Sonnenschein durch die Eremitage und das Zuckerfabrikgelände. Da die Rottenburger Altstadt fast vollständig unter Denkmalschutz steht, konnte man einige Erfahrungen austauschen. Weiteren Gesprächsstoff beim gemeinsamen Mittagessen lieferte u.a. die Fastnacht, die in beiden Städten zwar unterschiedliche Gesichter hat, aber auf gleichermaßen große Begeisterung stößt. Nochmals Revue passieren ließen alle Beteiligten auch das SWR4-Regionenspiel, das allen viel Spaß gemacht hatte. SWR-Redakteur Winnie Bartsch, der zu der fröhlichen Runde stieß, konnte so durchweg positive Stimmen für seinen Radiobeitrag über den Besuch einfangen.

Bereits geplant ist der Gegenbesuch: die Stadtverwaltung Waghäusel wird ihren diesjährigen Betriebsausflug im Juli in das schöne Rottenburg machen.
(Katja Hoffmann)

(2009.03.17) Bürgermeister Walter Heiler in Bundesversammlung gewählt
Mit zweitbestem Ergebnis auf SPD-Vorschlagsliste für die Bundesversammlung wählt Walter Heiler am 23. Mai den neuen Bundespräsidenten.

Bürgermeister Walter Heiler wurde von der SPD-Landtagsfraktion für die Bundesversammlung vorgeschlagen. Er erhielt bei einer fraktionsinternen Abstimmung in Stuttgart das zweitbeste Stimmergebnis von elf Bewerbern. Der SPD-Vorschlag wurde am jetzigen Mittwoch vom Landtag bestätigt. Die Bundesversammlung tritt alle fünf Jahre zusammen, um am 23. Mai den neuen Bundespräsidenten zu wählen. „Es ist für mich eine große Ehre, an dieser wichtigen Sitzung teilnehmen zu dürfen“, so Walter Heiler.

(2009.03.17) 25-jähriges Jubiläum von Klaus Zieger
Seit nunmehr 25 Jahren ist Klaus Zieger aus Waghäusel im öffentlichen Dienst beschäftigt. Der gelernte Kfz-Mechaniker und Meister wurde 1985 als Amtsbote und Hausmeister im Rathaus der Stadt Waghäusel eingestellt. Seitdem gehören zu seinen Tätigkeiten nicht nur die Zustellung der Amtspost im Stadtgebiet von Waghäusel sowie Reparatur- und Reinigungsarbeiten, die er als Hausmeister im Rathaus ausführt. Viele Bürgerinnen und Bürger kennen ihn auch als Überbringer von Gratulationen und Präsenten der Stadt zu Hochzeits- und Altersjubiläen oder auch als freundlicher Mitarbeiter an der Pforte des Rathauses. Dort kümmert er sich vertretungsweise auch um die Telefonvermittlung sowie um das gesamte Fundwesen der Stadt.

Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler beglückwünschte den Jubilar und überreichte ihm zum Zeichen der Anerkennung neben der Dankesurkunde ein Präsent der Stadt. Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen gratulierte der Vorsitzende des Personalrates Werner Bolz.

(2009.02.16) Abwasserzweckverband „Wagbach“ - Ausbau der Kläranlage bei Waghäusel im Zeitplan
Im März 2008 erfolgte der erste Spatenstich für den umfangreichen Ausbau der Kläranlage. Aufgrund des Bevölkerungswachstums in Hambrücken und Waghäusel wurde beschlossen, die Kläranlage von 28000 auf 44000 so genannte Einwohnergleichwerte zu erweitern. Somit wird die Kapazität der Kläranlage um 57% erhöht. Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler, der zugleich Verbandsvorsitzender ist, erklärte, dass mit diesem Ausbau die Anlage auf den neuesten technischen Stand gebracht werde. Diese Maßnahme ist für den Zweckverband mit 11 Mio. Investition ein großer finanzieller Kraftakt und dient dazu, das Abwasser der Gemeinden Waghäusel und Hambrücken noch besser zu reinigen und weitere Kapazität für zukünftige Baugebietserschließungen bereit zu stellen.

Nachdem zuerst die beiden alten Klärbecken abgebrochen wurden, was eine vorherige konventionelle Grundwasserabsenkung mit acht Brunnen und einer Leistung von 340 Litern pro Sekunde erforderlich machte, konnte man mit der Abdichtung der Baugrube mit einer so genannten Weichgelsohle beginnen. Die etwa 2000 Quadratmeter große Baufläche für die SBR- Becken (sequenzielles biologisches Reaktorverfahren) wurde mit einer bis zu 12 Meter tiefen, rückverankerten und wasserdichten Spundwand umschlossen und gegen das Grundwasser mit einer zweiphasigen Solabdichtung durch Weichgelinjektion abgedichtet. Dafür waren bis zu 1200 Bohrungen im Raster von 1,2 auf 1,2 Meter erforderlich.

Im Augenblick finden nun die Stahlbetonarbeiten statt. Es wurden schon 1.300m³ Beton und 250 to Stahl verarbeitet. Das erste und das dritte Becken sind bereits fertig gestellt, bei dem zweiten Becken sind alle vier Ecken hergestellt und die Wand entlang der Wasenallee ist eingeschalt. Beim vierten Becken sind inzwischen zwei Ecken sowie die Westwand, die zurzeit noch eingeschalt ist, betoniert. Bei einer dritten Ecke wird momentan die Schalung gerichtet. Als letzter Teil der Stahlbetonarbeiten ist die Decke auf dem Schlammspeicher eingeplant.

Laut dem bauleitenden Ingenieurbüro Miltner aus Karlsruhe sind die Arbeiten voll im Zeitplan. Der Winter führte bisher lediglich zu kleineren Verzögerungen von ca. einer Woche. Alle Betonierarbeiten werden voraussichtlich Mitte März abgeschlossen sein. Es schließen sich dann die erforderlichen und umfangreiche Rohrleitungs- und Kanalisationsarbeiten auf dem Gelände der Kläranlage an. Anfang April sollen dann die ebenfalls sehr aufwändigen Arbeiten zum Einbau der maschinentechnischen Ausrüstung sowie der Mess-, Steuer- und Regeltechnik beginnen. Mit dem so genannten Einfahren der neuen Klärbecken wird ab Mitte August gerechnet. Da bis jetzt der vorgegebene Bauzeitenplan eingehalten werden konnte, kann man davon ausgehen, dass die Bauausführungen bis zum Dezember 2009 abgeschlossen werden können.

Die beiden Bürgermeister Walter Heiler und Thomas Ackermann erklärten, dass ihnen viel daran gelegen ist, letztendlich eine Kläranlage mit einer Top-Reinigungsleistung unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu bekommen. Unter diesem Gesichtspunkt sind die 11 Mio. Euro „gut angelegtes Geld“.

(2009.02.03) „Aufstrebende Stadt“ - Werner Klevenz übergibt Modell der Stahl-Plastik an Bürgermeister Walter Heiler
Seit rund neun Monaten schmückt nun schon bereits die Skulptur „Aufstrebende Stadt“ den Kreisel an der L 555/ Südumfahrung. Namensgeber dieser Skulptur waren nicht etwa die Stadtverwaltung oder der Gemeinderat, sondern Marcel und Werner Klevenz von der Fa. Klevenz Treppentechnik im Stadtteil Kirrlach.

Als der Kreisel im Bau war und bevor die Umgehungsstraße eingeweiht wurde, kamen Vater und Sohn Klevenz auf Bürgermeister Walter Heiler zu und wollten, nicht zuletzt aus Anlass ihres 30-jährigen Firmenjubiläums, der Stadt Waghäusel ein Präsent in Form des Kunstwerks machen. Die Stahl-Plastik soll, so die beiden Künstler, drei Stadtteile symbolisieren, welche gemeinsam dynamisch nach oben streben. Jedes Element hat einen anderen Ursprung, sie zeigen allerdings gemeinsam in Richtung Zukunft. Als Material wurde Cor-Ten Stahl gewählt. Dieser Stahl bildet durch Witterungseinflüsse schnell eine individuelle Oberflächenstruktur, welche dann aber sehr beständig ist. „Diese Eigenschaft ist charakteristisch für dieses Material“, so Werner Klevenz. Das so gewählte Material soll auch zum Ausdruck bringen, dass an den drei Stadtteilen die Vergangenheit auch nicht spurlos vorüber gezogen ist. Andererseits wird die Beständigkeit sichtbar, da es gemeinsam in eine Zukunft geht. Und noch ein Punkt ist besonders erwähnenswert: alle drei Elemente sind aus gleichem Material, haben die gleiche Abmessung und die gleiche Länge. Jedes Element hat übrigens ein Gewicht von rund 600 kg.

Firmengründer Werner Klevenz übergab nun an Bürgermeister Walter Heiler ein Modell der Skulptur. Bei dieser Übergabe wies Bürgermeister Walter Heiler darauf hin, dass er natürlich aus der Bevölkerung schon des Öfteren auf die Skulptur angesprochen wurde. Wie bei Kunstwerken üblich, gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen. „Die positiven Reaktionen überwiegen jedoch bei Weitem. Das Gesamtensemble des Kreisels mit der Skulptur als Mittelpunkt ist ein echter Hingucker“, lobte das Stadtoberhaupt das Kunstwerk.

(2009.02.03) Bauarbeiten Waghäusler-/Ecke Bruchsaler Straße
Vom 09.02. - 12.02.2009 finden in der Bruchsaler Straße im Kreuzungsbereich Bauarbeiten an einer Trafostation statt. Aus diesem Grund kann die Richtungsfahrbahn nach Wiesental in dieser Zeit nicht benutzt werden. Die Umleitung erfolgt über die Südliche Wald-/Flattacher Straße. Die Haltestelle "Waldpark" aus Richtung Bruchsal der KVV-Linien 125 und 193 kann in dieser Zeit nicht bedient werden. Der Ausstieg erfolgt in der Südlichen Waldstraße. Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis und Beachtung.

(2009.01.30) Frau Wilhelmina Stork aus Waghäusel feierte 100. Geburtstag
Frau Mina Stork aus dem Stadtteil Wiesental feierte am 29. Januar 2009 ihren 100. Geburtstag. Die zierliche, lebensfrohe 100-jährige, die seit zwei Jahren im Seniorenheim in Wiesental lebt, ist noch geistig rege und interessiert für das Geschehen in ihrem Heimatort Wiesental. Bis vor zwei Jahren lebte Frau Stork noch in ihren eigenen vier Wänden und war ganz stolz auf ihre Unabhängigkeit. Man mag es kaum glauben, dass diese zarte Person, die ihren Mann im 2. Weltkrieg verlor, hauptsächlich vom Ackerbau gelebt und in der Gastronomieküche bei Verwandten gearbeitet hat. Seit einem Krankenhausaufenthalt vor zwei Jahren „klappt es nicht mehr so gut mit dem Laufen“, wie sie selbst erklärt. Als gebürtige Wiesentalerin wollte sie natürlich in ihrem Heimatort bleiben. Da die Stadt Waghäusel in allen drei Stadtteilen ein Seniorenheim hat, war Frau Stork natürlich froh, in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können.

Die gutgelaunte Jubilarin freute sich ganz besonders über den Besuch „ihres“ Bürgermeisters Walter Heiler. Dieser traf die rüstige Jubilarin im Kreise ihrer Verwandten und Bekannten in der Cafeteria des Seniorenheims Am Hag in bester Laune an und gratulierte ihr herzlich zu diesem besonderen Ehrentag. Auf die Frage nach ihrem Wohlergehen, stahl sich ein verschmitztes Lächeln in ihr Gesicht – sie erklärte, dass sie zwar nicht mehr gut zu Fuß sei, „aber sagen, wo es lang geht, kann ich noch“.

Nach einem angeregten Plauderstündchen mit musikalischer Begleitung von Erhard Pflug verließ der Bürgermeister die Jubilarin mit dem Versprechen, sie auch in den nächsten Jahren an ihren Geburtstagen zu besuchen.

(2009.01.22) Samstagstrauungen nach wie vor sehr gefragt - Waghäusel bietet inzwischen seit genau zehn Jahren diesen Service
Am 14. August 1999, nahm Bürgermeister Walter Heiler MdL unmittelbar nach seinem Amtsantritt in Waghäusel die erste standesamtliche Samstagstrauung seit vielen Jahrzehnten vor.

Inzwischen sind die Samstagstrauungen zu einem geschätzten Service für Brautpaare geworden, der auch gerne und oft in Anspruch genommen wird.

Grundsätzlich bietet die Stadt die Gelegenheit, einmal im Monat an einem Samstag zu heiraten. Die Samstagstermine für dieses Jahr sind am

04. April
16. Mai
20. Juni
11. Juli
01. August
19. September.

Ansonsten finden die Trauungen natürlich auch jederzeit zu den normalen Öffnungszeiten des Standesamtes statt und werden üblicherweise von den Standesbeamtinnen Birgit Glaisner, Claudia Sand und Diana Drexler vorgenommen. Auf besonderen Wunsch nimmt auch Herr Bürgermeister Walter Heiler MdL Trauungen vor, sofern sein Terminkalender dies zulässt.

(2009.01.12) Umfangreiches Arbeitsprogramm des Gemeinderates in 2008
Viel zu tun hatten die 27 Stadträtinnen und Stadträte in der 20.500 Einwohner zählenden Stadt Waghäusel im vergangenen Jahr. Der Gemeinderat und seine drei beschließenden Ausschüsse haben sich insgesamt 45 mal, also im Schnitt fast wöchentlich, getroffen. 12 mal tagte in öffentlichen Sitzungen der Gemeinderat, wobei insgesamt 114 Tagesordnungspunkte abzuarbeiten waren. Nichtöffentlich wurden zusätzlich insgesamt 44 Tagesordnungspunkte beraten. 11 Sitzungen des Technischen Ausschusses mit 49 Tagesordnungspunkten waren öffentlich, wobei hauptsächlich Bauanfragen und Baugesuche als Tagesordnungspunkt 1 auf der Liste standen. In 12 nichtöffentlichen Sitzungen des Technischen Ausschusses konnten insgesamt 41 Einzelberatungspunkte abhandelt werden. 8-mal traf sich der Verwaltungsausschuss, wobei eine Sitzung mit 3 Tagesordnungspunkten öffentlich und 7 Sitzungen mit insgesamt 49 Beratungspunkten nicht öffentlich abgehalten wurden. Der Umwelt- und Verkehrsausschuss befasste sich schließlich auf 2 nichtöffentlichen Sitzungen mit 6 Beratungsthemen. „Die Stadträtinnen und Stadträte sind ehrenamtlich tätig und leisten eine überaus wichtige öffentliche Aufgabe. Und das für eine äußerst bescheidene Aufwandsentschädigung“ lobt Bürgermeister Walter Heiler die Mitglieder des Gemeinderates. Ein Stadtrat erhält eine monatliche Aufwandsentschädigung von 76,69 Euro und ein Sitzungsgeld von 20,45 Euro je Sitzung. Der Waghäuseler Gemeinderat setzt sich aus 13 Mitgliedern der CDU/JL, 8 Mitgliedern der SPD und 6 Mitgliedern der FW zusammen. Relativ gering in Waghäusel ist der Frauenanteil mit insgesamt 4 Stadträtinnen, was einer Quote von 14,8 Prozent entspricht, wobei die SPD drei und die FW ein weibliches Mitglied in das Gremium entsenden.
(2009.003.04) Das Ordnungsamt informiert:
Wegen umfangreicher Baumfällarbeiten muss die Stefanstraße im Waghäusler Stadtteil Wiesental zwischen Vollmerseck- und Haslacher Straße vom 11.03. bis 13.03.2009 komplett gesperrt werden. Davon betroffen ist die KVV-Buslinie 126 Graben - Wiesental - Waghäusel. Nach Rücksprache mit dem KVV entfällt in dieser Zeit die Bedienung der Haltestelle "Stefanstrasse". Statt dessen werden die Busse uber die Mannheimer- und Weinbrennerstraße zur Haslacher Straße umgeleitet.
(2008.12.29) Das Ordnungsamt informiert - Hunde auf Friedhöfen und anderswo
In den letzten Wochen erhielten wir einige Beschwerden über einen besonders dreisten und pietätlosen Verstoß gegen örtliche Regelungen. Aus gutem Grund verbietet die städtische Friedhofssatzung die Mitnahme von Hunden auf unseren Friedhöfen. Dass ein solches Fehlverhalten eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann, sei nur am Rande erwähnt. Wie gedankenlos muss man eigentlich unterwegs sein, um nicht zu begreifen, dass es auch ohne Verbot eine Selbstverständlichkeit sein müsste, Hunde nicht mit auf den Friedhof zu nehmen? Wir appellieren an die Vernunft der Hundehalter, bitten jedoch gleichzeitig um Verständnis, dass wir bei entsprechenden Anzeigen Bußgelder verhängen werden, da dieses Verhalten absolut nicht tolerabel ist.

Auch aus anderen Bereichen erhalten wir Beschwerden über Hundehalter. Aus einer Mail, die vor kurzem hier einging, zitieren wir auszugsweise:

"Hunde jeder Größe rennen quer durch das Gelände und auf Spaziergänger und Radfahrer zu.

Kaum ein Hundebesitzer nimmt seinen Hund an die Leine. Die Rücksichtslosigkeit der Hundebesitzer kennt keine Grenzen.

Selbst große Hunde, wie Doggen, rennen quer durch Feld und Wald und der Hundebesitzer kann manchmal nur zufällig ausgemacht werden, weil er weit entfernt ist.

Spaziergänger und Radfahrer werden in Angst und Schrecken versetzt, müssen vom Rad absteigen, werden belästigt, durch Hunde die angeblich nur spielen wollen.

Der Trend geht inzwischen zu 2 oder mehreren Hunden, die der Hundebesitzer nicht im Griff hat.

Auch Pferdekutschen sind im Feld und im Wald häufig unterwegs, begleitet von einem oder mehreren Hunden, die vor- oder neben der Kutsche her rennen und Spaziergänger oder Radfahrer belästigen.

Schon oft kam es bei Radfahrern zu Stürzen, die durch Hunde verursacht wurden. (…) Außerdem kann man die Feldfrüchte auch nicht mehr mit Appetit essen, wenn man ständig sehen muss, wie Hunde die Äcker und Wiesen verunreinigen."

Wohlgemerkt, das ist keine Einschätzung der Stadtverwaltung, sondern einer der Berichte eines Bürgers, wie sie regelmäßig wöchentlich an uns herangetragen werden. Offensichtlich geht die Toleranz mancher Hundehalter gegenüber ihren Mitbürgern nur bis dahin, wo ihre Freiheit beschnitten und Regeln beachtet werden sollen. Auch die Achtung vor fremden Eigentum (zum Beispiel Ackerland) oder am Allgemeineigentum (Grünanlagen) scheint bei diesen Zeitgenossen nicht sehr ausgeprägt zu sein.

Wir hoffen ja immer noch, dass die Hundehalter, die es angeht, einmal begreifen, wie rücksichtslos sie sich verhalten.

Den vielen anständigen Hundehaltern sagen wir auch im Namen unserer Bürger herzlichen Dank für die Rücksichtnahme.

(2008.12.19) Das Ordnungsamt informiert:
Gruppenauskünfte an Parteien und andere Träger von Wahlvorschlägen anlässlich der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27. September 2009
hier: Hinweis auf das Widerspruchsrecht

Nach § 34 Abs. 1 Satz 1 des Meldegesetzes (MG) für Baden-Württemberg darf die Meldebehörde Parteien und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit der Wahl zum Deutschen Bundestag am 27. September 2009 Auskunft aus dem Melderegister über Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad und Anschriften von Gruppen von Wahlberechtigten erteilen, für deren Zusammensetzung das Lebensalter der Betroffenen bestimmend ist (so genannte Gruppenauskünfte).

Wahlberechtigte, die einer Weitergabe ihrer vorgenannten Daten an Parteien oder Wählergruppen nicht zustimmen, können dies mit einem Widerspruch bei der für sie zuständigen Meldebehörde verhindern. Dieser Widerspruch muss bezüglich der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag spätestens bis 23.01.2009 schriftlich im Rathaus, Bürgerbüro, Gymnasiumstr. 1, 68753 Waghäusel eingelegt werden.

Bis zum Eingang des Widerspruchs bei der Gemeindeverwaltung können die oben erwähnten Melderegisterdaten des jeweiligen Wahlberechtigten zur Erteilung von Gruppenauskünften und zur Adressmittlung verwendet werden.

Wichtig: Jeder Wahlberechtigte muss eine eigene Erklärung abgeben und diese persönlich unterzeichnen.

(2008.12.16) Lärm durch Autos beim Scheiben kratzen
Die Winterzeit angebrochen und uns erreichen zahlreiche Beschwerden über Zeitgenossen, die am frühen Morgen bei laufendem Motor die Scheiben frei kratzen. Diese weit verbreitete Auftaumethode bringt durch den Lärm nicht nur Andere um den Schlaf, sondern ist durch den Schadstoffausstoß auch nicht gerade umweltfreundlich. In der Straßenverkehrsordnung ist das unnötige Laufen lassen von Motoren sogar verboten.

Wir bitten deshalb die Autofahrer, zuerst die Scheiben zu kratzen und dann den Motor zu starten. Die Umwelt und ihre Nachbarn danken es Ihnen.

(2008.12.16) Fehlerhafte Fahrpläne
Bei den uns vorliegenden Faltplänen der KVV-Linie 125 Kirrlach - Bruchsal wurden versehentlich die neuen Haltestellen "Taunusstraße" und "Obere Bachstraße" vergessen. Die Busse in Richtung Bruchsal fahren in der Oberen Bachstraße jeweils 1 Minute und in der Taunusstraße jeweils 2 Minuten nach der Abfahrtszeit an der Schillerschule los. Detaillierte Fahrplaninformationen erhalten Sie unter www.kvv.de oder im Sercicecenter des KVV unter 0721/6107-5885 (Mo. - Fr. 07.00 Uhr - 19.00 Uhr, Sa. 07.00 Uhr - 13.00 Uhr). Wir bitten um Beachtung!

(2008.12.08) Kindergarten Spatzennest mit FELIX-Gütesiegel ausgezeichnet
Seit vergangenem Sonntag darf sich der städtische Kindergarten Spatzennest aus Waghäusel in die Reihe der mit der FELIX-Plakette ausgezeichneten Kindergärten einreihen. Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Gesangvereins Frohsinn Kirrlach, der die Patenschaft für den Kindergarten übernommen hat, wurde im Beisein von Waghäusels Bürgermeister und MdL Walter Heiler, Erzieherinnen, Kindern und Eltern die Verleihung durchgeführt. Der FELIX ist ein Gütesiegel des Deutschen Chorverbandes, der für hervorragende musikalische Erziehung im Vorschulalter vergeben wird. Zu den Auszeichnungskriterien gehören das tägliche Singen, die Anpassung der Tonart/Tonhöhe der Lieder an die kindlichen Stimmen, eine vielfältige und altersmäßige Liedauswahl und die Integration von Liedern aus anderen Kulturkreisen, sowie das Einbeziehen von rhythmischen Instrumenten und Tanz- und Bewegungsspielen.

Mit ihren vorgetragenen Liedern und dem Lichtertanz der Schulanfänger gaben die Kinder einen Einblick in die musikalische Erziehung in ihrem Kindergartenalltag und erfreuten damit das Publikum. Auch der Vertreter des Sängerkreises Bruchsal, Rudolf Rolli, der sich bereits im Vorfeld bei der Muttertagsfeier und dem „Schulabschlussfest“ davon überzeugte, dass der Kindergarten alle Voraussetzungen für diese Auszeichnung erfüllt, zeigte sich begeistert von den Vorträgen und übergab nach seinen herzlichen Lob- und Dankesworten die begehrte FELIX-Plakette an die Leiterin Gabi Stegmüller. Im Namen des GV Frohhsinn Kirrlach gratulierte der erste Vorsitzende Klaus Müller dem Kindergarten und überreichte ein Präsent.

Bürgermeister Heiler sprach ebenfalls Anerkennung für die musikalische Arbeit aus und bedankte sich bei den Erzieherinnen und Kindern des Kindergartens „Spatzennest“. Er unterstrich, wie wichtig eine musikalische Förderung für die Entwicklung und das Selbstbewusstsein eines Kindes ist.

(2008.12.03.) Seniorennachmittag der Stadt Waghäusel begeistert über 600 Besucher
Bis auf den letzten Platz waren die mehr als 600 Plätze in der Rheintalhalle beim Seniorennachmittag belegt. Die jährlich steigende Resonanz zeigt, dass das Wort „Gemeinschaft“ in der stetig wachsenden Stadt noch immer seine Gültigkeit hat. Bürgermeister Walter Heiler zeigte sich bei seiner Begrüßungsrede mehr als erfreut über den großen Besucherandrang. Das Stadtoberhaupt informierte die Senioren über vergangene kommunalpolitische Ereignisse, wobei er einen Bogen von den wichtigen Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen über die Kleinkindbetreuung bis hin zur Seniorenpolitik spannte. Er bedankte sich auch nochmals bei den vielen Seniorinnen, welche beim SWR 4-Städtewettbewerb gegen Rottenburg fleißig gestrickt und somit dazu beigetragen haben, dass Waghäusel diesen Wettbewerb gewinnen konnte. Jede einzelne Minute des Nachmittags war ausgefüllt mit einem abwechslungsreichen Programm.

Bevor die Senioren selbst auf der Bühne ihr bewegliches oder gesangliches Können unter Beweis stellten, wurde der bunte Nachmittag eingestimmt vom Streichertrio „Young strings“ der Musikschule Waghäusel-Hambrücken unter der Leitung von Herrn Karl-Heinz Steffan. Danach verzauberten 9 junge Ballettschülerinnen der Musikschule mit zwei anmutigen Tänzen das Publikum und ernteten dafür reichlich Applaus. Überaus zufrieden mit ihren Schülerinnen zeigte sich dann auch die Ballettlehrerin Frau Maria Schultz. Weiter ging es dann musikalisch mit dem Singkreis des Altenwerks Wiesental. Die sangesfreudigen Seniorinnen und Senioren wurden am Flügel begleitet von Frau Heide Bernstein. Frau Irmgard Sanderbeck vom Altenwerk Kirrlach brachte die Besucher mit ihrem selbst geschriebenen Vortrag „Mein Rentnerleben“ zum Schmunzeln. Die Gymnastikgruppe des Altenwerks Wiesental unter der Leitung von Frau Rita Mahl bewies mit ihren zwei Auftritten in selbst genähten Kostümen, dass Tanzen der beste Jungbrunnen sein kann.

Ein Volksliederpotpourri, vorgetragen von den Rentnern und Pensionären des Altenwerks Kirrlach unter der Leitung von Paul Zimmermann, stand als nächstes auf dem Programm. Hier konnten auch die Besucher sich gesanglich einbringen und kräftig mitsingen. Frau Resi Deigendescher und Rosalinde Seemann leiten mit Schwung und Elan seit vielen Jahren die Frauen-Seniorengymnastik des TSV Wiesental. Diese Gruppe begeisterte das Publikum mit zwei Auftritten. Zum einen mit der Vorführung „Die Annenpolka“, welche sitzend und mit verschiedenfarbigen Scheiben rhythmisch dargestellt wurde. „Keine Angst vorm Alter“ zeigten die Seniorinnen mit der 2. gymnastischen Vorführung. Ein weiteres gesangliches Highlight waren Zunft- und Studentenlieder, dargeboten vom GV Frohsinn und Kirchenchor aus Kirrlach, wiederum unter der Leitung von Paul Zimmermann. Nicht wegzudenken beim Seniorennachmittag ist der Auftritt der Stadtfrauen aus Kirrlach. Frau Rosa Ballreich, die musikalische Leiterin der Gruppe, traf auch dieses Mal mit der Liedauswahl genau den richtigen Ton, und so wurden die Stadtfrauen für ihren Vortrag auch mit großem Beifall belohnt.

Den Abschluss des bunten Nachmittags bildete die Rentnerabteilung des Akkordeon-Orchesters 1936 Wiesental mit Albert Stassen und Emil Erbe am Akkordeon sowie Walter Kahlstadt am Schlagzeug. Diese drei Vollblutmusiker heizten noch mal so richtig ein, so dass sogar das eine oder andere Tanzbein geschwungen wurde. Alles in allem war es ein rundum gelungener harmonischer Nachmittag, nicht zuletzt auch Dank der fleißigen Hände bei der Bewirtung. Ein dickes Lob übermittelte der Bürgermeister hierfür Frau Rosa Müller und den vielen freiwilligen Helfern vom Deutschen Roten Kreuz, Ortsverein Kirrlach. Für die liebevolle vorweihnachtliche Dekoration im Saal und den Programmablauf zeichneten Auszubildende und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die Gärtnerabteilung sowie die Hausmeister der Rheintalhalle verantwortlich.

(2008.11.25) Weitere Auftragsvergaben im Gewerbepark Eremitage
Im einzigen Tagesordnungspunkt auf seiner jüngsten öffentlichen Sitzung hat sich der Gemeinderat in Waghäusel mit der weiteren Erschließung des Gewerbeparks Eremitage befasst. Konkret wurden Aufträge in der Größenordnung von rund 236.000 Euro vergeben. So soll ein Rad- und Fußweg mit wassergebundener Decke zwischen der Bahnunterführung am Wagbach und der Eremitage hergestellt werden. Weiter wird die Zufahrt vom Kirrlacher Tor zur Eremitage mittels eines Natursteinpflasterbelages neu gestaltet und schließlich soll die sogenannte Direktorenvilla künftig von der Lorenz-Brentano-Allee her erschlossen werden.

Vorausgegangen war der Auftragsvergabe eine öffentliche Ausschreibung mit Zuschlagserteilung an den günstigsten Bieter. Ausgeführt werden sollen die Arbeiten von Dezember 2008 bis Februar 2009.

(2008.11.17) Wahlgräber nach wie vor 25 Jahre nutzbar
Wichtigster Punkt der jüngsten Änderung der Friedhofsatzung im Waghäuseler Gemeinderat war die Verkürzung der Ruhezeit auf 15 Jahre. Diese betrug bisher 25 Jahre und war mit Ausnahme der Urnengräber anzuwenden auf alle Gräberarten in den Waghäuseler Friedhöfen. Etwa 8 von 10 Reihengräber aber wurden nach dem Willen der Hinterbliebenen in der letzten Zeit bereits nach rund 15 Jahren geräumt. So entstanden in den jeweiligen Grabfeldern regelmäßig Lücken. Die zeitnahe Neubelegung einer vorzeitig eingeebneten Grabstätte war nicht möglich. Damit hätte man den Tatbestand der Störung der Totenruhe erfüllt, teilte das zuständige Standesamt im Waghäuseler Rathaus mit.

Deshalb hat die Verwaltung vorgeschlagen, die Ruhezeit durch Satzungsänderung zu verkürzen. Voraussetzung hierfür war ein bodengeologisches Gutachten sowie die Genehmigung des Gesundheitsamtes.

Gültig ist die neue Regelung seit dem 01.11.2008. Für Reihengräber, die zu diesem Zeitpunkt bereits bestanden, gilt also noch die alte Ruhezeit. Unberührt von der Satzungsänderung bleibt auch die 25jährige Nutzungszeit der sogenannten Wahlgräber. Angehörige, die künftig ein Grab ebenfalls länger als 15 Jahre pflegen möchten, haben nach wie vor über diese Grabart hierzu die Möglichkeit, macht das Standesamt nun deutlich.

(2008.11.11) Das Rheintalbad Waghäusel informiert:
Das Hallenbad und die Sauna bleiben am 23.11.2008 wegen einer Sportveranstaltung für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen.

(2008.10.09) Erster Spatenstich für die Verlegung der K 3536 bei Kirrlach
Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Bürgermeister Walter Heiler MdL freuten sich mit vielen Bürgerinnen und Bürgern

Kreis Karlsruhe. Der Landrat des Landkreises Karlsruhe, Dr. Christoph Schnaudigel, der Abgeordnete des Baden-Württembergischen Landtages und Bürgermeister der Stadt Waghäusel, Walter Heiler setzten mit dem Leiter des Amtes für Straßen im Landratsamt Karlsruhe und Vertretern des Planungsbüros am vergangenen Mittwoch, 8. Oktober 2008, den ersten Spatenstich zur Verlegung der Kreisstraße K 3536 bei Kirrlach.

„Ich freue mich, dass wir - die Stadt Waghäusel und der Landkreis Karlsruhe - heute gemeinsam nach einer rund sieben jährigen Vorbereitungs- und Planungszeit für eine für den Waghäusler Stadtteil Kirrlach im nördlichen Landkreis Karlsruhe eine wichtige Infrastrukturmaßnahme auch im Hinblick auf die Verbindung zum Rhein-Neckar-Kreis vornehmen können“, begrüßte der Landrat zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie unmittelbare Nachbarn und Anwohner.

Aufgrund der beengten Verhältnisse in der Ortsdurchfahrt Kirrlach und des steigenden Verkehrsaufkommen im Zuge der Kreisstraße K 3536 - insbesondere im Bereich der Schule und der Kirche - war eine Verlegung der Kreisstraße notwendig geworden. Das neue Stück Kreisstraße wird die Ortsstraßen von Kirrlach entlasten - konkret um rund 2000 Fahrzeuge täglich. Ebenso wird durch die Verlegung der Kreisstraßen eine Ortsdurchfahrtfreie Verbindung zwischen dem Ortsteil St. Leon-Rot Rhein-Neckar-Kreis im Norden und der Bundesstraße B 36 im Süden geschaffen.

Die Zustimmung zur Planung und Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für die Straßenverlegung gab der Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistages bereits vor sieben Jahren. Der Planfeststellungsbeschluss für die Gesamtmaßnahme erging im September 2007. Die Bauarbeiten für die Kreisstraßenverlegung vergaben die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Technik bereits in ihrer Sitzung im Juli 2008. Die Ausbaulänge der Straße beträgt rund 800 Meter, die Fahrbahnbreite der künftigen Kreisstraße 6,5 Meter und jeweils 1,5 Meter Bankett. Ebenso werden Wirtschaftswege angelegt. Das Straßenbauprojekt wird voraussichtlich 970 000 Euro kosten. Davon entfallen auf den Grunderwerb 150 000 Euro, reine Baukosten sind 820 000 Euro. Nach dem Entflechtungsgesetz wird der Landkreis eine Förderung von 460 000 Euro erhalten, so dass der Eigenanteil des Landkreises an der Maßnahme rund 510.000 Euro betragen wird. Der Grunderwerb für die Maßnahme wurde im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens durch das Amt für Vermessung, Geoinformation und Flurneuordnung im Landratsamt Karlsruhe geregelt.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel dankte allen, die in der Vorbereitungs- und Planungsphase zum Gelingen beigetragen haben. „Mein besonderer Dank gilt der Stadt Waghäusel, die die Planung zur Verlegung der Kreisstraße von Beginn an unterstützt und den Kreisel an der Landesstraße L 555 als Zugang zum neuen Verlauf der Kreisstraße bereits 1999 geschaffen hat“, so Dr. Schnaudigel. Nach dem vorliegenden Zeitplan werde die Straßenbaumaßnahme im April 2009 fertig gestellt sein. „Ich freue mich, Ihnen im Frühjahr zur Straßeneinweihung wieder hier zu begegnen“, so der Landrat.

Bürgermeister Walter Heiler MdL nannte die Maßnahme eine weitere „Optimierung der Verkehrsinfrastruktur in Waghäusel“. Er erinnerte an den durchaus langwierigen Werdegang, an unzählige Abstimmungsgespräche mit den betroffenen Behörden und zeigte sich erfreut darüber, dass die Maßnahme nun begonnen und im Frühjahr 2009 abgeschlossen sein wird. In seinem Grußwort unterstrich er, dass weitere Verkehrsmaßnahmen in Waghäusel zur baldigen Realisierung anstehen. Er bezog sich auf den Ausbau des kreuzungsfreien Verkehrsknotens B36/L638, mit deren Baubeginn in den nächsten Monaten zu rechnen ist. Die Gelder hierfür werden vom Land und vom Bund zur Verfügung gestellt. Mit Hochdruck wird ebenfalls an der Realisierung des Kreisels bei der Kapelle in Wiesental gearbeitet, so dass damit zu rechnen ist, dass auch diese Maßnahme alsbald in Angriff genommen werden kann.

Die Tatsache, dass weit über 300 Bürgerinnen und Bürger dem Spatenstich beiwohnten, bezeichnete das Waghäuseler Stadtoberhaupt als Beleg dafür, dass die Bürgerschaft am kommunalpolitischen Geschehen in Waghäusel außerordentlich interessiert ist.

(2008.08.05) Spatenstich für 11- Millionen –Projekt Abwasserzweckverband Wagbach baut die Kläranlage aus
In Anwesenheit zahlreicher Gemeinderatsmitglieder aus Waghäusel und Hambrücken, Mitarbeitern des Klärwerks und der Verbandsverwaltung, des Ingenierbüros Miltner und der Baufirma Südwestbau fand auf dem Gelände der Kläranlage des Abwasserverbandes Wagbach der erste Spatenstich für den umfangreichen Ausbau der Kläranlage statt. Aufgrund des Bevölkerungswachstums in Hambrücken und Waghäusel wird die Kläranlage um 16.000 so genannte Einwohnergleichwerte auf dann 44.000 Einwohnergleichwerte erweitert.

Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler, der zugleich Verbandsvorsitzender ist, begrüßte auch im Namen seines Hambrücker Kollegen Thomas Ackermann die zahlreichen Teilnehmer. Walter Heiler unterstrich, dass mit den vorgesehenen Maßnahmen die Kläranlage auf den neusten technischen Stand gebracht wird. Dies sei ein großer finanzieller Kraftakt, denn insgesamt wird der Zweckverband in die Umbaumaßnahmen rund 11 Mio. Euro investieren müssen. Dipl.-Ing. Harald Miltner vom beauftragten Ing.-Büro für Bauwesen erläuterte die technischen Details. Auf der Kläranlage wird eine zweite Reinigungsstraße nach dem so genannten „SBR-Verfahren (sequenzielles biologisches Reaktorverfahren) gebaut. Die insgesamt vier SBR-Becken haben eine Größe von jeweils ca. 18 m x 18 m und binden jeweils etwa vier Meter in das Grundwasser ein. Da die dortigen Böden sehr durchlässig sind, stellt die Grundwasserhaltung während der Bauphase eine besondere Herausforderung an die Technik dar. Als erstes müssen die zwei alten Klärbecken abgebrochen werden. Hierzu ist eine konventionelle Grundwasserabsenkung mit 8 Brunnen und einer Leistung von 340 l/s erforderlich. Das geförderte Wasser wird dabei zur Elimination von Eisen und Mangan in Teilströmen dem Prozess zugeführt. Für die Abdichtung der Baugrube entschied man sich zusammen mit der Genehmigungsbehörde für eine so genannte Weichgelsohle. Die etwa 2000 m² große Baufläche für die SBR-Becken wird dabei mit einer bis 12 m tiefen, rückverankerten und wasserdichten Spundwand umschlossen und gegen das Grundwasser mit einer zweiphasigen Sohlabdichtung durch Weichgelinjektion abgedichtet. Dafür sind bis 1200 Bohrungen im Raster von ca. 1,2 x 1,2 m erforderlich.

Weiter erläuterte Harald Miltner, dass das SBR-Verfahren eine Variante des Belebtschlammverfahrens ist. Das SBR-Verfahren wird diskontinuierlich betrieben, d.h., es erfolgt eine periodische Betriebsweise durch die Aufteilung des Prozesses in einzelne Behandlungsschritte. Es ermöglicht den kompletten Prozessablauf der biologischen Abwasserreinigung (Kohlenstoffabbau, Nitrifikation, Denitrifikation, Phosphorelimination, Sedimentation) in einem Reaktorbehälter.

Die Prozessphasen sehen so aus, dass zunächst in einem Zeitintervall das zu reinigende Abwasser in den SBR-Behälter eingeleitet wird. Hieran schließt sich an die so genannte Mischphase, dies ist das Zeitintervall, in dem der Behälterinhalt ohne Sauerstoffzufuhr gemischt wird, so dass sich anaerobe oder anoxische Millieubedingungen einstellen. Hiernach wird der Behälterinhalt mit Luft begast, anschließend wird in der so genannten Absetzphase der Belebtschlamm vom gereinigten Abwasser durch Sedimentation getrennt. Schließlich wird der gebildete Überschussschlamm aus den Becken abgezogen und in der letzten, der so genannten Klarwasserabzugsphase, wird das sich über dem sedimentierten Belebungsschlamm gebildete Klarwasser abgezogen. Die Vorteile des SBR-Verfahrens für die Kläranlage Wagbach bestehen vor allen Dingen darin, dass die Erweiterung der Kläranlage im laufenden Betrieb möglich ist und ein geringerer Platzbedarf als bei herkömmlichen Becken besteht. Die Baukosten sind günstig, da vier identische Becken mit einfacher Geometrie gebaut werden. Schließlich handelt es sich um ein modernes Verfahren, bei dem sehr flexibel auf unterschiedliche Zulaufbedingungen reagiert werden kann. Die Bauausführung wird nach dem derzeitigen Bauzeitenplan bis Dezember 2009 andauern. Nicht nur während dieser Zeit ist insbesondere für die drei Klärmeister Werner Knebel, Wolfgang Senger und Markus Böser besonderer Arbeitseinsatz gefragt. Denn neben dem Ausbau, für den natürlich auch das know-how der Klärmeister gefragt ist, müssen sie den ordnungsgemäßen laufenden Betrieb gewährleisten.

„Die 11 Millionen Euro sind gut angelegtes Geld. Zum einen müssen wir die gesetzlichen Vorgaben einhalten, zum anderen liegt uns viel daran, eine Kläranlage mit einer Topp-Reinigungsleistung zu haben“, so die beiden Bürgermeister Heiler und Ackermann beim anschließenden Rundgang durch die Anlage.

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