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Archiv

(2010.07.13) Traditionelle und neue Friedhofskultur in Waghäusel

Die sich heute verändernden Bedürfnisse nach neuen Beisetzungs- und Friedhofsformen sowie alternativer Erinnerungsformen erfordern ein Handeln der Städte und Gemeinden. Dem hat der Gemeinderat der Stadt Waghäusel nun Rechnung getragen und Anfang letzten Jahres eine Gesamtkonzeption zur Umgestaltung des Friedhofes im Stadtteil Waghäusel beschlossen. Zwischenzeitlich ist die Maßnahme abgeschlossen.
Neben den klassischen Bestattungsformen wie Wahlgrab, Reihengrab, Urnengrab sowie der Urnenwand, steht künftig auch ein Urnenhügel zur Verfügung. Er soll die Möglichkeit der Urnenbestattung in einer leichten aufgekanteten Fläche bieten. Dauerhaft mit Rasen bewachsen, bedarf er, den Wünschen vieler Hinterbliebenen entsprechend, einer geringen Pflege. Vor dem Hügel befindet sich eine gebänderte Fläche aus Naturstein und Rasen, die als Ablagefläche für Trauerkränze und Trauergestecke dient. Der Urnenhügel ermöglicht sowohl eine anonyme als auch eine teilanonyme Bestattung, bei der, sofern erwünscht, eine Platte mit Inschrift die Stelle der Urne kennzeichnet.
Schließlich wurden auch gärtnerisch gestaltete Grabstellen geschaffen. Viele Verstorbene hinterlassen keine Angehörigen oder die Angehörigen können die Pflege der Grabstelle aus vielerlei Gründen nicht übernehmen. Deshalb wurde eine pflegeoptimierte Gräser- und Staudenfläche für Urnenbestattungen angelegt. Die Urnenfelder können dabei wahlweise mit Grabsteinen oder Platten markiert werden. Die bereits im Jahr 2007 errichtete Urnenwand wurde in die Gesamtkonzeption mit einbezogen.
Die Neugliederung des Friedhofes wurde klassisch in Kreuzform gestaltet. Die Flächenentwicklung orientiert sich dabei insgesamt nach Osten, um die Durchgängigkeit der Nordachse von der Eremitage kommend über den Friedhof hinaus zu ermöglichen. Die Erweiterungsfläche liegt nun außerhalb der bisherigen Friedhofsmauer. Sie musste, ebenso wie ein Teil der angrenzenden Asphaltfläche des ehemaligen Rübenanlieferungsparkplatzes der Zuckerfabrik, abgebrochen werden.
Auf die Eingrenzung des Friedhofsareals durch eine Mauer wurde nun verzichtet. Stattdessen umsäumen ein Zaun und eine Hecke die neue Fläche. Die Friedhofswege wurden gepflastert, die Grünbereiche ebenfalls mit Hecken aber auch mit Hochstammbäumen bepflanzt.
Bürgermeister Walter Heiler begrüßte die Entscheidung des Gemeinderates zur Neugestaltung. „Die Friedhöfe sind nicht nur Stätten der Ruhe und der Andacht, sie sind auch Aushängerschilder einer Kommune. Das aktuelle Beispiel bescheinige anschaulich, dass in Waghäusel die Anregungen und Wünsche der Bürger umgesetzt würden.“


(2010.07.07) Ferienpässe werden in Kürze ausgegeben

In Zusammenarbeit mit 66 örtlichen Vereinen, Institutionen und Firmen hat die Stadt Waghäusel auch in diesem Jahr ein attraktives Ferienprogramm auf die Beine gestellt, das den Waghäusler Kindern und Jugendlichen 125 Veranstaltungen aus den verschiedensten Bereichen bietet. Es sind bis jetzt ca. 530 Anmeldungen im Rathaus eingegangen, sodass bei vielen Veranstaltungen die Plätze verlost werden mussten. Die Programmpunkte mit den meisten Wünschen sind „Reiten“, „Wir backen Brot, Brötchen und vieles mehr“ und „Schatzsuche in Kirrlach“.
Gleich in den ersten Ferientagen stehen unter anderem viele verschiedene sportliche, kulturelle und kreative Veranstaltungen sowie Ausflüge auf dem Programm.
Die angemeldeten Kinder und Jugendlichen können ihre Ferienpässe am 14. und 15. Juli, jeweils von 14.30 bis 18.00 Uhr, sowie am 17. Juli von 9.30 bis 12.00 Uhr im großen Sitzungssaal des Waghäusler Rathauses (Zugang über die Außentreppe) abholen.
Bei einigen Veranstaltungen sind noch Plätze frei, zu denen sich interessierte Kinder und Jugendliche noch anmelden können. Nähere Infos gibt es den ganzen Sommer über im Mitteilungsblatt der Stadt Waghäusel.


(2010.07.06) KiKaGe hilft Afrika - Kirrlacher Narren übergeben 3333 Euro

Die Kirrlacher Karnevalsgesellschaft (KiKaGe) hat eine Spende von 3333 Euro an die Aktion „Waghäusel hilft Afrika“ übergeben. Bürgermeister Walter Heiler und der Pate der Aktion, Fussballprofi Lars Stindl nahmen den Spendenscheck aus den Händen von KiKaGe-Präsident Jürgen Scheurer und dem Kirrlacher Prinzenpaar Birgit I. und Rüdiger II. entgegen.
Den Betrag hatte die KiKaGe bei ihrer jährlichen Aktion „Herz ist Trumpf“ am Fasnachtsamstag gesammelt. Lars Stindl nutzte die Zeit vor dem Trainingsauftakt seines neuen Clubs Hannover 96 für sein Engagement für die gute Sache. „Mit den Spenden aus meiner Heimatstadt kann Kindern in Afrika konkret und unmittelbar geholfen werden“, begründete er sein Engagement. Die Spende der Kirrlacher Narren leiste einen tollen Beitrag für das Waghäuseler Hilfsprojekt.
An der Scheckübergabe nahmen auch die beiden Gründer der Aktion „Herz ist Trumpf“ teil, Ehrenpräsident Manfred Schuhmacher und Ehrensenator Heinrich Baader. Mit Blick auf deren Idee vor mehr als 25 Jahren stellte KiKaGe-Präsident Jürgen Scheurer fest: „Wir zeigen damit, dass man ausgelassen Fasnacht feiern kann und trotzdem auch an diejenigen denkt, mit denen es das Schicksal nicht so gut gemeint hat“. Das Engagement passe daher hervorragend in die Zeit der Fussballweltmeisterschaft in Südafrika.
Bürgermeister Walter Heiler zeigte sich zuversichtlich dass die Stadt Waghäusel einen sehr ansehnlichen Spendenbetrag sammeln und möglichst vielen Kindern die dringend erforderliche Operation ermöglichen könne. „Die KiKaGe hat dafür einen guten Grundstock gelegt“, so das Stadtoberhaupt, das mit seinen Spraddlsängern fleißig mitgesammelt hatte.


(2010.07.05) Amtseinführung der neuen Streitschlichter

Seit mehreren Jahren beteiligt sich die Schillerschule Waghäusel mit großem Erfolg an dem Gewaltpräventionsprogramm „Schülerstreitschlichtung“. Schülerinnen und Schüler aus den Klassen acht bis zehn helfen ihren Mitschülern Konflikte gewaltfrei zu lösen.
Anfang Juni wurden in einer mehrtätigen Ausbildung durch die Lehrerinnen Fr. Egenberger, Fr. Geißler, Fr. Langguth, Fr. Lempert und den Lehrer Herr Wörz 14 neue Mediatoren geschult. Diese erhielten in einer Feierstunde am 24. Juni im Rathaus der Stadt Waghäusel durch Herrn Bürgermeister Walter Heiler ihre Urkunden ausgehändigt, zu der auch die Eltern der Streitschlichter eingeladen waren. Umrahmt war die Feierstunde durch Musikbeiträge der Bläsergruppe unter der Leitung von Herrn Rektor Fischer.
In einem Rollenspiel stellten die neuen Streitschlichter eindrucksvoll dar, wie Streitende eine gewaltfreie Konfliktlösung finden und umsetzen können.
Langjährige Untersuchungen haben ergeben, dass Gewalt häufig nicht deshalb angewendet wird, weil man sie für gut erachtet, sondern weil die Gewalttäter keine andere Möglichkeit der Konfliktlösung kennen, erläuterte Frau Konrektorin Brigitte Kästel.
Herr Bürgermeister Walter Heiler unterstrich bei der Übergabe die Bedeutung der Schlichtungstätigkeit, die auch in der Industrie zunehmend Anerkennung findet.

Die neuen Streitschlichter der Schillerschule sind: Turna Kilic, Furkan Temel, Valerie Eißler, Patrick Dujmovic, Anastasia Reinik, Ali Erdem, Albina Schachbasova, Florian Fichtner, Nina Riegel, Johannes Hemminger, Miriam Nuss, Andre Wagenblaß, Jessica Herklotz und Nico Oppinger.


(2010.07.01) Schillerschule Kirrlach gewinnt bundesweiten Hidden Movers Award 2010

(Bildunterschrift v.l.n.r: Prof. Dr. Wolfgang Grewe, Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick, Lehrer Eddo Gastorf, Rektor Franz Fischer, Annemarie Herzog IHK, Bürgermeister Walter Heiler MdL, Dr. Christian Ramthun Wirtschaftswoche)






Waghäuseler Großprojekt „Förderung der Ausbildungsreife und Berufsfindung“ wird in München mit 25.000 Euro ausgezeichnet.

(Waghäusel/München) Sichtlich überrascht war Waghäusels Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Walter Heiler, als er Anfang Juni eine Einladung der Deloitte-Stiftung nach München erhielt. „Hiermit laden wir Sie – als Würdenträger der Stadt Waghäusel – herzlich zur feierlichen Verleihung des Hidden Movers Award am 30. Juni 2010 ab 16:45 Uhr in die Bayerische Staatsbibliothek nach München ein.“
Und weiter „Über 360 gemeinnützige Organisationen, Initiativen und Einrichtungen haben sich beworben – das Projekt Ausbildungsreife und Berufsfindung der Schillerschule Waghäusel, konnte durch innovativen Ansatz und ein hohes Maß an Eigeninitiative überzeugen und wird als einer der Sieger im Rahmen der Preisverleihung geehrt“, so stand es in der Einladung an das Waghäuseler Stadtoberhaupt. Gleichzeitig erhielt auch die Schillerschule Kirrlach eine entsprechende Mitteilung, und so machten sich Rektor Franz Fischer, Lehrer Eddo Gastorf und Walter Heiler auf den Weg in die bayerische Landeshauptstadt. Frau Annemarie Herzog, die Projektleiterin von „Wirtschaft macht Schule“ von der IHK Karlsruhe reiste ebenfalls nach München zur Preisverleihung. Frau Herzog war es auch, die der Schillerschule im Frühjahr den Tipp gegeben hatte, sich an dem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligen.
Groß war die Anspannung beim Festakt in München, denn noch war nicht klar, welche Platzierung die Schillerschule Kirrlach letztlich erringen würde. Als dann im Rahmen der Festveranstaltung in der Bayerischen Staatsbibliothek die Schillerschule Kirrlach als bundesweiter Sieger ausgerufen wurde, war die Freude bei der Waghäuseler Abordnung verständlicherweise übergroß. Denn nicht nur mit Lob überhäuft wurde die Schillerschule, mindestens genau so gerne nahm man das Preisgeld von 25.000 Euro seitens der Waghäuseler Abordnung entgegen.
Unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Prof. Dr. Annette Schavan, wurden Projekte gesucht, die Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen. Die exakt 364 Bewerbungen waren hierfür aus ganz Deutschland eingegangen und von einer hochrangigen Expertenjury aus Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und dem gemeinnützigen Sektor nach den Kriterien Modellcharakter, Übertragbarkeit und Nachhaltigkeit beurteilt worden.
Die baden-württembergische Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick war eigens zur Siegerehrung nach München gereist, um persönlich den 1. Preis an die Schillerschule Waghäusel-Kirrlach zu vergeben. Im Vorfeld der Veranstaltung war über die Projektarbeit an der Schillerschule ein Film gedreht worden, der vor der Preisverleihung gezeigt wurde.
„Es ist für mich eine besondere Freude, dass eine baden-württembergische Schule auf den 1. Platz des „Hidden Movers Awards 2010“ gekommen ist. Die Jugendlichen optimal auf das Berufsleben vorzubereiten und ihnen damit auch die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, ist eine große Herausforderung, die nur gemeinsam mit allen Beteiligten gelingen kann.“ Die Schillerschule, so die Ministerin weiter, sei ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie mit Engagement und Kreativität neue Wege in der Berufsorientierung beschritten werden könnten. Sie hoffe, dass sich viele Schulen die Schillerschule zum Vorbild nehmen und nannte unter der Vielzahl der Einzelaktivitäten die insgesamt 4-wöchigen Praktika, die von der Schule betreuten Ferienpraktika, Ready-Steady-Go, Mutmachtage, Schulbesuche der Kooperationspartner, mehrstündige Eignungstests, Assessment Centre, Bewerbergesprächtrainings mit außerschulischen Fachleuten, Knigge-Kurs, Lehrstellenberater von IHK und HWK an der Schule, Schuldenberatung, Kooperation mit dem Netzwerk „Starke Schulen“, Korrektur der Bewerberunterlagen durch außerschulische Fachleute, Elterninformationsabende, Kooperation mit dem Ausbildungsforum der Stadt Waghäusel und dem ASS Projekt der Caritas und Vieles mehr.
Gewürdigt wurde auch das gesamte Netzwerk der Haupt- und Werkrealschule der Schillerschule, um die Schüler fit und stark für eine erfolgreiche Zukunft zu machen. Namentlich wurden die Projekte „Bläserklassen“, „Drogenprophylaxe“ und das 5-modulige Großprojekt „Gewaltprophylaxe“ genannt. Rektor Franz Fischer und Lehrer Eddo Gastorf standen auch beim anschließenden Empfang im Mittelpunkt des Geschehens. Nicht nur die Medien wollten viele Details über das Waghäuseler Siegerprojekt wissen, auch die Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft zeigten reges Interesse an den Erläuterungen der Waghäuseler Delegation.
Nach der Schillerschule wurden auf den weiteren Plätzen wurden die Projekte „Mittendrin Anders“ (Brandenburg), „ModUs“ (Bonn), JobInn (Berlin) und „Junge Vorbilder“ (Hamburg) bei der Preisverleihung in München ausgezeichnet. Insgesamt wurde ein Preisgeld von 50.000 Euro ausgeschüttet.


(2010.06.30) Bürgermeister Walter Heiler verabschiedet Fußballprofi Lars Stindl

Ab der kommenden Bundesligasaison steht Lars Stindl offiziell unter Vertrag beim Fußball-Erstligisten Hannover 96.
Das Training bei den Norddeutschen begann bereits am 28. Juni 2010, und so machte sich der Jungprofi schon am vergangenen Wochenende auf den Weg zu seinem neuen Arbeitgeber. Bürgermeister Walter Heiler nahm dies zum Anlass, Lars Stindl persönlich aus seiner Heimatstadt zu verabschieden.
Lars Stindl, der im August 22 Jahre alt wird, lebte seit Geburt in der Stadt Waghäusel. Bis 2000 spielte er hier in der Jungendab-teilung des TSV Wiesental, ehe er bereits als 12-jähriger in die Nachwuchsabteilung des Karlsruher SC wechselte. Obwohl noch A-Jugendspieler, absolvierte er in der Spielzeit 2006/2007 einige Spiele in der Regionalligamannschaft. In der darauf folgenden Saison wurde er Stammspieler und saß in dieser Zeit auch einige Male bei den Profispielern auf der Bank. Sein Bundesligadebüt gab er am 15. März 2008 gegen Eintracht Frankfurt. Sein erstes Bundesligator schoss er am 29. November 2008, ausgerechnet gegen seinen künftigen Arbeitgeber Hannover 96. Insgesamt 23 Spiele absolvierte Lars Stindl bisher in der Bundesliga und erzielte vier Tore.
Noch heute schwärmt Stindl vom 3:2 Sieg gegen den Hamburger SV am 07. Februar 2009. Auf der KSC-Homepage war damals zu lesen: „Last-Minute-Sieg gegen HSV. […] Kurz vor dem Schlusspfiff bekam der KSC nochmals einen Freistoß zugesprochen, dessen Folge im Wildpark wahre Freudentänze auslösen sollte. Der Freistoß von Stindl landete direkt auf dem Kopf von Freis, der mit seinem 7. Saisontreffer den 3:2 Schlusspunkt setzte.“ Mit einem schelmischen Blick in Richtung des bekennenden HSV-Fans Walter Heiler meinte Stindl, dass ihm besonders daran gelegen sei, auch in der kommenden Runde zweimal gegen den HSV zu gewinnen.
Der Mittelfeldspieler, der auch bereits in der DFB-Juniorennationalmannschaft spielte, zieht zusammen mit seiner Freundin Tanita in die niedersächsische Landeshauptstadt. Sie stammt aus dem Stadtteil Kirrlach. Stindl selbst wohnt im Stadtteil Wiesental, so dass hier auch Stadtteil übergreifend eine feste Beziehung zustande gekommen ist.
Bürgermeister Heiler freute sich darüber ebenso wie über den sportlichen Erfolg des Fußballers. Mit den besten Wünschen für die Zukunft und als Erinnerung an seine Heimat überreichte er Lars Stindl eine Radierung des Künstlers Franz Müller-Steinfurth, der die Freiheitsstatue vor der Eremitage Waghäusel im Jahre 1999 gestaltete.


(2010.06.01) Aktionstag zu Gunsten der Initiative „Waghäuseler helfen Afrika“ am Sonntag, den 6. Juni 2010

Am Sonntag, den 6. Juni 2010, von 10:00 bis 20:00 Uhr veranstaltet die Stadt Waghäusel mit mehreren Kooperationspartnern in Wiesental einen großen Aktionstag zu Gunsten des Hilfsprojekts „Waghäuseler helfen Afrika“.

Mit einem vielfältigen Programm für die ganze Familie möchten die Veranstalter nicht nur möglichst viele Besucher in die Wagbachhalle und auf das dazugehörige Außengelände locken, sondern auch wieder viele Spenden für das Projekt sammeln.
Am Vormittag findet ab 10:00 Uhr auf der Aschenbahn des TSV 1898 Wiesental ein großer Sponsorenlauf für jedermann statt. Dabei geht es darum, möglichst viele Runden für die gute Sache zu absolvieren, die den Teilnehmern von Spendern aus dem Freundes- oder Familienkreis honoriert werden.
Bei so viel Bewegung wird an diesem Tag natürlich auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt sein. Das Speisenangebot reicht von Herzhaft-Deftigem bis hin zu Kaffee und Kuchen am Nachmittag und selbstverständlich muss auch niemand durstig nach Hause gehen. Zur Unterhaltung der Gäste werden die Bands „Wörner Cocktail“ und „Woghaislä Fudiggl“ aufspielen und mit fetziger Musik für gute Laune sorgen. Beim Torwandschießen kann man sich schon auf die bevorstehende Fußball-WM einstimmen und auch die städtische Prominenz wird dabei ihr fußballerisches Können unter Beweis stellen.
Die kleinen Besucher können sich von 13:00 bis 16:00 Uhr auf einer Kinderspielstraße austoben. Der Parcours umfasst insgesamt 14 Stationen mit verschiedenen Aufgaben vom Seilspringen über Rollerslalom bis zum Basteln von Fliegern und Buttons. Wer alle Spiele durchlaufen hat, darf sich auf eine kleine Belohnung freuen.
Am Nachmittag ab 17.00 Uhr heißt es dann in der Wagbachhalle: „Schlag die Stadt“. Unter Federführung des Jugendzentrums WaWiKi werden sich zwei Mannschaften in originellen Wettkämpfen messen und dabei auch beim Publikum für Spaß und Stimmung sorgen. Die Wissenstests und sportlichen Aufgaben, bei denen jeweils zwei gegnerische Spieler aufeinander treffen, werden zeigen, ob es der Mannschaft der Waghäuseler Vereinsgrößen gelingt, mit vereinten Kräften das Team der Stadtverwaltung und des Gemeinderats zu schlagen. Bei den Spielrunden ist Sportlichkeit, Geschick oder Wissen gefragt, um den Punkt für seine Mannschaft zu sichern. Auch das Publikum kann durch Sympathiepunkte noch seinen Teil zur Spielentscheidung beitragen. Zum Schluss zählt, welches Team die meisten Punkte für sich erringen konnte. Allerdings wird an diesem Abend keiner der Spieler reicher nach Hause gehen. Das Eintrittsgeld kommt wie der gesamte Erlös des Aktionstages einzig und allein der Initiative „Waghäuseler helfen Afrika“ zu Gute.

Waghäusel ist eine von 32 Städten in ganz Baden-Württemberg, die sich der Initiative „Wir helfen Afrika“ angeschlossen haben. Diese Kommunen haben sich zum Ziel gesetzt, vor und während der Fußballweltmeisterschaft jeweils 8.000,- Euro zu sammeln, die für die Operation eines Kindes in Afrika verwendet werden. Dank des großen Engagements vieler Waghäuseler Vereine, Unternehmen und Institutionen konnte in den vergangenen Wochen bereits mehr als die Hälfte dieser Summe erreicht werden. Wer die Aktion „Waghäuseler helfen Afrika“ unterstützen möchte, kann seine Spende auf das nachfolgend genannte Konto einzahlen:

Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt
BLZ: 663 916 00
Konto-Nr.: 1111 9000

(2010.05.21) Verkehrsbehinderungen auf der L 556 zwischen Kirrlach und Reilingen

Wegen der Durchführung von Forstarbeiten kommt es auf der L 556 (Bierallee) zwischen Kirrlach und Reilingen bis zum 28.05.2010 zu Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr wird zeitweise durch Ampeln geregelt.


(2010.05.14) Verlegung der Bushaltestelle 'Altes Rathaus' in Kirrlach, Fahrtrichtung Ortsmitte/ Gartenstraße

Aufgrund von Bauarbeiten auf der Kreuzung Kronauer Straße/ Oberdorfstraße kann die Bushaltestelle ‚Altes Rathaus’, Fahrtrichtung Ortsmitte/ Gartenstraße, vom 19.05.10 bis 21.05.10 nicht angefahren werden. Bitte benutzen Sie an diesen Tagen die Haltestelle ‚Kreuzstraße’.
Bitte beachten Sie, dass die Haltestelle ‚Altes Rathaus’ in Fahrtrichtung Kronauer Straße/ Ortsausgang angefahren werden kann! Wir bitten um Ihr Verständnis!


(2010.05.11) Ausstellung zu Gunsten „Waghäuseler helfen Afrika“ im Rathausfoyer - Vernissage am 12. Mai 2010 um 19:00 Uhr

Die Kleine Kunstschule Wiesental zeigt vom 12. Mai bis 10. Juni 2010 im Foyer des Waghäuseler Rathauses ausgewählte Werke zum Thema Afrika.

Den Erlös aus dem Verkauf der Bilder spenden die Künstlerinnen an die Initiative „Waghäuseler helfen Afrika“.
Afrika – die Wiege der Menschheit. Schon seit Jahrhunderten inspiriert Afrika die Menschen. So auch den Kunstkreis der Kleinen Kunstschule in Wiesental.
Man muss nicht dort gewesen sein, um sich die Savannen, die wilden Tiere, die Hitze und die Atmosphäre vorstellen zu können.
Anita Medjed und andere Künstlerinnen aus Waghäusel und der Region zeigen ihre Interpretationen vom Ur-Kontinent. Die Inhalte der Gemälde sind von einer ganz besonderen Leidenschaft geprägt. Wer träumt nicht von einem Abenteuer im fernen, wilden Afrika? Die verschiedenen Künstler haben auf eindrucksvolle Weise die einzigartige Tierwelt, die Exotik und den Zauber Afrikas eingefangen und auf Leinwand wider gegeben. Für jeden, dem sich die Gelegenheit nach Afrika zu reisen noch nicht geboten hat, kann der Traum fortbestehen durch die Welt der Farben, die in unsere vier Wände einkehren können. Zur Eröffnung der Ausstellung „Afrika & Mehr“ am Mittwoch, den 12. Mai 2010, um 19:00 Uhr ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Anschließend haben die Besucher noch bis zum 10. Juni 2010 die Gelegenheit, sich die Bilder während der üblichen Öffnungszeiten des Rathauses anzusehen und eines oder mehrere der Kunstwerke zu erwerben. Der Erlös kommt der Initiative “Waghäuseler helfen Afrika” zugute. Die Stadt Waghäusel ist eine von 32 Kommunen in ganz Baden-Württemberg, die sich der Initiative „Wir helfen Afrika“ angeschlossen und sich zum Ziel gesetzt haben, im Jahr der Fußballweltmeisterschaft jeweils 8.000,- Euro zu sammeln, die für die Operation eines Kindes in Afrika verwendet werden.


(2010.04.29) Wirsol Solar AG bleibt in Waghäusel

Der Solardienstleister gibt ein klares Bekenntnis zum Standort.

Die Wirsol Solar AG bindet sich langfristig an den Standort Waghäusel.
Binnen drei Jahren soll der aktuelle Bau in der Schwetzinger Straße um einen 5000 Quadratmeter großen Neubau erweitert werden. Dies bestätigten die Wirsol Solar AG und die Stadt Waghäusel am Montag in einer gemeinsamen Presseerklärung.
„Das neue Verwaltungsgebäude wird unsere Firmenphilosophie wiederspiegeln und ein rundum grünes Gebäude werden, das die neuesten Standards bei Energiegewinnung und -effizienz abbildet“, sagt Wirsol-Vorstand Markus Wirth.
Mit der Entscheidung findet die mehrmonatige Suche nach einem geeigneten Standort seinen Abschluss.
Walter Heiler, Bürgermeister von Waghäusel, hatte sich in den vergangenen Wochen stark für den Verbleib des Solardienstleisters engagiert. „Dass dieses innovative Unternehmen seine weitere Entwicklung nun langfristig in Waghäusel plant, ist ein starkes Signal für unsere Stadt“, erklärte er am Montag.
Wirsol ist bereits jetzt einer der größten Gewerbesteuerzahler der Kommune. 2010 rechnet das Unternehmen mit rund 160 Millionen Euro Umsatz. Bis zum Jahr 2012 ist ein Aufbau auf rund 300 Mitarbeiter direkt am Standort geplant: Gesucht werden Ingenieure, Juristen, Techniker sowie Marketing- und Medienexperten.
„Sowohl die Projektplanung als auch Marketing und Verwaltung werden für alle Landesgesellschaften zentral von Waghäusel aus gesteuert“, begründet Wirth die ambitionierten Ausbaupläne. Wirsol baut Solarkraftwerke weltweit in jeder Größe und ist in Deutschland Marktführer im Bereich kleiner und mittlerer Anlagen.
Insbesondere die Heimatverbundenheit habe bei der Entscheidung eine große Rolle gespielt, bemerkt Wirth: „Wir kommen von hier und wir gehören hierher. Deshalb ist das nun die beste aller Lösungen.“
Der Karlsruher Landrat Dr. Christoph Schnaudigel unterstützt unterdessen die zügige Aufstellung eines adäquaten Bebauungsplans für den neuen Bau am alten Ort: „Was wir tun können, um ein aufstrebendes Unternehmen aus einer der größten Zukunftsbranchen im Landkreis zu halten, das tun wir gern, und wir tun es so schnell es die notwendigen Prozesse erlauben.“


(2010.04.27) Waghäusel erhält weitere 1,6 Millionen Euro vom Land

Gesamtförderung steigt damit auf fast 10 Millionen Euro.
Im Rahmen des Förderprogramms „städtebauliche Erneuerung“ unterstützt das Land Baden-Württemberg auch in diesem Jahr Städte und Gemeinden. Gleich zwei Mal vertreten in der Liste ist die Stadt Waghäusel mit einem Fördervolumen von insgesamt 1,6 Millionen Euro. Dies gab das Wirtschaftsministerium nun bekannt. 600.000 Euro gehen in die Ortskernsanierung des Stadtteils Kirrlach und 1 Million Euro in die weitere Entwicklung des Gewerbeparks Eremitage.
Bei beiden Fördermaßnahmen handelt es sich um Aufstockungen. So wurde der Stadt etwa für die Erneuerung des Kirrlacher Ortskerns bereits eine Zuwendung in Höhe von 800.000 Euro bewilligt. 40 private Sanierungsmaßnahmen wurden hier zwischenzeitlich gefördert. Anfang Mai wird die Stadt nun in der Waghäusler Straße im Bereich zwischen Bernhardusstraße und Platz am Kreuz den öffentlichen Raum komplett neu gestalten. Dabei werden Fahrbahn, Gehwege, Stellplätze, aber auch die Straßenbeleuchtung und die Hauswasseranschlüsse erneuert. Bepflanzungen und verschiedene Gestaltungselemente sollen die Ortsmitte optisch aufwerten und nicht zuletzt auch als Geschäftsstandort stärken.
Mit der Erhöhung der Zuwendung für den Gewerbepark Eremitage steigt die Fördersumme hier insgesamt auf nunmehr über 8,5 Millionen Euro.
Bekanntlich wird seit einigen Jahren der Rückbau der ehemaligen Zuckerfabrik und die Erschließung eines hochwertigen Gewerbegebietes betrieben. Gleichzeitig erfolgt die Sanierung der inmitten des Gebietes liegenden fürstbischöflichen Eremitage. Die Tatsache der neuerlichen Aufnahme der beiden großen städtebaulichen Maßnahmen in Waghäusel in die Förderung wertete Bürgermeister Walter Heiler als deutliches Zeichen für die Qualität der Projekte. „Wenn das Land für die beiden Maßnahmen nunmehr fast 10 Millionen Euro insgesamt bewilligt hat, zeigt dies, dass wir auf dem richtigen Weg sind,“ so Heiler.


(2010.04.21) 40 neue Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren

Einweihung der neuen Kinderkrippe „Storchennest“ in Waghäusel.
Viel Lob gab es für den neuen Bau der Kinderkrippe Storchennest bei der offiziellen Einweihung am 16. April. Bürgermeister Walter Heiler konnte eine große Anzahl an Gästen begrüßen, die sich außerordentlich angetan über die neue Einrichtung im Stadtteil Waghäusel äußerten. Schon immer, so der Bürgermeister, habe die Kinder- und Jugendpolitik in Waghäusel einen hohen Stellenwert eingenommen. Dies beweise die große Zahl der Kindergärten und Schulen, aber auch die Unterstützung der Jungendabteilungen der Vereine, Schülerhort, Jugendzentrum, Musikschule und vieles mehr.
Waghäusel hat stets deutlich gemacht, dass gute Rahmenbedingungen für Kinder und Familien höchste Priorität genießen, und zwar auch in Zeiten knapper Kassen. Knapp 2 Millionen Euro hat das neue Gebäude gekostet. Mit 480.000 Euro hat der Bund diese Maßnahme bezuschusst, so dass die Stadt selbst 1,5 Mio. Euro aufwenden musste. „Eine Gemeinde kann ihr Geld nicht besser anlegen, als dass sie es in ihre Kinder steckt“, zitierte Heiler einen bekannten Politiker, der dies allerdings schon vor vielen Jahrzehnten sagte. Dieses Zitat, so Heiler weiter, sei heute aktueller denn je.
Heiler wies darauf hin, dass von der ersten Beratung im Verwaltungsausschuss bis zur Fertigstellung und Einweihung es nicht einmal 22 Monate gedauert habe. Von den zur Verfügung stehenden 40 Plätzen seien bereits 38 belegt. Dies beweise eindeutig, dass ein Bedarf in der Gesellschaft nach solchen Betreuungsformen vorhanden ist.
In seiner Rede sparte Heiler allerdings auch nicht mit Kritik an der Landesregierung. So gibt es im Bereich des Sprachförderprogramms massive Einschnitte. „Jeder weiß, dass die Sprache für eine Entwicklung des Kindes bis hin zur Schule und späteren Ausbildung unabdinglich ist. Um so verwunderlicher ist es, wenn die Landesregierung im laufenden Kindergartenjahr 30% in Baden-Württemberg weniger Kinder als ein Jahr zuvor fördert“, beklagte sich der Landtagsabgeordnete. Kritisch bezog Heiler auch zum Orientierungsplan Stellung. Das Land habe hier zwar grundsätzlich einen theoretisch guten Ansatz gehabt. Als es dann allerdings an die praktische finanzielle Umsetzung ging, ließ man die Kommunen im Regen stehen. Rund 650 Mio. Euro würde die Einführung des Orientierungsplanes jährlich landesweit kosten. Das Land war nur bereit, hiervon 140 Mio. Euro zu übernehmen, so dass an den Kommunen jedes Jahr rund eine halbe Milliarde Euro hängen geblieben wäre. „Für Waghäusel wäre dies überschlägig eine Mehrbelastung von 900.000 Euro. Und das im so genannten Kinderland Baden-Württemberg, eigentlich eine unbegreifliche Vorgehensweise“.
Anders als das Land, so Heiler weiter, hätten die Kommunen „ihre Hausaufgaben gemacht“. Dies zeige nicht zuletzt die neue Einrichtung in Waghäusel. Neben den Investitionskosten wird es künftig hin natürlich auch erhebliche weitere Kosten für Personal und Unterhalt geben. Heiler rechnet mit jährlich rund 500.000 Euro Zuschuss durch die Stadt. Alles in allem aber, so ist sich das Stadtoberhaupt sicher, ist dies gut angelegtes Geld.
Der Dank des Bürgermeisters galt allen am Bau Beteiligten. Heiler hob insbesondere die gute Kooperation des Architekturbüros Sand + Partner, Waghäusel mit dem Sachgebiet Frauen, Familie, Kinder und Jugend sowie dem Bauamt hervor. Dank galt auch allen beteiligten Firmen, die zeitgerecht die Arbeiten erledigten.
Architekt Herbert Sand erläuterte das Werk und hob auf die gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und dem Technischen Ausschuss ab.
Es handele sich um ein sehr lichthelles Gebäude, in dem vorwiegend natürliche Materialien verwendet wurden. Rund 3300 Kubikmeter umbauter Raum umfasst der Neubau und bietet eine Nettonutzfläche von 680 Quadratmeter. Besonderer Wert wurde auf die energetische Ausrichtung gelegt. Eine hochwärmegedämmte Außenhülle in Kombination mit einem effizienten begrünten Flachdach führen zu einer drastischen Reduktion der Energiekosten. Ideal nannte Sand die Tatsache, dass die neue Kinderkrippe Storchennest direkt in unmittelbarer Nähe zum bereits bestehenden Kindergarten Spatzennest gebaut werden konnte. So verfüge man über ein großes Spielgelände, das allen Kindern zu Gute kommen kann. Pfarrer Johannes Zwick und Pfarrer Ralf Otterbach gaben dem neuen Gebäude den kirchlichen Segen, verbunden mit dem Wunsch, dass dort gute Erziehungsarbeit für die Kinder verrichtet werden kann.
Die Kindergartenleiterin Gabi Stegmüller stellte den anwesenden Gästen die neu eingestellten Erzieherinnen und Erzieher vor.
Viel Applaus gab es auch für die künstlerische Umrahmung der Einweihungsfeier. Das Vokalensemble der Musikschule, Sophia Knebel, Lena Widdermann und Elena Hintermayer sorgte für das angemessene künstlerische Ambiente.
Wie Bürgermeister Heiler zum Schluss erklärte, ist für Oktober ein Tag der offenen Tür vorgesehen. Hier kann sich dann die interessierte Bevölkerung einen eigenen Eindruck über die neue Einrichtung verschaffen.


(2010.03.31) Der Rathauserweiterung ein gutes Stück näher

So soll der Erweiterungsbau einmal aussehen.












Das künftige Gesamtensemble im Modell.











Gewinner des Architektenwettbewerbs, Herbert Sand.










Ortsansässiges Büro gewann Architektenwettbewerb.
Das Votum fiel einstimmig aus. Der Entwurf des Waghäuseler Büros Sand + Partner zur Rathauserweiterung hat das Preisgericht am Ende des Architektenwettbewerbs am meisten überzeugt. Dies gab der Vorsitzende der Jury, Professor Gerd Gassmann aus Karlsruhe nun auf einer Presse-konferenz bekannt.
Seit Jahren ist die Kapazität des Waghäuseler Rathauses erschöpft. Das als Neubau bezogene Verwaltungsgebäude hatte 1983 erstmals seit der Gemeindefusion die Ämter an einem Ort zusammengefasst. Die damals noch reichlich vorhandenen freien Räume sind nach 27 Jahren durch Aufgaben- und den damit verbundenen Personalzuwächsen restlos belegt. Zuletzt musste ein viel genutztes Besprechungs-zimmer in Bürofläche umgewandelt werden.
Ein Ende ist nicht abzusehen, denn entgegen dem Landestrend steigen in Waghäusel die Einwohnerzahl und damit nicht zuletzt die personelle Anforderungen an die Verwaltung. Aber auch der Gesetzgeber sorgt stets für neue kommunale Aufgaben. Waren es in den 1980er Jahren der aufkommende Umweltschutz, folgte später der Personalbedarf im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung. Aktuell bleibt abzuwarten, ob die praktische Umsetzung der von der Rechtsprechung geforderte so genannte gesplittete Abwassersatzung, zusätzliche Kräfte und damit auch Platz im Rathaus erfor-dern könnte.
In Waghäusel kommt noch eine Besonderheit dazu. Die Stadt will zum 01.01.2012 Große Kreisstadt werden. Auch hier werden neue Zuständigkeiten auf die Verwaltung übertragen. Es geht dabei um Aufgaben, die bisher das Landratsamt für die Kommune wahrnimmt.
Der Gemeinderat hat daher bereits im Januar 2010 die Weichen für eine Erweiterung des Rathauses gestellt und die Durchführung eines Architektenwettbewerbs beschlossen. Beauftragt mit der Wettbewerbsbetreuung wurde das in Mannheim ansässige Architekturbüro Kaupp + Frank. Quasi als Vorleistung dazu wurde von der Verwaltung eine Raumbedarfsprognose für den Zeitraum der nächsten 25 Jahre erstellt. „Die Schwierigkeit besteht dabei darin, einigermaßen zuverlässig vorherzusagen, wie sich Personal- und Nutzflächenbedarf langfristig entwickeln werden“, berichtete Rainer Wagner, Projektverantwortlicher hierfür im Waghäuseler Rathaus. Unter anderem seien alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Verfahren einbezogen worden. „Die wissen am besten über ihren eigenen Aufgabenbereich Bescheid und was man im Zuge der Erweiterung insgesamt verbessern könnte“, sagte Wagner. Ob die Rechnung aber letztlich aufgehe, werde erst die Zeit zeigen.
Ziel ist es in laut Auslobungstext aber jedem Fall, am bestehenden Rathaus, das ebenfalls aus einem Wettbewerb hervorgegangen war, eine zeitgemäße und qualitätvolle Erweiterung zu realisieren, die auf die vorhandene Rathausbebauung reagiert und diese funktional integriert. Dabei soll die Bedarfsprognose beachtet und die Organisation innerhalb des Gebäudes optimiert werden.
Gemeint ist damit zum einen eine bürgerorientierte Anordnung und Ausstattung, aber vor allem die räumliche Zusammenführung der einzelnen Ämter. „Im Laufe der Jahre ist diese durch Umorganisationen und bauliche Zwänge verloren gegangen“, weiß Rainer Wagner.
Anfang Dezember wurden die Auslobungsunterlagen veröffentlicht. Bis Mitte Februar sollten die Wettbewerbsarbeiten abgegeben sein. Erwartet wurde hierbei neben Planunterlagen und Erläuterungen auch ein maßstäbliches Modell.
Interesse an der Teilnahme hatten ursprünglich 128 Büros aus ganz Europa bekundet. Ausgewählt wurden von der Jury am Ende zwölf, von denen nun elf ihre Entwürfe abgegeben haben. Das Preisgericht, hat diese nun gesichtet und bewertet. Stimmberechtigte Mitglieder der Jury waren die Fachpreisrichter Professor Gassmann sowie die Architekte Dea Ecker und Jürgen Strolz und die Sachpreisrichter Stadtbaumeister Heribert Haag sowie Roland Liebl, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Gemeinderat. Alle Arbeiten, die dem Gremium anonymisiert vorge-stellt worden seien, hätten ein hohes Niveau, gab Professor Gassmann dabei den Eindruck des Preisgerichts wider. Natürlich habe die Funktionalität und die Wirtschaftlichkeit bei der Beurteilung der Arbeiten durch das Preisgericht eine gewichtige Rolle gespielt. Entsprechende Kosten-Nutzen-Analysen seien deshalb vorgelegen. Bei einem Gebäude mit öffentlichem Charakter müssten aber auch architektonische und städtebauliche Gesichtspunkte besondere Beachtung finden.
Ergebnis des Wettbewerbs ist zunächst einmal eine Grundidee, wie das Rathaus erweitert werden könnte. Die Ansätze der Wettbewerbsteilnehmer waren dabei durchaus vielseitig und reichten vom klassischen Flügelanbau bis zur Errichtung eines eigenständigen Gebäudes mit Verbindungstrakt zum Bestand.
Der Siegerentwurf von Sand + Partner hat nach Ansicht der Jury die vom bestehenden Gebäude vor-gegebene Diagonale ideal aufgegriffen und so ein Gebäudekonzept entwickelt, bei dem am Ende Alt- und Neubau quasi als Einheit das Image des Rathauses prägen. Zudem habe dieser Entwurf mutig die Schwächen des Bestandsbaus erkannt und logische Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Insgesamt sei es der sinnvollste Entwurf.
Dieser Auffassung schlossen sich noch während des Entscheidungsprozesses auch die Gemeinderäte Lutz Schöffel (SPD), Heiko Mail (JL) und Birgit Freidel (FW) an, die als stellvertretende Preisgerichtsmitglieder für Ihre Fraktionen anwesend, wenngleich nicht stimmberechtigt waren.
Auf den weiteren Plätzen folgen als Preisträger die Arbeiten der Büros Archis aus Karlsruhe sowie Sander.Hofrichter aus Ludwigshafen. Alle eingereichten Entwürfe können noch bis zum 16. April im Rathaus Waghäusel besichtigt werden.
Bürgermeister Heiler zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des Wettbewerbs. Es hätten sich interessante Lösungen zur Erweiterung des Rathauses aufgezeigt. Insgesamt glaube er, dass das Preisgericht den Entwurf prämiert habe, der Funktion, Gestaltung und städtebauliche Integration am besten gelöst habe. Er beabsichtige nun, über die weiteren Schritte zeitnah im Gemeinderat zu beraten, um möglichst bald mit der Realisierung beginnen zu können. Mittel hierfür seien in den nächsten Jahren in Höhe von knapp fünf Millionen Euro im Haushalt vorgesehen. Interne Vorgabe sei es, den Anbau pünktlich zum anvisierten Ziel „Große Kreistadt zum 01.01.2012“ beziehen zu können.


(2010.03.24) Goldener Meisterbrief für Alex Sand aus Waghäusel
Am 02. März war die Handwerkskammer Karlsruhe Gastgeber im neuen, imposanten Gebäude der Volksbank in Karlsruhe zur Verleihung der Goldenen Meisterbriefe für Handwerksmeister aus dem gesamten Landkreis Karlsruhe. Die Meister aus den unterschiedlichsten Handwerksberufen haben allesamt ihre Meisterprüfung vor fünfzig Jahren bei der Handwerkskammer Karlsruhe abgelegt und wurden nun dafür geehrt und mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet. Ins Leben gerufen hat diese schöne Veranstaltung Bezirksschornsteinfegermeister Friedrich Hoffmann aus Waghäusel, als er seine Tätigkeit als Kreishandwerksmeister bei der Handwerkskammer in Karlsruhe aufgenommen hat. Er wollte damit deutlich machen, dass das Handwerk eine wichtige und tragende Rolle in der deutschen Wirtschaft spielt. Den „Meister“ zu machen, so betonte später auch Manfred Groh, MdL, der die Festrede hielt, bedeutet, einer der besten seines Faches zu sein und als einer der Besten wurde auch Alex Sand, Zimmerermeister aus Kirrlach mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet. Alex Sand kann mit Stolz auf seine lange Berufstätigkeit als selbständiger Zimmerermeister zurückblicken. Er hat den traditionsreichen Betrieb damals vom seinem Vater übernommen und zusammen mit seinem Bruder Lothar als A+L Sand weitergeführt. Für Alex Sand war sein Beruf immer Berufung und auch heute noch ist sein Können und Sachverstand im Betrieb des Sohnes, der die Tradition fortführt und ebenfalls Zimmerermeister ist, gefragt und erwünscht. Zu den Gratulanten an diesem Festabend gehörte auch Bürgermeister Walter Heiler, MdL, der –wie Kreishandwerksmeister Hoffmann bemerkte- immer ein offenes Ohr für die Belange des Handwerks hat. Dass er an diesem Abend seinem „Onkel Alex“ gratulieren durfte, war natürlich eine besondere Freude.
(2010.03.22) Schulstandort Waghäusel wird doppelt gestärkt

Bolandenschule Wiesental und Schillerschule Kirrlach werden ab dem kommenden Schuljahr Werkrealschulen neuen Typs.

Ab dem Schuljahr 2010/2011 nehmen in Waghäusel gleich zwei neue Werkrealschulen ihren Betrieb auf. Ende Januar hat das Regierungspräsidium Karlsruhe die Einführung des neuen Schultyps an der Schillerschule in Kirrlach sowie an der Bolandenschule in Wiesental genehmigt und damit den Anträgen der Stadt Waghäusel entsprochen.
An den beiden Werkrealschulen neuen Typs können die Schüler künftig sowohl nach der neunten Klasse den Hauptschulabschluss als auch nach der zehnten Klasse den Realschulabschluss abgelegen. Das neue Schulmodell unterscheidet sich von der bereits bisher an den beiden Schulen eingeführten Werkrealschule herkömmlicher Art durch eine gezielte individuelle Förderung der Schüler und durch einen durchgängigen sechsjährigen Bildungsgang.
Die Landesregierung hat den neuen Schultyp mit dem Ziel eingeführt, die schulische mit der beruflichen Ausbildung stärker zu verknüpfen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des neuen Konzeptes ist deshalb in Klasse 10 eine enge Kooperation zwischen der Werkrealschule und der Berufsfachschule.
Der erfolgreiche Abschluss der Werkrealschule entspricht der Mittleren Reife an einer allgemeinen Realschule und bietet damit den Absolventen verbesserte berufliche Perspektiven.
Im Rathaus der Stadt Waghäusel wird die Einführung des neuen Schultyps an der Bolandenschule Wiesental und an der Schillerschule Kirrlach als Aufwertung des Schulstandortes insgesamt gesehen. Neben der Johann-Peter-Hebel-Realschule im Ortsteil Waghäusel wird es ab dem neuen Schuljahr auch in den beiden großen Stadtteilen Schulen geben, die jungen Menschen einen vollwertigen mittleren Bildungsabschluss ermöglichen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Anträge für die beiden Schulen bewilligt worden sind“, so Waghäusels Erster Beigeordneter Thomas Deuschle. „Die beiden Genehmigungen sind auch das Ergebnis der engen und guten Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt, dem Gemeinderat und den beteiligten Rektoren, die mit der Verwaltung bei der Antragstellung an einem Strang gezogen haben. Für diesen gemeinsamen Erfolg bedanken wir uns bei allen Beteiligten und freuen und darauf, zusammen mit ihnen die Bildungslandschaft in Waghäusel weiterhin positiv gestalten zu können.“
Deuschle weist in diesem Zusammenhang auf den Antrag der Stadt auf Einführung der Ganztagesschule an der Bolandenschule hin, der derzeit von den zuständigen Behörden geprüft werde. Wird die Genehmigung erteilt, wird der Ganztagesbetrieb bereits zum neuen Schuljahr an der Bolandenschule aufgenommen. Unterdessen sind dort und an der Schillerschule die Vorbereitungen auf den Betrieb der neuen Werkrealschule in vollem Gange. Besonderen Wert legen die beiden Schulleiter dabei auch auf die umfassende Information der Eltern und Schüler. An der Bolandenschule wird es laut Rektor Günther Matjeka bereits in den kommenden Wochen zwei Elterninformationsabende zur neuen Werkrealschule geben. Eine solche Veranstaltung soll es im Mai auch an der Schillerschule geben. Schon jetzt besucht Rektor Franz Fischer die Elternabende der fünften, sechsten und siebenten Klassen seiner Schule und steht dort Rede und Antwort zum neuen Werkrealschulmodell an der Schillerschule.


(2010.03.17) Strenger Winter hinterlässt Spuren

Waghäuseler Straßenreparaturpro-gramm 2010 ist angelaufen.
Auch wenn das Frühlingswetter erst in den nächsten Tagen Einzug halten soll: Die Stadt Waghäusel hat bereits mit ihrem Straßenreparaturprogramm begonnen. Als eine der ersten Maßnahmen galt es, die Schäden des strengen Winters aufzunehmen. Die Erfassung noch nicht ganz abgeschlossen, aber bereits jetzt schon bezeichnet man im Stadtbauamt den Reparaturbedarf allein durch den Frost als erheblich. Der Asphalt weist vielfach Längsrisse auf.
Auf etwa 22.000 m belaufen sich die bis dato ermittelten Risse in den örtlichen Straßen, die nun für rund 15.000 Euro saniert werden.
Daneben laufen aber auch die regulär für dieses Jahr vorgesehenen Straßenreparaturarbeiten. Dies sind zum einen größere Asphaltsanierungen an Straßenkreuzungen. Betroffen sind hauptsächlich die Einmündungsbereiche Schwimmbad-/Trifelsstraße, Gymna-sium-/Kniebisstraße, Schwetzinger-/Kolpingstraße sowie Rotkreuz-/Speyerer Straße. Mit einher geht hier die Regulierung von Bordsteinen, Rinnenplatten, Kanaldeckeln und Sinkkästen. Rund 75.000 Euro sind hierfür veran-schlagt. Die Bauzeit wird sich laut Stadtbauamt von April bis August erstrecken.
Weit höher sind die Kosten für sogenannte kleinere Reparaturmaßnahmen, die in allen Straßen, Wegen und Plätzen im Stadtgebiet notwendig sind. Hier rechnet die Stadt mit Ausgaben in Höhe von ca. 160.000 Euro. Bis die beauftragte Baufirma beginnen kann, flickt der städtische Bauhof die gröbsten Löcher mit Kaltasphalt.
Größere Baustellen wird es in diesem Zusammenhang in der Jahnstraße, Unterdorf/Ecke Kolpingstraße, verlängerten Stefan-/Ecke Haslacher Straße, Caldicotstraße und in der Philippsburger Straße geben.
Durchgeführt werde sollen die Arbeiten von Mai bis Ende Oktober.
Das Stadtbauamt weist darauf hin, dass es im Bereich der Baustellen zeitweise zu Behinderungen kommen kann.


(2010.03.03) Das Ordnungsamt informiert

Wegen der Verlegung einer Abwasserleitung kommt es entlang der Zufahrtsstraße zum Vogelpark Kirrlach (Großallmendweg) in der Zeit vom 08.03. bis 03.04.2010 zu Behinderungen.
Wir bitten um Beachtung!


(2010.02.10) Waghäuseler Jugendzentrum WaWiKi mit Jugendbildungspreis 2009 ausgezeichnet

Projekt “Beziehungsweise“ belegt 2. Platz im landesweiten Wettbewerb der Jugendstiftung Baden-Württemberg.
Waghäusel/Stuttgart. Das Jugendzentrum WaWiKi in Waghäusel ist mit dem in diesem Jahr zum ersten Mal verliehenen Jugendbildungspreis Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.
In dem landesweiten Wettbewerb, der vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport initiiert und von der Jugendstiftung Baden-Württemberg unter dem Titel “Engagiert 09“ ausgeschriebenen wurde, belegte die Einrichtung mit dem Projekt “Beziehungsweise“ den mit 1.000 Euro dotierten zweiten Platz.
Im Rahmen eines Empfangs am Montag, den 8. Februar 2010, im Neuen Schloss in Stuttgart hat Staatssekretär Norbert Wacker der Waghäuseler Projektgruppe den Preis überreicht und lobte in diesem Zusammenhang das beispielhafte Engagement der Jugendlichen. Sie hatten sich von Oktober 2008 bis Mai 2009 mit dem Thema „Beziehungen“ auseinandergesetzt und in Zusammenarbeit mit weiteren Gruppen auf unterschiedliche Weise festgehalten, was für sie „Beziehung“ bedeutet. Beteiligt waren unter anderem Schüler der Bolandenschule Wiesental, Schüler der Schillerschule Kirrlach, Jugendliche des türkisch-islamischen Kulturvereins und Senioren des Altensingkreises Wiesental.
Im Rahmen des Projekts haben die Jugendlichen unter anderem in einer dafür ins Leben gerufenen Schreibwerkstatt eigene Texte zum Thema „Beziehungen“ verfasst, die anschließend in einem Gedichtband veröffentlicht wurden. Auch der selbst produzierte Song „That’s Life“ entstand auf diese Weise und wurde zusammen mit den Gedichten und den in den Schulklassen gemalten Bildern im vergangenen Jahr während eines Kulturabends im Jugendzentrum vorgestellt.

Bild: Die Projektgruppe “Beziehungsweise“ bei der Preisverleihung am 8. Februar 2010 in Stuttgart.
(v.l.: Anny Helker, Lisa Biesenberger, Staatssekretär Norbert Wacker, Petra Heiler, Paul Weißbach, Marissa Füger, Christoph Schubert und Michael Elson).
Nicht auf dem Bild sind: Ivana Begic, Dennis Möltgen, Miriam Kreuzer und Nicolai Kovacs.


(2010.01.07) Stadt Waghäusel veranstaltet traditionellen Neujahrsempfang

Bereits zum elften Mal veranstaltet die Stadt Waghäusel am Sonntag, den 10. Januar 2010, um 11:00 Uhr in der Wagbachhalle Wiesental ihren traditionellen Neujahrsempfang, zu dem Bürgermeister Walter Heiler auch in diesem Jahr wieder alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt eingeladen hat.
Im Mittelpunkt des Empfangs, der in den vergangenen Jahren regelmäßig auf ein breites Interesse gestoßen ist, soll wiederum das wechselseitige persönliche Gespräch stehen. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Walter Heiler mit einem Rückblick auf das vergangene und einem Ausblick auf das gerade begonnene Jahr wird es deshalb für die Besucherinnen und Besucher des Neujahrsempfangs ausreichend Gelegenheit zum Gedankenaustausch in lockerer Atmosphäre geben.


(2010.01.05) Abschied vom Mediendienst Waghäusel
Bürgermeister Walter Heiler dankt Karlheinz Oestreicher für zehn Jahre Lokalfernsehen.
Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler hat zum Jahreswechsel Karlheinz Oestreicher für dessen Engagement im örtlichen Medienbereich gedankt. Mit dem Mediendienst Waghäusel im Lokalfernsehen habe Oestreicher die Bevölkerung Waghäusels und darüber hinaus in den vergangenen zehn Jahren regelmäßig und zuverlässig mit allen wichtigen Informationen aus der Stadt versorgt, so Heiler während eines Treffens im Rathaus. „Viele Menschen in Waghäusel, vor allem ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger haben es deshalb sehr bedauert, dass der Sendebetrieb zum Jahresende 2009 eingestellt werden musste. Auch der Gemeinderat und die Verwaltung werden den Mediendienst Waghäusel vermissen der unsere Arbeit ein ganzes Jahrzehnt lang öffentlichkeitswirksam begleitet hat“, betonte Heiler.
Oestreicher hatte sich im Dezember 2009 aus wirtschaftlichen und persönlichen Gründen dazu entschlossen, nach zehn Jahren den Sendebetrieb des Mediendienstes Waghäusel einzustellen.
Im Gespräch mit Bürgermeister Walter Heiler bedankte er sich bei der Verwaltung und dem Gemeinderat, die mit ihm zusammen nach machbaren Lösungen für den Erhalt des kleinsten Senders in Deutschland gesucht hätten und bat um Verständnis dafür, dass er sich letztlich für eine berufliche Neuorientierung entschieden habe.


(2009.11.11) KVV-Neubürgerticket:

Waghäusels Neubürger erhalten freie Fahrt.
Ein neues Angebot des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) richtet sich speziell an Neubürger und "Umzugsbürger". In Zukunft erhalten alle Bürger, die sich im Bürgerbüro der Stadt Waghäusel neu anmelden oder innerhalb Waghäusels umziehen das Neubürgerticket.
Das Ticket wird an Erwachsene und Kinder ab sechs Jahre ausgegeben (jüngere Kinder fahren ohnehin umsonst). Das Ticket ist ab Entwertung eine Woche gültig. Es gilt für das gesamte Netz des KVV. Dieses erstreckt sich von Annweiler in der Pfalz bis nach Wissembourg im Elsass, von Waghäusel über Eppingen im Kraichgau nach Bühl in der Rheinebene sowie nach Bad Wildbad oder Forbach im Schwarzwald.
Doch damit nicht genug: Wer sich nach der Schnupperwoche für eine Jahreskarte des KVV entscheidet, fährt zusätzlich einen Monat gratis, bevor das Abonnement beginnt. Dazu muss bei der Bestellung in einem der KVV Kundenzentren neben dem Bestellauftrag auch die Neubürgerkarte abgegeben werden.
Als zusätzliches Bonbon liegen der Neubürgerkarte je ein Gutschein für ein Kursbuch des KVV sowie für eine Fahrt mit der Turmbergbahn in Durlach bei.


(2009.08.05) 775-Jahr-Feier Kirrlach
Feiern ist In. Aber ganz besonders feiernswert war der 775. Geburtstag des Waghäuseler Stadtteils Kirrlach. Das äußerst rege Organisationsteam ließ sich bei der Ausrichtung der 775 Jahrfeier von Kirrlach etliches einfallen. Mit dem Slogan: „Mir mache mit, mir sen däbei!“ forderte das Festkomitee alle Kirrlacher Vereine, Gastwirte und private Gruppierungen auf, aktiv mitzuarbeiten, damit dieses Festwochenende zu einem besonderen Event wird, für alle Bürgerinnen und Bürger und natürlich auch für die zu erwartenden Besucher aus Nah und Fern. So verwandelte sich vom 24. bis 26. Juli die für den Verkehr gesperrte Kirrlacher Ortsmitte in eine Festmeile mit zwei Bühnen, die alles bot, was das Herz begehrte. Liebevoll geschmückte Zelte und Innenhöfe mit historisch gewandeten Bedienungen boten eine Vielfalt an Speisen und Getränke. Zum offiziellen Festbeginn am Freitag um 18.00 Uhr begrüßte Bürgermeister Walter Heiler auf der Bühne vor der Goetheschule bereits Hunderte von Besuchern zu der dreitägigen Feier mit Freunden. Ein besonderer Gruß galt dabei den Ehrenbürgern der Stadt, den weitest angereisten Gästen der Gemeindeverwaltung aus Caldicot und Herrn Leopold Litzke, dem Komponisten des Kirrlacher Jubiläumsmarsches. Die einzelnen Mitglieder des Festkomitees, ganz nach „Spraddlmanier“ im Festtagsdress gekleidet, stellte der Bürgermeister namentlich vor. Diese wurden für die geleistete Arbeit vom Publikum mit großem Beifall belohnt. Nach der Begrüßungsrede spielte der Musikverein den Jubiläumsmarsch und natürlich das obligatorische Badner Lied, welches das Publikum begeistert mitsang. Dann hieß es Bühnen frei für die verschiedenen Musik- und Gesangsgruppen. In der gesamten Ortsmitte herrschte bei herrlichem Wetter ein harmonisches Miteinander. Vor den Bühnen tanzten und sangen die Besucher zu den unterschiedlichsten Darbietungen. Der Festmeile angeschlossen war auch ein mittelalterliches Dorf, ein Vergnügungspark für die Kleinsten und diverse Ausstellungen von einheimischen Künstlern. Am Samstag diente die gesamte Ortsmitte allen Einheimischen und den Besuchern aus der ganzen Region als einzige große Partymeile. Alle Stände waren mehr als gut besucht und die Gastgeber hatten alle Hände voll zu tun. Auch vor den beiden Bühnen war, wie schon am Freitag, das Gedränge groß. Die Hauptattraktion des gesamten Festes waren jedoch die Menschen selbst. Friedlich aber auch ausgelassen wurde das Fest genutzt, um alte Bekannte zu treffen oder auch nur um ein Schwätzchen mit dem einen oder anderen mitten im Gewühl zu halten. Der absolute Höhepunkt des Festes war der historische Umzug am Sonntag. Auch hier hatte Petrus ein Einsehen und schenkte zum Jubiläum einen Sonnentag wie aus dem Bilderbuch. Der Umzug war eine Zeitreise durch die Epochen angefangen vom Jahr 80 unserer Zeitrechnung bis in die heutige Zeit. Ganze 60 Gruppen zeigten mit lokalen Themen in historischer Reihenfolge was so alles in und um Kirrlach geschah. Äußerste Mühen gaben sich die Teilnehmer mit den Kostümen. Die dazugehörigen Utensilien und Geräte wurden aus Scheunen und Schuppen hervorgezaubert und ließen die tausende Zuschauer an den Straßen nur so staunen. Ein Feuerwerk beendete das drei Tage dauernde Fest. Der allgemeine Tenor war: die Spraddl verstehen zu feiern – mir häwe mit g’macht – mir ware däbei.
(2009.07.20) Aus der Arbeit des Gemeinderates
Krimhilde Rolli zur 1. Bürgermeisterstellvertreterin gewählt

In seiner konstituierenden Sitzung hat der Gemeinderat vier ehrenamtliche Stellvertreter des Bürgermeisters gewählt. Einzig bei der Wahl des 1. Bürgermeisterstellvertreters gab es zwei Bewerber, so dass eine geheime Wahl durchgeführt wurde. Dabei entfielen 14 Stimmen auf Stadträtin Krimhilde Rolli (SPD). Uli Ross, Mitglied der CDU-Fraktion und bisheriger 1. Stellvertreter, konnte sich nicht durchsetzen. Er erhielt 12 Stimmen. Die weiteren Bürgermeisterstellvertreter wurden per Akklamation gewählt. Bei vier Stimmenthaltungen wurde Uli Ross zum 2. Bürgermeisterstellvertreter gewählt. Die Plätze drei und vier gingen jeweils einstimmig an Stadtrat Jürgen Hofmann von den Freien Wählern und Stadtrat Heiko Mail (JL).

Besetzung der Ausschüsse des Gemeinderates erfolgte einvernehmlich

Die Ausschüsse des Gemeinderates bestehen aus dem Bürgermeister als Vorsitzenden und neuen weiteren Mitgliedern aus den Reihen des Gemeinderates. Einvernehmlich beschloss das Gremium, in die Ausschüsse jeweils 3 Vertreter der CDU- und SPD-Fraktion, zwei von den Freien Wählern und einer aus der Jungen Liste zu entsenden.

Diese setzen sich nun wie folgt zusammen:

Verwaltungsausschuss: Marita Baur, Frank Burkhard, Birgit Freidel, Roman Götzmann, Roland Herberger, Jürgen Hofmann, Manfred Klein, Uli Ross, Tobias Scholtes

Technischer Ausschuss: Klaus Gabrysch, Roland Liebl, Heiko Mail, Rolf Mayer, Krimhilde Rolli, Herbert Sand, Ralf Scheurer, Erhard Schmitteckert, Lutz Schöffel

Umwelt- und Verkehrsausschuss: Ebru Baz, Walter Heiler, Sonja Herberger, Paul Marx, Sandro Quarata, Ralf Scheurer, Martin Schuppler, Dr. Tim Vogel, Susanne Woll

Vertreter der Stadt Waghäusel in den Zweckverbänden stehen fest

Die Stadt Waghäusel bildet zusammen mit der Gemeinde Hambrücken jeweils den Zweckverband „Wasserversorgung Lußhardt“ sowie den Zweckverband „Abwasserverband Wagbach“. Die Verbandssatzungen sehen vor, dass Waghäusel neben Bürgermeister Walter Heiler durch drei weitere Mitglieder des Gemeinderates in den Verbandsversammlungen vertreten ist. Einstimmig wurden Alfred Metzger, Angelika Nosal und Klaus Gabrysch vom Gemeinderat gewählt.

(2009.07.09) Ferienpässe werden in Kürze ausgegeben
In Zusammenarbeit mit 70 örtlichen Vereinen, Institutionen und Firmen hat die Stadt Waghäusel auch dieses Jahr ein attraktives Ferienprogramm auf die Beine gestellt, das den Waghäusler Kindern und Jugendlichen 127 Veranstaltungen aus den verschiedensten Bereichen bietet. Es sind ca. 600 Anmeldungen im Rathaus eingegangen, sodass bei vielen Veranstaltungen die Plätze verlost werden mussten. Die Programmpunkte mit den meisten Wünschen sind „Schatzsuche in Kirrlach“, „Wir backen Brot, Brötchen und vieles mehr“ und „Abenteuerrallye mit anschließendem Grillfest“. Gleich in den ersten Ferientagen stehen unter anderem verschiedene Ausflüge sowie sportliche, kulturelle und kreative Veranstaltungen auf dem Programm. Die angemeldeten Kinder und Jugendlichen können ihre Ferienpässe am 15. und 16. Juli, jeweils von 14.30 bis 18.00 Uhr, sowie am 18. Juli von 09.30 bis 12.00 Uhr im großen Sitzungssaal des Waghäusler Rathauses (Zugang über die Außentreppe) abholen. Bei einigen Veranstaltungen sind noch Plätze frei, zu denen sich interessierte Kinder und Jugendliche noch anmelden können. Nähere Infos gibt es den ganzen Sommer über im Mitteilungsblatt der Stadt Waghäusel.
(2009.06.16) Offizieller Festabend 775 Jahre Kirrlach
Wie bereits mehrfach angekündigt, findet am Freitag, 26. Juni 2009, ab 19.30 Uhr, der offizielle Festabend anlässlich der 775-Jahrfeier Kirrlach in der Rheintalhalle statt. Eröffnet wird dieser Abend durch Herrn Bürgermeister Heiler und dem Musikverein Kirrlach. Nach der Aufführung des „Kirrlacher Marsches“, der zusammen mit den allen Gästen und dem Musikverein Kirrlach dargeboten werden soll, wird anschl. Herr Kreisarchivar Bernd Breitkopf einen (Ein-)Blick in die Geschichte - 775 Jahre Kirrlach geben. Das Unterhaltungsprogramm beginnt ab ca. 20.30 Uhr mit dem Stück „Wo Holler und Narzissen blühen“, dargeboten von einem Kirrlacher-Wiesentaler Ensemble und gefolgt vom badisch-pfälzischen Kabarett „Spitz und Stumpf“. Danach geht es mit der badischen Musikgruppe „badenwergk“ zum Höhepunkt und Ausklang des Abends. Für das leibliche Wohl sorgt an diesem Abend der TV Kirrlach. Bis zum Redaktionsschluss haben sich bereits über 300 Personen angemeldet. Um noch besser koordinieren zu können, bitten wir weiterhin um Rückmeldung an das Sekretariat (Frau Drexler T. 07254/ 207-201, Mail: diana.drexler@waghaeusel.de oder per Fax: 207-400) bis zum 23. Juni 2009. Machen Sie sich einen schönen Abend bei einem interessanten Programm. Der Eintritt ist frei!!!
(2009.04.27) Kurz und bündig:
775-Jahrfeier Kirrlach – Offizieller Festabend in der Rheintalhalle am Freitag, 26. Juni

Wie bekannt, findet vom 24. bis 26. Juli in der Ortsmitte von Kirrlach das 3-tägige Jubiläumsfest „ Mir mache mit- 775 Jahre Kirrlach“ statt. Bereits einen Monat zuvor, am 26. Juni, ist in der Rheintalhalle der offizielle Festabend der Stadt Waghäusel, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Streichen Sie sich schon jetzt die Termine dick in Ihrem Terminkalender an. Nähere Informationen zum Festabend am 26. Juni erhalten Sie in den nächsten Ausgaben des Mitteilungsblattes. Schon jetzt soviel vorweg: es wird ein kurzweiliger Abend mit viel Spaß und Unterhaltung, der Eintritt ist kostenlos.
(2009.04.27) Herzliche Einladung
K 3536 (Kreisstraße nach St.Leon) am Freitag, 8. Mai um 13.00 Uhr
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nachdem am 08. Oktober 2008 der Spatenstich vollzogen wurde, findet nun am Freitag, 08.05.2009, 13.00 Uhr in Anwesenheit von Herrn Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, die Verkehrsübergabe statt.
Die interessierte Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen. Nach dem offiziellen Teil übernimmt die Stadt eine kleine Bewirtung. Treffpunkt bei der Halle des Radfahrerheims am Radweg St. Leoner Straße.

Herzlichst, Ihr Walter Heiler MdL
(2009.03.24) Nach SWR4-Spiel „Eine gewinnt“: Rottenburger zu Gast in Waghäusel
Kennen gelernt hatte man sich beim SWR4-Regionenspiel „Eine gewinnt“ im Oktober 2008: Das schwäbische Rottenburg am Neckar und das badische Waghäusel standen sich für drei Stunden im Radio-Städteduell als Spielgegner gegenüber. Am Ende holten die Waghäusler mehr Punkte und feierten mit Nik P., aber beide Städte durften sich als Gewinner der Sympathie der Zuschauer fühlen. Von den freundlichen Schwaben berichteten Ordnungsamtsleiter Mario Herberger und zwei Waghäuseler Auszubildende, die als „Spione“ am Spieltag in Rottenburg unterwegs gewesen waren. Die Rottenburger hatten sie, nachdem sie sich zu erkennen gegeben und ein Geschenk von Bürgermeister Walter Heiler MdL übergeben hatten, freundlich aufgenommen und bewirtet. Der Kontakt war hergestellt.

Am Freitag, den 20. März 2009, besuchte nun eine zehnköpfige Rottenburger Delegation unter Führung von Oberbürgermeister Stephan Neher Waghäusel. Aus dem Rottenburger Kompetenzteam des SWR4-Städteduells waren u.a. Kulturamtsleiter Karlheinz Geppert, Mundartspezialist Peter Nagel, Rektor Gunther Diehl sowie Armin Neu, Meister bei den Stadtwerken, mitgekommen. Zur Delegation gehörten auch der Wassermeister der Stadtwerke Rottenburg und einige seiner Mitarbeiter, denn die Stadtwerke unterhalten schon längere Zeit Geschäftsbeziehungen zu einer Kirrlacher Firma, die auch das erste Besuchsziel war. Im späteren Gespräch verrieten die Rottenburger dann, dass sie die „Eine gewinnt“-Frage nach dem Ehepaar Oechsler und seinen bedeutenden Fossilienfunden nur mit Hilfe eines Anrufs bei eben dieser Kirrlacher Firma hatten lösen können. Nach der Werksbesichtigung empfing Bürgermeister Heiler, zusammen mit Ordnungsamtsleiter Mario Herberger und Stadtarchivarin Katja Hoffmann, die Schwaben im Gemeinderatssitzungssaal des Rathauses. Beide Seiten tauschten nicht nur Bildbände der Heimatstädte aus, sondern auch Hilfreiches: Oberbürgermeister Neher schenkte Tee und Wärmetasse für die Gesundheit, Bürgermeister Heiler übergab ihm im Gegenzug einen Waghäusel-Schirm für einen trockenen Weg zur Arbeit. Peter Nagel trug eine schwäbische Anekdote vor und brachte zwei seiner Mundart-CDs mit.

Nach einer ersten Vorstellungsrunde führte Josef Mörder die Gäste bei strahlendem Sonnenschein durch die Eremitage und das Zuckerfabrikgelände. Da die Rottenburger Altstadt fast vollständig unter Denkmalschutz steht, konnte man einige Erfahrungen austauschen. Weiteren Gesprächsstoff beim gemeinsamen Mittagessen lieferte u.a. die Fastnacht, die in beiden Städten zwar unterschiedliche Gesichter hat, aber auf gleichermaßen große Begeisterung stößt. Nochmals Revue passieren ließen alle Beteiligten auch das SWR4-Regionenspiel, das allen viel Spaß gemacht hatte. SWR-Redakteur Winnie Bartsch, der zu der fröhlichen Runde stieß, konnte so durchweg positive Stimmen für seinen Radiobeitrag über den Besuch einfangen.

Bereits geplant ist der Gegenbesuch: die Stadtverwaltung Waghäusel wird ihren diesjährigen Betriebsausflug im Juli in das schöne Rottenburg machen.
(Katja Hoffmann)

(2009.03.17) Bürgermeister Walter Heiler in Bundesversammlung gewählt
Mit zweitbestem Ergebnis auf SPD-Vorschlagsliste für die Bundesversammlung wählt Walter Heiler am 23. Mai den neuen Bundespräsidenten.

Bürgermeister Walter Heiler wurde von der SPD-Landtagsfraktion für die Bundesversammlung vorgeschlagen. Er erhielt bei einer fraktionsinternen Abstimmung in Stuttgart das zweitbeste Stimmergebnis von elf Bewerbern. Der SPD-Vorschlag wurde am jetzigen Mittwoch vom Landtag bestätigt. Die Bundesversammlung tritt alle fünf Jahre zusammen, um am 23. Mai den neuen Bundespräsidenten zu wählen. „Es ist für mich eine große Ehre, an dieser wichtigen Sitzung teilnehmen zu dürfen“, so Walter Heiler.

(2009.03.17) 25-jähriges Jubiläum von Klaus Zieger
Seit nunmehr 25 Jahren ist Klaus Zieger aus Waghäusel im öffentlichen Dienst beschäftigt. Der gelernte Kfz-Mechaniker und Meister wurde 1985 als Amtsbote und Hausmeister im Rathaus der Stadt Waghäusel eingestellt. Seitdem gehören zu seinen Tätigkeiten nicht nur die Zustellung der Amtspost im Stadtgebiet von Waghäusel sowie Reparatur- und Reinigungsarbeiten, die er als Hausmeister im Rathaus ausführt. Viele Bürgerinnen und Bürger kennen ihn auch als Überbringer von Gratulationen und Präsenten der Stadt zu Hochzeits- und Altersjubiläen oder auch als freundlicher Mitarbeiter an der Pforte des Rathauses. Dort kümmert er sich vertretungsweise auch um die Telefonvermittlung sowie um das gesamte Fundwesen der Stadt.

Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler beglückwünschte den Jubilar und überreichte ihm zum Zeichen der Anerkennung neben der Dankesurkunde ein Präsent der Stadt. Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen gratulierte der Vorsitzende des Personalrates Werner Bolz.

(2009.02.16) Abwasserzweckverband „Wagbach“ - Ausbau der Kläranlage bei Waghäusel im Zeitplan
Im März 2008 erfolgte der erste Spatenstich für den umfangreichen Ausbau der Kläranlage. Aufgrund des Bevölkerungswachstums in Hambrücken und Waghäusel wurde beschlossen, die Kläranlage von 28000 auf 44000 so genannte Einwohnergleichwerte zu erweitern. Somit wird die Kapazität der Kläranlage um 57% erhöht. Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler, der zugleich Verbandsvorsitzender ist, erklärte, dass mit diesem Ausbau die Anlage auf den neuesten technischen Stand gebracht werde. Diese Maßnahme ist für den Zweckverband mit 11 Mio. Investition ein großer finanzieller Kraftakt und dient dazu, das Abwasser der Gemeinden Waghäusel und Hambrücken noch besser zu reinigen und weitere Kapazität für zukünftige Baugebietserschließungen bereit zu stellen.

Nachdem zuerst die beiden alten Klärbecken abgebrochen wurden, was eine vorherige konventionelle Grundwasserabsenkung mit acht Brunnen und einer Leistung von 340 Litern pro Sekunde erforderlich machte, konnte man mit der Abdichtung der Baugrube mit einer so genannten Weichgelsohle beginnen. Die etwa 2000 Quadratmeter große Baufläche für die SBR- Becken (sequenzielles biologisches Reaktorverfahren) wurde mit einer bis zu 12 Meter tiefen, rückverankerten und wasserdichten Spundwand umschlossen und gegen das Grundwasser mit einer zweiphasigen Solabdichtung durch Weichgelinjektion abgedichtet. Dafür waren bis zu 1200 Bohrungen im Raster von 1,2 auf 1,2 Meter erforderlich.

Im Augenblick finden nun die Stahlbetonarbeiten statt. Es wurden schon 1.300m³ Beton und 250 to Stahl verarbeitet. Das erste und das dritte Becken sind bereits fertig gestellt, bei dem zweiten Becken sind alle vier Ecken hergestellt und die Wand entlang der Wasenallee ist eingeschalt. Beim vierten Becken sind inzwischen zwei Ecken sowie die Westwand, die zurzeit noch eingeschalt ist, betoniert. Bei einer dritten Ecke wird momentan die Schalung gerichtet. Als letzter Teil der Stahlbetonarbeiten ist die Decke auf dem Schlammspeicher eingeplant.

Laut dem bauleitenden Ingenieurbüro Miltner aus Karlsruhe sind die Arbeiten voll im Zeitplan. Der Winter führte bisher lediglich zu kleineren Verzögerungen von ca. einer Woche. Alle Betonierarbeiten werden voraussichtlich Mitte März abgeschlossen sein. Es schließen sich dann die erforderlichen und umfangreiche Rohrleitungs- und Kanalisationsarbeiten auf dem Gelände der Kläranlage an. Anfang April sollen dann die ebenfalls sehr aufwändigen Arbeiten zum Einbau der maschinentechnischen Ausrüstung sowie der Mess-, Steuer- und Regeltechnik beginnen. Mit dem so genannten Einfahren der neuen Klärbecken wird ab Mitte August gerechnet. Da bis jetzt der vorgegebene Bauzeitenplan eingehalten werden konnte, kann man davon ausgehen, dass die Bauausführungen bis zum Dezember 2009 abgeschlossen werden können.

Die beiden Bürgermeister Walter Heiler und Thomas Ackermann erklärten, dass ihnen viel daran gelegen ist, letztendlich eine Kläranlage mit einer Top-Reinigungsleistung unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu bekommen. Unter diesem Gesichtspunkt sind die 11 Mio. Euro „gut angelegtes Geld“.

(2009.02.03) „Aufstrebende Stadt“ - Werner Klevenz übergibt Modell der Stahl-Plastik an Bürgermeister Walter Heiler
Seit rund neun Monaten schmückt nun schon bereits die Skulptur „Aufstrebende Stadt“ den Kreisel an der L 555/ Südumfahrung. Namensgeber dieser Skulptur waren nicht etwa die Stadtverwaltung oder der Gemeinderat, sondern Marcel und Werner Klevenz von der Fa. Klevenz Treppentechnik im Stadtteil Kirrlach.

Als der Kreisel im Bau war und bevor die Umgehungsstraße eingeweiht wurde, kamen Vater und Sohn Klevenz auf Bürgermeister Walter Heiler zu und wollten, nicht zuletzt aus Anlass ihres 30-jährigen Firmenjubiläums, der Stadt Waghäusel ein Präsent in Form des Kunstwerks machen. Die Stahl-Plastik soll, so die beiden Künstler, drei Stadtteile symbolisieren, welche gemeinsam dynamisch nach oben streben. Jedes Element hat einen anderen Ursprung, sie zeigen allerdings gemeinsam in Richtung Zukunft. Als Material wurde Cor-Ten Stahl gewählt. Dieser Stahl bildet durch Witterungseinflüsse schnell eine individuelle Oberflächenstruktur, welche dann aber sehr beständig ist. „Diese Eigenschaft ist charakteristisch für dieses Material“, so Werner Klevenz. Das so gewählte Material soll auch zum Ausdruck bringen, dass an den drei Stadtteilen die Vergangenheit auch nicht spurlos vorüber gezogen ist. Andererseits wird die Beständigkeit sichtbar, da es gemeinsam in eine Zukunft geht. Und noch ein Punkt ist besonders erwähnenswert: alle drei Elemente sind aus gleichem Material, haben die gleiche Abmessung und die gleiche Länge. Jedes Element hat übrigens ein Gewicht von rund 600 kg.

Firmengründer Werner Klevenz übergab nun an Bürgermeister Walter Heiler ein Modell der Skulptur. Bei dieser Übergabe wies Bürgermeister Walter Heiler darauf hin, dass er natürlich aus der Bevölkerung schon des Öfteren auf die Skulptur angesprochen wurde. Wie bei Kunstwerken üblich, gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen. „Die positiven Reaktionen überwiegen jedoch bei Weitem. Das Gesamtensemble des Kreisels mit der Skulptur als Mittelpunkt ist ein echter Hingucker“, lobte das Stadtoberhaupt das Kunstwerk.

(2009.02.03) Bauarbeiten Waghäusler-/Ecke Bruchsaler Straße
Vom 09.02. - 12.02.2009 finden in der Bruchsaler Straße im Kreuzungsbereich Bauarbeiten an einer Trafostation statt. Aus diesem Grund kann die Richtungsfahrbahn nach Wiesental in dieser Zeit nicht benutzt werden. Die Umleitung erfolgt über die Südliche Wald-/Flattacher Straße. Die Haltestelle "Waldpark" aus Richtung Bruchsal der KVV-Linien 125 und 193 kann in dieser Zeit nicht bedient werden. Der Ausstieg erfolgt in der Südlichen Waldstraße. Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis und Beachtung.

(2009.01.30) Frau Wilhelmina Stork aus Waghäusel feierte 100. Geburtstag
Frau Mina Stork aus dem Stadtteil Wiesental feierte am 29. Januar 2009 ihren 100. Geburtstag. Die zierliche, lebensfrohe 100-jährige, die seit zwei Jahren im Seniorenheim in Wiesental lebt, ist noch geistig rege und interessiert für das Geschehen in ihrem Heimatort Wiesental. Bis vor zwei Jahren lebte Frau Stork noch in ihren eigenen vier Wänden und war ganz stolz auf ihre Unabhängigkeit. Man mag es kaum glauben, dass diese zarte Person, die ihren Mann im 2. Weltkrieg verlor, hauptsächlich vom Ackerbau gelebt und in der Gastronomieküche bei Verwandten gearbeitet hat. Seit einem Krankenhausaufenthalt vor zwei Jahren „klappt es nicht mehr so gut mit dem Laufen“, wie sie selbst erklärt. Als gebürtige Wiesentalerin wollte sie natürlich in ihrem Heimatort bleiben. Da die Stadt Waghäusel in allen drei Stadtteilen ein Seniorenheim hat, war Frau Stork natürlich froh, in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können.

Die gutgelaunte Jubilarin freute sich ganz besonders über den Besuch „ihres“ Bürgermeisters Walter Heiler. Dieser traf die rüstige Jubilarin im Kreise ihrer Verwandten und Bekannten in der Cafeteria des Seniorenheims Am Hag in bester Laune an und gratulierte ihr herzlich zu diesem besonderen Ehrentag. Auf die Frage nach ihrem Wohlergehen, stahl sich ein verschmitztes Lächeln in ihr Gesicht – sie erklärte, dass sie zwar nicht mehr gut zu Fuß sei, „aber sagen, wo es lang geht, kann ich noch“.

Nach einem angeregten Plauderstündchen mit musikalischer Begleitung von Erhard Pflug verließ der Bürgermeister die Jubilarin mit dem Versprechen, sie auch in den nächsten Jahren an ihren Geburtstagen zu besuchen.

(2009.01.22) Samstagstrauungen nach wie vor sehr gefragt - Waghäusel bietet inzwischen seit genau zehn Jahren diesen Service
Am 14. August 1999, nahm Bürgermeister Walter Heiler MdL unmittelbar nach seinem Amtsantritt in Waghäusel die erste standesamtliche Samstagstrauung seit vielen Jahrzehnten vor.

Inzwischen sind die Samstagstrauungen zu einem geschätzten Service für Brautpaare geworden, der auch gerne und oft in Anspruch genommen wird.

Grundsätzlich bietet die Stadt die Gelegenheit, einmal im Monat an einem Samstag zu heiraten. Die Samstagstermine für dieses Jahr sind am

04. April
16. Mai
20. Juni
11. Juli
01. August
19. September.

Ansonsten finden die Trauungen natürlich auch jederzeit zu den normalen Öffnungszeiten des Standesamtes statt und werden üblicherweise von den Standesbeamtinnen Birgit Glaisner, Claudia Sand und Diana Drexler vorgenommen. Auf besonderen Wunsch nimmt auch Herr Bürgermeister Walter Heiler MdL Trauungen vor, sofern sein Terminkalender dies zulässt.

(2009.01.12) Umfangreiches Arbeitsprogramm des Gemeinderates in 2008
Viel zu tun hatten die 27 Stadträtinnen und Stadträte in der 20.500 Einwohner zählenden Stadt Waghäusel im vergangenen Jahr. Der Gemeinderat und seine drei beschließenden Ausschüsse haben sich insgesamt 45 mal, also im Schnitt fast wöchentlich, getroffen. 12 mal tagte in öffentlichen Sitzungen der Gemeinderat, wobei insgesamt 114 Tagesordnungspunkte abzuarbeiten waren. Nichtöffentlich wurden zusätzlich insgesamt 44 Tagesordnungspunkte beraten. 11 Sitzungen des Technischen Ausschusses mit 49 Tagesordnungspunkten waren öffentlich, wobei hauptsächlich Bauanfragen und Baugesuche als Tagesordnungspunkt 1 auf der Liste standen. In 12 nichtöffentlichen Sitzungen des Technischen Ausschusses konnten insgesamt 41 Einzelberatungspunkte abhandelt werden. 8-mal traf sich der Verwaltungsausschuss, wobei eine Sitzung mit 3 Tagesordnungspunkten öffentlich und 7 Sitzungen mit insgesamt 49 Beratungspunkten nicht öffentlich abgehalten wurden. Der Umwelt- und Verkehrsausschuss befasste sich schließlich auf 2 nichtöffentlichen Sitzungen mit 6 Beratungsthemen. „Die Stadträtinnen und Stadträte sind ehrenamtlich tätig und leisten eine überaus wichtige öffentliche Aufgabe. Und das für eine äußerst bescheidene Aufwandsentschädigung“ lobt Bürgermeister Walter Heiler die Mitglieder des Gemeinderates. Ein Stadtrat erhält eine monatliche Aufwandsentschädigung von 76,69 Euro und ein Sitzungsgeld von 20,45 Euro je Sitzung. Der Waghäuseler Gemeinderat setzt sich aus 13 Mitgliedern der CDU/JL, 8 Mitgliedern der SPD und 6 Mitgliedern der FW zusammen. Relativ gering in Waghäusel ist der Frauenanteil mit insgesamt 4 Stadträtinnen, was einer Quote von 14,8 Prozent entspricht, wobei die SPD drei und die FW ein weibliches Mitglied in das Gremium entsenden.
(2009.003.04) Das Ordnungsamt informiert:
Wegen umfangreicher Baumfällarbeiten muss die Stefanstraße im Waghäusler Stadtteil Wiesental zwischen Vollmerseck- und Haslacher Straße vom 11.03. bis 13.03.2009 komplett gesperrt werden. Davon betroffen ist die KVV-Buslinie 126 Graben - Wiesental - Waghäusel. Nach Rücksprache mit dem KVV entfällt in dieser Zeit die Bedienung der Haltestelle "Stefanstrasse". Statt dessen werden die Busse uber die Mannheimer- und Weinbrennerstraße zur Haslacher Straße umgeleitet.
(2008.12.29) Das Ordnungsamt informiert - Hunde auf Friedhöfen und anderswo
In den letzten Wochen erhielten wir einige Beschwerden über einen besonders dreisten und pietätlosen Verstoß gegen örtliche Regelungen. Aus gutem Grund verbietet die städtische Friedhofssatzung die Mitnahme von Hunden auf unseren Friedhöfen. Dass ein solches Fehlverhalten eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann, sei nur am Rande erwähnt. Wie gedankenlos muss man eigentlich unterwegs sein, um nicht zu begreifen, dass es auch ohne Verbot eine Selbstverständlichkeit sein müsste, Hunde nicht mit auf den Friedhof zu nehmen? Wir appellieren an die Vernunft der Hundehalter, bitten jedoch gleichzeitig um Verständnis, dass wir bei entsprechenden Anzeigen Bußgelder verhängen werden, da dieses Verhalten absolut nicht tolerabel ist.

Auch aus anderen Bereichen erhalten wir Beschwerden über Hundehalter. Aus einer Mail, die vor kurzem hier einging, zitieren wir auszugsweise:

"Hunde jeder Größe rennen quer durch das Gelände und auf Spaziergänger und Radfahrer zu.

Kaum ein Hundebesitzer nimmt seinen Hund an die Leine. Die Rücksichtslosigkeit der Hundebesitzer kennt keine Grenzen.

Selbst große Hunde, wie Doggen, rennen quer durch Feld und Wald und der Hundebesitzer kann manchmal nur zufällig ausgemacht werden, weil er weit entfernt ist.

Spaziergänger und Radfahrer werden in Angst und Schrecken versetzt, müssen vom Rad absteigen, werden belästigt, durch Hunde die angeblich nur spielen wollen.

Der Trend geht inzwischen zu 2 oder mehreren Hunden, die der Hundebesitzer nicht im Griff hat.

Auch Pferdekutschen sind im Feld und im Wald häufig unterwegs, begleitet von einem oder mehreren Hunden, die vor- oder neben der Kutsche her rennen und Spaziergänger oder Radfahrer belästigen.

Schon oft kam es bei Radfahrern zu Stürzen, die durch Hunde verursacht wurden. (…) Außerdem kann man die Feldfrüchte auch nicht mehr mit Appetit essen, wenn man ständig sehen muss, wie Hunde die Äcker und Wiesen verunreinigen."

Wohlgemerkt, das ist keine Einschätzung der Stadtverwaltung, sondern einer der Berichte eines Bürgers, wie sie regelmäßig wöchentlich an uns herangetragen werden. Offensichtlich geht die Toleranz mancher Hundehalter gegenüber ihren Mitbürgern nur bis dahin, wo ihre Freiheit beschnitten und Regeln beachtet werden sollen. Auch die Achtung vor fremden Eigentum (zum Beispiel Ackerland) oder am Allgemeineigentum (Grünanlagen) scheint bei diesen Zeitgenossen nicht sehr ausgeprägt zu sein.

Wir hoffen ja immer noch, dass die Hundehalter, die es angeht, einmal begreifen, wie rücksichtslos sie sich verhalten.

Den vielen anständigen Hundehaltern sagen wir auch im Namen unserer Bürger herzlichen Dank für die Rücksichtnahme.

(2008.12.19) Das Ordnungsamt informiert:
Gruppenauskünfte an Parteien und andere Träger von Wahlvorschlägen anlässlich der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27. September 2009
hier: Hinweis auf das Widerspruchsrecht

Nach § 34 Abs. 1 Satz 1 des Meldegesetzes (MG) für Baden-Württemberg darf die Meldebehörde Parteien und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit der Wahl zum Deutschen Bundestag am 27. September 2009 Auskunft aus dem Melderegister über Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad und Anschriften von Gruppen von Wahlberechtigten erteilen, für deren Zusammensetzung das Lebensalter der Betroffenen bestimmend ist (so genannte Gruppenauskünfte).

Wahlberechtigte, die einer Weitergabe ihrer vorgenannten Daten an Parteien oder Wählergruppen nicht zustimmen, können dies mit einem Widerspruch bei der für sie zuständigen Meldebehörde verhindern. Dieser Widerspruch muss bezüglich der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag spätestens bis 23.01.2009 schriftlich im Rathaus, Bürgerbüro, Gymnasiumstr. 1, 68753 Waghäusel eingelegt werden.

Bis zum Eingang des Widerspruchs bei der Gemeindeverwaltung können die oben erwähnten Melderegisterdaten des jeweiligen Wahlberechtigten zur Erteilung von Gruppenauskünften und zur Adressmittlung verwendet werden.

Wichtig: Jeder Wahlberechtigte muss eine eigene Erklärung abgeben und diese persönlich unterzeichnen.

(2008.12.16) Lärm durch Autos beim Scheiben kratzen
Die Winterzeit angebrochen und uns erreichen zahlreiche Beschwerden über Zeitgenossen, die am frühen Morgen bei laufendem Motor die Scheiben frei kratzen. Diese weit verbreitete Auftaumethode bringt durch den Lärm nicht nur Andere um den Schlaf, sondern ist durch den Schadstoffausstoß auch nicht gerade umweltfreundlich. In der Straßenverkehrsordnung ist das unnötige Laufen lassen von Motoren sogar verboten.

Wir bitten deshalb die Autofahrer, zuerst die Scheiben zu kratzen und dann den Motor zu starten. Die Umwelt und ihre Nachbarn danken es Ihnen.

(2008.12.16) Fehlerhafte Fahrpläne
Bei den uns vorliegenden Faltplänen der KVV-Linie 125 Kirrlach - Bruchsal wurden versehentlich die neuen Haltestellen "Taunusstraße" und "Obere Bachstraße" vergessen. Die Busse in Richtung Bruchsal fahren in der Oberen Bachstraße jeweils 1 Minute und in der Taunusstraße jeweils 2 Minuten nach der Abfahrtszeit an der Schillerschule los. Detaillierte Fahrplaninformationen erhalten Sie unter www.kvv.de oder im Sercicecenter des KVV unter 0721/6107-5885 (Mo. - Fr. 07.00 Uhr - 19.00 Uhr, Sa. 07.00 Uhr - 13.00 Uhr). Wir bitten um Beachtung!

(2008.12.08) Kindergarten Spatzennest mit FELIX-Gütesiegel ausgezeichnet
Seit vergangenem Sonntag darf sich der städtische Kindergarten Spatzennest aus Waghäusel in die Reihe der mit der FELIX-Plakette ausgezeichneten Kindergärten einreihen. Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Gesangvereins Frohsinn Kirrlach, der die Patenschaft für den Kindergarten übernommen hat, wurde im Beisein von Waghäusels Bürgermeister und MdL Walter Heiler, Erzieherinnen, Kindern und Eltern die Verleihung durchgeführt. Der FELIX ist ein Gütesiegel des Deutschen Chorverbandes, der für hervorragende musikalische Erziehung im Vorschulalter vergeben wird. Zu den Auszeichnungskriterien gehören das tägliche Singen, die Anpassung der Tonart/Tonhöhe der Lieder an die kindlichen Stimmen, eine vielfältige und altersmäßige Liedauswahl und die Integration von Liedern aus anderen Kulturkreisen, sowie das Einbeziehen von rhythmischen Instrumenten und Tanz- und Bewegungsspielen.

Mit ihren vorgetragenen Liedern und dem Lichtertanz der Schulanfänger gaben die Kinder einen Einblick in die musikalische Erziehung in ihrem Kindergartenalltag und erfreuten damit das Publikum. Auch der Vertreter des Sängerkreises Bruchsal, Rudolf Rolli, der sich bereits im Vorfeld bei der Muttertagsfeier und dem „Schulabschlussfest“ davon überzeugte, dass der Kindergarten alle Voraussetzungen für diese Auszeichnung erfüllt, zeigte sich begeistert von den Vorträgen und übergab nach seinen herzlichen Lob- und Dankesworten die begehrte FELIX-Plakette an die Leiterin Gabi Stegmüller. Im Namen des GV Frohhsinn Kirrlach gratulierte der erste Vorsitzende Klaus Müller dem Kindergarten und überreichte ein Präsent.

Bürgermeister Heiler sprach ebenfalls Anerkennung für die musikalische Arbeit aus und bedankte sich bei den Erzieherinnen und Kindern des Kindergartens „Spatzennest“. Er unterstrich, wie wichtig eine musikalische Förderung für die Entwicklung und das Selbstbewusstsein eines Kindes ist.

(2008.12.03.) Seniorennachmittag der Stadt Waghäusel begeistert über 600 Besucher
Bis auf den letzten Platz waren die mehr als 600 Plätze in der Rheintalhalle beim Seniorennachmittag belegt. Die jährlich steigende Resonanz zeigt, dass das Wort „Gemeinschaft“ in der stetig wachsenden Stadt noch immer seine Gültigkeit hat. Bürgermeister Walter Heiler zeigte sich bei seiner Begrüßungsrede mehr als erfreut über den großen Besucherandrang. Das Stadtoberhaupt informierte die Senioren über vergangene kommunalpolitische Ereignisse, wobei er einen Bogen von den wichtigen Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen über die Kleinkindbetreuung bis hin zur Seniorenpolitik spannte. Er bedankte sich auch nochmals bei den vielen Seniorinnen, welche beim SWR 4-Städtewettbewerb gegen Rottenburg fleißig gestrickt und somit dazu beigetragen haben, dass Waghäusel diesen Wettbewerb gewinnen konnte. Jede einzelne Minute des Nachmittags war ausgefüllt mit einem abwechslungsreichen Programm.

Bevor die Senioren selbst auf der Bühne ihr bewegliches oder gesangliches Können unter Beweis stellten, wurde der bunte Nachmittag eingestimmt vom Streichertrio „Young strings“ der Musikschule Waghäusel-Hambrücken unter der Leitung von Herrn Karl-Heinz Steffan. Danach verzauberten 9 junge Ballettschülerinnen der Musikschule mit zwei anmutigen Tänzen das Publikum und ernteten dafür reichlich Applaus. Überaus zufrieden mit ihren Schülerinnen zeigte sich dann auch die Ballettlehrerin Frau Maria Schultz. Weiter ging es dann musikalisch mit dem Singkreis des Altenwerks Wiesental. Die sangesfreudigen Seniorinnen und Senioren wurden am Flügel begleitet von Frau Heide Bernstein. Frau Irmgard Sanderbeck vom Altenwerk Kirrlach brachte die Besucher mit ihrem selbst geschriebenen Vortrag „Mein Rentnerleben“ zum Schmunzeln. Die Gymnastikgruppe des Altenwerks Wiesental unter der Leitung von Frau Rita Mahl bewies mit ihren zwei Auftritten in selbst genähten Kostümen, dass Tanzen der beste Jungbrunnen sein kann.

Ein Volksliederpotpourri, vorgetragen von den Rentnern und Pensionären des Altenwerks Kirrlach unter der Leitung von Paul Zimmermann, stand als nächstes auf dem Programm. Hier konnten auch die Besucher sich gesanglich einbringen und kräftig mitsingen. Frau Resi Deigendescher und Rosalinde Seemann leiten mit Schwung und Elan seit vielen Jahren die Frauen-Seniorengymnastik des TSV Wiesental. Diese Gruppe begeisterte das Publikum mit zwei Auftritten. Zum einen mit der Vorführung „Die Annenpolka“, welche sitzend und mit verschiedenfarbigen Scheiben rhythmisch dargestellt wurde. „Keine Angst vorm Alter“ zeigten die Seniorinnen mit der 2. gymnastischen Vorführung. Ein weiteres gesangliches Highlight waren Zunft- und Studentenlieder, dargeboten vom GV Frohsinn und Kirchenchor aus Kirrlach, wiederum unter der Leitung von Paul Zimmermann. Nicht wegzudenken beim Seniorennachmittag ist der Auftritt der Stadtfrauen aus Kirrlach. Frau Rosa Ballreich, die musikalische Leiterin der Gruppe, traf auch dieses Mal mit der Liedauswahl genau den richtigen Ton, und so wurden die Stadtfrauen für ihren Vortrag auch mit großem Beifall belohnt.

Den Abschluss des bunten Nachmittags bildete die Rentnerabteilung des Akkordeon-Orchesters 1936 Wiesental mit Albert Stassen und Emil Erbe am Akkordeon sowie Walter Kahlstadt am Schlagzeug. Diese drei Vollblutmusiker heizten noch mal so richtig ein, so dass sogar das eine oder andere Tanzbein geschwungen wurde. Alles in allem war es ein rundum gelungener harmonischer Nachmittag, nicht zuletzt auch Dank der fleißigen Hände bei der Bewirtung. Ein dickes Lob übermittelte der Bürgermeister hierfür Frau Rosa Müller und den vielen freiwilligen Helfern vom Deutschen Roten Kreuz, Ortsverein Kirrlach. Für die liebevolle vorweihnachtliche Dekoration im Saal und den Programmablauf zeichneten Auszubildende und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die Gärtnerabteilung sowie die Hausmeister der Rheintalhalle verantwortlich.

(2008.11.25) Weitere Auftragsvergaben im Gewerbepark Eremitage
Im einzigen Tagesordnungspunkt auf seiner jüngsten öffentlichen Sitzung hat sich der Gemeinderat in Waghäusel mit der weiteren Erschließung des Gewerbeparks Eremitage befasst. Konkret wurden Aufträge in der Größenordnung von rund 236.000 Euro vergeben. So soll ein Rad- und Fußweg mit wassergebundener Decke zwischen der Bahnunterführung am Wagbach und der Eremitage hergestellt werden. Weiter wird die Zufahrt vom Kirrlacher Tor zur Eremitage mittels eines Natursteinpflasterbelages neu gestaltet und schließlich soll die sogenannte Direktorenvilla künftig von der Lorenz-Brentano-Allee her erschlossen werden.

Vorausgegangen war der Auftragsvergabe eine öffentliche Ausschreibung mit Zuschlagserteilung an den günstigsten Bieter. Ausgeführt werden sollen die Arbeiten von Dezember 2008 bis Februar 2009.

(2008.11.17) Wahlgräber nach wie vor 25 Jahre nutzbar
Wichtigster Punkt der jüngsten Änderung der Friedhofsatzung im Waghäuseler Gemeinderat war die Verkürzung der Ruhezeit auf 15 Jahre. Diese betrug bisher 25 Jahre und war mit Ausnahme der Urnengräber anzuwenden auf alle Gräberarten in den Waghäuseler Friedhöfen. Etwa 8 von 10 Reihengräber aber wurden nach dem Willen der Hinterbliebenen in der letzten Zeit bereits nach rund 15 Jahren geräumt. So entstanden in den jeweiligen Grabfeldern regelmäßig Lücken. Die zeitnahe Neubelegung einer vorzeitig eingeebneten Grabstätte war nicht möglich. Damit hätte man den Tatbestand der Störung der Totenruhe erfüllt, teilte das zuständige Standesamt im Waghäuseler Rathaus mit.

Deshalb hat die Verwaltung vorgeschlagen, die Ruhezeit durch Satzungsänderung zu verkürzen. Voraussetzung hierfür war ein bodengeologisches Gutachten sowie die Genehmigung des Gesundheitsamtes.

Gültig ist die neue Regelung seit dem 01.11.2008. Für Reihengräber, die zu diesem Zeitpunkt bereits bestanden, gilt also noch die alte Ruhezeit. Unberührt von der Satzungsänderung bleibt auch die 25jährige Nutzungszeit der sogenannten Wahlgräber. Angehörige, die künftig ein Grab ebenfalls länger als 15 Jahre pflegen möchten, haben nach wie vor über diese Grabart hierzu die Möglichkeit, macht das Standesamt nun deutlich.

(2008.11.11) Das Rheintalbad Waghäusel informiert:
Das Hallenbad und die Sauna bleiben am 23.11.2008 wegen einer Sportveranstaltung für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen.

(2008.10.14) 40 Jahre im öffentlichen Dienst
Seit 40 Jahren ist Maria Lehn aus Wiesental nun im öffentlichen Dienst beschäftigt. Ihre Laufbahn begann die gelernte Versicherungskauffrau 1968 zunächst als Mitarbeiterin im Hauptamt ihrer damals noch selbständigen Heimatgemeinde. Zu ihren Aufgaben im Sekretariat des seinerzeitigen Bürgermeisters Emil Groß gehörte auch die Mitarbeit in den Bereichen Personalwesen, Einwohnerwesen, Wahlen und nicht zuletzt auch im Standesamt. Bereits 1971 übernahm sie hier die alleinige Verantwortung und 1975 wurde sie formell auch zur Standesbeamtin für die Fusionsgemeinde Waghäusel bestellt. Seither kümmerte sich Maria Lehn um Geburten, Eheschließungen, Sterbefälle, Staatsangehörigkeiten und Namenrechtsangelegenheiten. Schließlich wurden ihr auch die Verwaltung der Friedhöfe sowie das komplette Versicherungswesen der Stadt übertragen. Durch regelmäßige Fortbildungen, vor allem aber auch wegen ihrer kompetenten, offenen und freundlichen Art war Maria Lehn „die Standesbeamtin“ in der Region und gefragte Ansprechpartnerin für die Kolleginnen und Kollegen im Umkreis. Seit dem 01.09.2006 befindet sich Maria Lehn in der Freistellungsphase der Altersteilzeit.

Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler beglückwünschte die Jubilarin und überreichte ihr zum Zeichen der Anerkennung neben der Urkunde ein Präsent. Stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen gratulierte Werner Bolz, Vorsitzender des Personalrates.

(2008.10.09) Erster Spatenstich für die Verlegung der K 3536 bei Kirrlach
Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Bürgermeister Walter Heiler MdL freuten sich mit vielen Bürgerinnen und Bürgern

Kreis Karlsruhe. Der Landrat des Landkreises Karlsruhe, Dr. Christoph Schnaudigel, der Abgeordnete des Baden-Württembergischen Landtages und Bürgermeister der Stadt Waghäusel, Walter Heiler setzten mit dem Leiter des Amtes für Straßen im Landratsamt Karlsruhe und Vertretern des Planungsbüros am vergangenen Mittwoch, 8. Oktober 2008, den ersten Spatenstich zur Verlegung der Kreisstraße K 3536 bei Kirrlach.

„Ich freue mich, dass wir - die Stadt Waghäusel und der Landkreis Karlsruhe - heute gemeinsam nach einer rund sieben jährigen Vorbereitungs- und Planungszeit für eine für den Waghäusler Stadtteil Kirrlach im nördlichen Landkreis Karlsruhe eine wichtige Infrastrukturmaßnahme auch im Hinblick auf die Verbindung zum Rhein-Neckar-Kreis vornehmen können“, begrüßte der Landrat zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie unmittelbare Nachbarn und Anwohner.

Aufgrund der beengten Verhältnisse in der Ortsdurchfahrt Kirrlach und des steigenden Verkehrsaufkommen im Zuge der Kreisstraße K 3536 - insbesondere im Bereich der Schule und der Kirche - war eine Verlegung der Kreisstraße notwendig geworden. Das neue Stück Kreisstraße wird die Ortsstraßen von Kirrlach entlasten - konkret um rund 2000 Fahrzeuge täglich. Ebenso wird durch die Verlegung der Kreisstraßen eine Ortsdurchfahrtfreie Verbindung zwischen dem Ortsteil St. Leon-Rot Rhein-Neckar-Kreis im Norden und der Bundesstraße B 36 im Süden geschaffen.

Die Zustimmung zur Planung und Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für die Straßenverlegung gab der Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistages bereits vor sieben Jahren. Der Planfeststellungsbeschluss für die Gesamtmaßnahme erging im September 2007. Die Bauarbeiten für die Kreisstraßenverlegung vergaben die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Technik bereits in ihrer Sitzung im Juli 2008. Die Ausbaulänge der Straße beträgt rund 800 Meter, die Fahrbahnbreite der künftigen Kreisstraße 6,5 Meter und jeweils 1,5 Meter Bankett. Ebenso werden Wirtschaftswege angelegt. Das Straßenbauprojekt wird voraussichtlich 970 000 Euro kosten. Davon entfallen auf den Grunderwerb 150 000 Euro, reine Baukosten sind 820 000 Euro. Nach dem Entflechtungsgesetz wird der Landkreis eine Förderung von 460 000 Euro erhalten, so dass der Eigenanteil des Landkreises an der Maßnahme rund 510.000 Euro betragen wird. Der Grunderwerb für die Maßnahme wurde im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens durch das Amt für Vermessung, Geoinformation und Flurneuordnung im Landratsamt Karlsruhe geregelt.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel dankte allen, die in der Vorbereitungs- und Planungsphase zum Gelingen beigetragen haben. „Mein besonderer Dank gilt der Stadt Waghäusel, die die Planung zur Verlegung der Kreisstraße von Beginn an unterstützt und den Kreisel an der Landesstraße L 555 als Zugang zum neuen Verlauf der Kreisstraße bereits 1999 geschaffen hat“, so Dr. Schnaudigel. Nach dem vorliegenden Zeitplan werde die Straßenbaumaßnahme im April 2009 fertig gestellt sein. „Ich freue mich, Ihnen im Frühjahr zur Straßeneinweihung wieder hier zu begegnen“, so der Landrat.

Bürgermeister Walter Heiler MdL nannte die Maßnahme eine weitere „Optimierung der Verkehrsinfrastruktur in Waghäusel“. Er erinnerte an den durchaus langwierigen Werdegang, an unzählige Abstimmungsgespräche mit den betroffenen Behörden und zeigte sich erfreut darüber, dass die Maßnahme nun begonnen und im Frühjahr 2009 abgeschlossen sein wird. In seinem Grußwort unterstrich er, dass weitere Verkehrsmaßnahmen in Waghäusel zur baldigen Realisierung anstehen. Er bezog sich auf den Ausbau des kreuzungsfreien Verkehrsknotens B36/L638, mit deren Baubeginn in den nächsten Monaten zu rechnen ist. Die Gelder hierfür werden vom Land und vom Bund zur Verfügung gestellt. Mit Hochdruck wird ebenfalls an der Realisierung des Kreisels bei der Kapelle in Wiesental gearbeitet, so dass damit zu rechnen ist, dass auch diese Maßnahme alsbald in Angriff genommen werden kann.

Die Tatsache, dass weit über 300 Bürgerinnen und Bürger dem Spatenstich beiwohnten, bezeichnete das Waghäuseler Stadtoberhaupt als Beleg dafür, dass die Bürgerschaft am kommunalpolitischen Geschehen in Waghäusel außerordentlich interessiert ist.

(2008.10.07) Waghäusel muss stricken -
(Waghäusel) Nun ist es öffentlich. Die 8 Städte und Gemeinden, die sich am SWR4-Städtequiz „Eine gewinnt“ beteiligen, sollen bis zum 16.10. je einen Schal in den Landesfarben stricken. So lautet die Aufgabe, bei der sich möglichst viele Einwohner Waghäusels, aber auch der umliegenden Kommunen beteiligen sollen. „Unsere Stadt vertritt hier insbesondere auch die Region,“ begründete Bürgermeister Walter Heiler seinen ersten Aufruf im Radio, über die Stadtgrenzen hinaus Schals für Waghäusel zu stricken und machte sich selbst gleich als erster ans Werk.

Der Schal soll in den Farben schwarz und gelb gestrickt und 25 cm breit sein. Vorgaben über Muster gibt es laut Angaben des Senders nicht. Ideal ist natürlich, den Schal längsgestreift zu stricken (12,5 cm schwarz und 12,5 cm gelb), aber am einfachsten ist es jeweils einen Meter schwarz an einen Meter gelb zu reihen. So können sich auch Leute beteiligen, die nur Wolle in der einen oder der anderen Farbe haben. Länger als einen Meter sollte eine Farbe aber nicht sein. Ziel ist es, möglichst viele kleine Schals zu einem langen Schal zusammenzubringen.

Die ersten Reaktionen aus der Bevölkerung lassen hoffen. Im Rathaus laufen die Telefone heiß und die örtlichen Geschäfte haben sich zwischenzeitlich kräftig mit gelber und schwarzer Wolle eingedeckt.

Abgegeben werden können die Schals im Rathaus Waghäusel möglichst bis Mittwoch 15.10. um 17.00 Uhr. „Besser man gibt früher ab,“ teilt Rainer Wagner, Ansprechpartner im Rathaus für das Städtequiz mit, “denn gewertet wird am Ende nur, was auch zusammenhängt. Deshalb werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmen gebeten, zur Abgabe ihrer Schals auch Näh- oder Strickzeug mitzubringen, um ihren Teil gleich selbst am großen Stück zu befestigen.

Wer am Ende den längeren Schal hat, wird einen wichtigen Punkt für den Sieg um das Städtequiz einfahren können.

(2008.10.07) "Eine gewinnt"
Herzliche Einladung zu „Eine gewinnt“ live aus dem Rathaus

Am Donnerstag, den 16.10.2008 wird zwischen 09.00 und 12.00 Uhr live aus dem Foyer des Rathauses Waghäusel das Städtequiz des SWR4 „Eine gewinnt“ übertragen. Die Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen.

Wer das Spektakel zuhause am Radio verfolgen, die Stadt aber dennoch unterstützen möchte, kann telefonisch oder per e-mail helfen, die Fragen aus Rottenburg zu lösen. Unter 07254/207-222 bzw. buergerbuero@waghaeusel.de ist man über jeden Hinweis, der zur Lösung der Aufgaben beiträgt, dankbar. Wem es im Radio zu schnell geht, kann sich die Fragen unter 07254/20752 noch einmal über Telefon anhören. Die Verwaltung wird versuchen, die Aufgaben hier zum Abruf bereit zu stellen.

Um 12.00 Uhr wird der Sieger feststehen. Falls die Stadt das Spiel gewinnt, wird noch am gleichen Tag ab 18.00 Uhr auf dem Rathausvorplatz der Sänger Nik P. ein Konzert geben. Auch hierzu ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.

Bürgerbüro am Donnerstag, den 16.10.2008 geschlossen

Wegen der Live-Übertragung der Radiosendung „Eine gewinnt“ aus dem Rathaus Waghäusel ist das Bürgerbüro am Donnerstag, den 16.10.2008 geschlossen.

(2008.09.29) „Aufgabenerfüllung stärkt die Selbstverwaltung“ - Gemeinderat befürwortet mit großer Mehrheit Umwandlung zur Großen Kreisstadt
Der Weg Richtung Große Kreisstadt ist frei: Der Gemeinderat von Waghäusel hat gestern Abend dem Verwaltungsvorschlag mit Mehrheit zugestimmt, dass der entsprechende Antrag gestellt werden soll. Als Zielvorgabe wurde das Jahr 2012 genannt. Eingangs wartete Bürgermeister Walter Heiler mit Zahlen auf: Baden-Württemberg zählt 89 Städte mit der Bezeichnung „Große Kreisstadt“. Waghäusel habe schon vor dreieinhalb Jahren die 20 000-Einwohner-Hürde genommen, aktuell liege man über 20 500. Vor ziemlich genau zwei Jahren hat die Stadtverwaltung den Gemeinderat schon einmal in nicht öffentlicher Sitzung über die Auswirkungen eines solchen „Aufstiegs“ informiert. Jetzt sei die Zeit aber reif, „Nägel mit Köpfen zu machen“ und zu entscheiden, wohin der Weg von Waghäusel führen solle.

Entscheidend aber, so der Bürgermeister, sei die Frage, wie Stadt und Kommunalparlament ihre Verantwortung gegenüber den Bürgern verstehen, welcher Anspruch gestellt werde, inwieweit man für die Bürger da sein wolle. Denn als Große Kreisstadt oblägen der Rathausverwaltung eine Reihe zusätzlicher Aufgaben, wie etwa das Ausländerrecht, Baurecht, Wohngeldstelle und Rechnungsprüfungsamt (die BNN berichteten). Aufgaben und Kompetenzen vor Ort holen, laute deshalb das Schlüsselwort. Dabei sei Bürgernähe ein Aspekt. Mehr Aufgabenerfüllung vor Ort bedeute zudem auch eine Stärkung der Selbstverwaltung.

Walter Heiler erinnerte daran, dass die Personaldecke in Waghäusel sehr dünn sei und im Rathaus Platzmangel herrsche. Eine bauliche Erweiterung sei wohl unumgänglich, ebenso die Aufstockung des Personals, um künftige Aufgaben als große Kreisstadt erfüllen zu können. Der Nordwestecke des Landkreises fehle eine Art Zentrum.

Nach den Worten von CDU-Fraktionssprecher Roland Liebl ist Waghäusel an einem Scheideweg angelangt. „Ja, wir sind bereit, neue Wege zu prüfen.“ Und weiter: „Wir können nicht immer mit Platz zwei zufrieden sein.“ Liebl forderte, dass von den künftigen Aufgaben Punkt für Punkt vorberaten werden sollte und die Umsetzung immer mit Blick auf Kosten und Nutzen anzugehen sei. Eine solide Entwicklung und Darlegung der Kosten seinen erforderlich. Der Christdemokrat sprach sich klar gegen eine Nennung eines Termins in den Planungen aus und forderte letzlich eine Abstimmu8ng in drei Teilen, die aber von der Verwaltung abgelehnt wurde – der Antrag der Stadt sei anders ausgearbeitet. Am Ende gab es fünf Gegenstimmen aus der CDU/JL-Fraktion sowie drei Enthaltungen. SPD, Freie Wähler und Bürgermeister sowie einige CDU-Mitglieder stimmten für Ja – 18 Stimmen kamen so zur deutlichen Mehrheit zusammen.

„Wir sollten diese Chance heute nutzen“, hieß das Signal der SPD-Fraktion. Seit Jahren werde das Thema Große Kreisstadt in Waghäusel diskutiert, sagte der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten, Herbert Sand. Die SPD sehe jetzt den richtigen Zeitpunkt zum Aufstieg in die „Oberliga der Großen Kreisstädte“. Sand sprach von einer historischen Chance, mit der der nördliche Landkreis „angemessen, selbstbewusst und nachhaltig“ vertreten werden könne. Waghäusel könne unter dem Strich nur gewinnen. Stadtentwicklung, verbesserte Verkehrsanbindung durch die Stadtbahn und Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs seien Aufgaben, denen sich die Stadt nicht verschließen dürfe. Dabei sei stärkere Einflussmöglichkeit viel wert. Der Gewinn bei Bürgernähe sei zudem nicht zu unterschätzen.

Für Klaus Vogel von den Freien Wählern bedeutet die Entscheidung auch ein „endlich“. Schon sehr früh, ja gewissermaßen als Vorreiter, hebe man sich des Themas Große Kreisstadt angenommen, aber sei kaum gehört worden. „Ab heute bewegt sich der Zug in Richtung Große Kreisstadt Waghäusel“, sagte Vogel. Den Bürgermeister als Lokführer wolle man tatkräftig vom ersten Abteil aus unterstützen.

(Klaus-Peter Leipold; aus der Bruchsaler Rundschau vom 23.9.2008)

(2008.09.29) Kurz und Bündig
Erster Spatenstich K 3536 am 8. Oktober, 14.00 Uhr
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Endlich ist es soweit: der erste Spatenstich für die K 3536. Bis Mai 2009 soll die Maßnahme, die vom Landkreis gebaut und bezahlt wird, umgesetzt werden. Durch die neue Straße, die vom Kreisel L 555 östlich bis zur K 3536 (St. Leonerstraße) verläuft, wird eine weitere Verkehrsentlastung erwartet. Die interessierte Bevölkerung ist herzlich eingeladen, diesen Spatenstich, der in Anwesenheit von Herrn Landrat Dr. Christoph Schnaudigel vorgenommen wird, live zu verfolgen am Mittwoch, 8. Oktober 2008, 14.00 Uhr, Treffpunkt bei der Halle des Radfahrerheims am Radweg St. Leoner Straße.
Herzlichst, Ihr Walter Heiler MdL

LKW-Durchfahrtsverbot Hauptstraße Kirrlach
In der vergangenen Woche wurde an 2 Tagen, jeweils früh am Morgen, der LKW-Verkehr durch die Polizei überwacht. Es ergaben sich keinerlei Verstöße gegen das LKW-Durchfahrtsverbot.

(2008.08.05) Spatenstich für 11- Millionen –Projekt Abwasserzweckverband Wagbach baut die Kläranlage aus
In Anwesenheit zahlreicher Gemeinderatsmitglieder aus Waghäusel und Hambrücken, Mitarbeitern des Klärwerks und der Verbandsverwaltung, des Ingenierbüros Miltner und der Baufirma Südwestbau fand auf dem Gelände der Kläranlage des Abwasserverbandes Wagbach der erste Spatenstich für den umfangreichen Ausbau der Kläranlage statt. Aufgrund des Bevölkerungswachstums in Hambrücken und Waghäusel wird die Kläranlage um 16.000 so genannte Einwohnergleichwerte auf dann 44.000 Einwohnergleichwerte erweitert.

Waghäusels Bürgermeister Walter Heiler, der zugleich Verbandsvorsitzender ist, begrüßte auch im Namen seines Hambrücker Kollegen Thomas Ackermann die zahlreichen Teilnehmer. Walter Heiler unterstrich, dass mit den vorgesehenen Maßnahmen die Kläranlage auf den neusten technischen Stand gebracht wird. Dies sei ein großer finanzieller Kraftakt, denn insgesamt wird der Zweckverband in die Umbaumaßnahmen rund 11 Mio. Euro investieren müssen. Dipl.-Ing. Harald Miltner vom beauftragten Ing.-Büro für Bauwesen erläuterte die technischen Details. Auf der Kläranlage wird eine zweite Reinigungsstraße nach dem so genannten „SBR-Verfahren (sequenzielles biologisches Reaktorverfahren) gebaut. Die insgesamt vier SBR-Becken haben eine Größe von jeweils ca. 18 m x 18 m und binden jeweils etwa vier Meter in das Grundwasser ein. Da die dortigen Böden sehr durchlässig sind, stellt die Grundwasserhaltung während der Bauphase eine besondere Herausforderung an die Technik dar. Als erstes müssen die zwei alten Klärbecken abgebrochen werden. Hierzu ist eine konventionelle Grundwasserabsenkung mit 8 Brunnen und einer Leistung von 340 l/s erforderlich. Das geförderte Wasser wird dabei zur Elimination von Eisen und Mangan in Teilströmen dem Prozess zugeführt. Für die Abdichtung der Baugrube entschied man sich zusammen mit der Genehmigungsbehörde für eine so genannte Weichgelsohle. Die etwa 2000 m² große Baufläche für die SBR-Becken wird dabei mit einer bis 12 m tiefen, rückverankerten und wasserdichten Spundwand umschlossen und gegen das Grundwasser mit einer zweiphasigen Sohlabdichtung durch Weichgelinjektion abgedichtet. Dafür sind bis 1200 Bohrungen im Raster von ca. 1,2 x 1,2 m erforderlich.

Weiter erläuterte Harald Miltner, dass das SBR-Verfahren eine Variante des Belebtschlammverfahrens ist. Das SBR-Verfahren wird diskontinuierlich betrieben, d.h., es erfolgt eine periodische Betriebsweise durch die Aufteilung des Prozesses in einzelne Behandlungsschritte. Es ermöglicht den kompletten Prozessablauf der biologischen Abwasserreinigung (Kohlenstoffabbau, Nitrifikation, Denitrifikation, Phosphorelimination, Sedimentation) in einem Reaktorbehälter.

Die Prozessphasen sehen so aus, dass zunächst in einem Zeitintervall das zu reinigende Abwasser in den SBR-Behälter eingeleitet wird. Hieran schließt sich an die so genannte Mischphase, dies ist das Zeitintervall, in dem der Behälterinhalt ohne Sauerstoffzufuhr gemischt wird, so dass sich anaerobe oder anoxische Millieubedingungen einstellen. Hiernach wird der Behälterinhalt mit Luft begast, anschließend wird in der so genannten Absetzphase der Belebtschlamm vom gereinigten Abwasser durch Sedimentation getrennt. Schließlich wird der gebildete Überschussschlamm aus den Becken abgezogen und in der letzten, der so genannten Klarwasserabzugsphase, wird das sich über dem sedimentierten Belebungsschlamm gebildete Klarwasser abgezogen. Die Vorteile des SBR-Verfahrens für die Kläranlage Wagbach bestehen vor allen Dingen darin, dass die Erweiterung der Kläranlage im laufenden Betrieb möglich ist und ein geringerer Platzbedarf als bei herkömmlichen Becken besteht. Die Baukosten sind günstig, da vier identische Becken mit einfacher Geometrie gebaut werden. Schließlich handelt es sich um ein modernes Verfahren, bei dem sehr flexibel auf unterschiedliche Zulaufbedingungen reagiert werden kann. Die Bauausführung wird nach dem derzeitigen Bauzeitenplan bis Dezember 2009 andauern. Nicht nur während dieser Zeit ist insbesondere für die drei Klärmeister Werner Knebel, Wolfgang Senger und Markus Böser besonderer Arbeitseinsatz gefragt. Denn neben dem Ausbau, für den natürlich auch das know-how der Klärmeister gefragt ist, müssen sie den ordnungsgemäßen laufenden Betrieb gewährleisten.

„Die 11 Millionen Euro sind gut angelegtes Geld. Zum einen müssen wir die gesetzlichen Vorgaben einhalten, zum anderen liegt uns viel daran, eine Kläranlage mit einer Topp-Reinigungsleistung zu haben“, so die beiden Bürgermeister Heiler und Ackermann beim anschließenden Rundgang durch die Anlage.

(2008.07.10) Kurz und Bündig
Telefonische Erreichbarkeit der Stadtverwaltung und Ihrer Außenstellen sowie der beiden Zweckverbände „Wasser“ und „Abwasser“

In den vergangenen Tagen wurde das örtliche Telefonbuch für 2008/2009 an alle Haushalte verteilt. Leider ist der Eintrag der Stadtverwaltung mehr als unglücklich ausgefallen. Bereits im Buch 2007/2008 war die Auflistung der städtischen Einrichtungen so irreführend, dass viele Anrufer in der Annahme, sie würden die Nummer des Rathauses wählen, beim Wasserwerk gelandet sind. Die Verwaltung hatte daher versucht, den Telefonbucheintrag wieder so zu bekommen, wie er früher einmal war, aber weder der Telefonanbieter noch der Telefonbuchverlag haben sich hier zuständig gefühlt. So blieb es seitens der Stadt bei vergeblichen Bemühungen und der Erkenntnis, dass Bürokratie nicht zwingend dem öffentlichen Dienst vorbehalten ist. Bis zur Herausgabe des nächsten Telefonbuches vergeht nun noch einige Zeit und es wird einen neuen Anlauf geben.

Häufig wählen Anrufer fälschlich auch die 207 vor, wenn sie eine der Außenstellen anrufen wollen und sind dann mit einem Mitarbeiter im Rathaus verbunden. Das sollte nicht verwundern, denn über die 207 mit anschließender Durchwahl erreicht man die Telefonanlage des Rathauses; die Außenstellen haben eigene Anschlüsse.

Die wichtigsten Rufnummern haben wir auf dieser Homepage aufgelistet unter der Rubrik „Stadtverwaltung > Wichtige Behörden und Einrichtungen auf einen Blick“11

Bestand an Arbeitslosen …
heißt schlicht die Überschrift einer Tabelle der Arbeitsagentur die die Entwicklung der Zahl der in der Stadt Waghäusel als Arbeit suchend gemeldeten Personen aufzeigt. Waren es im Januar 2006 noch 838 (398 Männer und 440 Frauen), so hatten im Juni 2008 lediglich 480 Einwohner (200 Männer und 280 Frauen) keine Beschäftigung. Damit ist die Arbeitslosenzahl innerhalb von zweieinhalb Jahren um fast die Hälfte gesunken. Beachtlich ist auch die Zahl der Beschäftigten in der Stadt. Zum Stichtag der letzten Erhebung im September 2007 waren in Waghäusel 5.688 Arbeitsplätze besetzt.

(2008.07.03) Kreis unterstützt LKW-Durchfahrtsverbot - Landrat Dr. Schnaudigel zum Meinungsaustausch in Waghäusel
Seit knapp einem Jahr sei er nun im Amt, viel habe er schon von den Kreisgemeinden mitbekommen, aber ein Vor-Ort-Gespräch sei immer noch am besten. So begründete Landrat Dr. Christoph Schnaudigel seine Visite bei der Stadt Waghäusel. Bürgermeister Walter Heiler empfing das Oberhaupt des Landkreises Karlsruhe nun im Rathaus. Gemeinsam mit den Vertretern der Gemeinderatsfraktionen, Alfred Metzger, Herbert Sand und Klaus Vogel, Kreisrat Uli Roß sowie der Amtsleiter der Stadtverwaltung kamen die beiden Behördenleiter überein, dass die Kirrlacher Umgehungsstraße nur im Zusammenhang mit einem LKW-Verbot für die Ortsdurchfahrt eine wirksame Verkehrsentlastung bringen könne. Landrat Dr. Schnaudigel teilte mit, dass seine Behörde dieses Verbot schon anordnen würde, allerdings müsse formell erst die Zustimmung des Regierungspräsidiums vorliegen. Bürgermeister Heiler betonte, dass die Stadt nach wie vor um das Verbot kämpfen werde. Es sei ja gerade der Sinn einer Umgehung, den Durchgangsverkehr hierhin umzuleiten. Zudem werde in diesem Fall mit der Verlagerung des Schwerlastverkehrs auch keine andere Kommune belastet. Für den Landrat war dies nachvollziehbar und er sagte zu, sich beim Regierungspräsidium für das Anliegen der Stadt zu verwenden.

Eine besondere Brisanz lag beim Thema „Abfallentsorgung“. Bekanntlich hatte die Stadt Waghäusel gegen eine Rückdelegation dieser Aufgabe von der Kommune auf den Landkreis votiert. Dr. Schnaudigel machte nun keinen Hehl daraus, dass er den Schritt für richtig halte. Mit der Senkung der Kosten insgesamt begründete der Landrat seine Haltung und stellte fest, dass die Abfallgebühren auch in Waghäusel nach den neuesten Kalkulationen zunächst günstiger würden als bisher. Und schließlich haben man mit dem „Bruchsaler Modell“ auch einen Kompromiss zustanden gebracht, der es den Kommunen ermöglicht, einige Strukturen zu behalten, versuchte er die Skepsis der Gemeindevertreter zu zerstreuen. Sie hörten dies dann auch gerne, denn gerade hier können die Einwohner nun weiterhin die örtlichen Angebote der Abfall- und Grünschnittentsorgung nutzen. Und schließlich soll es auch weiterhin möglich sein, sich im Rathaus zu erkundigen, wenn man Fragen zur Müllabfuhr hat.

Mit der Besichtigung des Gewerbeparks Eremitage, des Einkaufszentrums sowie der künftigen Trasse zur Anbindung der Kreisstraße 3536 an die L555 schloss der Landrat seinen Informationsbesuch ab, nicht ohne bekannt zu geben, dass Baubeginn für die Verbindungsstraße bereits im Oktober dieses Jahres sein soll. Mit der Fertigstellung rechnet man beim Kreis im April 2009.

(2008.06.24) Trink- und Abwasserpreis in Waghäusel deutlich unter Landesdurchschnitt
„Die mit den hohen Standards der Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung im Land verbundenen Kosten variieren in den Städten und Gemeinden beträchtlich. Der landesweit niedrigste Gesamtpreis für Trink- und Abwasser lag zum 1. Januar 2007 bei 1,82, der höchste bei 8,20 Euro pro Kubikmeter. Der Landesdurchschnitt betrug 3,95 Euro je Kubikmeter“ Dies berichtet Zeitschrift „Die Gemeinde“, Organ des Gemeindetages Baden-Württemberg, in ihrer jüngsten Ausgabe vom 16. Juni 2008. In Waghäusel beträgt der Preis 2,61 Euro (0,86 Euro Trinkwasser, 1,75 Euro Abwasser), ist also um ein Drittel unter dem Landesdurchschnitt! Weiter teilt „Die Gemeinde“ mit, dass ein Einwohner in unserem Bundesland im Schnitt 158 Euro im Jahr zahlen muss. Der durchschnittliche Wasserverbrauch beträgt pro Baden-Württemberger 104 Liter pro Tag, umgerechnet auf das Jahr sind dies rund 38 Kubikmeter pro Person.

(2008.06.24) Straßensperrung aus Anlass des Wiesentaler Straßenfestes
Am 28./29.06.2008 findet das diesjährige Wiesentaler Straßenfest statt. Hierzu wird die Philippsburger Strasse zwischen Lagerstrasse und Einmündung Mannheimer Strasse sowie die Mannheimer Strasse zwischen Lußhardtstraße und Einmündung Kriegstraße vom 27.06.2008 10.00 Uhr bis 30.06.2008 morgens voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt innerörtlich. Die Bushaltestelle Marktplatz wird zur Kriegstraße/Mannheimer Straße verlegt. Wir bitten um entsprechende Beachtung.

(2008.06.19) Weitere Zuschüsse in Aussicht gestellt - Wirtschaftsminister Ernst Pfister informiert sich vor Ort über die städtebauliche Entwicklung in Waghäusel
Im Waghäuseler Rathaus begrüßte Bürgermeister Walter Heiler jüngst seinen Landtagskollegen, Wirtschaftsminister Ernst Pfister. Dieser informierte sich vor Ort über die von seinem Ministerium geförderten Projekte der städtebaulichen Erneuerung. Bekanntlich ist die Stadt aktuell mit zwei Maßnahmen in das Förderprogramm aufgenommen.

Bürgermeister Heiler gab unter Anwesenheit von Vertretern der Gemeinderatsfraktionen, des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Stadtverwaltung zunächst einen kurzen Überblick über den Stand und die Ziele der „Ortskernsanierung Kirrlach“, die im Zuge der Fertigstellung der Südumgehung 2007 mit einem Zuwendungsbescheid des Landes in Höhe von 800.000 Euro begonnen hat. Hier sollen die Hauptstraße und die Plätze funktionsgerecht um- und rückgebaut, die Parkraumsituation und Wohnqualität verbessert und verschiedene Neuordnungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Wichtigstes und kostenintensivstes Projekt der städtebaulichen Erneuerung in Waghäusel, darin waren sich Minister Pfister und Bürgermeister Heiler einig, ist das Sanierungsgebiet auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik. Seit 1998 hat das Wirtschaftsministerium hierfür Finanzhilfen in Höhe von rund 5,27 Millionen Euro bewilligt, zuletzt 500.000 Euro aus dem Landessanierungsprogramm 2008.

Dass die bisher in das rund 40 ha große Areal investierten Mittel bei weitem nicht ausreichen werden, sahen nicht nur die anwesenden Vertreter des Regierungspräsidiums, über deren Behörde die Förderanträge zu stellen sind. Wirtschaftsminister Ernst Pfister stellte in diesem Zusammenhang dann auch fest, dass die Stadt Waghäusel vorbildliche Arbeit geleistet habe. „Es bestehen beste Chancen, dass das Projekt komplett abgewickelt werden kann. Das Ministerium wird alles tun, um die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen“. Das nahm man im Waghäuseler Rathaus natürlich gerne zur Kenntnis. Bürgermeister Heiler nannte einen notwendigen Landeszuschuss bis 2014 in einer Größenordnung von weiteren rund 5 Millionen Euro, zusätzlich zu den bislang bereits bewilligten Geldern.

Anschließend stand ein Rundgang im Sanierungsgebiet auf dem Programm, wo Minister Pfister die bisher geleisteten, aber auch die kommenden Aufgaben in Augenschein nahm. Der Minister machte deutlich, dass die Städtebauprogramme zu den erfolgreichsten Fördermaßnahmen des Landes gehören. Jeder hier eingesetzte Euro löse ein achtfaches an weiteren Investitionen aus, so dass das Städtebauprogramm nicht zuletzt auch ein Konjunkturprogramm sei. Genau darauf hofft man auch im Waghäuseler Gemeinderat, der das Gelände rund um die Eremitage zu einem Gewerbegebiet mit überregionaler Bedeutung entwickeln möchte.

Vielsagend war der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Waghäusel. „Mit herzlichem Dank für die freundliche Aufnahme in Waghäusel. Respekt und Anerkennung für vorbildliche Leistungen bei der Städtebausanierung. Wir wollen Sie gerne auch weiterhin unterstützen. Ihr Ernst Pfister.“

(2008.06.18) Bolandenschule errang 2.Platz beim Rhein-Main-Donau-Cup - Bürgermeister überreichte Landes-Urkunden an fünf Turnerinnen
Nachdem den Turnerinnen der Bolandenschule Wiesental 2007 ein beachtlicher 4.Platz beim Rhein-Main-Donau-Schulcup gelang, konnten sie sich dieses Jahr sogar einen zweiten Platz erturnen. „Dieser Platz ist um so höher einzustufen, weil sie die jüngste Mannschaft im ganzen Teilnehmerfeld waren“, erklärte stolz die betreuende Sportlehrerin Silke Mössinger. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die gute Jugendarbeit des Kooperations-Partners TSV-Wiesental (Trainerin Nadine Feurer) und die stete Unterstützung der Eltern mit Fahrdiensten zu den Wettkampfstätten.

Der Rhein-Main-Donau-Cup wurde von den Kultusministerien der Länder Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz im Rahmen des Bundeswettbewerbes JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA geschaffen und 1996 erstmals in Karlsruhe ausgetragen. Dieses Jahr qualifizierten sich die Wiesentaler Turnerinnen Kristina Köhler 2c, Madlene Gersonde 3c, Meike Dörner 3c, Kim Knebel 4a und Larissa Fieser 4c auf Kreis- und Regierungs-Ebene in Odenheim mit einem 1.Platz, auf Landesebene in Albstadt-Ebingen mit einem 2. Platz und im Länder-Vergleich in Dossenheim mit einem großartigen 2.Rang beim Rhein-Main-Donau-Cup.

„Ihr seid großartig und habt unsere Stadt hervorragend vertreten“, sagte Waghäusels Bürgermeister MdL Walter Heiler zu den Turnerinnen, als er diesen zu ihrem „tollen Erfolg“ im großen Sitzungssaal im Rathaus herzlich gratulierte. Er überreichte ihnen die Urkunden des Landes Baden-Württemberg mit Unterschrift des Kultusministers Helmut Rau und ein Präsent der Stadt. Mit einigen Boden-Übungen bedankten sich die Mädels und genossen einen Rundgang mit dem Stadtoberhaupt durch das Rathaus. RARO

(2008.06.17) Mittsommernachtfest am 21. Juni und Nachbarschaftsfeste am 22. Juni auf der Kirrlacher Hauptstraße
Aus Anlass der vor einigen Wochen erfolgten Eröffnung der Kirrlacher Südumfahrung steht das Wochenende am 21./22. Juni unter dem Motto: „Kein Kraftfahrzeugverkehr auf der Kirrlacher Hauptstraße !“. Damit wird einem vielfachen Wunsch der Anwohner nachgekommen. Noch immer fahren insbesondere viele LKWs durch die Kirrlacher Hauptstraße, wohl vor allem wegen der Navigationssysteme, die die Umfahrung noch nicht anzeigen. Mit dieser Aktion soll deshalb auch der Forderung nach einem behördlichen LKW-Durchfahrtsverbot Nachdruck verliehen werden. Viele Autofahrer, insbesondere LKWs, die nach wie vor durch den Ortsteil Kirrlach vom Kreisel Industriestraße bis zum Kreisel Kronauerstraße fahren, haben noch immer nicht begriffen, dass die Umfahrung wesentlich schneller, benzinsparender und weniger nervernaufreibend ist. Wenn man sich an die 70 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Umgehungsstraße hält, braucht man auf der Umgehungsstraße nicht einmal vier Minuten. Dies schafft man bei der Durchfahrt durch die Kirrlacher Hauptstraße nicht. Erst recht nicht, wenn man auch nur an einer der vier Ampeln halten muss und auch die 30 km/h Zone beachtet. Unter diesem Gesichtspunkt ist für die Anwohner das Verhalten mancher Autofahrer absolut unverständlich.

Ganz im Zeichen der Gewerbetreibenden steht zunächst der Samstag, 21. Juni 2008, die in der so genannten "Einkaufsmeile" (Bereich Waghäusler Straße zwischen Unterdorfstraße und Unterer Bachstraße) ein Mittsommernachtfest mit einer langen Einkaufsnacht bis 22 Uhr mit vielerlei Angeboten und Ständen anbieten werden. Die gesamte Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen. Zu diesem Zweck wird der Straßenabschnitt von der Unterdorfstraße bis zur Unteren Bachstraße an diesem Samstag bereits ab morgens 07.00 Uhr für den kompletten Fahrzeugverkehr gesperrt. Anwohner in diesem Bereich, die ihr Fahrzeug am Wochenende brauchen, werden gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb des gesperrten Bereichs abzustellen, da ein Fahrzeugverkehr im gesperrten Bereich nicht möglich sein wird. Für alle Fahrzeuge, die nicht auf dem eigenen Grundstück untergebracht werden können, besteht ab Freitag Abend die Möglichkeit, auf dem Parkplatz vom Kaufhaus Baader über das Wochenende zu parken, eine Zu- und Abfahrt wäre für Sie dann über die Bernhardusstraße gewährleistet.

Der Sonntag, 22.Juni 2008, gehört dann ganz den Anwohnern der Waghäusler Straße ab der Ampel (Waldpark) und der Kronauerstraße bis zur Werderstraße. Dieser Bereich wird an diesem Sonntag komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Sperrung geht von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr. „Endlich mal kein Fahrzeuglärm, keine LKWs, kein Abgasgestank auf unserer Straße“, freuen sich die lärmgeplagten Anwohner auf einen autofreien Sonntag. Beachtet werden muss, dass auch hier während der Sperre ein Fahrzeugverkehr nicht möglich sein wird und die Anwohner, die ihr Fahrzeug an diesem Sonntag brauchen, diese gegebenenfalls. vorher außerhalb des gesperrten Abschnitts abstellen sollen. Es wird aus Umleitungsgründen lediglich der Korridor Unterdorfstraße - Oberdorfstraße für den Verkehr geöffnet bleiben. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit steht den Nachbarschaftsfesten nichts mehr im Wege steht. Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Nachbarschaftsfeste einen rein privaten Charakter haben und deshalb nur Privatfeste zugelassen werden können. Es ist aber allen Anwohnern unbenommen, so viele Freunde und Bekannten einzuladen, wie sie möchten.

(2008.06.11) Rheintalschwimmbad Waghäusel
Am Sonntag, den 22.06.2008 ist das große Becken aufgrund des nat. Schwimmfestes für die Öffentlichkeit gesperrt. Das Nichtschwimmer- und Babybecken kann jedoch genutzt werden. Die Sauna ist an diesem Tag geschlossen.

Am 22.06.2008 ist daher freier Eintritt für die Besucher.

(2008.06.05) Waghäusel steigt in großem Rahmen in die Betreuung der Kinder unter 3 Jahren ein - Neubau für 40 Betreuungsplätze beschlossen
Für erhebliche Veränderungen in der Kinderbetreuung sorgt das neue Kinderbetreuungsfinanzierungsgesetz. Nach dem Willen des Bundes sollen danach bis zum Jahr 2013 für ein Drittel der Kinder unter drei Jahren Betreuungsplätze verfügbar sein. Karin Sälzler, Leiterin des Sachgebietes „Frauen, Familie, Kinder und Jugend“, legte dem Gemeinderat in seiner letzten Sitzung hierzu umfangreiches Zahlenmaterial vor und errechnete daraus eine Bedarfsprognose. Demnach fehlen in Waghäusel bis zum Jahre 2013 noch 60 Betreuungsplätze.

Vorschlag der Verwaltung war es nun, den Kindergarten Spatzennest im Stadtteil Waghäusel um eine viergruppige Einrichtung für die Kleinkindbetreuung von zunächst 40 Kindern zu erweitern beziehungsweise anzubauen. Hier erwartet man für den geschätzt 1,3 Millionen Euro teuren Neubau erhebliche Bundeszuschüsse von 12.000 Euro pro neu geschaffenem Platz. Bürgermeister Heiler machte dabei deutlich, dass man im Prinzip von Kindern rede, die noch gar nicht geboren seien. Im Grunde also wisse man nicht genau, ob die Prognose so eintreffe, man habe sich aber seitens der Verwaltung auf alle möglichen verfügbaren Informationen gestützt.

Während der Gemeinderat dem Vorschlag der Verwaltung ohne Gegenstimmen folgte, besteht bezüglich der Schaffung der noch fehlenden 20 Plätze noch Diskussionsbedarf. Quer durch alle Fraktionen hinweg war man teils der Auffassung, diese solle man bereits in der Planung für den Neubau beim Spatzennest zu berücksichtigen, während man sich andererseits dafür ausgesprochen hatte, diese im Stadtteil Wiesental neu zu schaffen. Stadträtin Birgit Freidel legte diesbezüglich dar, dass hier nicht erst 2013, sondern bereits jetzt schon Bedarf bestehe. Auf Anregung des Bürgermeisters soll dieser Punkt nun gesondert behandelt werden.

(2008.06.05) Urnenbestattungen nehmen zu - Neue Investitionen im Friedhof Wiesental
Mehr und mehr nehmen die Urnenbestattungen zu. Von 81 Begräbnissen auf den drei Waghäuseler Friedhöfen im ersten Halbjahr 2008 waren 36 Urnenbeisetzungen. Bei der Stadt hat man bereits auf dieses Bestattungsverhalten reagiert und in den vergangenen Jahren entsprechende Gräberfelder ausgewiesen sowie Urnenstelen oder –wände erstellt.

Aktuell wird nun auf dem Friedhof in Wiesental die Zahl der Urnenwände um zwei weitere mit jeweils 37 Kammern erweitert. Direkt im Eingangsbereich werden derzeit die entsprechenden Fundamente links und rechts der vorhandenen Marmor-Madonna errichtet. Die Ausführung und Gestaltung der Wände werden sich dabei an den vorhandenen Kammern orientieren, berichtet das Stadtbauamt. Rund 60.000 Euro wird die Maßnahme am Ende kosten und auch mit einer Neugestaltung des bisher an diesem Standort befindlichen Grünbeetes verbunden sein.

Im Zuge dieser Arbeiten wird zudem die benachbarte Pergola direkt vor der Leichenhalle erneuert. Geplant ist hier, das in die Jahre gekommene Eternitdach zu entfernen und durch eine Stahl-Glas-Konstruktion zu ersetzen. Dies wird noch einmal mit 25.000 Euro zu Buche schlagen. „Friedhöfe dienen nicht nur der Bestattung von Verstorbenen, sie sind auch Orte der Ruhe und der Besinnung. Plätze dieser Art werden in der heutigen schnelllebigen Zeit immer weniger. Es ist daher durchaus angemessen, in unsere Friedhöfe zu investieren,“ ist sich Bürgermeister Walter Heiler sicher.

(2008.06.05) Umfangreicher Ausbau der Kinderbetreuung - Waghäuseler Gemeinderat reagiert auf Wünsche der Eltern
Gleich in mehreren Tagesordnungspunkten hatte sich der Gemeinderat von Waghäusel auf seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema „Kinderbetreuung“ befasst. Und in allen Punkten fiel die Entscheidung deutlich zu Gunsten des Ausbaus und der Erweiterung der Kinderbetreuung aus.

So wurde etwa der Erhöhung der Betreuungszeit in der Kleinkindgruppe des Kindergartens St. Bernhard zugestimmt. Im September vergangenen Jahres war diese Gruppe für 10 Kinder von zwei bis drei Jahren eingerichtet worden. Für das kommende Kindergartenjahr liegen nach Auskunft der katholischen Kirchengemeinde, die Trägerin des Kindergartens ist, nun 15 Anmeldungen vor. Allein 11 Erziehungsberechtigte wünschen sich dabei aber eine Erhöhung der Betreuungszeit von 5 auf 6 Stunden, um Familie und Beruf besser in Einklang bringen zu können. Der Rat stimmte nun dieser Maßnahme ebenso zu, wie der Übernahme des dadurch entstehenden zusätzlichen Defizits in Höhe von 13.200,- € jährlich. Trotzdem wird der Elterbeitrag mit der Erweiterung der Betreuungszeit auf 180,- € monatlich steigen.

Erhöhen werden sich laut Gemeinderatsbeschluss ab dem kommenden Kindergartenjahr aber auch alle anderen Kindergartengebühren. Beantragt hatte dies die Seelsorgeeinheit Waghäusel, in deren Trägerschaft sich fast alle Waghäuseler Kindergärten befinden. Zuletzt waren die Gebühren vor zwei Jahren angehoben worden. Bei lediglich zwei Gegenstimmen waren sich die Mitglieder des Gemeinderates darüber einig, dass die Anhebung maßvoll erfolgt; dass schließlich aber auch die hohe Qualität der Kinderbetreuung in der Stadt ihren Preis koste. So steigt etwa die Gebühr bei den Regelgruppen von derzeit 79,- auf künftig 85,- €. Wie bisher üblich, wird die Stadt beim kommunalen Kindergarten gleichziehen und ihre Kindergartengebührensatzung auf einer der nächsten Gemeinderatssitzungen entsprechend anpassen.

(2008.06.05) Schülerhort erweitert auf 60 Plätze - Einrichtung wird verstärkt nachgefragt
Als Musterbeispiel für Qualität bezeichnete Bürgermeister Walter Heiler auf der letzten Gemeinderatssitzung den von der AWO betriebenen Schülerhort. Die große Nachfrage nach Hortplätzen lasse diesen Schluss schließlich zu, begründete das Stadtoberhaupt seine Einschätzung.

Zu befassen hatte sich der Gemeinderat in diesem Zusammenhang mit einer Erweiterung der Betriebserlaubnis auf 60 Hortplätze. Im Jahre 2004 waren dort noch 39 Kinder untergebracht, und im November vergangenen Jahres hatte der Rat einem Antrag der AWO als Betriebsträgerin auf Erhöhung auf 50 Plätze zugestimmt. Nun hatte die AWO mitgeteilt, dass diese Plätze bereits voll belegt sind. Stand heute habe man für das kommende Schuljahr 11 Neuanmeldungen für den Hort und drei für die angeschlossene Kernzeitbetreuung. Diesen stünden lediglich zwei Hortabmeldungen und zwei Kernzeitabmeldungen gegenüber.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, der Erhöhung der Hortplätze zuzustimmen; allerdings befristet auf ein Jahr. Während die CDU/JL-Fraktion dies damit begründete, dass man bis dahin nähere Informationen darüber erwarte, ob in Waghäusel eine Ganztagesschule eingerichtete werde und welche Auswirkung dies auf den Bedarf an Betreuungsplätze habe, sah die SPD-Fraktion den Ausbau des Hortangebotes als weiteren Schritt hin zu einer „Rund um Betreuung“ und lehnte eine Verknüpfung des Schülerhorts mit den Diskussionen um eine Ganztagesschule ab. Die Stadt bezuschusst nunmehr den Schülerhort mit rund 98.000 Euro im Jahr. Gut angelegtes Geld für die Kinder, wie der Gemeinderat einmütig befand.

(2008.06.05) Kleine Neuerungen beim Badebetrieb - Gemeinderat beschließt veränderte Öffnungszeiten und Entgeltordnung
Im April hatte die Verwaltung den ersten Erfahrungsbericht nach Eröffnung des sanierten Rheintalbades vorgelegt. Nun hat der Gemeinderat der Stadt Waghäusel die entsprechenden Schlüsse gezogen und kleine Veränderungen bei den Öffnungszeiten und der Entgeltordnung vorgenommen.

Betroffen hiervon ist in erster Linie die dem Bad angeschlossene Sauna. Hier sollen die Öffnungszeiten in der Wintersaison um eine Stunde nach hinten auf 22.00 Uhr verlegt werden. Im Sommer soll die Sauna an Samstagen und Sonntagen erst um 18.00 Uhr und damit gleich drei Stunden später schließen als bisher. Schließlich wird hier auch ein Jugendtarif eingeführt. Saunagäste im Alter zwischen sechs und 12 Jahren zahlen künftig 5,00 Euro. Bisher gab es nur einen Tarif für Alle in Höhe von 8,00 Euro. Auf Antrag der Freien Wähler beschloss der Gemeinderat schließlich, dass Kinder unter sechs Jahren die Sauna nicht besuchen dürfen. Begründet wurde der Beschlussvorschlag u.a. damit, dass eine Sauna ein Ort der Ruhe und Erholung sei. Der Fraktionsvorsitzende Klaus Vogel betonte ausdrücklich, dass dies nicht als familienfeindliche Maßnahme zu verstehen sei und Stadtrat Göran Weinberg verwies auf gleich gelagerte Regelungen auch in anderen Bädern. Ganz unumstritten war die Entscheidung dann allerdings doch nicht. Immerhin acht Ratsmitglieder konnten dieser Argumentation nicht folgen.

Wegfallen wird künftig auch das Versehrtenschwimmen während der Hallenbadsaison. Die hierfür ausschließlich reservierte Badezeit am Montagabend war kaum angenommen worden, weshalb die Schwimmbadleitung zuletzt unter Vorbehalt die Durchführung von besonderen Kursen, etwa Aquajogging, zugelassen hatte. Der Gemeinderat beschloss nun, diese Stunde offiziell als Kurszeit auszuweisen.

Zur Sommersaison wurde im Rheintalbad ein neues elektronisches Kassensystem installiert. Ebenfalls unter Vorbehalt wurde bis dahin vom Bad für die elektronischen Mehrfachkarten jeweils eine Kaution erhoben. Der Gemeinderat hat die Kaution in Höhe von 5,00 Euro nun einstimmig per Beschluss bestätigt. Sie soll gewährleisten, dass die Karten nach Ablauf ihrer Gültigkeit zurückgegeben werden, damit sie wieder verwendet werden können. Gleichzeitig wurde aber die Bearbeitungsgebühr für die Ersatzausstellung einer verlorenen Mehrfachkarte auf ebenfalls 5,00 Euro gesenkt.

Den nun gefassten Beschlüssen vorausgegangen war eine Fragebogenaktion, bei der die Badbesucher um Änderungs- und Verbesserungsvorschläge gebeten wurden. Nicht alle davon jedoch konnten umgesetzt werden. Schließlich gilt es hier die Betriebskosten, gesetzliche und bauliche Vorgaben und nicht zuletzt auch die Interessen der Mehrheit der Badebesucher im Auge zu behalten.

(2008.06.02) Ganz im Sinne der Kunden - Offizielle Übergabe der zusätzlichen Räume für die Arbeitsagentur Waghäusel
Die Stadt Waghäusel übergab jetzt offiziell zusätzliche Räume an die Agentur Arbeit für Waghäusel, die ausschließlich für die Betreuung und Beratung der Menschen gebraucht werden, die auf die Leistungen der Grundsiche-rung (Hartz IV / Arbeitslosengeld II – Alg II) angewiesen sind.

„Für mich ist wichtig, dass wir in der Fläche bleiben. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort kennen die Probleme und Sorgen der arbeitslosen Menschen aus dem Kreis Waghäusel, ken-nen aber auch den regionalen Arbeits-markt genau und können durch gezieltes Fördern und Fordern besser helfen und die Integrationsergebnisse verbessern. Den Kunden bleiben weite Wege erspart. Sie können jetzt – wie bereits in unse-ren anderen Geschäftsstellen – auch ih-ren Antrag auf Kosten der Unterkunft (KdU), für deren Auszahlung die Kommune zuständig ist, direkt im Agenturgebäude abgeben und müssen nicht noch zusätz-lich zur Gemeinde / Landratsamt. Eines der Zimmer wurde extra für die Kommune reserviert“, sagt Hartmut Pleier, der Leiter der Karlsruher Arbeitsagentur und ihren Geschäftsstellen bei der Ü-bergabe.

In nur fünfmonatiger Bauzeit hat die Stadt Waghäusel mit Unterstützung des städtischen Bauhofes und den beauftrag-ten ortsansässigen Firmen den Umbau ab-geschlossen. Insgesamt wurden vier neue Büroräume und eine Registratur geschaf-fen. Die gesamten Umbaukosten beliefen sich auf insgesamt 167.000 Euro. Die Agentur für Arbeit beteiligte sich mit rund 72.000 Euro an den Baumaßnahmen. Bürgermeister Walter Heiler zeigte sich als Hausherr erfreut über die Entschei-dung der Arbeitsagentur, Ihren Standort in Waghäusel auszubauen. Die Stadt habe ihrerseits alles getan, um diesen Ser-vice ihren Bürgern und der näheren Re-gion zu erhalten.

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