Das Naturschutzgebiet Wagbachniederung ist vor allem für
Vogelfreunde sehenswert.
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Eigentlich befindet sich das gesamte Areal auf der Gemarkung der Gemeinde
Oberhausen-Rheinhausen, jedoch wird es in der Literatur wohl wegen der
räumlichen Nähe zum Kloster und der ehemaligen Zuckerfabrik häufig mit Waghäusel
in Verbindung gebracht.
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Das Gebiet liegt in einer Rheinschlinge, die bereits vor etwa 8000 Jahren durch die Verlagerung
des Flussbetts vom Hauptstrom abgetrennt wurde. Seinen Namen erhielt das Naturschutzgebiet vom
Wagbach, der durch das Gebiet fließt. Bis zur Aufgabe der Produktion im Jahre 1995 wurde es
von der benachbarten Zuckerfabrik als Schlammklärgebiet genutzt.
Die Wagbachniederung umfasst heute auf einer Fläche von rund 224 ha eine große Vielzahl
an unterschiedlichen Biotopen, so etwa zwei große Wasserflächen, im Flachwasser stehende
Schilfbestände, Schlammflächen, Nasswiesen und Riedflächen aber auch Gebüsche,
Hecken und Baumgruppen.
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Die Tierwelt der Wagbachniederung ist von besonderem Wert. Bisher konnten rund 275 wildlebende
Vogelarten nachgewiesen werden, von denen 105 im Gebiet brüten. Vergleichbare Vogelbiotope finden
sich erst wieder am Bodenseeufer und in oberschwäbischen Rieden.
Das Gebiet ist ein idealer Rastplatz für Zugvögel, die zur Hauptdurchzugszeit hier reichlich
Nahrung finden. Ein beeindruckendes Schauspiel findet im Herbst zur Abenddämmerung statt, wenn
große Starenschwärme in das Gebiet einfliegen, um im Schilf zu schlafen.
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Auch eine Vielzahl feuchtigkeitsliebender Amphibien, Reptilien, Kleinsäuger und Insekten
findet sich hier.
Das Gebiet kann von der Wallfahrtskirche Waghäusel über die alte Bundesstraße 36 gut zu Fuß
erreicht werden. Besonders zu den Zugzeiten ist die Vogelbeobachtung von den Wegen aus ein
beeindruckendes Erlebnis.
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Weitergehende Links:
Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen
http://www.norbert-kuehnberger.de/wagbach.htm
http://www.birdinggermany.de/waghaeusel.htm
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