Seniorenbeirat

Aktuelles

Benötigt Waghäusel ein Senioren-Mobil?
Diese Frage beschäftigt den Seniorenbeirat der Stadt Waghäusel schon seit über einem Jahr. Geklärt ist mittlerweile die Finanzierung eines entsprechenden Fahrzeugs durch eine Stiftung. Schwieriger scheint die Klärung der organisatorischen Rahmenbedingungen. Überlegt wird deshalb, ob aus rechtlichen und steuerlichen Gründen ein eigener Verein gegründet werden soll. Für einen Jahresbeitrag von 12 Euro könnte dann das Senioren-Mobil kostenlos in Anspruch genommen werden.

Über allem aber steht die Frage nach dem Bedarf eines solchen Senioren-Mobils für Waghäusel mit seinen drei Stadtteilen. Wir erbitten deshalb von allen Bürgerinnen und Bürgern der Großen Kreisstadt, die 60 Jahre und älter sind, die Beantwortung der nachfolgenden Fragen. Die Ergebnisse der Befragung sollen Aufschluss darüber geben, ob die Einrichtung eines Senioren-Mobils in unserer Stadt sinnvoll ist oder nicht.

Folgende Rahmenbedingungen sind vorgesehen:
a) Das Senioren-Mobil bietet neben dem Fahrer bis zu vier weiteren Personen Platz, ein Rollator kann mitgeführt werden.
b) Das Senioren-Mobil kann nur für Fahrten innerhalb der Waghäuseler Stadtgrenzen und nur von den über 60-jährigen Bürgerinnen und Bürgern angefordert werden. Die genaue Terminabsprache erfolgt telefonisch spätestens einen Tag vor der geplanten Fahrt.
c) Das Senioren-Mobil steht beispielsweise für die Hin- und Rückfahrt zum Arzt, zum Einkaufen, für private Besuche u.a. zur Verfügung.
d) Die Fahrten sind für Mitglieder des zu gründenden Vereins kostenlos.

Bitte beantworten Sie die nachfolgenden Fragen mit "Ja" oder "Nein" und schicken Sie Ihre Rückmeldung per Mail an Katarina Blattner im Waghäuseler Rathaus: katarina.blattner@waghaeusel.de

1) Begrüßen Sie die Initiative des Stadtseniorenrats und würden das Senioren-Mobil in Anspruch nehmen?

2) Würden Sie Mitglied in dem zu gründenden Verein werden?

3) Könnten Sie sich vorstellen, tageweise auch als Fahrer des Senioren-Mobils zur Verfügung zu stehen?

Vielen Dank für Ihre Beteiligung!


Walking-Treff jeden Freitag
Immer freitags findet für interessierte Seniorinnen und Senioren von 10 Uhr bis 11 Uhr ein einstündiger Walking-Treff statt. Treffpunkt ist am Beginn des Trimm-Dich-Pfads hinter dem Tennisplatz des SSV Waghäusel. Alle Seniorinnen und Senioren sind hierzu sehr herzlich eingeladen.


Senioren-Radtour im September
Vorausgesetzt, dass die Corona-Krise es zulässt, findet im September die letzte Radwanderung für interessierte Seniorinnen und Senioren in diesem Jahr statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr vor der Eremitage in Waghäusel. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Anfallende Eintrittsgebühren müssen vor Ort bezahlt werden.
Rückfragen zum Rad-Ausflug sind bei Ingrid Köhler (Telefon 07254-8966) oder Alice Heiler (Telefon: 07254-1849) möglich. E-Bikes sind bei der Ausfahrt zugelassen.
 
Mittwoch, 16. September 2020
Führung durch das Museum der Eremitage und Weiterfahrt zu den Baggerseen rund um Waghäusel mit anschließender Einkehr im Biergarten des ASV Rheinhausen oder am Eichelgartensee.


Die geplante Fahrt zum Bundesverfassungsgericht kann leider nicht stattfinden!
Wegen der Corona-Pandemie sind bis Jahresende keine Besuchergruppen im Bundesverfassungsgericht erlaubt. Der für Oktober geplante Besuch des Bundesfassungsgerichts in Karlsruhe musste deshalb leider abgesagt werden.


Fahrkarten kaufen am Automaten
Die Schließung des Fahrkarten-Schalters am Bahnhof Waghäusel sorgt bei der Bevölkerung für reichlich Ärger. Vor allem ältere Menschen fühlen sich benachteiligt, weil sie sich bei Fahrten nicht mehr wie gewohnt direkt am Bahnhof beraten lassen können.
Deshalb erscheint das Angebot des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel zur Schulung an den Fahrkarten-Automaten am Bahnhof Waghäusel eine wertvolle Hilfe zu sein. Im Monat Oktober finden an zwei Tagen jeweils zwei einstündige Schulungen statt. An jeder der vier Schulungen sind bis acht Personen zugelassen.

Folgende Schulungen sind fest terminiert:

Mittwoch, 14. Oktober 2020
10 Uhr – 11 Uhr: erste Schulung
11 Uhr – 12 Uhr: zweite Schulung

Mittwoch, 21. Oktober 2020
10 Uhr – 11 Uhr: dritte Schulung
11 Uhr – 12 Uhr: vierte Schulung

Die Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme erfolgt bei Katarina Blattner im Rathaus Waghäusel - Tel.: 07254 / 207-2206.

Fahrradtour zum Pfälzer Ziegelei-Museum
Nach monatelanger Corona-Abstinenz war die Begeisterung an der August-Ausfahrt besonders groß. An der Fahrradtour nach Sondernheim in der Pfalz beteiligten sich 26 Seniorinnen und Senioren. Bei idealem Wetter ging die Fahrt über Germersheim nach Sondernheim. Zunächst stand eine Führung über das Gelände der ehemaligen Ziegelei. Dort zeigte sich Herr Ofer als Experte für Fauna und Flora. Ausführlich erklärte er die heimischen Pflanzen, deren Anwendungsmöglichkeiten sowie die auf dem Gelände heimischen Tiere. Unter dem Dach der ehemaligen Schmiede befindet sich deutschlandweit die größte Kolonie von Mückenfledermäusen. Anschließend wurden noch die ehemaligen Produktionsstätten besichtigt und ausführlich erläutert.

Den Abschluss bildete eine Fahrt mit der hauseigenen Ziegeleibahn durch das gesamte Gelände. Nach einem Mittagessen in der zugehörigen Imbiss-Gaststätte mit Blick auf den Rhein ging es wieder Richtung Eremitage. Dort gab es zum Abschluss bei Herrn Heinzmann noch einen Abschiedstrunk.

Erste Radtour mit besonderer Begegnung
Aufatmen bei den Organisatorinnen der Radtouren des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel. Ingrid Köhler und Alice Heiler waren froh, dass in der Vorwoche endlich die erste Ausfahrt in diesem Jahr stattfinden konnte. Trotz schlechter Wettervorhersagen fanden sich sieben Unentwegte zur Abfahrt bei der Eremitage ein. Bei angenehmen Temperaturen wurde als erstes Teilziel der Hockenheimer Stadtgarten anvisiert. Weiter ging es nach Schwetzingen in den Biergarten „Blaues Loch“. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen im Freien braute sich am Horizont ein Gewitter zusammen, so dass sich die Waghäuseler Seniorengruppe schon kurz nach 14 Uhr wieder auf den Rückweg machte. Eine gute Entscheidung, weil die Pedaleure noch vor dem einsetzenden Regen wieder zu Hause waren. Unterwegs erlebte die Gruppe noch ein besonderes Naturerlebnis, als eine Schildkröte den Weg kreuzte. Auch sie schien vor dem herannahenden Gewitter zu fliehen.

Eine Schildkröte kreuzte den Weg.

Quartier 2020 – Wohlfühlen in Waghäusel

Im Stadtteil Waghäusel, dem kleinsten Ortsteil der Großen Kreisstadt, leben 484 Menschen, die Ende des Jahres 60 Jahre und älter sind. Davon beteiligten sich im Rahmen eines landesweiten Strategieprojekts „Quartier 2020 – Gemeinsam gestalten“ 212 Personen an einer umfangreichen Befragung, die auf Initiative des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel durchgeführt wurde. „Die Rücklaufquote von 43,8 Prozent ist ein sehr gutes Ergebnis, das gesicherte Aussagen in Bezug auf das Leben und Wohnen im Stadtteil Waghäusel erlaubt“, bestätigt Cornelia Kricheldorff von der Katholischen Hochschule Freiburg. Die Professorin und Leiterin des Instituts für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung hatte mit ihrem Team die Auswertung der Befragungsaktion vorgenommen. Herausgekommen ist ein 73-seitiger Bericht, der auf der Homepage der Stadt Waghäusel veröffentlicht ist.Gefördert wird das Quartiersprojekt „Wohlfühlen in Waghäusel – jetzt und in Zukunft“ durch das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg mit 24.000 Euro. Unterstützung findet der Seniorenbeirat bei Oberbürgermeister Walter Heiler und beim Gemeinderat sowie bei Katarina Blattner vom Amt für Senioren, Integration und Inklusion. „Die Ergebnisse der Bürgerbefragung geben Impulse und Anknüpfungspunkte. Dabei geht es um Wohn- und Lebensraum, Barrieren, Information, Begegnungsorte und bürgerschaftliches Engagement“, gibt der Rathauschef zu verstehen. Und Roland Langer, Vorsitzender des Seniorenbeirats, ergänzt: „Für einen erfolgreichen Entwicklungsprozess bedarf es eines aktiven Gestaltungswillens der Bevölkerung und der Unterstützungsbereitschaft durch die Kommune“. Sobald es die Corona-Pandemie zulässt, soll die geplante Bürgerversammlung im Stadtteil Waghäusel nachgeholt werden. Dann sollen die zentralen Ergebnisse in vier themenspezifischen Fokusgruppen mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden.Für die Große Kreisstadt wird bis 2030 eine moderate Zunahme der Bevölkerung um 5,4 Prozent prognostiziert, wobei sich insbesondere im Stadtteil Waghäusel das Durchschnittsalter von derzeit 43,7 Jahre auf 46,8 Jahre in 2030 erhöhen wird. Der Anteil der über 80-Jährigen wird sich dabei von 5,7 Prozent auf 9,2 Prozent steigern. Fast drei Viertel der Befragten leben im kleinsten Stadtteil in einem Einfamilienhaus. Diese hohe Eigentumsquote korreliert mit dem Wunsch, auch in Zukunft in der eigenen Wohnung leben zu können. Positiv sind die ausgeprägten familiären Netzwerke, wobei nur vier Prozent der Befragten auf keine Bezugspersonen im Umkreis von 30 Autokilometern zurückgreifen können.Insgesamt 93 Prozent bewerten die Lebensqualität von sehr gut bis durchschnittlich. Fast genauso viele verfügen über ein eigenes Auto und kompensieren dadurch die bestehenden Versorgungslücken. Am häufigsten bemängelt wurden deshalb die nicht vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten, das Fehlen eines Geldautomaten und einer Poststelle sowie die Schließung der einzigen Apotheke. Prozentual lässt sich die enge Bindung der Befragten an den Stadtteil so zusammenfassen: 81 % möchten hier alt werden, 80 % fühlen sich sicher und 75 % leben und wohnen gerne im Stadtteil Waghäusel.Text: Kurt Klumpp

Oberbürgermeister Walter Heiler (rechts) und Roland Langer, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel, präsentieren den Ergebnisbericht „Quartier 2020 – Wohlfühlen in Waghäusel – jetzt und in Zukunft." / Foto: Kurt Klumpp

Defis in allen Bank- und Sparkassenfilialen

Auf Initiative des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel wurden in Wiesental und Kirrlach alle Bank- und Sparkassenfilialen mit Defibrillatoren ausgestattet. Das sind in Kirrlach die Zweigstellen der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt und der Sparkasse Karlsruhe. In Wiesental sind es die Filialen der Volksbanken Bruchsal-Bretten und Bruhrain-Kraich-Hardt sowie der Sparkasse Kraichgau. Angebracht sind die oft lebensrettenden Geräte in den 24 Stunden zugänglichen und video-überwachten Räumen der Geldautomaten. Der erste Defi wurde von Hans Gall, dem zuständigen Projektleiter im Seniorenbeirat, in der Wiesentaler Zweigstelle der Volksbank Bruchsal-Bretten in Betrieb genommen.
Untergebracht sind die Geräte in einem verschlossenen Kasten, wobei daneben ein rotes Kästchen mit dem Schlüssel hängt. Die Defis können bei einem Notfall geholt werden. Tagsüber sind auch die Angestellten der Banken und Sparkassen behilflich. Bei einem Notfall außerhalb der Geschäftszeiten ist die Entnahme videoüberwacht, wobei das Gerät am nachfolgenden Arbeitstag wieder zurückgebracht werden muss.
Auf alle Fälle muss bei einem Notfall zuerst unter der Telefonnummer 212 der Rettungsdienst alarmiert und mit einer Druckmassage begonnen werden. Eine zweite Person kann damit beauftragt werden, einen Defi beim nächstgelegenen Geldautomaten zu holen.
Die Anwendung der Defis ist auch Laien möglich, weil nach dem Drücken des Startknopfes eine Sprechstimme die Nutzung Schritt für Schritt erklärt. Waghäusel ist nun die erste Stadt in der Region, die eine 24-Stunden-Verfügbarkeit von Defibrillatoren anbietet.

Hans Gall und PR-Referentin Sina Tagscherer von der Volksbank Bruchsal-Bretten freuen sich über die Anbringung eines Defibrillators in der Wiesentaler Zweigstelle.

Kontakt

Fachbereich
Mensch und Gesellschaft

Senioren, Integration, Inklusion
Katarina Blattner
Gymnasiumstraße 1
68753 Waghäusel
07254 / 207-2206
katarina.blattner@waghaeusel.de