Seniorenbeirat

Aktuelles

Waghäuseler Senioren beim Stadtradeln
Auch der Seniorenbeirat der Stadt Waghäusel beteiligt sich an dem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb STADTRADELN.
Vom 28. Juni bis zum 18. Juli sollen möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Insgesamt beteiligen sich 1.265 Kommunen. Auf der städtischen Homepage sind die radelnden Seniorinnen und Senioren unter dem Benutzernamen „Seniorenbeirat“ angemeldet. Jedes neue Team-Mitglied muss sich dort mit seiner E-Mail-Anschrift anmelden. Radelnde ohne Internet-Zugang können wöchentlich ihre Rad-Kilometer bei Amtsleiterin Janine Heiler (07254 / 207-2115) melden.

Heimatgeschichtliche Radtour abgesagt
Die am Mittwoch, 15. Juli, geplante heimatgeschichtliche Radtour mit Artur Hofmann durch den Stadtteil Kirrlach muss wegen Corona leider abgesagt werden. „Die Zahl der Teilnehmer ist auf 20 Personen begrenzt, wobei sich im Vorjahr an der Tour durch den Stadtteil Waghäusel 43 Seniorinnen und Senioren beteiligt haben“, gibt Organisator Hans Gottschalk zu verstehen. Um zu verhindern, dass Interessierte wieder nach Hause geschickt werden müssen, wurde die Tour durch Kirrlach in Absprache mit Artur Hofmann auf das nächste Jahr verschoben. Ein weiterer Grund für die Absage ist der geforderte Mindestabstand von 1,5 Meter beim Aufenthalt an den einzelnen Stationen. Dort möchte Artur Hofmann jeweils über heimatgeschichtliche Hintergründe informieren. Die Radtour zu markanten Stellen in Kirrlach wird 2021 in das Programm des Seniorenbeirats aufgenommen. Im Jahr 2022 wird dann durch Wiesental geradelt.

Walking-Treff beim Trimm-Dich-Pfad
Ab sofort finden wieder an jedem Freitag von 10 Uhr bis 11 Uhr die beliebten Senioren-Walking-Treffs statt. Treffpunkt ist beim Start des Trimm-Dich-Pfads hinter dem Tennisplatz des SSV Waghäusel. Alle Seniorinnen und Senioren sind hierzu sehr herzlich eingeladen.


Die nächsten Senioren-Radtouren
Vorausgesetzt, dass die Corona-Krise in absehbarer Zeit wieder gesellige und gesellschaftliche Veranstaltungen erlaubt, würde im August und September jeweils eine Radwanderung für interessierte Seniorinnen und Senioren stattfinden. Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr vor der Eremitage in Waghäusel. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Anfallende Eintrittsgebühren müssen vor Ort bezahlt werden.
Rückfragen zu den Rad-Ausflügen sind bei Ingrid Köhler (Telefon 07254-8966) oder Alice Heiler (Telefon: 07254-1849) möglich. E-Bikes sind bei den Ausfahrten zugelassen. Nachfolgend die Termine und Ziele der Senioren-Radtouren 2020:
 
Mittwoch, 19. August 2020
Fahrt nach Sondernheim in der Pfalz mit einer Führung durch des Ziegelei-Museum und anschließender Einkehr im Rasthaus Ziegelei.

Mittwoch, 16. September 2020
Führung durch das Museum der Eremitage und Weiterfahrt zu den Baggerseen rund um Waghäusel mit anschließender Einkehr im Biergarten des ASV Rheinhausen oder am Eichelgartensee.


Besuch des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe
In der Hoffnung, dass die Corona-Pandomie irgendwann wieder ein normales Zusammenleben möglich macht, laufen die Planungen für den Besuch des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe auf Hochtouren. Nachfolgend die Ausschreibung:
Termin: Mittwoch, 7. Oktober 2020, 10:00 Uhr
Treffpunkt: 7:50 Uhr beim Bahnhof Waghäusel      
8:12 Uhr mit dem Zug nach Karlsruhe Hbf              
Straßenbahn bis Marktplatz, Fußweg zum Gericht
Kosten: 5,00 Euro (Fahrkarten werden besorgt)
Einlass: 9:40 Uhr
Mittagessen: Gaststätte „Alte Bank“ (nur auf Wunsch)
Anmeldeschluss: 21. September 2020
Anmeldung bei Katarina Blattner - Tel.: 07254 / 207-2206


Straßburg-Fahrt abgesagt
Die für 13. Mai geplante Fahrt zum Europäischen Parlament in Straßburg kann wegen des Corona-Virus leider nicht stattfinden kann. Wir bitten alle Interessenten, die sich hierfür angemeldet haben, um Verständnis. Ganz sicher wird die Fahrt zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.


E-Bike-Lehrgänge abgesagt
In Abstimmung mit Bernd Essert vom Badischen Radsportverband wurden alle in diesem Jahr vom Seniorenbeirat der Stadt Waghäusel geplanten Lehrgänge für E-Biker abgesagt.

Erste Radtour mit besonderer Begegnung
Aufatmen bei den Organisatorinnen der Radtouren des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel. Ingrid Köhler und Alice Heiler waren froh, dass in der Vorwoche endlich die erste Ausfahrt in diesem Jahr stattfinden konnte. Trotz schlechter Wettervorhersagen fanden sich sieben Unentwegte zur Abfahrt bei der Eremitage ein. Bei angenehmen Temperaturen wurde als erstes Teilziel der Hockenheimer Stadtgarten anvisiert. Weiter ging es nach Schwetzingen in den Biergarten „Blaues Loch“. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen im Freien braute sich am Horizont ein Gewitter zusammen, so dass sich die Waghäuseler Seniorengruppe schon kurz nach 14 Uhr wieder auf den Rückweg machte. Eine gute Entscheidung, weil die Pedaleure noch vor dem einsetzenden Regen wieder zu Hause waren. Unterwegs erlebte die Gruppe noch ein besonderes Naturerlebnis, als eine Schildkröte den Weg kreuzte. Auch sie schien vor dem herannahenden Gewitter zu fliehen.

Eine Schildkröte kreuzte den Weg.

Quartier 2020 – Wohlfühlen in Waghäusel

Im Stadtteil Waghäusel, dem kleinsten Ortsteil der Großen Kreisstadt, leben 484 Menschen, die Ende des Jahres 60 Jahre und älter sind. Davon beteiligten sich im Rahmen eines landesweiten Strategieprojekts „Quartier 2020 – Gemeinsam gestalten“ 212 Personen an einer umfangreichen Befragung, die auf Initiative des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel durchgeführt wurde. „Die Rücklaufquote von 43,8 Prozent ist ein sehr gutes Ergebnis, das gesicherte Aussagen in Bezug auf das Leben und Wohnen im Stadtteil Waghäusel erlaubt“, bestätigt Cornelia Kricheldorff von der Katholischen Hochschule Freiburg. Die Professorin und Leiterin des Instituts für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung hatte mit ihrem Team die Auswertung der Befragungsaktion vorgenommen. Herausgekommen ist ein 73-seitiger Bericht, der auf der Homepage der Stadt Waghäusel veröffentlicht ist.Gefördert wird das Quartiersprojekt „Wohlfühlen in Waghäusel – jetzt und in Zukunft“ durch das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg mit 24.000 Euro. Unterstützung findet der Seniorenbeirat bei Oberbürgermeister Walter Heiler und beim Gemeinderat sowie bei Katarina Blattner vom Amt für Senioren, Integration und Inklusion. „Die Ergebnisse der Bürgerbefragung geben Impulse und Anknüpfungspunkte. Dabei geht es um Wohn- und Lebensraum, Barrieren, Information, Begegnungsorte und bürgerschaftliches Engagement“, gibt der Rathauschef zu verstehen. Und Roland Langer, Vorsitzender des Seniorenbeirats, ergänzt: „Für einen erfolgreichen Entwicklungsprozess bedarf es eines aktiven Gestaltungswillens der Bevölkerung und der Unterstützungsbereitschaft durch die Kommune“. Sobald es die Corona-Pandemie zulässt, soll die geplante Bürgerversammlung im Stadtteil Waghäusel nachgeholt werden. Dann sollen die zentralen Ergebnisse in vier themenspezifischen Fokusgruppen mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden.Für die Große Kreisstadt wird bis 2030 eine moderate Zunahme der Bevölkerung um 5,4 Prozent prognostiziert, wobei sich insbesondere im Stadtteil Waghäusel das Durchschnittsalter von derzeit 43,7 Jahre auf 46,8 Jahre in 2030 erhöhen wird. Der Anteil der über 80-Jährigen wird sich dabei von 5,7 Prozent auf 9,2 Prozent steigern. Fast drei Viertel der Befragten leben im kleinsten Stadtteil in einem Einfamilienhaus. Diese hohe Eigentumsquote korreliert mit dem Wunsch, auch in Zukunft in der eigenen Wohnung leben zu können. Positiv sind die ausgeprägten familiären Netzwerke, wobei nur vier Prozent der Befragten auf keine Bezugspersonen im Umkreis von 30 Autokilometern zurückgreifen können.Insgesamt 93 Prozent bewerten die Lebensqualität von sehr gut bis durchschnittlich. Fast genauso viele verfügen über ein eigenes Auto und kompensieren dadurch die bestehenden Versorgungslücken. Am häufigsten bemängelt wurden deshalb die nicht vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten, das Fehlen eines Geldautomaten und einer Poststelle sowie die Schließung der einzigen Apotheke. Prozentual lässt sich die enge Bindung der Befragten an den Stadtteil so zusammenfassen: 81 % möchten hier alt werden, 80 % fühlen sich sicher und 75 % leben und wohnen gerne im Stadtteil Waghäusel.Text: Kurt Klumpp

Oberbürgermeister Walter Heiler (rechts) und Roland Langer, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel, präsentieren den Ergebnisbericht „Quartier 2020 – Wohlfühlen in Waghäusel – jetzt und in Zukunft." / Foto: Kurt Klumpp

Defis in allen Bank- und Sparkassenfilialen

Auf Initiative des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel wurden in Wiesental und Kirrlach alle Bank- und Sparkassenfilialen mit Defibrillatoren ausgestattet. Das sind in Kirrlach die Zweigstellen der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt und der Sparkasse Karlsruhe. In Wiesental sind es die Filialen der Volksbanken Bruchsal-Bretten und Bruhrain-Kraich-Hardt sowie der Sparkasse Kraichgau. Angebracht sind die oft lebensrettenden Geräte in den 24 Stunden zugänglichen und video-überwachten Räumen der Geldautomaten. Der erste Defi wurde von Hans Gall, dem zuständigen Projektleiter im Seniorenbeirat, in der Wiesentaler Zweigstelle der Volksbank Bruchsal-Bretten in Betrieb genommen.
Untergebracht sind die Geräte in einem verschlossenen Kasten, wobei daneben ein rotes Kästchen mit dem Schlüssel hängt. Die Defis können bei einem Notfall geholt werden. Tagsüber sind auch die Angestellten der Banken und Sparkassen behilflich. Bei einem Notfall außerhalb der Geschäftszeiten ist die Entnahme videoüberwacht, wobei das Gerät am nachfolgenden Arbeitstag wieder zurückgebracht werden muss.
Auf alle Fälle muss bei einem Notfall zuerst unter der Telefonnummer 212 der Rettungsdienst alarmiert und mit einer Druckmassage begonnen werden. Eine zweite Person kann damit beauftragt werden, einen Defi beim nächstgelegenen Geldautomaten zu holen.
Die Anwendung der Defis ist auch Laien möglich, weil nach dem Drücken des Startknopfes eine Sprechstimme die Nutzung Schritt für Schritt erklärt. Waghäusel ist nun die erste Stadt in der Region, die eine 24-Stunden-Verfügbarkeit von Defibrillatoren anbietet.

Hans Gall und PR-Referentin Sina Tagscherer von der Volksbank Bruchsal-Bretten freuen sich über die Anbringung eines Defibrillators in der Wiesentaler Zweigstelle.

Kontakt

Fachbereich
Mensch und Gesellschaft

Senioren, Integration, Inklusion
Katarina Blattner
Gymnasiumstraße 1
68753 Waghäusel
07254 / 207-2206
katarina.blattner@waghaeusel.de