Polizeiposten Bruhrain

Aus dem Polizeibericht

Hoher Sachschaden nach Verpuffung in Absauganlage
Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes an einer Absauganlage eines holzverarbeitenden Betriebes, kam es am Donnerstagmorgen, 15.04.21 in Wiesental zu einem größeren Aufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei.
Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es kurz nach 8 Uhr aufgrund eines technischen Defekts zu einer Verpuffung, wodurch die Anlage in Brand geriet.
Durch die Feuerwehr konnte das Feuer rasch gelöscht werden und Glutnester wurden beseitigt. Glücklicherweise wurde durch das Feuer keine Personen verletzt. Der entstandene Sachschaden wird momentan auf 100.000 Euro geschätzt.
 
 
Diebstahl aus Lkw
In der Zeit von Samstag, 17.04.21, 14.30 Uhr, bis Sonntag,18.04.21, 22.00 Uhr, wurden aus zwei auf dem Gelände des dm-Verteilerzentrums abgestellten Sattelaufliegern Ladung gestohlen. Die Täter gelangten durch eine aufgeschnittene Zaunöffnung über die rückwärtige Seite auf das Gelände und schnitten in einem Fall die Abdeckplane des Aufliegers beidseitig auf.  An einem anderen Auflieger wurden die Ladetüren geöffnet. Gestohlen wurden lediglich minderwertige Kosmetik- bzw. Toilettenartikel sowie eine Packung Nudeln. Der Diebstahlsschaden beläuft sich auf ca. 30 Euro.  Der Sachschaden am aufgeschnittenen Planen-Lkw hingegen beträgt ca. 8000 Euro.
Vor Ort konnten Spuren gesichert werden, welche derzeit noch ausgewertet werden.
 
 
Falsche Bankmitarbeiter
In letzter Zeit häufen sich wieder Anzeigen von Betrugsversuchen mit dem Phänomen "falscher Bankmitarbeiter".
Das grundsätzliche Vorgehen der Täter ist - mit Abweichungen in der Sachverhaltsdarstellung - folgendermaßen:
Es meldet sich bei den Geschädigten telefonisch ein angeblicher Bankmitarbeiter (und hier meist der "Sicherheitsbeauftragte" oder ein "Mitarbeiter des Sicherheitscenters") mit dem Hinweis, eine verdächtige Geldüberweisung vom Konto der Geschädigten festgestellt zu haben. Es sei ein Geldbetrag über mehrere tausend Euro vom Konto abgebucht worden. Die angezeigte Telefonnummer des Anrufers ähnelt tatsächlich der echten Banknummer.
Der angebliche Bankmitarbeiter gibt vor mit der Polizei zusammenzuarbeiten. Man vermute hinter der Überweisung ein Betrugskomplott. Die Geschädigten werden nun aufgefordert einen Geldbetrag auf ein vom Täter benanntes Sicherheitskonto zu überweisen. Dies wäre mit der Polizei so abgesprochen. Man könne sich diesbezüglich auch bei der Polizei erkundigen. Eine Telefonnummer (meist eine Handynummer) und ein Name des zuständigen Polizeibeamten werden dem Opfer benannt. Im Laufe des Gesprächs werden die Kontendaten des Täters einschließlich PIN-Daten der Bankkarte abgefragt.
Ziel der Täter ist es, das Opfer zu einer Geldüberweisung zu veranlassen.
 
Fahrzeuginsasse mit Drogen erwischt
Am Dienstagabend, 20.04.21, gegen 19.35 Uhr, wurde in der Mannheimer Straße in Wiesental ein 21-jähriger Mitfahrer eines Pkw dabei erwischt, wie er eine Abfalltüte aus dem Fahrzeugfenster warf.  Bei der Kontrolle konnten Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz gewonnen werden. Bei einer genaueren Untersuchung der zuvor weggeworfenen Tüte wurde Betäubungsmittel aufgefunden. Neben einem Verstoß gegen die geltenden Corona-Vorschriften, muss sich der junge Mann in der Folge auch strafrechtlich verantworten.
 
Gartenhäuser aufgebrochen
In der Nacht von Freitag auf Samstag (23./24.04.21) wurden in der Kleingartenanlage in Wiesental, Unserer-Lieben-Frau-Weg, zwei Gartenhäuser aufgebrochen.
Die unbekannten Täter traten die Eingangstüren ein und entwenden Kleinigkeiten, wie Flaschenbier und Kerzen. Die Vorgehensweise spricht eher für eine jugendliche bzw. heranwachsende Täterschaft. Hinweise auf verdächtige Personen zu der relevanten Zeit im Tatortbereich, bitte an den Polizeiposten melden.   
 
Unbekannter beschädigt Scheibe
Ein Unbekannter hat in der Nacht zum Sonntag (24./25.04.21) in der Schanzenstraße die Frontscheibe eines Daimler-Benz beschädigt. Die Tat ereignete sich zwischen 23.30 Uhr und 00.30 Uhr. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 800 Euro.
Hinweise bitte an den Polizeiposten.

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