Polizeiposten Bruhrain

Aus dem Polizeibericht

Unfallgeschehen/Alkohol im Straßenverkehr
Schwer verletzt wurde eine 28 Jahre alte Radfahrerin, als sie am Abend des 29.07.2020 die Landstraße 555 zwischen Kirrlach und Waghäusel mit ihrem Rad überquerte und dabei von einem Auto erfasst wurde. Die Frau wurde mehrere Meter über die Fahrbahn geschleudert und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
Am 30.07.2020 befuhr ein Pkw-Fahrer aus Oberhausen um 11:00 Uhr die Gartenstraße und missachtete an der Kreuzung zur Oberen Bachstraße die Vorfahrt eines von rechts kommenden Lkw-Fahrers. Durch den Zusammenstoß drehte sich der Pkw und rollte rückwärts gegen einen Zaun. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 8000 Euro.
Am Freitag streiften sich die Außenspiegel zweier Lkws, welche um 12:45 Uhr in gegensätzlicher Richtung die Kreisstraße zwischen Kirrlach und Reilingen befuhren. Durch herabfallende Spiegelteile wird auch ein nachfolgender Pkw beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf 1600 Euro.
Am Montag befuhr der Fahrer eines Müllwagens um 08:00 Uhr die Lindenallee und wollte in die Bruchsaler Straße einbiegen. Hierbei missachtete er die Vorfahrt eines Pkw-Fahrers, wodurch es zum Zusammenstoß kam. Es entstand Sachschaden in Höhe von 2000 Euro.
Mit einem Wildschwein kollidierte am 04.08.2020, um 00:10 Uhr, ein Pkw-Fahrer aus Oberhausen, als er die Stefanstraße von Waghäusel kommend in Richtung Wiesental befuhr.
 
Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Karlsruhe:
Im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt am Bahnhof Waghäusel am vergangenen Dienstag konnte das Kriminalkommissariat Bruchsal zwei Tatverdächtige ermitteln und am Mittwoch in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber vorläufig festnehmen. Sie wurden am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem Haftrichter vorgeführt, der gegen beide Tatverdächtige - ein aus Syrien stammendes Bruderpaar im Alter von 22 und 25 Jahren - die Untersuchungshaft angeordnet hat.
Der 25-Jährige soll das 54-jährige Opfer ohne erkennbaren Grund körperlich angegriffen und in das Gleisbett gezogen sowie in der Folge am Versuch gehindert haben, das Gleisbett wieder zu verlassen. Der 22-Jährige soll währenddessen den Tatort abgesichert und die Tat auf diese Weise gefördert haben.
Auf die Spur der Tatverdächtigen kamen die Ermittler aufgrund von Zeugenangaben in Verbindung mit einer Polizeikontrolle im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten die Ermittlungsbehörden den Tatverdacht weiter erhärten.
Das 54 Jahre alte Opfer befindet sich inzwischen auf dem Wege der Besserung und ist vernehmungsfähig. Der Mann gab an, ohne erkennbaren Grund unvermittelt angegriffen worden zu sein.
 
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