Informationen zur Raumverträglichkeitsprüfung NBS/ABS Mannheim–Karlsruhe

Am 20. Juli fanden in den Stadtteilen Waghäusel und Wiesental erste Treffen zur Gründung einer Bürgerinitiative im Zusammenhang mit der geplanten Güterbahntrasse zwischen Mannheim und Karlsruhe statt. Im Nachgang haben die Stadtverwaltung mehrfach Fragen erreicht, an welche Stelle Bürgerinnen und Bürger ihre Stellungnahme zur laufenden Raumverträglichkeitsprüfung richten können.
Die Raumverträglichkeitsprüfung ist ein wichtiger erster Schritt im Verfahren. Sie dient dazu, die grundsätzliche Vereinbarkeit eines geplanten Vorhabens mit den räumlichen Gegebenheiten und den übergeordneten raumordnerischen Belangen zu prüfen. Sie geht dem späteren eisenbahnrechtlichen Planfeststellungsverfahren voraus.
Wer sich im Rahmen der Raumverträglichkeitsprüfung mit einer Stellungnahme beteiligen möchte, kann dies bis zum 31. Juli 2026 tun. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Dort steht auch ein Formular bereit, über das Stellungnahmen abgegeben werden können.
Links:
- Weitere Informationen der Stabsstelle NBS/ABS Mannheim–Karlsruhe beim Regierungspräsidium Karsruhe (inkl. der Bekanntmachung zur Öffentlichkeitsbeteiligung, die Verfahrensunterlagen und weitere Infos)
- Formular für Stellungnahmen im Rahmen der Raumverträglichkeitsprüfung
Hintergrund
Die geplante neue beziehungsweise auszubauende Bahnstrecke zwischen Mannheim und Karlsruhe ist Bestandteil des europäischen Güterverkehrskorridors Rotterdam–Genua. Für die weitere Planung hat die Deutsche Bahn eine sogenannte Vorzugsvariante festgelegt. Die als Variante R4 bezeichnete Vorzugsvariante verläuft im Bereich Waghäusel unmittelbar entlang der bestehenden Bebauung.
Die Info-Veranstaltungen wurden von Anwohnern der Marienstraße und der Bahnhofstraße durchgeführt.
Ansprechpartner: Claus Kunik, Marienstraße
Mail: streckenausbau-waghaeusel(@)gmx.de


