Petition gegen geplante Bahntrasse durch Waghäusel
Im Zusammenhang mit der geplanten Neu- und Ausbaustrecke Mannheim–Karlsruhe wurde von Waghäuseler Bürgern eine Petition gegen die als Vorzugsvariante festgelegte Trassenführung R4 gestartet. Darin wird das Regierungspräsidium Karlsruhe aufgefordert, die Variante R4 abzulehnen und stattdessen die Variante R5 erneut ergebnisoffen und mit gleicher Untersuchungstiefe zu prüfen.
Die Petition thematisiert unter anderem die möglichen Auswirkungen der Trassenführung auf Wohngebiete, die Eremitage und bestehende Siedlungsstrukturen in Waghäusel. Gefordert werden außerdem belastbare Untersuchungen zu Erschütterungen, realistische Verkehrsprognosen sowie eine vollständige Prüfung des geplanten Überwerfungsbauwerks in Wiesental.
Die Stadt Waghäusel hat im Rahmen der Raumverträglichkeitsprüfung bereits selbst eindeutig Stellung bezogen. Der Gemeinderat lehnte die Vorzugsvariante R4 in seiner Sitzung am 28. Juli 2026einstimmig ab und fordert eine erneute ergebnisoffene Prüfung der Alternativen, insbesondere der Variante R5. Sollte dennoch an einer Trassenführung im Bereich Waghäusel festgehalten werden, fordert die Stadt weitreichende Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung.
Die Initiatoren der Petition sehen die möglichen Auswirkungen der geplanten Trassenführung nicht allein für die unmittelbaren Anwohner, sondern für Waghäusel als Ganzes. Sie freuen sich daher über Unterstützung aus allen Stadtteilen. Viele Unterschriften aus ganz Waghäusel wären aus ihrer Sicht ein Zeichen dafür, dass die Stadt bei diesem Thema zusammensteht.
Bürgerinnen und Bürger, die die Forderungen der Petition „Gerechter Bahnausbau für die Stadt Waghäusel“ unterstützen möchten, können sich unter folgendem Link beteiligen: openpetition.org/gkpqn



