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Rathaus
Eremitage

Ausbaustopp der Deutschen Glasfaser

icon.crdate27.03.2026

Die Deutsche Glasfaser hat die für 2026 geplanten Ausbauprojekte im Landkreis Karlsruhe vorerst stoppt. Auch Waghäusel ist davon betroffen. OB Deuschle dazu...

Liebe Waghäuselerinnen und Waghäuseler,

sicherlich haben viele von Ihnen in den letzten Tagen aus den Medien erfahren, dass die Deutsche Glasfaser die für 2026 geplanten Ausbauprojekte im Landkreis Karlsruhe vorerst stoppt. Auch Waghäusel ist davon betroffen.

Ich verurteile diese Entscheidung ausdrücklich und sehe sie, wie Landrat Dr. Schnaudigel, als schweren Vertrauensverlust. Unsere Stadt hat frühzeitig die Voraussetzungen für den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau geschaffen und auf die Nutzung bestehender Infrastruktur gesetzt. Wir haben mit der Deutschen Glasfaser eine Kooperationsvereinbarung geschlossen und über vier Jahre auf die Umsetzung hingearbeitet.

Auch Sie als Bürgerinnen und Bürger haben Ihren Teil beigetragen: Rund ein Drittel von Ihnen hat einen Vorvertrag abgeschlossen und damit ein deutliches Signal für die Umsetzung gegeben. Dass dieser gemeinsam vorbereitete Weg nun ins Stocken gerät, ist für uns alle sehr bedauerlich und enttäuschend.

Wir werden die Entwicklung weiterhin aufmerksam begleiten und uns dafür einsetzen, dass Waghäusel möglichst zügig an eine leistungsfähige Glasfaserinfrastruktur angeschlossen wird.

Die ausführliche Pressemeldung des Landratsamts finden Sie nachfolgend.

Herzliche Grüße

Thomas Deuschle

   

Rückzug der Deutschen Glasfaser im Landkreis Karlsruhe

Landrat Dr. Schnaudigel sieht einen schweren Vertrauensverlust

 

Kreis Karlsruhe. Um einen flächendeckenden Ausbau von Glasfaserinfrastruktur im Landkreis Karlsruhe zu erreichen, hat dieser gemeinsam mit 28 Städten und Gemeinden eine Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Glasfaser Holding GmbH geschlossen.  Ungeachtet davon stoppt das Telekommunikationsunternehmen nun die im Landkreis für 2026 angekündigten Ausbauprojekte. Ein endgültiger Rückzug soll dies nach Aussagen der Deutschen Glasfaser zwar noch nicht sein. Für den Landkreis und die betroffenen Städte und Gemeinde ist es dennoch ein schwerer Rückschlag. „Entgegen vieler Beteuerungen auch aus der Politik müssen zahlreiche Menschen im Landkreis noch länger auf einen leistungsfähigen Glasfaserausbau warten“, so Landrat Dr. Christoph Schnaudigel.

Im Jahr 2022 wurden die ersten konkreten Absprachen mit der Deutschen Glasfaser getroffen mit dem Ziel eines landkreisweiten eigenwirtschaftlichen Glasfasernetzausbaus. Dieser findet dabei durch private Telekommunikationsunternehmen ohne öffentliche Fördermittel statt. 2023 haben der Landkreis und die Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe (BLK) mit der Deutschen Glasfaser Holding GmbH, zusätzlich zu den Kooperationsverträgen mit den Kommunen, eine allgemeine Vereinbarung geschlossen. Diese sollte den einheitlichen Ausbau im gesamten Landkreis sicherstellen und den Überbau der schon bestehenden kommunalen Infrastruktur ausschließen. Soweit möglich sollte die bereits bestehende Infrastruktur durch das Unternehmen angepachtet und genutzt werden.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel zeigt sich enttäuscht angesichts der Mitteilung der Deutschen Glasfaser: „Für die betroffenen Städte und Gemeinden und auch den Landkreis ist der Projektstopp ein Vertrauensbruch. Vier Jahre Abstimmungen und Zuarbeit sind trotz der unterschriebenen Kooperationsvereinbarungen und aller Beteuerungen nun hinfällig. Der Glaube an den eigenwirtschaftlichen Ausbau wurde massiv erschüttert.“ Der Bund und das Land Baden-Württemberg müssten sich eingestehen, dass alle Dialoge, die einen gemeinsamen Weg von kommunaler Seite und Wirtschaft zum Ziel hatten, letztlich gescheitert seien, so der Landrat. Übrig blieben verärgerte Kunden und Verwaltungen, die einmal mehr das Versagen des Marktes auffangen müssten. „Die Entscheidung des Bundes, beim Ausbau der Glasfaserinfrastruktur vor allem auf private Anbieter zu setzen, erweist sich einmal mehr als Fehlentscheidung “, verdeutlicht Dr. Schnaudigel weiter. Die geplante flächendeckende Versorgung bis 2030 sei unter diesen Voraussetzungen ein utopisches Unterfangen. „Einen verlässlichen Ausbau kann nur die kommunale Seite mit der Hilfe von Bund und Land sicherstellen. Gemeinsam müssen nun Strategien entwickelt werden, den flächendeckenden Ausbau auf anderem Wege voranzutreiben.“

Noch beim Pressegespräch im Juli 2025 hat die Deutsche Glasfaser am Ausbau im Landkreis festgehalten und den Kommunen die beabsichtigten Ausbaujahre bis 2028 mitgeteilt. Die bereits bestehenden Backboneverbindungen der BLK wurden dabei als Vorteil hervorgehoben. Es hieß: Die Anbindung in zahlreichen Kommunen sei dadurch gesichert, die Kunden könnten auch schon während des Ausbaus online geschaltet werden. „Der Stopp des Ausbaus wirft in den Kommunen Fragen auf. Obwohl es bislang keinen Anlass gab, an den gemeinsamen Zielen zwischen Städten, Gemeinden und Deutsche Glasfaser zu zweifeln, färbt dieser Vertrauensbruch ungerechterweise auch auf die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ab. Denn diese haben sich im Namen der Kooperationen öffentlich für das wachsende Glasfasernetz eingesetzt“, zeigt Landrat Dr. Schnaudigel auf.

In Graben-Neudorf, Dettenheim, Hambrücken, Philippsburg und Ubstadt-Weiher hat der Ausbau bereits 2023/2024 begonnen. Dort sind die Arbeiten nahezu überall abgeschlossen, die Kunden online. Im vergangenen Jahr folgten Projektstarts in Linkenheim-Hochstetten, Forst, Kronau und Rheinstetten. Auch hier fanden bereits erste Kundenaktivierungen statt. Insgesamt sind in den genannten Kommunen rund 12.000 Hausanschlüsse geplant, wovon circa 7.500 bereits gebaut wurden. Die offenen Anschlüsse werden nach aktuellem Stand noch fertiggestellt. Damit wurde die Ausbauankündigung in neun der 28 Kommunen, die einen Kooperationsvertrag mit Deutsche Glasfaser unterzeichnet haben, bis Ende 2025 erfüllt.

Der Landkreis Karlsruhe wird zusammen mit der BLK versuchen, den betroffenen Städten und Gemeinden, aktuell sind das Karlsdorf -Neuthard, Bad Schönborn und Ettlingen, abhängig von ihrem geförderten Ausbau mögliche Alternativen, ohne den eigenwirtschaftlichen Ausbau aufzuzeigen. Auch für die anderen Städte und Gemeinden, bei denen sich der Zeitplan als Folge deutlich verschieben oder sogar vollständig zum Erliegen kommen könnte, müssen erneut weitere Lösungsansätze diskutiert werden. Über die Förderungen von Bund und Land haben die Kommunen landkreisweit bereits über 5.000 Glasfaseranschlüsse gebaut und versorgen sowohl private wie auch gewerbliche Kunden.

 

Überblick über die Situation im Landkreis Karlsruhe, abhängig von den örtlichen Gegebenheiten zum Zeitpunkt des Ausbaustopps der Deutschen Glasfaser:

  • In Kraichtal mit seinen neun Ortsteilen sind die POP (Point of Presence), der zentrale Hauptverteilerkasten als Herzstück des lokalen Glasfasernetzes, durch die Deutsche Glasfaser bereits aufgebaut, sodass geklärt werden muss, wie es an den Übergabestationen in den Ortsteilen weitergeht.
  • In Ettlingen, Bad Schönborn und Karlsdorf Neuthard hatte die Deutsche Glasfaser den Ausbau für 2026 vorgesehen, der nun gestoppt wurde.
  • Die Stadt Ettlingen hat den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau in der Kernstadt – nach ihrem geförderten Ausbau vor allem der Gewerbegebiete – an die Deutsche Telekom gegeben. Hierin besteht eine Option nach dem Rückzug der Deutschen Glasfaser zum flächendeckenden Ausbau in den Stadtteilen.
  • Karlsbad baut bereits gefördert die Ortsteile Auerbach, Mutschelbach und Spielberg flächendeckend aus. Auch Oberderdingen hat mit dem geförderten Ausbau verschiedene Bereiche mit Glasfaser erschlossen.
  • Oberhausen-Rheinhausen, Gondelsheim, Östringen, Sulzfeld, Zaisenhausen, Weingarten, Walzbachtal, Eggenstein-Leopoldshafen, Waghäusel, Pfinztal und Bruchsal haben sich in den vergangenen Jahren ebenfalls intensiv mit dem Glasfaserausbau beschäftigt und Gewerbegebiete sowie landwirtschaftliche Betriebe erschlossen. Aufgrund des aktuellen Förderprogramms durften sie die Ortslagen nicht gefördert ausbauen. Die Deutsche Glasfaser hatte den eigenwirtschaftlichen Ausbau in Oberhausen-Rheinhausen, Gondelsheim, Östringen, Sulzfeld, Zaisenhausen, Weingarten, Karlsdorf-Neuthard, Walzbachtal und Pfinztal 2027 konkret angekündigt. Die übrigen Städte und Gemeinden sollten dann ab 2028 folgen.
  • Bretten hat mit der Breitbandversorgung (BBV) Rhein-Neckar die Kernstadt und einzelne Ortsteile versorgt. Für die restlichen Ortsteile sollte auch die Deutsche Glasfaser den Ausbau übernehmen.
  • Darüber hinaus haben Marxzell und Kürnbach den flächendeckenden Ausbau in Zusammenarbeit mit der BLK und der Netcom vereinbart. Der Ausbau soll in Marxzell 2026 und in Kürnbach 2027 starten.
  • Die Stadt Stutensee versucht seit Anfang des Jahres - nun nach der Absage der Deutschen Glasfaser – das Angebot der Deutschen Telekom zum flächendeckenden Ausbau mit konkretem Beginn 2026 in allen Ortsteilen zu erreichen.
  • Waldbronn und Malsch versuchen, den flächendeckenden Ausbau mit der Deutschen Telekom zu realisieren.