Polizeiposten Bruhrain

Aus dem Polizeibericht

Internetaufruf wird teuer
Ein 20-jähriger Mann aus Waghäusel hatte offenbar über die Videoplattform TikTok zu einer "wilden Party" in Karlsruhe aufgerufen. Der für Samstagabend, 26.06.21, veröffentlichten Einladung folgten schließlich rund hundert Personen, die mitunter auch längere Anfahrtswege in Kauf nahmen. Durch die „Partygäste“ war es gegen 23.10 Uhr zu erheblichen Störungen gekommen, sodass starke Polizeikräfte zur Bewältigung der Lage nötig waren. Hierfür waren dutzende Polizisten bis nach Mitternacht im Einsatz. Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei Karlsruhe führten die Spezialisten für Cybercrime schließlich zur Adresse des Einladers. Was er bei "seiner Party" scheinbar nicht bedacht hatte, ist die Tatsache, dass er als "Gastgeber" bestimmte Verantwortlichkeiten mitbringt. Nicht nur was eine mögliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung anbelangt. Das Polizeipräsidium Karlsruhe prüft deshalb, ob die entstandenen Polizeikosten aufgerechnet und fakturiert werden können. Für das folgende Wochenende hatte er bereits erneut zu einer gleichartigen Feier eingeladen. Nach entsprechender Aufklärung und Ansprache wurde sein Beitrag zwischenzeitlich aus dem Internet gelöscht.
 
Abfall verbrannt – Feuerwehr im Einsatz
Die freiwillige Feuerwehr Waghäusel musste in der Nacht von Freitag auf Samstag mit 7 Fahrzeugen und 30 Mann/Frau ausrücken, da in der Marie-Curie-Straße um 23.43 Uhr ein Dachstuhlbrand gemeldet wurde.
Vor Ort stellte sich heraus, dass eine 32-jährige Frau einen alten Holzschrank im Freien verbrannte, was zu einer starken Rauchentwicklung und einem weithin sichtbaren Feuerschein führte. Durch die Feuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht werden.
Die ob des Einsatzes überraschte Frau teilte mit, dass sie demnächst ausziehen würde und sich deshalb ihres Schrankes entledigen wollte. Aus diesem Grund habe sie den Schrank in Einzelteile zerlegt und dann hinter den Wohncontainern in der Marie-Curie-Straße entzündet.
Neben einer Anzeige gegen die Verursacherin wird geprüft, inwieweit sie für die Einsatzkosten aufkommen muss.
  
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