Valentin Brenzinger

Lebensdaten

(1910 Balzfeld - 1986 St. Leon)

Tätigkeit / Bedeutung

Katholischer Pfarrer von Wiesental von 1947 bis 1981, Geistlicher Rat,
1980 Erster Waghäusler Ehrenbürger nach der Gemeindefusion

Investitur Pfarrer Brenzinger 1949

Weitere Informationen:

Valentin Brenzinger kam aus einer Landwirtsfamilie, besuchte das Paulusheim in Bruchsal, studierte Theologie in Freiburg und wurde 1937 zum Priester geweiht. Anschließend war er Kaplan in Dossenheim, Ottersweier, Ziegelhausen und Mannheim.
 
Von 1947 bis 1981 war er katholischer Pfarrer von Wiesental.
In dieser Zeit bemühte er sich um den Wiederaufbau der 1945 durch Bombenangriff zerstörten St. Jodokus-Kirche, die Errichtung zweier neuer Kindergärten (Don Bosco 1970 und St. Franziskus 1975), die Renovierung des Pfarrsaals (1976) und die Gründung der Sozialstation "Untere Hardt e.V." am Standort Wiesental, die damals Modellcharakter besaß (1975).
 
1980 wurde er zu seinem siebzigsten Geburtstag zum erster Waghäusler Ehrenbürger nach der Gemeindefusion ernannt.
 
Nach seiner Pensionierung 1981 zog er nach St. Leon-Rot, auf dem dortigen Friedhof ist er begraben.
 
Seit 1994 erinnert ein Gedenkstein auf dem Friedhof an ihn.

Pfarrer Brenzinger 1976 Einweihung renovierter Pfarrsaal

Gedenkstein von Parrer Brentzinger