Anmeldemöglichkeiten zur Corona-Impfung

Inzwischen liegen Informationen vor, wie man sich für einen Impftermin zur Corona-Impfung anmelden kann.

Wer wird wann gegen COVID-19 geimpft

Zu Beginn stehen nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Daher können nicht alle Menschen direkt geimpft werden.
In der Impfverordnung hat das Bundesgesundheitsministerium festgelegt, wer zuerst geimpft wird.
Es gibt drei Stufen der Priorisierung, gestartet wird mit Stufe 1. In rund zwei Monaten kann voraussichtlich mit der Impfung der Personen in Stufe 2 begonnen werden.
Mit genügend Impfstoff für alle Bevölkerungsgruppen rechnet das Bundesgesundheitsministerium ab Juli 2021.

  • Stufe 1: Höchste Priorität
    - Personen im Alter von 80 Jahren und älter
    - Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal
    - Personal in der ambulanten Altenpflege
    - Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren
    - Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin
  • Stufe 2: Hohe Priorität
    - Personen im Alter von 70 Jahren und älter
    - Personen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht: Das sind Menschen mit Trisomie 21, Personen mit Demenz oder einer geistigen Behinderung sowie Personen nach Organtransplantationen
    - Eine enge Kontaktperson von Pflegebedürftigen aus Stufe 1 sowie von Schwangeren
    - Personen, die Menschen mit geistiger Behinderung regelmäßig stationär oder ambulant behandeln, betreuen oder pflegen
    - Personen, die in medizinischen Einrichtungen arbeiten und ein hohes oder erhöhtes Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus haben. Da sind insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
    - Polizei und Ordnungskräfte, die vor allem bei Demonstrationen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    - Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur arbeiten
    - Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder 4 des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind
  • Stufe 3: erhöhte Priorität
    - Personen im Alter von 60 Jahren und älter
    - Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus. Das sind Personen mit:
    Adipositas (Body-Mass-Index über 30) chronischer Nierenerkrankung, chronischer Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus,  Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertension, zerebrovaskulären Erkrankungen oder Apoplex, Krebserkrankungen COPD oder Asthma bronchiale Autoimmunerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen
    - Mitarbeiter in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen, insbesondere in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks und in der Justiz
    - Mitarbeiter in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
    - Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Infektionsrisiko, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut
    - Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel
    - Erzieher und Lehrer
    - Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen
  • Danach werden alle übrigen Personengruppen geimpft.

Zunächst ist ganz wichtig, dass sich immer nur die Personengruppen für einen Impftermin anmelden können, die gerade aufgerufen sind. Ein persönlicher Aufruf erfolgt nicht. Hierzu achten Sie bitte auf die Berichterstattung in Presse, Funk und Fernsehen. Auch über das Landesportal erhalten Sie ständig aktualisierte Informationen. Die Anmeldung kann auf verschiedene Arten erfolgen:

  • Telefonisch unter der Nummer 116117
  • Unter www.116117.de
  • Unter www.impfterminservice.de
  • Unter www.impfen-bw.de können die notwendigen Vordrucke bequem zu Hause ausgefüllt werden und zum Impfzentrum mitgebracht werden. Auch finden Sie auf dieser Seite Infomaterial zur Impfung. Das beschleunigt das Verfahren im Impfzentrum.
  • WICHTIG!
    - Sie können nur dann eine Anmeldung vornehmen, wenn Sie zum berechtigten Personenkreis gehören!
    - Sie benötigen einen gültigen Personalausweis oder eine Altersbescheinigung der Einrichtung, in der Sie wohnen
    - Berechtigte Beschäftigte benötigen zusätzlich zum Personalausweis eine Bestätigung des Arbeitsgebers

Und noch ein wichtiger Hinweis:

Bitte beachten Sie, dass gerade im Zusammenhang mit der Corona-Impfung zahlreiche Falschinformationen rumgehen und gezielte Desinformation stattfindet. Verlassen Sie sich daher nur auf seriöse Medien und offizielle Verlautbarungen der Behörden und Forschungsinstitute. Verbreiten Sie keine Meldungen von unseriösen Quellen weiter.