ÄRGERNISSE der Woche

Müll im Wald

Immer mehr nimmt die Vermüllung unserer Wälder zu. Während der überwiegende Teil der Bevölkerung eben auch und vermehrt in Corona-Zeiten unsere Wälder wegen der Erholungs- und Freizeitfunktion schätzt und nutzt, meinen ein paar Müllschweine, sie müssen sich ihres Mülls überall und jederzeit auf der ganzen Gemarkung entledigen. Das hat unsere Natur nicht verdient!
 
Es gibt so viele Möglichkeiten, alle Arten von Müll ganz legal und zum Teil sogar kostenlos bei verschiedenen Stellen abzugeben. Jede Woche haben wir hierzu eine Übersicht im Mitteilungsblatt. Auch im Internet sind alle Informationen abrufbar! Deswegen versteht man nicht, dass sich mancher Zeitgenosse die Mühe macht, mit dem Auto in den Wald zu fahren, wenn er doch den Bauhof viel einfacher erreichen könnte. Zulässiger Sperrmüll wird sogar vor der Haustür abgeholt.
 
Leider verschwindet der Müll nicht einfach im Wald, sondern muss in der Regel vom Bauhof eingesammelt werden. Dies verursacht hohe Kosten, welche von der Allgemeinheit, also von jedem Einzelnen in unserer Stadt getragen werden müssen. In den letzten Jahren mussten wir leider feststellen, dass Appelle leider Nichts bewirken. Deswegen der Aufruf an Alle, die entsprechende Beobachtungen machen: Notieren Sie sich Kennzeichen, vielleicht erkennen Sie auch Personen, informieren Sie umgehend Ordnungsamt oder Polizei. Und ja: Hier geht es nicht um das Denunzieren von ungeliebten Nachbarn oder Mitmenschen, hier geht es um den Schutz unserer Natur, die wir alle erhalten sollten, damit wir uns auch in Zukunft dort noch erholen können!  

Sachbeschädigung Schulhof Goetheschule

Am 04.04. und nochmals am 10.04.2021 wurden auf dem Schulhof der Goetheschule Kirrlach Laternen beschädigt. Mutwillig wurde dabei die Abdeckung des Zugangs zu den Sicherungen und zur Stromversorgung abgerissen. Ein weiteres Beispiel für die sinnlose Zerstörungswut mancher Zeitgenossen. Es ist unglaublich, dass man sich immer wieder an gemeinschaftlichem Eigentum, das uns allen gehört, vergreift. Ist es dieser eine, kurze Kick denn wirklich wert? Auch hier bezahlt die Allgemeinheit die Schäden. Bei diesem Eingriff kann sogar Lebensgefahr bestehen, wenn beispielweise ein Kind unbedacht in die Öffnung fasst. Darüber machen sich diese Chaoten offensichtlich überhaupt keine Gedanken. Der Bereich wird in Zukunft stärker überwacht werden und hinsichtlich der Vorfälle erstatten wir in jedem einzelnen Fall Strafanzeige! 
Und auch hier können wir nur dazu auffordern, uns alle Wahrnehmungen, die von Nutzen sein können, zukommen zu lassen. Bei Wahrnehmungen in der Nacht zögern Sie nicht und rufen die Polizei.

Wendehammer vis a vis Sparkasse Kirrlach

Auch hier hat ein Müllsünder die vermeintlich billigere Version der Müllentsorgung gewählt. Billig? Leider nur für den ehemaligen Besitzer. Die Allgemeinheit wir auch hier wieder einspringen müssen…

Sachbeschädigung Feuerwehrhaus

Auch die Feuerwehr, die ja wirklich Jedem hilft, der in Not ist, bleibt von diesen sinnlosen Aktionen nicht verschont. Das Feuerwehrhaus war schon oft das Ziel von Vandalismus. Eingeworfene Scheiben, Farbschmierereien und einmal sogar die Unbrauchbarmachung von Schlössern sind dort an der Tagesordnung. In diesem Fall war sogar die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr kurzfristig in Frage gestellt, weil der Zugang zum Feuerwehrhaus über diesen Eingang nicht mehr möglich war.             
 
Auf dem Bild ist der Infokasten der Feuerwehr Wiesental zu sehen. Die Scheibe, erst vor wenigen Wochen getauscht, wurde auch hier mutwillig zerstört. Man muss sich wirklich fragen: GEHT’s NOCH?

Rastplatz zwischen Naturfreundehaus und Kirrlach

Aber es sind auch manchmal die Nutzer der Waldeinrichtungen, denen die sie umgebende Natur vollkommen egal zu sein scheint. Es ist sicher nicht möglich, neben jede Bank und neben jeden Rastplatz im Wald einen Mülleiner zu stellen. Aber kann man es denn nicht so machen wie bei jeder Wandertour: Nichts bleibt liegen. Man kann doch seinen Müll mit nach Hause nehmen und dort entsorgen. Oder beim nächsten Mülleimer, an dem man vorbeikommt. Nachfolgende Nutzer des Rastplatzes möchten doch auch in sauberer Umgebung ihr Picknick machen. Nicht unerwähnt bleiben sollte auch, dass diese Hinterlassenschaften bei Nahrungsaufnahme auch eine Gefahr für das Wild darstellen, dass in unseren Wäldern sehr zahlreich vorhanden ist. Helfen Sie mit und schützen Sie unsere Natur und unsere Wälder!

Sinnlose Zerstörungswut Grillhütte / Radweg

Corona verlangt sicher allen viel ab. Nicht nachvollziehbar und auch nicht zu entschuldigen sind die inzwischen auffällig gehäuft auftretenden Fälle von sinnloser Zerstörungswut. Aktuell sind die Geländer der Radwegüberführungen über die Süd-West-Spange und auch die Grillhütte Kirrlach Ziele irgendwelcher Chaoten. Kaum sind die Objekte in Ordnung gebracht, werden sie auch wieder demoliert. Das sieht nicht nur unschön aus, insbesondere die Geländer sind Sicherheitseinrichtungen, deren Fehlen eine Unfallgefahr darstellt. Die nun mittlerweile notwendige ständige Überprüfung und Reparatur bindet städtisches Personal und kostet den Steuerzahler unnötig Geld. Wahrscheinlich sind gerade diejenigen die Übeltäter, die sich dann über steigende Steuern und Gebühren aufregen.

Altglascontainer Kirrlach Rheintalhalle

Noch ein Dauerbrenner: Selbst wenn die Glascontainer nicht ganz voll sind, stellt man seinen Glasabfall einfach vorne dran. Wäre auch zu viel verlangt, die Flaschen durch extra dafür vorgesehene Öffnungen IN den Container zu werfen. Sie ahnen ja schon, wer die Schweinerei aufräumen muss: Natürlich der städtische Bauhof und natürlich auf unser aller Kosten. Weil auch andere Unarten bei den Glascontainern immer wieder vorkamen, wie die Nicht-Einhaltung der Benutzungszeiten oder das Entsorgen von anderen Abfällen, hat der Umwelt- und Verkehrsausschuss beschlossen, die Containerstandorte in der Stadt aufzulösen und zentral an der Kaigartenallee, am Seppl-Herberger-Ring und beim Schwimmbad aufzustellen. An der Situation wird sich dadurch nicht wesentlich etwas bessern, aber dann ist die Sauerei wenigstens nicht mehr in der ganzen Stadt verteilt. 
 
Mit dieser kleinen „Übersicht“ haben wir Ihnen gezeigt, was in einer Woche alles passieren kann. Für sich genommen sind sicher auch „Kleinigkeiten“ dabei, die aber in der Summe ein Ausmaß annehmen, das mit einer großen Arbeitsbelastung aller damit in der Stadt befassten Menschen einhergeht und insgesamt hohe Kosten in Form von Sachschäden und Entsorgungs- und Personalkosten verursacht. Wir können weiterhin nur an die Vernunft Aller appellieren. Helfen Sie mit, unsere Stadt sauber zu halten und evt. Täter zu ermitteln.
 
Ihre sehr verärgerte Ärgernis-Redaktion

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