Wilhelm Hensler

Lebensdaten

Wilhelm Hensler (1894 Obermünstertal - 1985 Veitshöchheim)
verheiratet ab 1922 mit
Anna Maria geb. Beurer (1900 Überlingen - 1974 Karlsruhe)

Tätigkeit / Bedeutung

Lehrer an der Wiesentaler Volksschule von 1936 bis 1961,
Schriftsteller und Hörspielautor
 
Als Schriftsteller behandelte er vor allem heimatkundliche und geschichtliche Themen. Viele seiner Texte, darunter Theaterstücke und Hörfunkbeiträge, hatten einen Bezug zu seiner ursprünglichen Heimat, dem Schwarzwald.

Weitere Informationen:

Wilhelm Hensler stammte aus einer Lehrerfamilie, schon sein Vater Emil Hensler und sein Großvater hatten am Bodensee und im Hegau unterrichtet.
 
Von 1910 bis 1916 wurde er im Lehrerseminar in Meersburg ausgebildet. Nach der Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg war er als Volksschullehrer in Kommingen, Büßlingen, Singen, Villingen, Gütenbach, Bermatingen, Hilzingen, Welschingen und zuletzt in Furschenbach. Von dort wurde er zum 1. September 1936 nach Wiesental versetzt.
Von 1936 bis zu seiner Pensionierung 1961 unterrichtete er, zuletzt als Oberlehrer, an der Wiesentaler Volksschule.
 
Als Autor schrieb er Gedichte, Erzählungen, Romane, Beiträge für Zeitungen, Theaterstücke sowie Hörfunkbeiträge zu Städten, Landschaften, Malern, Dichtern und Musikern (gesendet hauptsächlich beim Südwestfunk und Süddeutschen Rundfunk).
 
Seine Werke beschäftigen sich häufig mit dem Schwarzwald und dem Bodensee. Schon sein erster Roman „Brot der Wälder“ von 1943 erzählte vom Leben der Menschen im südlichen Schwarzwald.
 

Wilhelm Hensler starb in Veitshöchheim im Alter von fast 91 Jahren.
Beerdigt wurde er auf dem Wiesentaler Friedhof.
 

Werke u.a.:
Das Brot der Wälder“ (Roman)
Verlag: Hünenburg-Verlag, Straßburg, 1943
Musik des Herzens“ (Gedichtband)
Verlag: Bühl/Baden, Roland Verlag, 1950
Psalm der Erde
Verlag: Verl. Konkordia, 1953
Der Maler Mariens.“
Selbstverlag. Wiesental. 1964.
Das gesuchte Antlitz. Erzählungen.“
Verlag: Der Karlsruher Bote, 1970
Sonntage - Miniaturen vom Bodensee
Verlag: Der Karlsruher Bote, 1978
 
In den ab 1963 herausgegebenen „Wiesentaler Gemeindenachrichten“ veröffentlichte Hensler in den 1960er Jahren Erzählungen, z.T. zu ortsgeschichtlichen Themen wie der Ortsgründung durch Bischof Bolanden, der Marienkapelle oder der Weihe des Husarendenkmals 1851.
 
Im Heimatmuseum im Alten Rathaus Wiesental erinnert der Heimatverein im Themenraum Schule auch an den Heimatdichter Wilhelm Hensler.
Siehe auch: https://www.museum-wiesental.de/museum-im-alten-rathaus/ortsgeschichte/schule/

Claudia Sand
E-Mail E-Mail senden
Telefon 07254 / 207 - 2117
Gebäude Neubau, EG
Raum 2.117
Birgit Seiferling
E-Mail E-Mail senden
Telefon 07254 / 207 - 2119
Gebäude Neubau, EG
Raum 2.119

Weitere Informationen

Friedhofssatzung (132 KiB)

Sterbefälle.