Stadt investiert über 150.000 € in neue Fahrzeuge und Maschinen für die Technischen Betriebe

Der Fuhr- und Maschinenpark der Technischen Betriebe der Stadt Waghäusel wurde deutlich aufgewertet.

Neue Fahrzeuge und Maschinen für die Technischen Betriebe

Über 150.000 € investierte die Stadt in die Neuanschaffungen und erhofft sich durch deren Einsatz Arbeitsabläufe optimieren und Personalressourcen effektiver einsetzen zu können. „Mit diesen Fahrzeugen, Maschinen und Anbaugeräten stellt die Stadt Waghäusel die ersten Weichen zur Neuausrichtung des technischen Fuhrparks, auch im Hinblick auf einen neuen gemeinsamen Bauhof, welcher mittelfristig die Arbeitsweisen und Strukturen deutlich verbessern und wirtschaftlicher machen soll“, erläutert Oberbürgermeister Thomas Deuschle.
Den Stadtgärtnern steht ab sofort ein ca. 6.000 Liter fassendes Wasserfass samt Frontgießarm zur Verfügung, welches mit allerlei Technik ausgestattet ist. So kann damit z.B. über ein Pumpensystem auch Wasser aus stadteigenen Brunnen angesaugt und somit das Fass befüllt werden, ohne dass kostbares Trinkwasser zum Gießen ausgebracht werden muss. Über den Frontgießarm kann aus dem Zugfahrzeug heraus eine vorprogrammierte Wassermenge ausgebracht werden. „Mit diesem Wasserfass erwarten wir uns eine deutliche Verbesserung unserer Arbeitsabläufe im Zuge der Bewässerung von Grün- und Baumflächen“, betont Jürgen Muhs, der Leiter der Technischen Betriebe. Auch eine sogenannte Mähraupe, welche mit verschiedenen Anbauteilen kombiniert werden kann, zählt ab sofort zum städtischen Fuhrpark. Dass es nicht immer neu sein muss, zeigen die Anschaffungen eines gebrauchten Armauslegers für den städtischen Unimog sowie eines gebrauchten Werkstattwagens. Mit dem Armausleger können Anbauteile wie z.B. Mulcher und Astscheren an den Unimog montiert und damit Flächen an schwer zugänglichen Stellen bearbeitet werden. „Hier auf gebrauchte Teile zurückzugreifen, welche nach sorgfältiger Auswahl in einem fast neuwertigen Zustand beschafft werden konnten, war im Vorfeld ausgiebig besprochen und für sinnvoll erachtet worden, da eine Neuanschaffung aus finanziellen Gründen wohl vorerst nicht realisierbar gewesen wäre, weil sich die Kosten auf mehrere Zehntausend Euro belaufen hätten“, so Jürgen Muhs. Der Werkstattwagen sollte ursprünglich als Neufahrzeug beschafft werden, konnte wegen Materialmangels allerdings nicht ausgeliefert werden. Auf dem Gebrauchtmarkt ist es der Stadt jedoch gelungen, eine sehr gute Alternative zu finden. Das neue, gebrauchte Fahrzeug wird in den kommenden Jahren den Elektrikern und Installateuren bei ihren Arbeiten zur Verfügung stehen. Gerade bei den Elektrikern besteht ein großer Bedarf für ein solches Fahrzeug, welches mit einem umfangreichen Regal- und Ablagesystem, einer mobilen Werkbank sowie mit einer autarken Licht- und Stromversorgung ausgestattet ist.

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