Neubau eines Kreisverkehrs bei der Kapelle in Wiesental

Der Zweckverband Wasserversorgung Lußhardt plant im Rahmen des Neubaus eines Kreisverkehrs bei der Kapelle in Wiesental die Erneuerung von umfangreichen Anlagen der Trinkwasserversorgung.

Im Vorgriff auf die späteren Straßenbaumaßnahmen unter Regie des Regierungspräsidiums Karlsruhe, welche voraussichtlich im Frühjahr 2019 beginnen werden, wird die Hauptversorgungsleitung einschließlich der zugehörigen Formteile und Armaturen erneuert. Geplant ist, die Maßnahme im Zeitraum vom November 2018 bis März 2019 durchzuführen. Im Zuge der Maßnahme kann es bautechnisch bedingt sowohl zu Behinderungen auf der Hauptverkehrsstraße als auch auf Nebenstrecken kommen. Eine Unterbrechung der geregelten Trinkwasserversorgung wird nicht erfolgen. Sowohl der Zweckverband als auch die ausführenden Firmen werden mögliche Behinderungen während der gesamten Baumaßnahme auf ein Minimum beschränken. Wie das Regierungspräsidium Karlsruhe mitteilt, wird dann nach Abschluss dieser Maßnahmen in mehreren Bauphasen der Kreisverkehr gebaut. In Bauphase 1 wird außerhalb des Verkehrs „im freien Feld“ gearbeitet. Hier wird der größte Teil des Kreisverkehrs errichtet. In der Bauphase 2 wird der Anschluss an die Karlsruher Straße Richtung Ortsmitte hergestellt. Damit stehen die anderen Verbindungen nach Kirrlach, Hambrücken und zur B35 zur Verfügung. In Bauphase 3 wird der Anschluss an die L 638 gebaut. Im Zuge dessen wird diese auch bis zur Anschlussstelle an die L560 saniert. In der Bauphase 4 wird dann die L 556 Richtung Kirrlach an den neuen Kreisverkehr angebunden und die Fahrbahn bis zum Kreisverkehr L556 / L555 saniert. Über die gesamte Dauer der Bauzeit stehen den Verkehrsteilnehmern (natürlich auch dem Fahrrad-Verkehr!) am betroffenen Knotenpunkt immer drei Fahrtrichtungen zur Verfügung. Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung  liegen vollständig beim Land; beim Bau des Kreisverkehrs wird die Gemeinde mit 22,6 % der Baukosten beteiligt. Die Gesamtkosten aller Bauabschnitte belaufen sich dabei auf etwa 2.6 Millionen Euro. Laut Auskunft des Regierungspräsidiums werden die Bauarbeiten voraussichtlich im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein.

(Erstellt am 09. November 2018)

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