Oberbürgermeister Walter Heiler bittet um Spenden:

Erlös aus der Aktion „Herz ist Trumpf“ geht in diesem Jahr an drei junge Familien aus unserer Partnergemeinde Flattach - 
Schlammlawine richtete großen materiellen Schaden in der Partnergemeinde an

Eine Schlammlawine richtete großen Schaden an.

Am Samstag, den 22. Februar, lädt die Kirrlacher Karnevalsgesellschaft zu ihrer traditionellen Sammelaktion „Herz ist Trumpf“ auf dem Platz am Kreuz in Kirrlach ein. „In diesem Jahr werden durch die Spenden drei junge Familien der Partnergemeinde Flattach unterstützt, die bei einer Unwetterkatastrophe Ende des vergangenen Jahres großen materiellen Schaden erlitten haben. Wir wollen damit für unsere Partnergemeinde ein deutliches Zeichen der Solidarität setzen“, teilt Oberbürgermeister Walter Heiler mit. „Personen, die die betroffenen Familien in Flattach finanziell unterstützen möchten, jedoch nicht an der Veranstaltung am Platz am Kreuz teilnehmen wollen oder können, bieten wir die Möglichkeit, ihre Spende auf das Konto der Stadt Waghäusel bei der Sparkasse Karlsruhe zu überweisen (IBAN: DE27 6605 0101 0101 0017 09, Verwendungszweck: Herz ist Trumpf)“, so das Stadtoberhaupt weiter. Gelder, die auf diesem Konto eingehen, werden dem Gesamtergebnis der Aktion Herz ist Trumpf hinzuaddiert. Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch erteilt.
Am Dienstag, den 13.11.2019, setzten in Flattach starke Schneefälle ein, die vier Tage lang andauerten. Durch einen Wetterumschwung kam es daran anschließend plötzlich zu starken Regenfällen. Es wurden unzählige Erdrutsche ausgelöst. Das Wohnhaus einer Familie wurde durch einen Hangrutsch so stark beschädigt, dass es nach wie vor noch nicht bewohnbar ist. Die Familie hat vier Kinder im Alter von 1 bis 11 Jahren. Bei der Katastrophe wurden auch beide Autos der Familie unter den Schlammmassen begraben. Wenige Tage nach dem Unwetter wurde bei einem Brand das Nebengebäude, in dem sich auch die Heizungsanlage für das Wohnhaus befindet, stark beschädigt. Das Haus der zweiten betroffenen jungen Familie wurde so stark beschädigt, dass das Erdgeschoss komplett abgetragen und wieder neu errichtet werden muss. Die dritte betroffene Familie betreibt einen landwirtschaftlichen Betrieb im Vollerwerb. Das landwirtschaftliche Gebäude wurde stark beschädigt, ein großer Teil wurde komplett weggerissen. Diese Familie hat ebenfalls vier Kinder im Alter von 3 bis 19 Jahren.
Insgesamt wurden an diesem Sonntag 70 Objekte und 200 Personen evakuiert. Das gesamte ländliche Wegenetz der Gemeinde (Güterwege, Forstwege, Gemeindestraßen) wurde sehr in Mitleidenschaft gezogen. Wie hoch der Gesamtschaden ist, lässt sich derzeit noch nicht feststellen.
 
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(Erstellt am 06. Februar 2020)

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